1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Situation des privaten Hörfunks

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von schnellewelle, 24. Juni 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. schnellewelle

    schnellewelle Benutzer

    Der Kölner Rechtsanwalt Dr. Helmut G. Bauer hat für die Landesanstalt für neue Medien NRW ein 'Weißbuch über die Situation des privaten Hörfunks in Deutschland' verfasst. Das Werk liefert durchaus aufschlussreiche Erkenntnisse, die zwar zum Großteil bekannt sind, aber dennoch häufig in Programm-relevante Überlegungen nicht mit einbezogen werden.

    Die pdf-Datei (insges. 45 Seiten) kann man hier downloaden:

    http://www.radiotrax.de/lyricx.htm
     
  2. Tom2000

    Tom2000 Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Interessanter Text.
    Herr Bauer schlägt, wie ich es hier im Forum mehrfach getan habe, eine Frequenzbereinigung sowie eine formatgebundene Frequenzvergabe vor.

    (Da fällt mir gerade ein, der ORF wird derzeit gezwungen, Überversorgung abzubauen und Frequenzen abzugeben. Richtig so.)

    Einzig stört mich am Text die Unterbewertung guter Moderatoren; Herr Bauer stellt zu sehr auf die serviceorientierte Musikwelle mit geringem Wortanteil ab. Moderatoren können Zugpferde sein, wie Radio 538 oder Capital FM zeigen. Bei uns gibt es leider neben Arno Müller kaum jemanden, der auf einer Musikwelle morgens 5 Minuten oder mehr am Stück unterhält und so den gesamten Musikanteil in Richtung 6-8 Titel oder weniger drückt. Wobei es bestimmt genug fähige Moderatoren gibt, die mit Arno mithalten könnten.
     
  3. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Interessant und bezeichnend finde ich die Verlautbarungen von 'cf' auf dieser Seite:
    Stets übertriebene Sprache und Mimik im Kino? Der Autor scheint nur Filme zu kennen, in denen Eddie Murphy mitspielt oder die auf dem Niveau von Police Academy sind.

    Naja, das passt vom Anspruch und der transportierten Botschaft irgendwie gut zu weiten Teilen der deutschen Radiolandschaft. Auch das krampfhafte Bemühen, Radio 'Bigger than Life' zu machen, muss doch nicht mehr großartig propagiert werden. Was gibt es schöneres, als seine Hörer im März einen Preis gewinnen zu lassen, wenn sie dann ihren Weihnachtsbaum noch im Wohnzimmer stehen haben....
     
  4. RayShapes

    RayShapes Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Ich wollte es erst nicht sagen, aber genau diese Passage ist mir auch aufgestoßen. Kino im Kopf, das war mal. Und der Rest des Zitates, da stimme ich grenzwelle zu!
     
  5. radiohelfer

    radiohelfer Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Im deutschen Radiomarkt finden die Hörer ein vielfältiges Programmangebot vor, wobei die inhaltliche Vielfalt wesentlich auf die öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme zurückzuführen ist, während sich die meisten privaten Stationen am Massengeschmack der 25- bis 49-Jährigen orientieren. Christian Breunig zählt in seiner Studie 240 öffentlich-rechtliche und privat-kommerzielle Radioprogramme. Der private Hörfunkmarkt ist durch hohe Kapitalkonzentration geprägt, wodurch nur geringe Marktzutrittschancen für neue Anbieter bestehen.
     
  6. Tom2000

    Tom2000 Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Das wir keine Formatvielfalt bei den Privaten wie in anderen Ländern haben, liegt doch am falschen gesetzlichen Rahmen.
    Kurz: Die Poiltik ist schuld.
     
  7. Grenzwelle

    Grenzwelle Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Durch gebetsmühlenartige Wiederholung werden Phrasen nicht richtiger.
     
  8. radiohelfer

    radiohelfer Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    80,8 Prozent der Einnahmen der gesamten Radiobranche in Deutschland sind Gebühren – allein im letzten Jahr 2,5 Milliarden Euro für 60 Programme. Das macht den vielen privaten Radiosendern in Deutschland das Leben erheblich schwer. Durch die vielen Frequenbelegungen besitzen die ARD Anstallten eine viel höhere Reichweite als die Privaten Radiosendern. Die deutschlandweit 15 Behörden zur Lizenzierung und Überwachung kommerziellen Rundfunks sollten weniger Auflagen machen und mehr Kooperationsmöglichkeiten gestatten. Es muss die Möglichkeit gegeben werden, dass die Privaten Sendern den Weg aus der Krise finden. Die Privaten haben den Nachteil, dass Sie nicht so mächtig sind wie die öffentlichen rechtlichen, dass heist nicht so gut miteinader Kooperiern. Durch die ARD sind die öffentlichren rechtlichen besser in der Lage Berichterstattung zu leiste.
     
  9. Tom2000

    Tom2000 Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    radiohelfer hat recht.
    anders ausgedrückt: die brötchen würden auch nicht leckerer schmecken, wenn der markt zu 80% von staatlichen bäckern dominiert würde. eher würden sie schlechter schmecken.
     
  10. Gaisberg

    Gaisberg Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Wo finde ich bitte die Datei?
     
  11. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Dem Manne kann geholfen werden:
    Rechter Balken, zweite Meldung, Link ist dabei.
     
  12. radiodiplom

    radiodiplom Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Möchte mal wissen, wo der Mann seine "Kenntnisse" über die Medienwirkungsforschung herhat ... er liefert absolut keine Belege für seine (offenbar subjektive) Behauptung, Radio habe (mit Ausnahme bei der Musik) nur noch einen geringen Einfluss auf die Meinungs- und Lebensweltbildung. Da sich seine ganzen Thesen auf diese Annahme stützen, ist das ganze Papier hinfällig (auch wenn meiner Meinung nach z.B. in Sachen DAB Vernünftiges drinsteht).

    Wenn jemand Untersuchungen kennt, die seine Annahmen belgen, immer her damit, ich bin SEHR interessiert ... man muss sich schließlich weiterbilden ...
     
  13. Radiostart

    Radiostart Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Das würde ich so nicht sehen Radio hat eine wichtige Funktion bei der Bericherstattung während der Arbeit. Fernseher ist vieleicht der wichtigster Meinungsmacher nach der BILD aber für ungefähr 200 000 Menschen ist Radio das wichtigste Medium, weil diese Menschen Fersheverweigerer sind.
     
  14. Nomos

    Nomos Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    :(
    ich oute mich als Pappnase, aber ich finde den Link einfach nicht!!!
     
  15. radiohelfer

    radiohelfer Gesperrter Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Eine Ausdehnung der Nutzungsdauer des Hörfunks ist kaum noch möglich. Die steigende Anzahl der Programmanbieter sorgt deshalb bis heute für eine verstärkte Konkurrenz unter den Sendern. Das zur Verfügung stehende Kapital wird bei den UKW Sendern zur Verbesserung der Produktions- und Übertragungstechnik sowie zur Eigenwerbung eingesetzt, es dient nicht der Finanzierung künstlerischer Programmformen, die verhältnismäßig finanzaufwendig sind. Programminhalte werden hier nicht mehr in ihrer Eigenschaft als kulturelles Gut betrachtet und entsprechend gefördert, sie sind vielmehr nur noch ökonomische Ware. Der Rundfunk mit den größten Hits vergangener Jahrzehnte bringt aber leider nicht immer das, was man gerade hören möchte. Die Leute lassen sich durchs Radio musikalisch berieseln und hören und achten nicht auf die Qualität der Produktion. Schaut euch mal London an da ist die vielfalt im Radio viel höher und ausgeprägter.
     
  16. Rösselmann

    Rösselmann Benutzer

    AW: Situation des privaten Hörfunks

    Lieber Nomos,
    da rechts ist doch so eine quietschgelbe Säule. Die zweite Meldung. Da wo "hier" steht klicken. Dann tut sich eine wunderhübsche pdf-Datei auf! Oder hast du den falschen Brauser? Dann mußt du mal den Duschkopf wechseln:)
     

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen