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Telekomstudie

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von Brösel, 23. Mai 2002.

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  1. Brösel

    Brösel Benutzer

    Interessante Zahlen aus der Telekomstudie:

    FM4 versorgt mit 34 Sendern 94,17% von Österreich.
    ö3 versorgt mit 240 (!) Sendern 97,7% von Österreich.

    Fazit:
    ö3 hat damit einen denkbar schlechten Wirkungsgrad: mit 206 Senderstandorten erreicht ö3 nur 3,35% mehr ÖsterreicherInnen als FM4.

    Aus dieser Senderanzahl könnte man locker 2-3 private Senderketten schnitzen. Stattdessen klagt FM4 über schlechte Versorgung und fordert noch mehr Frequenzen.

    Die Gesetzgebung sollte sich mal Gedanken darüber machen, wie oft ein Sender mehrmals empfangen werden darf. Bei ö3 gibt´s mindestens eine Dreifachversorgung bis hin zu einer "ö3 Programmvielfalt" auf 7 Frequenzen.

    [Dieser Beitrag wurde von Brösel am 23.05.2002 editiert.]
     
  2. SAZ

    SAZ Benutzer

    Also als ich das letzte Mal in Österreich war, fielen mir sofort die vielen Berge auf, besonders im Westen des Landes. Wo es aber Berge gibt, da sind auch Täler, und wo Täler sind, da ist der Empfang meist schlecht. Und wo der Empfang schlecht ist, müssen Füllsender her.

    Also reicht es nicht, einen Sender in Klagenfurt und Spittal zu haben, nein, man braucht auch einen in Kötschach-Mauthen. Letzteren hat aber z. B. FM4 noch nicht (meines Wissens), wohl aber Ö3. Das sins also die vielen Sender, die aber nur wenige Leute erreichen.

    Wenn ich dann über den Plöckenpass weiter nach Italien fahre, kriege ich auch Ö3 nicht mehr rein (höchstens den kroatischen Rundfunk). Kein Wunder also, dass der ORF immer mehr Frequenzen haben will.

    Für die ist das ja eine Traumsituation, weil sie ja von öffentlichen Geldern leben und daher argumentieren können, dass auch wirklich JEDER Österreicher alle vier ORF-Radioprogramme in lupenreiner Stereoqualität 'reinbekommen muss.

    Hier bei uns Piefkes sind die Politiker davor, die gerne den privaten und öffentlich-rechtlichen gegeneinander ausspielen (wer am schönsten das gewünschte Liedchen singt, bekommt die besten Leckerchen). Hier kriegen alle Frequenzen. dafür ist das Radio aber hier nicht besser, eher im Gegenteil.
     
  3. fessler

    fessler Benutzer

    Du wirst es nicht glauben Brösel: Es reicht ein Sender, um ein Drittel der Österreicher zu erreichen. Der steht am Kahlenberg, versorgt Wien sowie einen Großteil NÖ´s und damit etwa 2,5 Mio. Menschen.

    Jetzt fragst Du dich sicher: Warum stellen die nicht einfach 3 Sender am Kahlenberg auf? 3x 2,5 Mio = 7,5 Mio. Vollversorgung mit nur 3 Sendern!
    Das da noch niemand drauf gekommen ist ?
     
  4. andimik

    andimik Benutzer

    Kärnten ist zwar im Süden, aber egal (bin übrigens aus Villach) ...

    Versorgung ist lt. Telekomstudie nicht das, was der Radiohörer davon versteht. Denen geht's anscheinend nur um Feldstärke. Aber vielerorts ist der stärkere Server aber so schlecht, dass man unbedingt Umsetzer braucht.

    Brösel: Sind das Personen oder Gebiete?

    FM4 darf keine Sender mehr in Betrieb nehmen. So ein Blödsinn, dass FM4 über fehlende Frequenzen klagt. Ist eh europaweit über Astra mit 160 kBit empfangbar.

    In Italien kriegst du den ORF nur in Südtirol (dank RAS) und im Kanaltal rein; das mit dem HRT ist durch die Topografie bedingt.

    Die Privaten sind aber auch zu faul, weitere Sender in Betrieb zu nehmen: Antenne Ktn verzichtet auf zwei wichtige Umsetzer, Osttirol auf Stall und Greifenburg, etc.
     
  5. chandler

    chandler Benutzer

    fessler, du redst an schen bledsinn, ehrlich.
    wie schon erwähnt wurde - das sind füllsender, die oftmals nur 2-3ortschaften erreichen und ein tal überbrücken. die hat fm4 nicht, erreicht die somit auch nicht.
    diese studie 1:1 zu übernehmen, und damit davon auszugehn dass auch 94% der österreicher FM4 hören könnten auf ihrem gerät ist schlicht und einfach falsch.

    denk a bissale
     
  6. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    @andimik

    Dafür gibt es Frequenzen, die ausgeschrieben wurden, aber nicht funktionieren.

    (Denk zum Beispiel an die zweite Frequenz seinerzeit vom KSR! Ging nicht, wegen Flugfunks - trotzdem ausgeschrieben!!)

    Ö3 nimmt heute noch Umsetzer in Betrieb, was natürlich die Koordination neuer Sendechancen für Private erschwert.
     
  7. andimik

    andimik Benutzer

    Wieso ging nicht? Die 87,6 Nötsch mit glaub ich 10 Watt ist ja schon seit Jahren von Radio Maria aus Tarvis belegt (mehrere hundert Watt). Die funktioniert ja! Die Italiener hätten sich halt zurückziehen müssen.

    Alternativ hätte man halt um die unbenutzte 100,9 (von Korotan/Agora/jetzt Dva) ansuchen können.

    Darf denn Krone die noch in Betrieb nehmen oder ist das schon verfallen (war da nicht eine 2-Jahres-Frist?)?

    P.S. radio_watch: Kennen wir uns?
     
  8. fessler

    fessler Benutzer

    @chandler: Ich hab lediglich Brösels Argumente an einem Beispiel dargestellt. Dass das Quatsch ist, hat (hoffentlich) jeder kapiert. (Oder muss ich immer einen Smilie dazumalen, wenn´s ironisch wird)

    Ach ja:
    denk a bissale
     
  9. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    @andimik:

    Soweit ich weiß, nicht persönlich.

    Ich meinte die 107,X auf der Gerlitzen, die mit Klagenfurt Flugfunk interferiert und 1995+1998 dem Lizenzgebiet Villach (Otte, KSR)zugeordnet war.

    Ersatzanspruch: NULL. Dafür hat Ö3 jetzt wieder einen neuen Kleinumsetzer auf 101.X in Betrieb genommen, wodurch die alte Weberfrequenz NIE WIEDER NACH ÖSTERREICH SENDEN WIRD. Schade drum!
     

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