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Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

Dieses Thema im Forum "Internetradio allgemein" wurde erstellt von torsten81nrw, 11. September 2006.

Status des Themas:
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  1. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    Ist es wirklich nötig ein Streamhosting zu nutzen oder, ist es nicht viel
    sinnvoller einen günstigen Server zumieten und dann darauf den Shoutcast DNS zu installieren?

    Was meint Ihr wo liegen die Vor- und Nachteile?

    Ich selbst hab einen eigenen Shoutcastserver installiert und genieße die Unabhängigkeit.

    MfG Torsten
     
  2. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder....

    Ist abhängig von deinem Wissen und deinen Anforderungen. Pauschalangaben sind nicht möglich.
     
  3. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Das mag sein aber hier geht es um alles oder nichts, also jeder der sich damit mal auseinander setzt wird doch damit auch klar kommen oder nicht?

    Wissen hin oder her ich finde es ist vom Bedienen und vom Preis her günstiger.
     
  4. classicsFM

    classicsFM Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?


    Nur vom ausführen von ./sc_serv ist der Server aber lange noch nicht sicher, gewartet oder geupdatet.

    Das wirst du merken, wenn die Kiste das erste mal gehackt wurde.
     
  5. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?


    Richitig deswegen hab ich angefügt das man sich auch damit auskenne sollte wenn man sich damit auseinander setzt, einen server zu mieten ist keine Kunst, aber Ihn zuwarten und pflegen ihn sicher zumachen ist die andere seite!
     
  6. classicsFM

    classicsFM Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Dann sind wir uns ja einig und deine Frage ist eigentlich beantwortet.

    Nicht jeder hat das Talent / Wissen dazu, einen Linux Server zu warten und zu pflegen.
    Deshlab mietet man sich einen Shoutcast Server bei einem Anbieter.
     
  7. zee100

    zee100 Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Torsten, was bitte verstehst du unter dem Begriff "günstig" und welche Leistung bekommst du für "günstig"?
     
  8. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?


    Naja ich hab Hostingangebote bekommen wo man für 30 Euro im Monat einen Stream bekommen kann der aber keinen Zugang geschweigedem einen Account auf dem Server bietet um seinen Stream einzustellen.

    Und dann wiederum Angebote die utopische Preise, aber haufen Features und Einstellungen die kein Schwein je braucht.


    Also Sachen die gibts die gibbet garnicht.
     
  9. zee100

    zee100 Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Könntest du das bitte in verständlichem Deutsch wiederholen.
    Danke.
    Marion
     
  10. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Konnte ich so eben noch korregieren
     
  11. zee100

    zee100 Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Danke Torsten,
    verstanden hab ich das aber immer noch nicht.
    Ja was denn nun? Entweder ich zahle 30€ und habe Zugang zum Server oder ich lass es bleiben.
    Kann natürlich auch einen Streamhoster für 30€ mieten oder mache was anderes mit dem Geld. Bezahle aber nicht 30€ für null Zugang.
     
  12. torsten81nrw

    torsten81nrw Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Jepp, genau das habe ich mir auch gedacht und hab auf meinem "Server" Shoutcast selbst installiert und mein Radio läuft darüber auch sehr gut.
     
  13. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Wenn jetzt aber ein Hacker deinen Server für Angriffe nutzt, weil du Sicherheitslücken hast, wirst du seehn, das die nachfolgenden Schadenersatzforderungen alles andere als günstig sind.
    Und "sich damit befassen" ist relativ. Ich hab 3 Jahre gebraucht um sagen zu können, das ich einen Server sicher im Internet betreiben kann.
     
  14. classicsFM

    classicsFM Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Wer glaubt, dass sein Server sicher ist, betreibt mit Sicherheit einen unsicheren Server im noch viel unsicheren Internet ;)
     
  15. TheNightHawk

    TheNightHawk Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Wie Du mir aus dem Herzen sprichst :) Aber da Pegasus der Guru aller Server und überall sein Wissen (oder doch besser Halbwissen :confused: ) oder Senf dazutun muss, egal ob gefragt oder nicht, egal ob es zum Ausgangsthema passt oder nicht, lasse auch ich ihn in dem IrrGlauben, sein/e Server ist/sind sicher.

    Um die Frage von Torsten mal anzugehen.
    Ist es sinnvoll einen eigenen Streamserver zu betreiben?

    Betrachten wir mal zuerst die Sicherheit des Servers (und damit auch die Sicherheit des eigenen Geldbeutels)

    - Mit technischem (respektive Software) Halbwissen klares nein.

    - Mit technischem Wissen ohne zu wissen, wie Angriffe auf Server "gefahren" werden klares nein. (studieren kann man Angriffstechniken hervorragend durch das Aufsetzen eines Honeypot)

    - Mit technischem Wissen und dem Wissen von Angriffstechniken ohne das Wissen wie man darauf reagiert, klares nein.

    Eine gewisse Sicherheit bieten StreamServer, dessen Ports bis auf die eigentlichen Streamports komplett geschlossen sind. Ein Streamserver braucht "keine" anderen Dienste wie ftp, ssh, http, https, pop, smtp etc. Man suche sich also einen Anbieter der einem die Möglichkeit bietet, sich mittels serieller Konsole auf seinen Server zu connecten. Ein Zugang von aussen ist dann, bis auf die Streamports, nur noch sehr, sehr eingeschränkt möglich, da ein Angreifer diverse Sicherheitsmechanismen im Rechenzentrum zu umgehen hat. Bei eher selten vorhandenen und sauber konfigurierten Multicast-Switchen kommt eine Anfrage schon gar nicht mehr bis zum Server da hier das Beantworten der Switch übernimmt und Pakete, die nix mit Streamanfragen zu tun haben, abweist).

    Betrachten wir das Finanzielle:
    - ein Webradio mit eher geringen Hörerzahlen (wobei gering natürlich relativ ist) ist mit einem Hostingangebot sicherlich besser bedient, da man sich hier nicht um die Sicherheit kümmern muss) Slots für 50 Hörer liegen so um die 50 € / Monat (wenn ich das richtig in Erinnerung habe, betrachte es einfach als Richtwert)

    - Ein Webradio mit 100derten von Hörern ist mit einem eigenen Server (obige Gedanken zu Sicherheit nicht vergessen) finanziell etwas besser gestellt.

    Gruß TheNightHawk

    PS: Absolute Sicherheit für Server gibt es nur, wenn diese in Einzelteile zerlegt und nicht funktionstüchtig sind.
     
  16. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Und das weisst du nach dem zweiten Beitrag deinerseits? Du musst ein Genie sein ....
    Ansonsten ist es faszinierend, was du hier ablässt und mir Halbwissen unterstellst. Aber glaub du nur, was du sagst, glaube versetzt ja bekanntlich Berge :D

    BTW: Dich hat auch niemand nach deiner Meinung gefragt, darf ich dich dafür jetzt auch von der Seite anmachen, so wie du es bei mir gemacht hast?

    *PLONK*
     
  17. croydon_de

    croydon_de Gelöschter Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Was bislang noch niemand so richtig aufgegriffen hat - ein root-server eignet sich unter Umständen nur bedingt zum Streamen - ein guter (!) Streamhoster wird entsprechende Leitungskapazitäten anmieten, ein rootserver-Hoster geht im Normalfall von Anwendungen aus, die hauptsächlich im Webbereich liegen und stellt Dir damit eine relativ gering dimensionierte Anbindung zur Verfügung - Ausnahmen sind Hoster aus dem Gameserverbereich, allerdings zahlt man dann für einen solchen Root auch anständig Geld.

    Zum anderen ist es eine Frage der Kalkulation, ob es sich wirklich rechnet - denn beim root-server kommt meistens noch der Traffic hinzu, der dann einen Großteil der Kosten ausmachen kann. Insbesondere weil man dann ja keine Beschränkungen hat, wie bei den Streamservern (kbps/slots) und meistens dann aus lauter Enthusiasmus 500 Slots 256kbps-Streams anbietet :) (wobei es dann meistens eh an Punkt 1 : Leitungskapazität wieder scheitert...)

    Die meisten Hoster sehen es übrigens überhaupt nicht gerne, wenn man den immer wieder so bereitwillig und großzügig dimensionierten Freitraffic dann auch wirklich ausnutzt - das dauert meistens keine 3 Monate und sie leiten mehr oder minder elegant "Gegenmassnahmen" ein (angefangen von Ausbremsen des Servers bis hin zu plötzlichen Vertragsänderungen, die den Freitraffic begrenzen oder ganz abschaffen)

    Insofern würde ich einen eigenen Shoutcast nur unter folgenden Bedingungen realisieren

    1.) kleines Projekt
    2.) root aus anderen Gründen schon verfügbar (z.B. Web)
    3.) entsprechendes Wissen vorausgesetzt

    Und das Wissen ist unerlässlich....

    Für alles, was höhere Ansprüche stellt, sollte man schon aus rein praktischen Gründen einen Hoster erwägen - den bezahle ich, der hat mir dann also auch Support zu leisten (erspart mir die eigene "Servertechnik-Abteilung")

    Gruß,
    Croydon
     
  18. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Die Anbindung muss in den AGB stehen, somit weiss ich vorher, was ich bekomme. Da 100MBit üblich sind, ist es auch kein Problem, damit ein Webradio mit mehreren hundert Hörern zu betreiben.
    Da Streamanbieter grundsätzlich viele Streams auf einem Server haben, ist die Performance um ein wesentliches schlechter. Die aktuellen Rootserver liegen bei 1,5-2 GHz. Allein bei 10 Streamingkunden ist die gleiche Performance für den Einzeluser weder über blades noch über Cluster realisierbar (ausser, der Hoster gibt mehr Geld aus als er einnimmt)

    Sorry, aber deine Aussage ist völliger Blödsinn und das Gegenteil ist richtig. Rootserver sind performanter und flexibler als gemietete Streams, ausserdem weesentlich billiger wenn man nicht nur 25 Hörer hat. Freetraffic ist mittlerweile auch kein Problem mehr und bei einem anständigen Hoster gibt es auch keine Probleme, wenn man mehrere Terrabyte benötigt.

    Für einen Rootserver (oder mehrere) sprechen also

    1. grosses Projekt
    2. Wissen über die Systemarchitektur und Admnistration
    3. Kosten (für eine Handvoll Hörer ist ein Streamhoster billiger)
     
  19. croydon_de

    croydon_de Gelöschter Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Jou 100 MBit hab ich auch an meinem Rechner zu Hause hinten dran, und kann trotzdem keine mehrere hundert Hörer damit bedienen... Du weißt aber schon, daß die 100 MBit bei den meisten Hostern am Switch enden ;)

    Oder er kalkuliert seine Preise entsprechend - klar, der Billighoster von der Sorte, wie er unlängst in diesen Foren wieder deutlichst in Erscheinung tritt, ist natürlich ungeeignet - wenn ich ein entsprechendes Projekt plane, werde ich auch natürlich nicht unbedingt einen zweifelhaften Hoster zu Rate ziehen...

    Bei einem anständigen Hoster nicht - da zahle ich dann aber auch entsprechend, was den root dann wieder vergleichsweise teurer werden läßt.
    Freetraffic ist grundsätzlich nie ein Problem - bis man ihn dann in vollem Umfang beansprucht und der Hoster dann merkt, daß er sich verrechnet hat...

    Aber letztlich gebe ich Dir teilweise recht - man kann es nicht an "groß" oder "klein" festmachen - da müssen verschiedene Punkte mehr bedacht werden.

    Gruß,
    Croydon
     
  20. MaviFM

    MaviFM Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Ich habe meine eigene dedicated server.. Ich lasse jeden Monat mein Server von Experten pfegen.. Das kostet 30-50$.. Und eine dedicated server für 50-70€ reicht für 1000 Zuhörer.. Also wo bekommt ihr für 100€ radiohosting1000 :)
     
  21. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Also wir hosten unsere Streams auf 3 verschiedenen Servern.
    Nun schlagt mich nicht, aber davon 2x Strato und 1x dogado.

    Und mit allen 3 haben wir bisher eigentlich ausschliesslich gute Erfahrungen gemacht, nachdem wir (was wir uns aber erst angelesen haben - leider ein wenig zu spaet) die Serverlast verteilt haben.
    Und mit dieser Loesung liegen wir noch einiges unter 100€.

    Das bedeutet natuerlich auch dass wir die Server selbst unterhalten, also warten, upgraden, etc.
    Wir haben aber das Glueck einen MCSE im Bekanntenkreis zu haben der sich bereiterklaert hat, sich um die Server zu kuemmern.
    Ich denke, sonst wuerde es wohl ein wenig anders aussehen und wir haetten auf ein Angebot der Streamserver-Vermietung zurueckgegriffen.

    Gruß Inselkobi
     
  22. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Wo bekommst du für 70€ denn einen Server mit bis zu 45TB Traffic ohne Drosselung? Administration mach ich mir selber.
    Mal abgesehen davon, das du mindestens 2x100MBit an Netzwerkanbindung brauchst hätte ich gerne den Anbieter denn da werde ich auch einen/mehrere Server mieten.
     
  23. MaviFM

    MaviFM Benutzer

  24. Inselkobi

    Inselkobi Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Naja ich weiss schon wieso ich mir die AGB's vorher genauestens durchlese ... :wow: :wow: :wow:

    Und... ? - Habt ihr diese Genehmigung? - Wenn nicht koennts schwierig werden ... :rolleyes:
     
  25. Pegasus

    Pegasus Benutzer

    AW: Shoutcast auf eigenem Server oder teuer zahlen bei einem Anbieter?

    Keyweb verlangt für einen 500er Slot schon mehr als 99€, dann geben die sicher keine Genehmigung für weniger den doppelten Traffic zu verbraten.
    Das sowas mit gewaltigen Nachforderungen ins Auge gehen kann, scheint wohl diejenigen, die die AGB nicht durchlesen, nicht zu interessieren.
    Jeder wirft sein Geld anders aus dem Fenster.
     

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