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Wie steht Antenne MV heute zu Leif-Erik Holm?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Gegenstromanlage, 31. August 2016.

  1. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Hier in Norden ist es ja DIE Story: Ex Antenne MV Morning Show Anchor Leif-Erik Holm könnte am Sonntag den Wahlsieg für die AfD in Meck-Pomm einfahren und sogar Ministerpräsident werden. Wie steht eigentlich Antenne MV zu dieser Entwicklung seines ehemaligen Morgenhansels? Neutral? Oder doch mit Ablehnung? Ist es überhaupt ein Thema? Würde mich mal interessieren.
     
  2. Ammerlaender

    Ammerlaender Benutzer

    Das mit dem Ministerpräsidenten halte ich, auch falls die AfD die Mehrheit der Stimmen erhalten sollte, aber sicherlich nicht die absolute, für eine gewagte These, es sei denn SPD, CDU oder LINKE koalieren mit der AfD. - In der Politik ist zwar alles möglich und das Wahlvolk ist "unberechenbar", aber da werden Gabriel, Merkel und Co. garantiert ein Veto einlegen wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
  3. haasenparty

    haasenparty Benutzer

    Warum sollte sich der Sender zu einem ehemaligen Mitarbeiter äußern?!
     
  4. Lord Helmchen

    Lord Helmchen Benutzer

    Und das ist auch wirklich kein PR-Gag um Antenne MV ins Gespräch zu bringen?
     
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  5. Gegenstromanlage

    Gegenstromanlage Benutzer

    Na ja, zumindest in den Nachrichten wird es ja erwähnt werden, Interviews wird's auch geben. Ist da überhaupt dann von "unserem Ehemaligen" die Rede, so etwas wie "unsere Hörer werden sich erinnern usw." oder wird so getan, als hätte es die Morning Show mit Holm gar nicht gegeben? Kann den Sender hier zwar empfangen, ahbe aber keine Zeit da lange reinzuhören.
     
  6. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Der Aspekt würde mich auch interessieren. Schließlich hat der Mann ja nicht irgendeine Sendung moderiert, sondern die Morningshow, was landauf landab das Aushängeschild eines jeden Senders ist. Wie der NDR und FFH damit umgehen wäre ebenfalls interessant, denn da war Holm soweit ich weiß auch mal als Moderator tätig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
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  7. Radiolauscher

    Radiolauscher Benutzer

  8. HeavyRotation25

    HeavyRotation25 Benutzer

    Ganz einfach: der Mann ist ein EX-Moderator. Warum sollte der Sender dann noch hinterher den Bezug zum eigenem Haus publizieren? Das macht man evtl. wenn ein Ehemaliger vielleicht einen Top-Ten Hit landet, um sich damit zu rühmen. Aber auf einen AfD Spitzenkandidat ist bisher (noch) kein Radiosender stolz...
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
    doglife gefällt das.
  9. Radiolauscher

    Radiolauscher Benutzer

    Ist natürlich verständlich, dass sich die Privatsender nicht mit einem Spitzenkandidat der AfD in Verbindung bringen lassen möchten. Was aber spricht von Seiten des NDR dagegen zu erwähnen, dass der AfD Spitzenkandidat selbst mal für die Öffis gearbeitet und damit wahrscheinlich auch sein Gehalt aus dem Rundfunkbeitrag kassiert hat, dessen Abschaffung er selbst jetzt im Wahlprogramm der AfD MV fordert.
     
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  10. freiwild

    freiwild Benutzer

    Dass es Ex-Medienmenschen in die Politik zieht, ist nichts ungewöhnliches. Der Gründer der "Republikaner", Franz Schönhuber, war zuvor jahrelang Moderator politischer Sendungen im Bayerischen Rundfunk. Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert moderierte zuvor Informationssendungen im ZDF. Der frühere ARD-Auslandskorrespondent und MDR-Nachrichtenmoderator Christoph Hörstel ist heute in diversen rechtsdrehen politischen Kreisen unterwegs. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger war mal bei RTL-Radio. Der BR-Fußballreporter Günter Koch wurde mal für die SPD in den bayerischen Landtag gewählt, nahm das Mandat aber nicht an, weil der BR eine gleichzeitige Beschäftigung eines Abgeordneten als Mitarbeiter ausschloss. Das ZDF hatte diese Probleme nicht, als sich der Moderator des "ZDF-Magazins", Gerhard Löwenthal, bei den "Demokraten für Strauß" engagierte und prominent auf CDU- und CSU-Parteitagen auftrat, als Redner wohlgemerkt, nicht (nur) als Berichterstatter.

    Wichtiger als die Frage, wie sich Medien verhalten, wenn ehemalige Mitarbeiter in die Politik ziehen, ist die Frage, ob sie ihnen zuvor eine Bühne gebeten haben, sich schon als Mitarbeiter im Sinne ihrer politischen Ansichten zu profilieren.
     
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  11. s.matze

    s.matze Benutzer

    Ist das jetzt so sinnvoll, noch ein weiteres Thema zu ein und dem selben Sender zu eröffnen?
    Wir haben jetzt mittlerweile das dritte Thema zu Antenne MV und soviel Neues gibt es da nicht.
    Wenn man auf Veranstaltungen mit Mitarbeitern spricht, wird das Gespräch schnell beendet.
    Ganz offensichtlich akzeptiert man seine Entscheidung, steht aber keinesfalls dahinter. Wenn
    man fragt, warum er nicht mehr zu hören ist, oder wie es ihm geht, gibt es kurze Antworten.
    Im Übrigen sollte sich Antenne MV diesbezüglich einmal an die eigene Nase fassen, was die
    politische Aufklärung im Land betrifft. Wer nur über die Sommertour berichtet, aber zur Wahl
    fast nichts bringt, darf sich hinterher nicht beschweren, wenn die A.F.D. noch vor der CDU
    liegt. Am Wochenende wird gewählt, aber auf Antenne MV findet diese Wahl offenbar nicht
    statt. Ich habe in den vergangenen Wochen außerhalb der Nachrichten nichts dazu gehört.
    Zu den Wahlen in 1994 und 1998 gab es zahlreiche Reportagen, Umfragen und Meinungen.
    Und nein, sie werden nicht stärkste Kraft und den Ministerpräsidenten können sie mit rund 20
    Prozent plus X auch nicht stellen. Die A.F.D. ist alleine nicht regierungsfähig, sie benötigt im
    Nordosten einen Koalitionspartner dazu. Und den wird man nicht finden, weil die etablierten
    Blockparteien diese Partei schon aus Prinzip ablehnt und deren Inhalte lieber selbst kopiert.
    Eher wird es auf Rot-Rot-Schwarz oder Rot-Grün-Schwarz hinauslaufen. Erwin Sellering, der
    showreif von seinem Vorgänger Ringstorff ohne Wahl ins Amt gehievt wurde, bleibt Sieger.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. August 2016
  12. iro

    iro Benutzer

    Das muss der NDR ja nun wohl nicht in jeder Nachrichtensendung erwähnen, oder?
    Er verschweigt es aber auch nicht, wenn es in einen Beitrag reinpasst/gehört.
    Z.B. in einem Beitrag von ZAPP: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Die-Medienpolitik-der-AfD,medienpolitik110.html
     
  13. Radiolauscher

    Radiolauscher Benutzer

    Ich kann die Nachricht leider nicht mehr löschen, aber Herr Holm war nicht für den NDR tätig. Das ist eine (vielleicht wissentlich) falsche Information in dem Wikipedia Artikel. Er hat laut NDR beim DDR Rundfunk gearbeitet und diesen mit der Abwicklung 1992 verlassen. Vielleicht könnte man meine Nachricht, die auf dieser falschen Information, er habe für den NDR gearbeitet und dies müsse deswegen verbreitet werden bitte entsprechend kennzeichnen, oder die Nachricht ganz löschen, da dies falsche Informationen sind.
     
  14. s.matze

    s.matze Benutzer

    In der SVZ stand in den letzten 3 Jahren öfter mal was über ihn. Da stand aber meist nur "Radiosprecher" oder "Moderator".
    Kann mich nicht erinnern dass dort der Name des Senders genannt wurde. Anders als bei Markus J. .
     
  15. Radiokult

    Radiokult Benutzer

    Die Info mit dem NDR steht aber nicht nur bei Wikipedia. Einen Verweis auf den DFF bzw. DDR-Rundfunk findet sich dagegen nirgends.
     
  16. Radiolauscher

    Radiolauscher Benutzer

    @Radiokult Das sagt der NDR dazu und die müssten es eigentlich wissen
     

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  17. Radiokult

    Radiokult Benutzer

  18. iro

    iro Benutzer

    Der NDR schreibt aber selber im Artikel unter
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Die-Medienpolitik-der-AfD,medienpolitik110.html
    "Holm ist selbst Journalist. Er hat nach der Wende kurz für den NDR gearbeitet, war dann Moderator beim neu gegründeten privaten Radio-Sender Antenne MV in Schwerin. Nach einigen Jahren in Frankfurt bei Radio FFH kehrte er zurück zu seinem Heimatsender."
     
  19. STARSAILOR001

    STARSAILOR001 Benutzer

    Warum so ein Aufsehen um einen Menschen der sich zu einer Wahl aufstellen lässt? Da gabs doch auch schon andere aus dem Radiomilleu....

    ------

    Wenn er das Wahlglück hat, dann wird er Oppositionsführer, Und das wars !
     
  20. Handydoctor

    Handydoctor Benutzer

    Bei den Braunen sollte man doch genauer hinsehen. Wo die enden,haben wir 1945 gesehen.
     
  21. Heinzgen

    Heinzgen Benutzer

    Noch einer, der in Geschichte einen Fensterplatz hatte...
     
  22. DPITTI

    DPITTI Benutzer

    So ein Quatsch Radio und Politik. Immer diese PR Gags :)
     
  23. s.matze

    s.matze Benutzer

    Die AFD ist zugleich Gewinner und Verlierer dieser Wahl.
    Gewinner weil auf Anhieb zweitstärkste Kraft mit 16 Sitzen vor der CDU.
    Verlierer, weil keiner mit ihren regieren und nicht einmal in der Opposition zusammenarbeiten werden wird.

    Die Bild schreibt übrigens Holm wäre 1990 bei Antenne MV gestartet was nicht stimmt.
    Antenne MV ist nachweislich erst zu Pfingsten 1993 an den Start gegangen.
    Wenn dieses Blatt schon bei einer so unwichtigen Sache lügt, warum sollte man sonst die Wahrheit schreiben?
     
  24. megaK

    megaK Benutzer

    Lügen ist ja vielleicht etwas weit hergeholt,es sei denn du zählst zum Klientel, das die gesamte Medienbranche, die nicht ausschliesslich über Facebook und RT Deutsch informiert, als Lügenpresse bezeichnet. ;)
    Etwas mehr Recherche wäre aber der Bild schon zuzutrauen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. September 2016
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  25. iro

    iro Benutzer

    "Antenne" oder "Radio"... kann man ja mal verwechseln :D
    Lt. wikipedia-Eintrag soll es Radio Mecklenburg-Vorpommern gewesen sein (der Eintrag ist heutzutage mit der Ostseewelle verknüpft), richtig wird aber wohl Radio Mecklenburg-Vorpommern 1 sein (der Nachfolger von Radio DDR II, 1990).
     
    Zuletzt bearbeitet: 05. September 2016

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