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Evaluation im ÖR Hörfunk?

Dieses Thema im Forum "Radioszene Deutschland" wurde erstellt von Radiolauscher, 14. Juli 2015.

  1. Radiolauscher

    Radiolauscher Benutzer

    Hallo,

    ich habe heute im Wikipedia Artikel über Deutschlandradio Kultur folgendes gelesen:

    Von einer solchen Evaluation habe ich noch nichts gehört. Auch konnte ich im Internet keine Infos dazu finden und der Artikel hatte keinen Beleg zu diesem Abschnitt. Kann da jemand was genaueres zu sagen?

    Diese Evaluation könnte (sofern sie wirklich kommen sollte) einige Veränderungen im Bereich Vielfalt des ÖR mit sich bringen. Deshalb wäre ich tendenziell dafür.
     
  2. 92_4 Mhz

    92_4 Mhz Benutzer

    In der Süddeutschen Zeitung stand:
    Ich glaube, etwas Konkretes ist (leider) nicht geplant. Aber ich gebe yannik96 recht, auch ich wäre eher dafür.
     
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  3. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    Ich würde bei einer Evaluation durch "Abstimmung mit den Füßen" nur erwarten: die Popdudler sind wichtig, die Kulturprogramme können weg. Die kosten am meisten und haben die wenigsten Hörer. Es würde zum geistigen Klima in diesem Land passen, obwohl genau das Gegenteil wichtig wäre - gerade wegen dieses zukunftsschädigenden Klimas.

    Dieses Land achtet auf die Masse, die freilich als Konsument und teils auch als Produzent eine wichtige Rolle spielt in dem ganzen Zirkus. Die geschichte zeigt nur halt immer wieder: echter Fortschritt, also ein Schritt in Richtung "Gesundung", kommt nur selten aus diesem Umfeld.
     
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  4. Mannis Fan

    Mannis Fan Benutzer

    Die haben den Schuss noch nicht gehört. Der Tag ist schon längst da, diese Diskussion ist bereits im Gange.
     
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  5. freiwild

    freiwild Benutzer

    Ich komme sogar auf derzeit 56 über UKW verbreitete öffentlich-rechtliche Radioprogramme in Deutschland (zzgl. Regionalfenster und reine Digitalprogramme). Letztenendes werden diese Zahlen gerne irreführend verwendet, denn bis auf die Programme des Deutschlandradios haben alle anderen Programme einen regionalen Zuschnitt, und ist Deutschland das bevölkerungsreichste Land der EU. Frankreich hat 51 öffentlich-rechtliche Radiosender auf UKW (und kein DAB+), Großbritanien und Nordirland ebenfalls 51 UKW-Programme der BBC (plus fünf weitere über das in UK weit verbreitete DAB gesendete, womit wir wieder bei den deutschen 56 wären). Sowohl das Vereinigte Königreich wie Frankreich haben jeweils etwa ein Viertel weniger Einwohner als Deutschland.

    Eine Qualitätsdebatte wäre für das deutsche (öffentlich-rechtliche) Radio wesentlich angebrachter als diese immer wieder neu aufgewärmte Zahlenschieberei.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2015
  6. CosmicKaizer

    CosmicKaizer Benutzer

    Zahlenschieberei und Qualität. Das Eine schließt das Andere nicht aus.
     
  7. freiwild

    freiwild Benutzer

    Das nicht, aber es sind trotzdem unterschiedliche Dinge. Wie oft habe ich in diesem Forum schon die Erwartung gelesen, wenn es weniger öffentlich-rechtliche Programme gäbe, würden die, die bestehen bleiben, automatisch besser! Die Frage, welche Strukturen sich ändern müssen, um mehr Qualität im Hörfunk zu ermöglichen, ist von der Frage, auf wie viele linear ausgestrahlte Programme die öffentlich-rechtlichen Inhalte zu verteilen sind, völlig getrennt.
     
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  8. radneuerfinder

    radneuerfinder Benutzer

    Für eine bundesweite Evaluation der ör Radioprogramme fehlt mir die Phantasie. Dazu müssten alle Medienpolitiker der Bundesländer auf Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten verzichten.

    Aber ansonsten bin ich schon länger für einen digitalen Radiostaatsvertrag:
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2015

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