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Der DLF und Udo Lindenberg


#1
Manchmal kann man sich nur noch wundern über den DLF. Ist das künstliche Skandalisierung, weil man komplett den Zeitgeist der damaligen Zeit ignoriert? Oder will man jetzt nachträglich den vergleichweise eher banalen Versen von Lindenberg die künstlerische Freiheit streitig machen? So oder so finde ich das folgende eine ziemlich fragwürdige Betrachtung.
https://www.deutschlandfunkkultur.d...d-das-ist.2177.de.html?dram:article_id=468079
Kann natürlich auch ein, dass der DLF jetzt wieder zurück in seine prüdesten Zeiten möchte. Auf jeden Fall finde ich das eine ziemlich einseitige Betrachtung, die dem Gesamtwerk von Lindenberg schlicht nicht gerecht wird.
Gekonnt ignoriert hat man übrigens beim DLF ausserdem, dass es das andersrum genauso gab und gibt. "ll venait d'avoir 18 ans" von Dalida, was Jahre später übrigens von Lindenberg adaptiert wurde, wobei aus Ihm eine jüngere Sie wurde. Über Songs wie "Son of a preacher man" von Dusty Springfield könnte man davon ab genauso diskutieren...
 
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#2
Nach dem WDR zeigt nun also auch der DLF sehr offensiv, dass es Zeit wird, dem ÖRR den Gebührenhahn zuzudrehen. Offenbar eine Art Massenpsychose, die da um sich greift.
 
#3
An dem Beitrag ist ja so einiges so richtig dämlich, und gleichzeitig muss man sich wundern, dass sie nicht gleich zur kompletten Dämlichkeit gegriffen haben.
Im internationalen Rundumschlag hat man dann nicht den Mumm, gleich die Keule Gary Glitter rauszuholen. Und bis zum Song "Klavierlehrerin" hat sich die Autorin dann offensichtlich auch nicht vorgewagt.

Manchmal muss man auch mal Dinge im Zusammenhang mit ihrer Zeit sehen (unangenehmes Gefühl, dass sich ein alter Sack an eine Minderjährige ran macht... damals™ war Lindenberg noch wesentlich jünger!) und nicht den Versuch machen, die heute Sichtweise den damaligen Verhältnissen überstülpen zu wollen.
 
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