Behringer X1832USB: Musik über Mikrofonchannel


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#1
Hey liebe Radiogemeinde,

Ich habe ein Problem mit meinem Mixer. Ich kann über die Mic-Channels zwar mit U-Controls Musik laufen lassen, jedoch hört sich das so an, als ob man das Voice-Cancelling Feature angeschalten hat, obwohl das nicht der Fall ist. Ich bin auf diese Chanels angewiesen und kann nichts an der Kanalbelegung ändern (bzw. nur schwer). Hat jemand eine Idee, warum sich die Musik darüber so "schlecht" anhört?

MfG
- Justus
 
#2
Ich kann über die Mic-Channels zwar mit U-Controls Musik laufen lassen
Wieso sollte man über Mikrofonkanäle ohne größere Not Musik einspielen?
jedoch hört sich das so an, als ob man das Voice-Cancelling Feature angeschalten hat, obwohl das nicht der Fall ist.
Es gibt Mischpulte mit einem "Voice-Cancelling Feature"? Echt jetzt? Wozu das denn?
Ich bin auf diese Chanels angewiesen und kann nichts an der Kanalbelegung ändern (bzw. nur schwer).
Chanel gibt es in gut sortierten Parfumerien. :D :p

Du hast vier Stereokanäle und musst noch die Line-Kanäle hinzunehmen und hast Probleme mit der Belegung? Ist das dein Ernst?

Kann mir mal jemand anderes sein Problem in eine verständliche Beschreibung übersetzen?
 
#3
Ich laufe hier gerade wieder auf G2-Speed, da ist nix mit Fotos gucken oder Anleitungen runterladen, um Blockschaltbilder zu finden.

Verdacht wegen des "Voice-Cancelling"-Effekts: Du benutzt Kabel 2 X Cinch (oder 2 x Monoklinke) auf XLR. Wo auch immer diese Kabel herkommen und wofür sie sonst gedacht sind. Damit gibst Du einen Stereokanal auf den "Hot" vom XLR-Eingang und den zweiten Stereokanal auf den "cold". Im Behringer wird als erstes das Signal des "Cold" vom Signal des "Hot" subtrahiert. Damit bleiben nur die Stereoeffekte übrig. Alles, was auf Mitte gemischt war in der originalen Stereoquelle, wird eliminiert.

Ein Indiz dafür wäre, wenn Du glauben würdest, mit einem der dicken XLR-Stecker Stereo machen zu können.
 
#6
@Hefeteich: Dein verlinktes Kabel summiert L+R auf den XLR-Stecker. Schau Dir das Schaltild an: https://images5.static-thomann.de/pics/atg/atgdata/file/diagram/273035.pdf

Beide Cinch-Innenleiter gehen gemeinsam auf Pin 2 (hot), über Entkopplungswiderstände. So sollte das funktionieren. Ist makellos unsymmetrisch verschaltet, der "cold" liegt auf Cinch-Masse. Die passive Summierung kostet Pegel (Spannungsteiler mit dem Eingangswiderstand des symmetrischen Eingangs) und ist nicht vollständig entkoppelt.

Was ich gestern meinte, wäre ein Kabel, bei dem ein Cinch-Innenleiter an den hot (2) und der andere Cinch-Innenleiter an den cold (3) geht. Das sollte die Differenz bringen. Ob solche Kabel fertig erhältlich sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich wüßte jedenfalls nicht, wozu. Hier wäre vom Threadersteller weitere Info gut über die Verschaltung. Einfach mal "durchklingeln" und aufzeichnen. Hilft ungemein weiter.
 
#7
Jetzt verstehe ich, was @Radiowaves meint. Okay, so was sollte aber kein anständiger Händler verkaufen und auch Geschäftsinhaber mit Techniker-Bastelecke sollten das nicht in Verkehr bringen.
Kann höchstens sein, dass der Fragesteller das selber gelötet hat, aber leider hat er nichts mehr von sich hören lassen.
 
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