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Essen sagt "Adieu NRW"

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von LarryKing, 09. März 2002.

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  1. LarryKing

    LarryKing Benutzer

    Jetzt ist es bei den Nachbarn amtlich: Die VG Essen hat Radio NRW gekündigt! Essen will ab Ende 2003 selbst ein 24-Stunden-Programm machen.
    (Dann wird Herr Drescher ja "Intendant")
    ;)
     
  2. Peggy

    Peggy Benutzer

    Herzlischen Glückwunsch Essen. Das war es dann wohl für das NRW Modell. Bin großer Hoffnung das Radio 90,1 oder Welleniederrhein bald auch eigenes Programm machen.
     
  3. LarryKing

    LarryKing Benutzer

    @Peggy

    Und, was meinst Du Peggy, wie wird das ganze ohne ein großes Verbundsystem finanziert? Die Rufe "das machen wir jetzt alles selbst" mögen ja berechtigt sein, aber hast Du mal darüber nachgedacht, wie kleinere Stationen - oder eben so teure (+ z.T. ideologisch verbohrte VG-) Stationen wie Essen das finanziell überleben können, Du Schlaumeierin!?!?!?

    [Dieser Beitrag wurde von LarryKing am 09.03.2002 editiert.]
     
  4. Peggy

    Peggy Benutzer

    Das Aachener Modell funktioniert wunderbar in ganz NRW. Essen hätte aber durchaus chancen mit einen Ruhr Combie!!!! Das würde denn Pott richtig gut tuen. Demnäst schreib ich mal mehr über eine Vorstellung von Radio Essen hier rein

    Danke
     
  5. SAZ

    SAZ Benutzer

    Macht vielleicht eine "Fusion" von Welle NR und 90.1 Sinn? Nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stärker...?

    Vielleicht ist der große Nachteil der NRW-Lokalradiokonstruktion die zu kleine Bemessung der Sendegebiete. Dass Radio seine Stärken in der Regionalität besitzt, ist ja Binsenweisheit. Da aber die locals nur jew. für wenige Stunden am Tag die Chance auf eigene Sendung haben, verzichten sie somit zwangläufig die meiste Zeit des Tages auf dieses Pfrund.

    Also: Eigene Programme für ein größeres Sendegebiet, welches trotzdem noch als "lokal" durchgehen würde (z. B. MG + KR + VIE; HS+DN; D + NE etc.), dazu NRW als Zulieferer der News sowie einzelner Programmelemente wie Beiträge mit überregionalem Bezug, aber auch Comedy etc.

    Zumindest sollte es jeder Station möglich sein, ein eigenes Programm von 6 bis 18 Ugr anbieten zu können. Der Abend und in die Nacht könnte ja weiterhin aus Oberhausen kommen, oder aber auch von den Loacals im Wechsel.

    Damit könnten auch vorhandene Frequenzen besser genutzt werden, u. U. zumindest in den größeren Gebieten sogar zwei verschiedene Formate gleichzeitig angeboten werden.
     
  6. WAZmann

    WAZmann Benutzer

    Ist diese Meldung wirklich kein Witz ? Oder ist damit etwas ganz anderes gemeint : Man nimmt nur noch die Nachrichten und die Playlisten, ansonsten aber alles andere alleine ? ( Im Zeitalter des PC's überhaupt kein Problem mehr, auch wenn div. Leute darüber auch nur schlechtes reden )......
    Und geht's nur um das Tagesprogramm ?
     
  7. raschwarz

    raschwarz Benutzer

    Ist das auch echt kein verfrühter Aprilscherz? Das wäre echt super. Radio NRW kann man im Pott immer noch über Bochum, Duisburg, Neandertal oder sonstwo hören. Aber auch in den umliegenden Städten hätte man endlich eine Alternative zu WDR und Radio NRW. Dann sollte Essen doch eine stärkere Frequenz kriegen? War da mal nicht so was im Gespräch, oder bleibt die miese 102,2 für das neue Radio?
     
  8. LarryKing

    LarryKing Benutzer

    @Peggy?

    Wat funktioniert in Aachen??? Viel Aufwand um kaum veränderte Quoten und -- was entscheidender für die BG -- rote Zahlen ohne Ende. Was soll daran "wunderbar" sein????
     
  9. Der Lauscher

    Der Lauscher Benutzer

    Das große Verbundsystem, das alles finanziert, existiert bereits. Es heißt nicht Radio NRW, sondern RMS!!! Eine Kombi für Nielsen II mit Radio NRW und den "Rahmenlosen Rebellen" könnte alle Probleme beseitigen. Die Aachener Sender werden seit Anfang des Jahres auch von der RMS vermarktet. Große Firmen buchen die Sender somit bei ihren Kampagnen über die Kombis automatisch mit. Also gibt es wirklich keinen Grund, um den Teufel an die Wand zu malen. Das Problem : Radio NRW wird sich wohl erst mal weigern, mit den eigenständigen Lokalsendern eine gemeinsame Kombi anzubieten. Aber auch das wird sich im Lauf der Zeit regulieren. Die RMS kann es sich auf Dauer nicht leisten, Nielsen II nicht flächendeckend anbieten zu können. Die großen Firmen würden dem WDR die Tür einrennen, weil Nielsen II nur noch über den WDR komplett buchbar wäre.
     
  10. LarryKing

    LarryKing Benutzer

    @ Lauscher: Richtig so!
    Obwohl ich noch immer Fan des großen Systems bin, haben ganz eigenständige Locals auch ihren Reiz. Wobei dies gilt nur für uns "Große" (jetzt schon 8-Stünder und in einer Großstadt) -- die Zwergsender auf platten Land (oder im hügeligen Sauerland) habens es dann wohl schwerer oder werden platt gemacht --- oder einfach "eingemeindet" als Außenstudio im Grünen. Mehr sollen die ja sowiesoso nicht können als über entlaufene Kühe 2:30er zu machen --- angeblich!?!?
     
  11. tombackes

    tombackes Benutzer

    Fällt Euch was auf? Radio Essen ist am 1.4.1992 ON AIR gegangen.. Verträge gibt es über 10 Jahre, Lizenzen auch... kann es sein, dass man bei Radio Essen einfach nur bessere Konditionen mit Radio NRW aushandeln will?
     
  12. Der Lauscher

    Der Lauscher Benutzer

    Das kann gut sein. Besonders die langen Laufzeiten der Verträge gehen vielen VGs und BGs gegen den Strich. Meines Wissens muss sich ein Sender mindestens fünf Jahre an Radio NRW binden.
     
  13. theproducer

    theproducer Benutzer

    Und das steht morgen (12.3.02) dazu in der Suedeutschen Zeitung:


    Lokalfunker im Konflikt mit dem privaten Landesprogramm

    Radio Essen steigt aus

    Der Sender im Ruhrgebiet plant, seinen Vertrag mit Radio NRW zu kündigen – weitere Städte könnten folgen


    Von Tom Brankamp

    und Michael Tobias

    Essen – Radio NRW gilt mit seinen 43 angeschlossenen Lokalstationen als erfolgreichster Privatsender Deutschlands. Doch das Modell hat spätestens am vergangenen Donnerstag Risse bekommen: „Wir haben uns entschlossen, den Vertrag mit Radio NRW zu kündigen“, sagt Eckart Löser, Chef der Veranstaltergemeinschaft von Radio Essen, dem obersten Gremium des Senders aus der Ruhrgebietsmetropole. Die Essener Entscheidung könnte weit reichende Konsequenzen für die Lokalfunk-Landschaft haben, weil viele kleine Sender mit Ausschüttungen aus den Werbe-Erlösen von Radio NRW subventioniert werden. Essens Ausstieg droht nun, durch den Wegfall der Einnahmen das Gesamtsystem zu kippen. Das könnte Arbeitsplätze kosten: Im NRW-Lokalfunk arbeiten immerhin rund 1600 Menschen.

    Bisher produziert Radio Essen nur stundenweise eigene Sendungen und übernimmt, wie 42 andere Lokalsender auch, in der übrigen Sendezeit das Angebot von Radio NRW. So werden etwa die Weltnachrichten, der Verkauf der überregionalen Werbung und auch die Musikauswahl für die angeschlossenen Stationen in Oberhausen gebündelt.

    Mehr eigenes Programm

    Dem Votum der Essener Veranstaltergemeinschaft (VG) waren monatelange Verhandlungen mit Radio NRW vorausgegangen. „Nach zehn Jahren wollten wir den in den Pioniertagen des Lokalfunks geschlossenen Vertrag mit Radio NRW an einigen Stellen ändern“, sagt der Essener Chefredakteur Bernd Drescher. So wollte Radio Essen das Weltnachrichten-Angebot aus Oberhausen nur noch teilweise nutzen und mehr eigenes Programm senden. „In einer Metropole wie Essen macht es aus meiner Sicht oft Sinn, die Weltnachrichten mit einer lokalen Meldung aufzumachen“, sagt der 53-jährige Drescher. „Auch die Staumeldungen aus Ostwestfalen-Lippe interessieren die Menschen im Ruhrgebiet wenig.“

    Die Essener sind nicht die ersten im Land, die sich mit Radio NRW anlegen. Schon 1999 hatten sich zwei Sender vom Mantelanbieter losgesagt, weil die Oberhausener nicht zu Zugeständnissen bereit waren. Seitdem machen die Radiostationen 107.8 Antenne AC im Kreis Aachen und Aachen 100,EINS in der Stadt mit einem neuen Gesellschafter, der Dornier Medien GmbH und Co. KG, eigenständige 24-Stunden-Programme. Radio NRW hatte die Wünsche der beiden Aachener Sender mit der Begründung abgelehnt, dass es nicht einzelnen Sendern bessere Konditionen anbieten könne als dem großen Rest. „Es hat macht nur dann Sinn, über Vertragsveränderungen nachzudenken, wenn wir davon ausgehen können, dass diese Veränderungen im Gesamtsystem konsensfähig sind“, schrieb Radio-NRW- Geschäftsführer Hartmut Gläsmann auch den Essenern.

    „Es geht uns aber nicht um die beste Lösung für Radio NRW, sondern um die beste Lösung für uns“, kontert Essens VG-Chef Löser, 59, der Radio NRW „eine vom Horizont her begrenzte Haltung“ unterstellt.

    Während Radio NRW den Wegfall der Aachener noch verkraften konnte, kommt der Sender nach Essens Ausstieg in Erklärungsnöte. Sollte es bei der Trennung bleiben, fehlen den Werbekunden die Hörer aus der nach Köln zweitgrößten Stadt des Landes. Probleme könnte das Konstrukt Radio NRW vor allem dann bekommen, wenn sich Lösers Einschätzung bewahrheitet: „Mein Eindruck ist, dass bei etlichen anderen Veranstaltergemeinschaften auch latent eine Bereitschaft zum Ausstieg da ist. Es gab nur niemanden, der den ersten Schritt gewagt hat.“

    Dass gerade die Essener diesen Schritt wagen, könnte eine besondere Signalwirkung haben. Radio Essen gehört zum WAZ-Konzern, der in NRW an elf Stationen meist mehrheitlich beteiligt ist.

    Trotz der Entscheidung gegen Radio NRW zeigt sich Löser verhandlungsbereit. „Wir wollen das Solidaritäts-Modell, bei dem stärkere Sender die schwächeren subventionieren, nicht gefährden. Es ist denkbar, dass wir mit Radio NRW einen Vertrag über die Vermarktung unserer Werbezeiten schließen, nur um das System zu stützen.“ Fraglich ist, ob sich die Gegenseite darauf einlässt. Die Aachener hatten versucht, eine ähnliche Vereinbarung zu treffen – und sind gescheitert. Der Grund: Bei solch einer Vermarktung müsste Radio NRW den Lokalsendern wesentlich bessere Konditionen einräumen.

    Verhandlungsbereit

    „Um eine Verhandlungsgrundlage zu haben, haben wir natürlich schon im Vorfeld Alternativen geprüft“, sagt Löser, der überzeugt ist, dass sich der Alleingang für die Essener rechnen wird. Auch Geldgeber WAZ habe keine wirtschaftlichen Einwände gegen den Vorstoß vorgebracht, sagt der VG- Vorsitzende.

    Der Grund für Lösers Optimismus ist eine Vergleichsrechnung mit dem bayerischen Lokalfunkmodell, die auch die Aachener Sender vor dem Start in die Selbständigkeit aufgemacht haben. Der bayerische Rahmenprogrammanbieter BLR veranschlagt für seine Leistungen etwa vier Millionen Euro im Jahr, Radio NRW dagegen einen Betrag, den Beobachter auf mehr als 40 Millionen Euro schätzen. „Wir leisten uns einen Rolls-Royce in Oberhausen“, ärgert sich Radio Essens Chefredakteur Drescher. In Essen wird jetzt intensiv an Konzepten gefeilt, wie es nach Vertragsende Anfang 2004 weitergeht: Drescher war schon zweimal in München, um sich über den bayerischen Stand der Dinge zu informieren.

    Quelle: www.sueddeutsche.de
     
  14. BFBS 1

    BFBS 1 Benutzer

    Radio Essen hat die richtige entscheidung getroffen! [​IMG]
    Das Radio NRW Programm ist "Gift" für die NRW-Lokal-Radios!

    Glückwunsch Radio Essen [​IMG]
     
  15. tombackes

    tombackes Benutzer

    Wartet mal ab..bald liegen Elke und Bernd sich wieder in den Armen und alles wird gut... Die WAZ ist nicht unerheblich an radio NRW beteiligt..

    Ich bin ja auch für Neuanfänge-die WAZ wollte schon vor Jahren "Radio Rhein-Ruhr" als Mantel für seine Stationen haben. Aber alles wieder verworfen...
     
  16. reviera

    reviera Benutzer

    Glückwunsch an Radio Essen!
    Zum ersten Mal seit 10 Jahren richtig dick in der Zeitung - RESPEKT! Und dann noch in der SZ. Bisher haben es Drescher und Löser ja immer "nur" in den Journalisten geschafft.
    Aber mal ernsthaft:
    Die WAZ ist doch insgeheim froh, wenn ihr Stiefkind Radio Essen nicht zu viel Kohle einbringt. Das Blatt ignoriert den Sender entweder oder erwähnt ihn als "einen der hiesigen Lokalsender". Der Konzern hat doch überhaupt kein Interesse daran, Radio Essen irgendwie zu fördern. Denn good old WAZ glaubt ja immer noch, dass das böse böse Radio den Leserschwund fördert.
    Und - Himmel! - wo soll das enden, wenn's auch noch eine Ruhr-Radio-Kombi gibt?

    Die günstigen Rahmenangebote der BLR sind ja schön und gut. Aber wer füllt den Rest?
    Aachen kam zwar anfangs auch mit der alten Besetzung und vielen willigen Freien aus, aber für so ein Vollprogramm braucht man u.a.
    a) ein pulsierendes Stadtleben, das viele heiße Themen abwirft, die natürlich recherchiert werden möchten (denn man kann ja nicht alles aus WAZ, NRZ und der NRW-SZ abschreiben)
    b) ein kompetentes und motiviertes Team
    c) Kreativität, Ideen, gute Konzepte
    d) eine super PR-Strategie
    von Geld ganz zu schweigen.
    Was ist davon in Essen vorhanden?
    Will Löser den Treff nach Neun jetzt komplett durch Bürgerfunk ersetzen?
    Und macht die alte Verleger-BG dann plötzlich alles anders? Da hat Aachen mit Dornier ja auch eine ganz andere Basis.
    Also ich sehe da noch nicht, wo die Reise hingehen soll! Bzw. wer sich der Reisegruppe anschließt. ~Wir wissen zwar nicht, mit wem wir wie wo hin wollen, aber das auf alle Fälle ~
    Und die Quote, mit der Radio Essen in diesen Alleingang einsteigt, ist auch nichts für die Vitrine.
    Ich bin jetzt schon sehr gespannt, was für eine spitzen PR-Aktion sich der Sender für die neue Frequenz überlegt. Das wird eine erst große Bewährungsprobe für den effektiven Soloauftritt.
    Und es werden jetzt schon Wetten angenommen, ob die WAZ hier ein paar Zeilen für übrig hat.
     
  17. LuLu

    LuLu Benutzer

    Das ist eine spannende Entwicklung.
    Essen hat die richtige Größe, dieser Versuch könnte erfolgreich sein.
    Ich denke aber das nrw noch auf Essen zugeht. nrw ohne Essen, kaum vorstellbar.
     
  18. Medienman

    Medienman Benutzer

    Und damit können dann alle Gerüchte zu grabe getragen werden (aus radionews.de):

    radio NRW erhält Zulassungsverlängerung in den Verbreitungsgebieten Borken und Essen

    Mit heutigem Datum hat radio NRW die Verlängerungsbescheide über die Zulassung des Rahmenprogramms in den Verbreitungsgebieten Kreis Borken und Stadt Essen erhalten. Damit hat radio NRW eine Sendelizenz im Kreis Borken bis zum 27. März 2007, für die Stadt Essen wurde die Lizenz bis zum 21. März 2007 verlängert.

    Die jeweils fünfjährige Verlängerung der Zulassung wurde von der Rundfunkkommission der Landesanstalt für Rundfunk Nordrhein-Westfalen (LfR) in ihrer Sitzung am 22. Februar 2002 in Düsseldorf beschlossen.
     
  19. Peggy

    Peggy Benutzer

    was nun doch nicht??? Schei...!!!!!
    Schade heul, heul
     
  20. Ferdi_W

    Ferdi_W Benutzer

    @Medienman
    Wenn Du schon hier postest und einen so tollen Nick hast, dann würde ich mich mal besser informieren. Fakt ist, dass die VG von Radio Essen tatsächlich über einen "Alleingang" ab Ende 2003/Anfang 2004 nachdenkt. Die Beweise: Artikel in der SZ von heute und Lokalnews auf der Homepage von Radio Essen mit einem O-Ton vom VG-Vorsitzenden persönlich.
    Noch Fragen?
     
  21. Peet

    Peet Benutzer

    meldung von radio-essen.de:
    Die Veranstaltergemeinschaft von Radio Essen hat beschlossen, dass der Vertrag mit dem Programm-Anbieter Radio NRW zum 31.
    Die Veranstaltergemeinschaft von Radio Essen hat beschlossen, dass der Vertrag mit dem Programm-Anbieter Radio NRW zum 31. Dezember 2003 gekündigt werden soll. Das hat der Vorsitzende der Veranstaltergemeinschaft Eckart Löser den Geschäftsführern von Radio NRW mitgeteilt. Eine formelle Kündigung werde fristgerecht bis zum 30. Juni 2002 erfolgen. Grund für den Beschluss waren die nach Ansicht der Veranstalter- Gemeinschaft äußerst unbefriedigenden Verhandlungen mit der Geschäftsführung von Radio NRW über Veränderungen des Vertrages zwischen Radio Essen und Radio NRW. Bernd Drescher.
    2002-03-12 00:00:00
    O-Ton: 638.MP3
     
  22. Langemann

    Langemann Benutzer

    @ Mediaman

    Das mit der Lizensierung stimmt schon. Aber Du vergisst dabei eine Sache. Die eine Frage ist was rechtlich zulässig ist, sprich was lizensiert ist und die andere, was dann gemacht wird. Eine Lizens ist lediglich die Genehmigung aber nicht der Beschluss, das etwas gemacht wird.
    ....und es ist klar, das radio NRW für alle NRW-Lokalstationen die Lizenz bekommt, das Rahmenprogramm auszustahlen aber sie müssen es nicht!
     
  23. Nordradio

    Nordradio Benutzer

    Außerdem hat Radio Essen ja nur angekündigt, den Vertrag zu kündigen. Das reicht für die LFR ja nicht um Radio NRW die Lizenz zu entziehen.
     
  24. AurelNRW

    AurelNRW Benutzer

    @REVIERA

    Wollen wir mal deinen "gut"überlegten Eintrag journalistisch auseinanderpflücken.

    <<<Zum ersten Mal seit 10 Jahren richtig dick in der Zeitung - RESPEKT!

    Ah einer, der nur die BILD aufschlägt. TIP: Lies auch mal andere Blätter !


    <<<Die WAZ ist doch insgeheim froh, wenn ihr Stiefkind Radio Essen nicht zu viel Kohle einbringt. Das Blatt ignoriert den Sender entweder oder erwähnt ihn als "einen der hiesigen Lokalsender". Der Konzern hat doch überhaupt kein Interesse daran, Radio Essen irgendwie zu fördern.

    Oh ein Allmächtiger, der die Pläne der WAZ kennt? Ich glaube nicht, dass Du in der Lage bist die Pläne der WAZ zu definieren.

    >>>a) ein pulsierendes Stadtleben, das viele heiße Themen abwirft, die natürlich recherchiert werden möchten (denn man kann ja nicht alles aus WAZ, NRZ und der NRW-SZ abschreiben)
    b) ein kompetentes und motiviertes Team
    c) Kreativität, Ideen, gute Konzepte
    d) eine super PR-Strategie
    von Geld ganz zu schweigen.
    Was ist davon in Essen vorhanden?

    Punkt a) Kompetent/Ehrgeizig auf gutem Niveau
    Punkt b) Auch vorhanden
    Punkt c) noch nicht ganz...aber es wird daran gearbeitet
    Punkt d) Wart ab ! ;) man soll nicht über ungelegte Eier sprechen, oder redest Du schneller als Du denkst? Antwort: Jo!

    PS: Aus der WAZ/NRZ/SZ etc.etc. wird eher nicht abgeschrieben. Das Medium Radio ist in der Regel immer schneller als das Medium Printmedien. Das mag bei Deinem Sender vielleicht anders sein, aber ich könnte wetten, bei den benachbarten Sendern im Pott ist es genauso. KOPFSCHÜTTELATTACKE !!!

    <<<Und es werden jetzt schon Wetten angenommen, ob die WAZ hier ein paar Zeilen für übrig hat.

    Dann setz mal.... Ich wette um mein WAZ-ABO

    Resume: Sorry Reviera...Ich denk man kann sicherlich einer neuen Sache misstrauisch gegenüberstehn.Keiner weiss halt, wohin der Weg führt. Aber mit diesen fragwürdigen Stellungnahmen liegst Du weit weg von der Sonne. Trotzdem Thank U!!!

    Gruss Aurel
     
  25. andre72

    andre72 Benutzer

    Moin, das Abo der WAZ gehört wohl mir!!!!
    Die WAZ meldete am Dienstag den 12.03.2002, das Radio Essen den Vertrag mit Radio NRW gekündigt hat.Siehe Rubrik "Aus dem Ruhrgebiet"
    Sind zwar nur ein paar Zeilen, aber immerhin es wurde gemeldet.
    So nun viel Spaß beim Deuten der Angelegenheit
     

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