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Workshop Schallplatten

Dieses Thema im Forum "Nostalgieecke" wurde erstellt von Ätherhorror, 20. Februar 2009.

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  1. Ätherhorror

    Ätherhorror Benutzer

    Ich plane mittels CD einen Workshop über die Restaurierung der Schallplatte zu produzieren und dann den Sendern anzubieten.
    Allerdings getrennt für U-Musik und Klassik um dem Hörer die für das Genre passenden Tipps zu geben, wobei auch Hörbeispiele (was ist richtig, wie klingen Fehler) nicht zu kurz kommen und es dabei auch locker-unterhaltsam zugehen soll.
    Vorab würde ich gerne wissen, wie die Moderatoren die Chancen für eine Annahme beim Hörer einschätzen, obwohl ich persönlich recht stark an den Bedarf glaube.:wall::wall::wall:
    Also schon mal vielen Dank im Voraus!
     
  2. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Hallo!

    Ich glaube, du überschätzt die Zahl der potentiellen Hörer. Außerdem lernt man "Audiorestauration" nicht innerhalb einer Stunde von einer CD. Hörbeispiele? Ob man die Unterschiede im Radio hört?

    Diejenigen, die das Ganze ernsthafter betreiben wollen, finden im Net längst etliche Sites mit Anleitungen, Tips & Tricks. Dem Rest müßtest du erst erklären, warum man Schallplatten vor Gebrauch überhaupt reinigen sollte... ;)


    vg Zwerg#8
     
  3. Ätherhorror

    Ätherhorror Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Oh, ich glaube jetzt hast Du mich ein wenig falsch verstanden. Knackser/Rasuchen/Knistern vor der Restauration hört man auch im Radio, und zum Thema waschen genügt der Begriff einer Plattenwaschmaschine mit kurzer Erklärung.
    Aber die Tricks und Kniffe einer Restauration, worauf zu achten ist und wie man den Klang aufpolieren kann, das geht locker auf einer Stunde CD. Es soll ja nicht ein Programm erklärt werden, meins schon mal überhaupt nicht, denn kaum jemand wird sich privat WaveLab 6.0 kaufen wollen.
    Ebenso sind die Grundvoraussetzungen--Soundkarte, Plattenspieler, Tonabnehmer ect wichtig, das kann man auch kurz ansprechen. Ich glaube schon, dass hiefür der Markt da ist.
    UND...nur mal eingeworfen...was Du im Web darüber findest..ich denke da zum Beispiel an einen gewissen Jörg Ei....also da steht ne Menge an Behauptungen drin, die nicht unbedingt einer echten Qualitätsförderung dienlich sind (Platten waschen mit Rasierpinsel...eine Lachnummer) und seine Anlage, nebst der von ihm beschriebenen Softwares...na ja...wers mag...
    Ich will ihn hier nicht niedermachen oder gar noch Schlimmeres, doch finde ich diese Seite -wie auch einige andere- recht simpel in Bezug auf wirklich guten Klang ohne Reue. Da muss man einfach mehr investieren und damit umgehen können.
    Sorry, aber ich bin ein Klangfetischist.
     
  4. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Hallo!

    Du glaubst doch nicht im Ernst, daß sich jemand wegen dir und deinem (ich sags jetzt schon) "etwas abgehobenen" Workshop eine Plattenwaschmaschine kauft? Die Hörer (auf welchem Sender sollte das überhaupt laufen?) greifen sich an den Kopf und dann höchstens zur "Knosti".


    Ich weiß ja nicht was du unter "kurz" verstehst, aber wenn das "Tondose" lesen sollte, dann mach dich auf einen längeren Disput gefasst. ;)

    Allein die Frage "Wie hoch steuert man den Pegel aus, damit es bei einer Aufnahme von Vinyl garantiert nie zu einer Übersteuerung kommt?" ist nicht in zwei Minuten erklärt. Oder willst du den Leuten etwas von der Schnelle und vom DIN-Bezugspegel (0dB --> 11,3cm/s@1kHz) erzählen? Wie willst du einem Newbie schnell erklären, daß der Schieberegler für den Aufnahmepegel im Windowsmixer eben nicht den Aufnahmepegel physikalisch senkt, sondern rein mathematisch - und damit Unfug ist?


    Was soll das heißen? So manch Shareware-Deklicker kann den großen Namen im Geschäft durchaus das Wasser reichen. Irgendwo hat jeder Deckicker seine Schwachstelle.


    Eine etwas abgehobene Einstellung als Grundlage für einen Workshop. Du meinst wirklich, deine Hörer "investieren", "üben" und nehmen sich dann für eine ganze LP ein, zwei Tage Zeit? Sorry - du träumst.

    Siehste. Das unterscheidet dich von der Mehrzahl der Einmal-im-Jahr-Hobby-Restauratoren, für die ein mit 0,3% leiernder USB-Plattenspieler für 99,99 Euro und Magix-Cleanlab völlig ausreicht. (Nix gegen Cleanlab.) Hauptsache die Optik auf dem Monitor stimmt (cooles "Rack-Design"), es gibt reichlich virtuelle Knöpfe und Presets, am Ende "knallt" die Mugge und kommt als MP3 raus.

    Dein Vorhaben in allen Ehren, aber ich sehe - ähm - höre schwarz. ;)

    Schwarzhörer-Grüße
    Zwerg#8
     
  5. McCavity

    McCavity Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Du willst das hier auf eine Stunde CD bringen? Viel Erfolg :D Nein, ganz im Ernst, Deinen Enthusiasmus in allen Ehren, aber ich glaube auch nicht wirklich, daß es da einen Markt für geben würde... allerdings... allein Versuch macht Kluch ;)

    LG

    McCavity
     
  6. Ätherhorror

    Ätherhorror Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Na das ist zumindest eine akzeptable Antwort. Ich hatte auf Wunsch eines verlages für einigen Jahren mal ein Buch darüber geschrieben, wenn auch über ein recht einfaches programm. Die Resonanz war sehr hoch, der Verkauf des Buchs auch, also warum sollte es als Hör-Workshop nicht auch gehen. Ich will ja nicht das ganze Programm erklären, aber positive und negative Beispiele aufzeigen, was kann man hier wie besser machen. So gesehen eine Ergänzung die eigentlich unabhängig vom Programm weiter helfen kann.
    Beste Grüße

    Wer schwarz hört kriegt aber Ärger mit der GEZ... Aber mal im Ernst, ich habe das Gefühl Dir passt die Idee einfach nicht. Von daher ist es wohl müssig mit Dir darüber zu diskutieren. Und abschließend noch was: Es gibt eine grosse Anzahl von High-End-Liebhabern im Land, die machen sich gerne auch mal mehr Mühe als der mit allem -sogar mit USB-Plattenspieler- zufriedenen Hörer. Ich glaube weiterhin fest an den Markt, auch wenn Du mir das ausreden möchtest.
     
  7. Zwerg#8

    Zwerg#8 Benutzer

    AW: Workshop Schallplatten

    Hallo!

    Ich habe vollstes Verständnis, denn ich ich hatte vor einigen Jahren auch mal einen Vertrag mit einem sehr bekannten Verlag. Leider - und das bereue ich heute noch - konnte ich das Buch einfach nicht nicht schreiben. Ich mußte abspringen, da sich damals die Umstände in meinem Leben einfach geändert hatten. Um ein Buch schreiben zu können, braucht man einen freien Kopf.

    In meinem Briefkasten landeten aber nach gut einem Jahr (versehentlich) die Schecks, die ich natürlich nicht eingelöst habe. Ich habe dann angerufen. "Ja, wir haben schon gemerkt, daß Sie die Schecks nicht eingelöst haben." Ja warum wohl?

    Ich kenne das Buch, freue mich für den Autor (der Co-Autor hätte ich sein können).


    Du urteilst vorschnell. Warum suchst du dir nicht einfach meine alten Postings zum Thema "Vinyl" raus?

    Mit mir kannst du über alles zum Thema Vinyl diskutieren, TSD klinkt sich auch gern ein... Natürlich gibt es sofort Kontra, wenn du mit Voodoo anfängst.

    Grüßle Zwerg#8
     

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