21FM - Müssen wir Angst um FM4 haben?


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#1
Zitat von http://www.heute.at/freizeit/kultur/art23668:
Die jüngste Diskussion um österreichische Musikquoten in den ORF-Radios will ORF-General Alexander Wrabetz Sender-intern klären. Von gesetzlichen Vorgaben hält der ORF-Chef wenig. Das in der Kritik stehende ORF-Radio Ö3 dürfe nicht auf die Förderung österreichischer Musikschaffender reduziert werden. Wrabetz schwebt ein weiterer ORF-Radiosender vor. Arbeitstitel: 21 FM.

Ö3 habe die Aufgabe, ein breites Publikum anzusprechen und mit Information zu versorgen. Darüber hinaus finanziere der ORF mit Ö3 einen erheblichen Teil von Ö1 und des Radio Symphonie Orchesters. Ein "gutes Verhältnis zur Musikwirtschaft" ist dem ORF-General aber ein Anliegen. "Ich habe ja 2009 die Musikcharta ins Leben gerufen, und wir sind dadurch einige Schritte weitergekommen. In den letzten Monaten ist es aber nicht so gut gelaufen. Ich habe deshalb mit Ö3 vereinbart, dass wir dort im Mai beim österreichischen Musikanteil schon wieder über zehn Prozent liegen."

Ö3 spricht eher Ältere an
Zugleich plädiert der ORF-Chef für eine Diskussion über das Radioangebot des öffentlich-rechtlichen Senders. Probleme ortet er vor allem beim Musikangebot im ganz jungen Segment, da Ö3 zunehmend auf ältere Junge fokussiere. "Wenn sich die Radiolandschaft weiter segmentiert, dann sollten wir auch darüber diskutieren, ob der ORF nicht auch einen Radiosender für ganz Junge anbieten sollte, wie es die Bayern etwa mit dem Projekt Bayern 3 plus vorhaben, zunächst im digitalen Bereich." Wrabetz denkt über einen weiteren ORF-Radiosender mit dem Arbeitstitel 21 FM nach.
Mit FM4 veranstaltet der ORF eigentlich bereits eine Jugendwelle, die jedoch eher im alternativen Sektor angesiedelt ist. Ob der Intendant den neuen Kanal als Ergänzung oder Ersatz für FM4 sieht, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Wie seht ihr das? Müssen wir Angst um FM4 haben?
 
#3
Interessant ist doch welches der Verbreitungsweg sein wird. Wäre eine weitere UKW-Kette ohne Umwidmungen von Frequenzen der vorhandenen ORF-Programme überhaupt möglich?
 
#4
Eher nicht. Die FM4-Frequenzen müssen mehrheitlich fremdsprachig bespielt werden. Das ginge – hoffentlich – nicht ohne Weiteres zu ändern.
 
#5
Mit FM4 veranstaltet der ORF eigentlich bereits eine Jugendwelle, die jedoch eher im alternativen Sektor angesiedelt ist. Ob der Intendant den neuen Kanal als Ergänzung oder Ersatz für FM4 sieht, geht aus dem Bericht nicht hervor.
FM4 ist doch schon lange keine Jugendwelle mehr! Seit 1995 hat sich da nicht viel verändert. Leute wie Blumenau sind schon jenseits der 50 und immer noch bei dieser "Jugendwelle". Ich würd den Sender eher als alternative Kulturwelle bezeichnen.
 
#7
FM4 ist doch schon lange keine Jugendwelle mehr! Seit 1995 hat sich da nicht viel verändert. Leute wie Blumenau sind schon jenseits der 50 und immer noch bei dieser "Jugendwelle". Ich würd den Sender eher als alternative Kulturwelle bezeichnen.
Wie alt die Leute sind, die das Programm gestalten, dürfte nebensächlich sein. Zu den Stones kommen ja auch nicht nur Bettllägerige. Jugendwelle und alternative Kulturwelle schließen sich nebenbei nicht unbedingt aus, wobei ich sowieso schon immer der Meinung war, dass sich große Teile der Playlist auch für's Angsthasenradio eignen ;)
 
#8
Vielleicht aber wirds ja in Ö endlich mal was mit digitalem Radio, dann könnte der ORF auch diesen Sender parallel zu den bestehenden Betreiben.
Um FM4 wäre mir jedenfalls mehr als leid.
Wozu es aber eine sogen. Jugendwelle braucht, wüsste ich nicht. Die Jungen ziehen sich auch so schon alle 2 Std dasselbe auf KH usw rein.
 
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