Aus der Traum: NRW wird auf UKW eine Radiowüste bleiben


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#1
Die Landesregierung NRW hat vor kurzem erneut klargemacht, was passieren könnte, wenn der BFBS alle Frequenzen räumt: Die beiden starken Frequenzen Langenberg 96,5 und Bielefeld 103,0 werden dann wohl dem Deutschlandradio zugeteilt, die bisherigen Kleinfrequenzen des D-Radios, ebenso die BFBS-Kleinsender, werden an Standorte verlagert, wo der Lokalfunk noch Versorgunsglücken aufweist. Das bedeutet im Klartext: kein weiteres privates UKW-Radio in NRW! Da kann man ja nur hoffen, dass sich die Briten weiter stur stellen und die BFBS-Frequenzen nicht räumen. Denn durch das BFBS-Aus würde es nicht mehr, sondern de facto weniger Hörfunkprogramme in NRW geben! Und radio NRW kann seine UKW-Jugendradio-Pläne begraben (andererseits freilich eine Chance für DAB...lol)
 
#5
@ tombackes

Ich meine das ganz anders !
Wenn BFBS nicht mehr auf der 96.5 sendet dann bekommt Deutschlandradio die Frequenz !

Und ich will das nicht unterstützen !


p.s. BFBS ist der einzigste Sender der noch richtig gute Musik spielt !!!
 
#6
Ich kann mich mit dem Gedanken nicht zufrieden geben, dass das bevölkerungsreichste Bundesland KEINEN landesweiten Privatsender hat, während in anderen Ländern die Vielfalt sprießt. Dafür muss eben BFBS die beiden guten Frequenzen hergeben. Wenn dann die Verantwortlichen in NRW keinen Privatsender lizensieren, muss man sie aus ihren Büros und zum Teufel jagen!!! (Wo sind wir denn, dass jedes Land um NRW herum inkl. NL und B Privatsender hat und die SPD/WDR-Klique das verhindert: weg damit!)Außerdem: Soll das Vielfalt sein: 6x WDR, 2x DLR, BFBS und Radio Dilettanto=Bürgerfunk?
 
#7
Erstmal : BFBS muss gar nichts. Es ist nicht die Schuld von BFBS, dass eine landesweite UKW-Kette Ende der 80er zerschlagen wurde, um ein paar Lokalsender aufzubauen. Die BFBS-Sender bleiben ( wie oft muß man dies eigentlich wiederholen ? ) für BFBS erhalten. Und wenn dieser mal gehen sollte, dann kommt da das Deutschlandradio drauf. Das ist so ein Sender mit Wort und Information, eben das ,was hier im Forum immer wieder mal gewünscht wird. Daran lässt sich aber nun mal nicht rütteln !
 
#8
Ist es gesetztlich festgelegt, daß die BFBS-Frequenzen bei einer Abschaltung automatisch an Deutschlandradio gehen oder möchte die Landesregierung das so, sprich möglichst wenig Konkurrenz für WDR + Lokalfunk?? Wirklich sehr traurig, in einem Land mit so einer großen Einwohnerzahl würde es sich richtig lohnen für weitere Privatsender.
 
#9
BFBS hatte Bereitschaft zu Verhandlungen gezeigt. Man möchte jedoch nicht auf DAB und Mittelwellenfrequenzen wechseln und dafür die reichweitenstarken FM-Frequenzen abgeben. Momentan stagnieren die Verhandlungen. Man brauche für eine sofortige Erreichbarkeit der BFPO Listeners die FM Frequenzen, so der Sender. Und schließlich kann BFBS ja nichts dafür, daß Frequenzen fehlen.

Persönlich möchte ich BFBS auf keinen Fall missen, der Sender ist super, a class of its own, (gilt auch für BFBS TV). Allein deshalb ist NRW keine Radiowüste!
 
#10
Steht so im Rundfunkstaatsvertrag. Die flächendeckende UKW-Versorung bei den beiden D-Sendern soll erreicht werden. Die Bundesländer haben damals alles abgesegnet, und damit rutschten die beiden D-Radios in punkto Versorgung an die obersten Plätze.
Wenn irgendwas frei wird, MÜSSEN zuerst die D-Radio gefragt werden, ob sie an einer Nutzung interessiert sind. Es sei denn ,sie sind dort schon flächendeckend auf UKW empfangbar. Und für NRW schauts halt so aus: Wenn BFBS seine Sender abgibt, dann wird zuerst das D-Radio gefragt. Da D-Radio Berlin noch nicht gut im Ruhrgebiet hergeht, fällt die 96,5 automatisch an D-Radio. Gleiches gilt für die 103,0.
Sollten die D-Radios daran aber auch kein Interesse haben, kommt was anderes drauf.
Und was das dann sein könnte, darüber braucht man sich keine Gedanken zu machen, da dieser Fall niemals eintreten wird.
 
#11
Die beiden D-Radio-Sender werden wohl erst dann keine weiteren UKW-Frequenzen mehr nehmen, wenn sie überall bestens zu empfangen sind. Und die starken Mittelwellensender bleiben auch weiter in Betrieb. Die Frage ist nur, ob die Sender dann wirklich von mehr Leuten gehört werden, wie man sich das offensichtlich erhofft.
 
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