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Wie erreiche in den "Moderator in der Musik"-Effekt?

Dieses Thema im Forum "Internetradio- und Heimstudio-Hardware" wurde erstellt von Hepp, 29. Juli 2012.

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  1. Hepp

    Hepp Benutzer

    Klingt seltsam ... die anhängende File macht es sicher deutlich. Während der Moderation wird die Musik nicht bzw. kaum heruntergeregelt. Ist dafür teure Hardware nötig oder mit welchen Mitteln bzw. Einstellungen kann ich in einem Heimstudio diesen Effekt erzielen?

    Nachtrag: Upload des Files klappt leider nicht. Bin gerade in einer internetschwachen Zone :( Vielleicht ist ja trotzdem deutlich geworden was ich meine?!?
     
  2. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

  3. ko2media

    ko2media Benutzer

    Ja, ein Ducking-Gate ist hier die richtige Antwort.

    Manche DJ-Mixer haben auch sowas eingebaut.

    Im Prinzip braucht man eine Dynamik-Einheit die auf Ducking umgestellt werden kann. Grundsätzlich läuft die Musik darüber. Auf dem Sidechain-In kommt dann (zusätzlich zum normalen Weg) das Mikro-Signal an. Wenn nun wer spricht macht das Dynamik-Teil leiser und damit wird die Musik leiser.

    In der Disco oder bei Jahrmarktbuden finde ich das OK. Aber im Radio finde ich es schöner wenn die Musik im Hintergrund entsprechend zurück genommen wird.
     
  4. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    Kann beides gut klingen.
     
  5. ko2media

    ko2media Benutzer

    Ist alles Geschmacksache klar, es kommt sicher auch auf den Musikstil an. Bei Techno ist ein Ducking sicher angebracht aber bei einer klassischen Moderation oder gar bei Nachrichten fände ich es extrem störend.
     
  6. McCavity

    McCavity Benutzer

    Es mag sicherlich Einsatzgebiete geben, wo Autoducking sinnvoll oder sogar erforderlich ist, um bestimmte Effekte zu erzielen. Für den "Normalbetrieb" eines Radiomoderators plädiere ich aber immer für den Einsatz eines Mischpultes - Automatismen finde ich da nicht angebracht und zwar aus folgenden Gründen:

    - Die Automatik macht das immer gleich: überschreitet der gemessene Pegel den Schwellwert, haut die Automatik rein - das kann auch dann dann passieren, wenn im Micro mal ein etwas lauteres Nebengeräusch landet, im schlimmsten Fall regelt die Automatik dann ganz kurz mal runter, danach sofort wieder hoch. Als Hörer finde ich so etwas extrem nervig
    - die Automatik kann erst dann zuschlagen, wenn auch tatsächlich ein Signal da ist, will heißen: auch hier schlägt wieder der große Gleichmacher zu. Mit einem Fader in der Hand entscheidet der Moderator, wann die Musik leiser/lauter wird. Er kann das ganz gezielt mal schneller, mal langsamer machen, genau "auf den Punkt" in einem Musikbett - es ist Teil seines kreativen Prozesses als Moderator, den eine Automatik weitgehend zunichte machen würde. Mein Lieblingsbeispiel für eine perfekt gefahrene Ansage kommt von Jojo "Cookin'" Kincaid auf San Diego Q 106 (gesprochen: "Kju one 'oh' six" (was übrigens auch ein schönes Wortspiel mit "cue" und "queue" erlaubt, die im amerikanischen fast identisch ausgesprochen werden, aber das nur am Rande ;))). In meinem Lieblingsbeispiel hört man im Hintergrund den Anfang von "Cameo - Word up" und mitten drin in diesem Intro kommt von Cameo ein einzelnes "oh!" vor - davor und dahinter ist nur Instrumental. Und genau dieses "oh!" baut Jojo Kincaid in den Sendernamen ein - das Video dazu gibt es auf Youtube, ich kann nachher nochmal suchen, dann verlinke ich es hier. Für mich ist das ein perfektes Beispiel dafür, was ein Moderator mit einem Fader alles anstellen kann :)

    LG

    McCavity
     
  7. Hepp

    Hepp Benutzer

    Ja, das Video kenn ich ... genial :). Und hier hört man auch dS was ich meine.

    Wenn ich über die Musik moderiere muss ich sie schon recht weit zurücknehmen damit ich a) gut zu verstehen bin und b) das Ausgangssignal nicht übersteuert. Bei JoJo Kincade ist kaum wahrnehmbar, dass der Pegel der Musik reduziert wird. Versteht Ihr, was ich meine?
     
  8. dea

    dea Benutzer

    Der Hauptgrund liegt darin, dass Sprache einfach weit weniger "dicht" ist, also weniger Energie in der Hüllkurve aufbringt. Mit einem VU-Meter kannst du den Lautheitsunterschied zwischen einen Sprach- und einem Musiksignal bei gleichem maximalen Spitzenpege (peak) sichtbar nachvollziehen.

    Um also Sprache ähnlich "laut" werden zu lassen wie die Musik, bleibt nur, Musik einfach leiser zu fahren und in der Programmsumme etwas Kopfraum für die Spitzen zu lassen, die man beim Sprechen erzeugt.

    Der lästigen Differenz entgegenzuwirken wäre zum Bleistift dadurch möglich, das Mikrofonsignal zu komprimieren.

    Im Radio klingt - da ist den Kollegen, die das hier schon in Abrede gestellt haben, einfach mal zuzustimmen - Voice-Over-Ducking einfach doof.
     
    Nobier und Hefeteich gefällt das.
  9. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    ein vu-meter ist nicht geeignet für lautheitsmessungen.....!
    nicht wirklich ;)
     
  10. dea

    dea Benutzer

    Es steht dir frei, es zur Füllstandsanzeige deines Stamm-DIXIs einzusetzen.
     
  11. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    mein kopf steckt zumindest nirgendwo fest.....:wall: pseudo cloud knowledge und das auch nur halb.

    nur weil irgendwas gängige praxis ist, wird es NICHT automatisch "dann schon richtig sein".
    before listening you have to do a loudness normalization........kein wunder das scheiße nach gold klingt.....rein subjektiv in deiner "gang und gäbe cloud"....
    wenn du jetzt heulend in der ecke stehst, dann entschuldige ich mich im namen der realität.
    ich konnte ja nicht wissen dass du einen so geradlinigen und ehrlichen umgangston nicht gewohnt bist!

    und mein stamm dixxi hat übrigends eine temperaturbewertete füllstandsanzeige....nur so zur info.
    somit habe ich keine kacke von anderen leuten an meinem kopf.

    haben sie´s `? (ja es bleibt leider im ohr!)
     
  12. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    balanciere doch mal einfach l/r über den vu-wert.
    merkst du nun was ?
     
  13. dea

    dea Benutzer

    Mit deinem
    hast du dir schon Sperren hier eingehandelt (und dich trotzem dreist mit dem mit dem mindestens 3. Account neu angemeldet). So weit habe ich es noch nicht geschafft, selbst wenn ich bisweilen durchaus die Grenze zum schlechten Geschmack in Sachen Ausdruck überschritten habe.

    Und da wir ja gerade bei Fäkalien sind: Wenn du schon klugscheißt, dann lies erstens gefälligst richtig und verarbeite zweitens die Inhalte im richtigen Kontext. Es ging eindeutig um nichts anderes, als einem (offenbar) Laien die zwangsweisen Diskrepanzen zwischen der Lautheit (und eben nicht Lautstärke!) von unterschiedlichen Programminhalten (Musik, Sprache) etwas näher zu bringen und diese ggf. einfach zu visualisieren. Dazu ist ein VU-Messer eindeutig ein geeignetes Instrument. Da ist es zunächst auch gleichgültig, welche Algorythmen da genau werkeln - das ist dem Laien (und nicht nur dem) ziemlich Wurst.

    Er könnte den Vergleich auch mit einem Wave-Editor und einem Belichtungsmesser vorm Monitor anstellen, vorausgesetzt, das Farbschema der Software weißt nicht gerade einen Kontrast wie die ostfriesische Landesflagge auf.
     
  14. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    Das ist aber verdammt traurig. ein vu meter kann alleine garnichts visualisieren. in verbindung mit einem peak meter erhält man einen gaaaaanz gaaaaanz groben eindruck.
    wenn vu und peakmeter werte fast nicht mehr unterscheiden......
    https://dl.dropbox.com/u/28938952/tweak1.mp2
    ja......krank. keine frage.
     
  15. Gutz

    Gutz Benutzer

    ... also ich höre vorher immer nochmal genau hin, das ist von allem Schmu noch am aussagekräftigsten und kostet auch nicht ganz so viel ;)
     
  16. Nobier

    Nobier Gesperrter Benutzer

    wenn es viel kosten würde, wäre es ja langweilig!! ;)
     

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