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Verbot für privat klingenden ö-r?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Österreich" wurde erstellt von andimik, 02. März 2004.

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  1. andimik

    andimik Benutzer

  2. blu

    blu Benutzer

    hm... und wenn dann die privatsender diejenige sendung nach machen würden?

    würde dann das verbot wieder in kraft treten?
    irgendwie ned ganz nachvollziehbar - denn es ist ja nicht immer so, daß die gebührenfinanzierten sender die privaten nachmachen!
     
  3. Wrzlbrnft

    Wrzlbrnft Benutzer

    Nun gut, ich habe geschrieben, daß ich das in der Schweiz sinnvoll fände, da DRS 3 und VIRUS wirklich ein Programm produzieren, das jeder etwas größere Privatsender dort auch zusammenbrächte.

    Man müßte ein solches Gesetz viel eher darauf festlegen, daß öffentlich-rechtliche sich auf Programme besinnen sollten, die von Privatstationen nicht oder nur schwer finanzierbar wären. Paradebeispiele sind hier FM4 und Ö1. Daß jetzt Ö3 immer sein Programm ändern müßte, nur weil die Privaten etwas von Ö3 übernehmen/kopieren wäre natürlich Quatsch. Dann dürfte der ORF in Graz auch kein FM4 betreiben, schließlich gibt's dort schon das Soundportal...
     
  4. blu

    blu Benutzer

    gleiches würde dann für st.pölten und umgeb. gelten (campus-radio 94.4)...
     
  5. Sassa

    Sassa Gesperrter Benutzer

    Bleibt vielleicht noch anzumerken, daß Ö3 gar kein gebührenfinanziertes Programm ist. Ö3 finanziert sich ausschließlich aus Werbung.
     
  6. DJ Digas

    DJ Digas Benutzer

    @Sassa:
    Bist du dir da wirklich sicher? Ö3 nur über Werbung - das ich nicht lache
     
  7. Suzuki

    Suzuki Benutzer

    @ ö3 : ist ein teilbereich des orf (der ist gebührenmitfinanziert)
    aber der profitabelste -
    der sender verdient wesentlich mehr als er kostet.
    er erlöst soviel Werbegelder, dass ganze teilbereiche des orf (fm4, ö1 etc) dadurch mitfinanziert werden können.

    daraus folgt : gäbe es kein böses , "privates" ö3 wäre viel weniger kohle für "gutes" fm4 oder ö1 da !
     
  8. radio_watch

    radio_watch Benutzer

    Richtig.
    Die Frage ist nur: Bräuchte der ORF Ö3 zur Finanzierung, wenn er nicht die in den 70er und 80er Jahren gewucherten Kostenstrukturen (teure Landesstudios, Kü-Berg etc.) hätte?

    Sieht man sich die aktuelle Diskussion im ORF zur Schaffung neuer Versorgungsposten z.B. im Standard an, so muss man schon daran zweifeln, dass es der ORF mit dem Sparen ernst meint. Warum sollte er auch - als treuer Verbündeter der jeweils regierenden Parteien opfert man lieber die Unabhängigkeit der TV-Nachrichten (bei den Landesstudios gab´s da ohnehin nicht viel zu opfern) - bekommt dafür mehr Gebühren und eine Bevorzugung bei der Frequenzvergabe bei gleichzeitig weniger Kontrolle, trotz angeblichem Programmauftrag.

    Eine Hand wäscht die andere - und überraschenderweise kann man das auch noch so richtig plump machen. Schön, dass mittlerweile wenigstens die Grünen aufgewacht sind - SPÖ Cap wird noch an die Heilsamkeit des Monopols (pardon: Marktbeherrschung) glauben, wenn Wolfgang Schüssels Konterfei im ORF1 - Werbetrenner vorkommt.

    Desweiteren würde ich den Privaten nicht vorwerfen, Ö3 zu kopieren. Sie haben nur später als Ö3 von den gleichen Vorbildern abgeschrieben - weil sie nicht früher abschreiben durften. (danke, Franz Vranitzky!)
     
  9. Suzuki

    Suzuki Benutzer

    radiowatch schreibt :
    "Desweiteren würde ich den Privaten nicht vorwerfen, Ö3 zu kopieren.."

    ich würde es den privaten auch nicht vorwerfen.
    allerdings würde ich ihnen massiv davon abraten;)
    ich glaube: ohne andere möglichst bessere ideen in programm, marketing und musik werden die privatsender keine relevanten erfolge (und damit meine ich marktanteile die österreichweit zumindest 35 % privatradio gesamt ausmachen) einfahren.
     
  10. Sassa

    Sassa Gesperrter Benutzer

    @ DJ Digas

    Da darfst du ruhig lachen und staunen, lieber DJ Digas, aber die Antwort kam eh auch schon von Suzuki:

    Ö3 verdient durch Werbung mehr als es selbst kostet, Ö3 finananziert sich nicht nur selbst, sondern unterstützt mit den Einnahmen auch noch FM4 und Ö1. Die Gebühren des ORF reichen bei weitem nicht.

    Insofern ist es nicht richtig, wenn manche Privatradios behaupten, daß es Ö3 leichter hat, weil es Gebühren bekommt.
    Die Wahrheit ist, daß Ö3 sich selbst erhält aus Werbung und sogar noch beiträgt, daß die Gebühren für die anderen ORF Programm nicht höher sein müssen.

    Insofern ist Ö3 wirlich ein Privat-Sender, nur seinen Gewinn schieben nicht irgendwelche Privatradiogesellschafter ein, sondern der Ö3-Gewinn kommt sozusagen den ORF Gebührenzahlern zugute. Würde man dem ORF das Ö3 wegnehmen, dann müßten die Gebühren für die anderen ORF Programme stark angehoben werden.

    (Wenn man diese so weiterführen würde wie bisher. Daß es nicht auch massive Sparpotenziale gäbe, wie z.B. Wiedereinführung von Ö-Regional - Zusammenschaltung von Landesstudios, das ist natürlich ein anderes Thema.
    Aber daß Ö3 keinerlei Gebühren verbraucht, sondern ganz im Gegenteil, das scheinen viele nicht zu wissen.)
     

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