BBC: Sonst noch jemand ohne Maulkorb?


Neper

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Die BBC hat mit Tim Davie seit kurzem einen neuen Generaldirektor, der sogar dem Cummings/Johnson-Regime genehm ist, hat er sich doch auf die Fahnen geschrieben, die "Neutralität" der alten Tante BBC wiederherzustellen.

Und damit niemand auf die Idee kommt, die Moderatoren, Redakteure und Berichterstatter der BBC hätten am Ende gar eine eigene Meinung oder - schlimmer noch - eine, die vom Regierungskurs abweicht, dürfen sie sich nun in den sozialen Medien zu "politisierten oder strittigen" Themen nicht einmal mehr als Privatpersonen äußern. Wer privat zur Black-Lives-Matter-Demo will, muss vorher mit seinem Manager abklären, ob er das darf. Auch das "virtue signalling" ist ihnen verboten, d.h., sie dürfen auch privat keine Unterstützung in Form von Re-Tweets, Likes usw. für bestimmte Kampagnen oder Themen signalisieren.

In den letzten Tagen war sogar unklar, ob sie privat zum CSD dürfen. Nach einem öffentlichen Aufschrei ist nun klargestellt worden, dass sie zwar "im Rahmen der Richtlinie" hin dürfen, aber unbedingt darauf achten müssen, zu "politisierten oder strittigen Themen" nicht erkennbar Stellung zu beziehen. Wie das genau das auszusehen hat, wird von Fall zu Fall vom Vorgesetzten entschieden.

 
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iro

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Wird wohl Zeit, daß der N(W)DR die Nachfolge seiner Eltern antritt und mit einem NDR World Service auf Sendung geht. Vielleicht erstmal mit einem Programm für UK...
 

Neper

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Wenn das da so weitergeht, brauchen die bald einen eigenen Dienst von Radio Liberty.
 
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