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Was ist los bei Radio Cottbus?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von radiodödel, 26. Februar 2003.

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  1. radiodödel

    radiodödel Benutzer

    Was ist eigentlich mit Radio Cottbus los? Die senden noch nicht mal ein Jahr und scheinen wohl schon in Schwierigkeiten zu stecken? Läuft es so proper wie Schwenk und Hopp sich das gedacht haben? Sind keine Finanzreserven mehr da? Cottbus ist nun mal nicht gerade eine Boomtown und die Werbemark liegt hier sicher nicht auf der Straße, aber das hätten die beiden Radioprofis doch wissen (einplanen) müssen. Läuft da eigentlich bezahlte Werbung auf dem Sender?

    Ich hab gehört, dass die ersten Mitarbeiter bereits gegangen sind, weil sie wohl zu "teuer" waren und sich bereits bei anderen Berliner Sendern bewerben.

    Aber, wenn's um den Sender nicht so gut stehen soll, weiso puhlt dann GF Hopp bei Spreeradio in Berlin rum und läßt sich kaum noch in Cottbus blicken? Brauchen Schwenk und Hopp jetzt ihre ganze Kohle für Spreeradio?
     
  2. SPASSticker

    SPASSticker Benutzer

    @radiodödel

    sag mal, was issn das für müll? in cottbus waren die mitarbeiter zu teuer? die arbeiten doch da eh nur für n appel und n ei und in berlin werden sie sicher mit offenen armen empfangen, denn mods und reds sind hier echte mangelware(liegen ja nur 10tausende auf der straße). sicherlich kannst du eins un eins zusammenzählen und weißt warum die herren aus CB jetzt lieber in B rumhängen, denn hitradio cottbus pfeifft mit sicherheit aufm letzten loch, da selbst in ballungszentern wie B, M und HH gespart wird, bis die personaldecke kracht!!!
     
  3. Sachsenradio2

    Sachsenradio2 Benutzer

    Aber dass wußten doch die GFs schon lange...Wieso haben sie sich dann erst auf Cottbus eingelassen?
     
  4. radiobayern

    radiobayern Benutzer

    wenn ich den namen schwenk in diesem zusammenhang lese, dann ist mir alles klar. das kann nicht gutgehen! jetzt gibt der markt für rundfunkwerbung im westen schon nicht mehr viel her....sollte ja klar gewesen sein, daß es im osten erstrecht schwer ist, einen rentablen sender auf die beine zu stellen. naja, hauptsache die herren der gf haben sich mal wieder für ein paar monate die taschen gefüllt. darauf kommt es denen doch letztendlich an. beim nächsten arbeitgeber wird dann wieder gejammert, wie schlecht der markt im osten doch war und das es beim neuen sender eh viel besser wird - zack - und schon ist der vertrag unterschrieben. puh! glück gehabt! der monatliche gehaltseingang in astronomischer höhe ist wieder mal gesichert, für die nächste zeit! so läuft es doch letztendlich ab!
     
  5. It's meeee

    It's meeee Benutzer

    Hopp zieht's wohl nach Rheinland-Pfalz: siehe
    <a href="http://www.radio-koblenz.de" target="_blank">http://www.radio-koblenz.de</a>
     
  6. Dr. Fu Man Chu

    Dr. Fu Man Chu Benutzer

    Ich ziehe meinen Hut vor dem "Schwopp-Duo".
    an führender Position in Hamburg beim einem 1A-Sender, in Cottbus bei einem Start-up Sender, bei Spreeradio einem Sender mit einer offenen Lizenz und ehemals pleite, in Koblenz bei einem zu gründenden Sender.
    Die Jungs wuppen was, ohne Apparat und alles, oder? Eigentlich ist doch fast jeder dieser Jobs eine tagesfüllende Tätigkeit, oder?

    Man-o-man was werden die noch in Deutschland so anstellen! Ich möchte mal wirklich wissen, wer die finanziert bzw. wer hinter ihnen steckt. Aber das würden die beiden nicht mal im Vollrausch ausplaudern.
     
  7. Berliner-Unikum

    Berliner-Unikum Benutzer

    Gut erkannt, Dr. Fu-Man.

    Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, wie das alles funktionieren soll...mich interessiert nun vor allem, was mit Spreeradio passiert.
     
  8. hans

    hans Benutzer

    Da kann man mal sehen, was für Jobs in einer konsolidierenden Medienlandschaft wirklich gebraucht werden, um die staatlich verodnete Anbieterpluralität zu umgehen : Strohmaenner

    Mal schauen ob Florian Gerster das demnächst als Umschulungsberuf in jedem deutschen Arbeitsamt anbietet.. der Job ist wie geschaffen für Querein-steiger...

    Ebenfalls stark im kommen : Mittelmaessig talentierte, fleissige und hoch loyale Programmmitarbeiter, die in Ihrer Freizeit schon mal Marketing Warfare in der Hand hatten und ansonsten über wenig Perspektiven bzw Connections verfügen. Ideale Voraussetzungen für den in den letzten Jahren stark nachgefragten Job "Schein- PD"... Macht alles was die gesellschaftlich absolut nicht verbundene Muttergesellschaft will und wird dafür in Relation zu seinem Marktwert fuerstlich entlohnt.

    Gerade im Zusammenhang mit der aktuellen Arbeitsmarktsituation kann man dem Staat also absolut nicht vorwerfen, dass er keine neuen zukunftstraechtigen Stellen schaffen wuerde..dank der herrlich weltfremden Zulassungspolitik entstehen tolle neue Jobs... wir sollten uns artig bedanken...
     

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