Der Sprecher – das (meistens) unbekannte Wesen


OT: Erdenberger hat sich wie KEIN(E) Andere(r) für die deutsche Sprache eingesetzt -
so sehr, dass er manchen Leuten damit schon auf den Geist ging. /OT
Der auch?
Klaus-Jürgen Haller vom WDR, Reporter, Moderator Mittagsmagazin, Redakteur im Studio Bonn für Verteidigungspolitik und zum Schluss Korrespondent in Washington war wohl (auch) derjenige, der sich für eine korrekte Sprache im Hörfunk eingesetzt hatte und sogar ein kleines Taschenbuch darüber veröffentlicht hatte.
Bei WDR.de in einem längeren Interview über seine Arbeit beim WDR wurde dieses auch thematisiert.

Den Kennern hier im Forum aus dem Bereich müssten die Namen Gerhard Wolf (Hörfunk), Hans-Jacob Poiesz (Hörfunk und TV Ansage) etwas sagen. Nach langem überlegen kamen diese Namen zurück ins Gedächtnis.
Ebenso Peter Rene Körner, Schauspieler, welcher wohl auch im WDR Hörfunk , auf WDR 1 zumindest, als Moderator - nicht Sprecher!- noch tätig war in Erinnerung.
 
Hans-Jacob Poiesz (Hörfunk und TV Ansage) (...) Nach langem überlegen kamen diese Namen zurück ins Gedächtnis.
Ebenso Peter Rene Körner, Schauspieler
Poiesz hatte im FS eine Turmfrisur als Minipli. Wunderbare Stimme. Und Peter René Körner ist ein Held meiner Kindheit. Schwarzweiß-Fernseher, Körner mit Handpuppe, Onkel als 5-Jähriger nach dem Bade im Morgenmantel und mit Kochschinkenbrot, bei Oma auf'm Schoß (heul)...
 
Zuletzt bearbeitet:
Jakob Poiesz, einer meiner Favoriten damals bei den WDR Nachrichten neben Charly Wagner, Egon Hoegen, Brigitte Redel (heute Carlsen), und Angelika Avenel...
 
Poiesz hatte im FS eine Turmfrisur als Minipli. Wunderbare Stimme. Und Peter René Körner ist ein Held meiner Kindheit. Schwarzweiß-Fernseher, Körner mit Handpuppe, Onkel als 5-Jähriger nach dem Bade im Morgenmantel und mit Kochschinkenbrot, bei Oma auf'm Schoß (heul)...
Und auch der Sohnemann von Herrn Körner (Fabian) ist ein sehr guter Sprecher...
 
Felix Knemöller (*1916 †1993): Nachrichtensprecher beim RIAS Berlin. Daneben fungierte er als Ansager klassischer Musikprogramme, eine Tätigkeit, die er - wie er selbst sagte - als "Lastenausgleich für den täglichen Frust der Routinearbeit im Funkhaus" betrachtete.

Ich wünsche angenehme Erheiterung!
In den 60er hatte er im 1. Fernsehprogramm eine betuliche Plaudersendung mit beliebten Bühnen- und Filmstars. Damals wurde eben noch geplaudert und nicht getalket ...
 
Vielleicht sollte man das Wort "betulich" häufiger gebrauchen, aus dem Ruch des Opa-haften befreien und etwas aufwerten - im Sinne von "durchdacht", "ruhig", "kulinarisch", "liebevoll gemacht", "mit Esprit", "gelassen", "mit Achtung vor dem Hörer" "wohlklingend" usw. Das sind für mich die Impulse zum Lauterdrehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei ich persönlich sagen muss - ein Genuß ist das nicht mehr. Er klingt so, als würde er es nicht mehr bis zum Ende der Sendung schaffen. Die Stimme hört sich wirklich gruselig kaputt an. Und manchesmal meint man, er bekäme keine Luft mehr. Einen Gefallen tut er weder sich noch dem Hörer mit einer solchen Präsentation. Schade eigentlich.
 
Ich höre da bei dem vorigen Beispiel kaum etwas, was mich stören könnte. Da gibt es aber viel drastischere Beispiele. Da diese Personen es als persönliche Beleidigung auffassen könnten und ich mit einem Strafverfahren rechnen müsste, sehe ich von einer Namensnennung ab. Es geht so weit, dass ich das Radio ausschalte, wenn die besagten DLF-Redakteure und Redakteusen am Mikrofon sind. Das zeigt einmal wieder, dass, wenn man es einmal geschafft hat, beim Rundfunk anzukommen, man nicht mehr so schnell rausgeworfen wird, wenn man nicht gerade silberne Löffel geklaut hat. Was ich befürworten würde, wäre eine Publikumsumfrage, wer der beliebteste Sprecher ist. So wie das bei Radio Südafrika mindestens jedes Jahr einmal gemacht wurde, und Heinrich von Pfeil († ) fast immer die meisten Sympathien einheimste.
 
Falls @chapri und @Meijer ihren Höreindruck nur aus dem über 30(!) Jahre alten Video beziehen, sollten sie vielleicht noch mal ins aktuelle Programm hören. Inzwischen klingt das leider so.
So leid es mir für ihn selbst tut, aber schön ist das nun wirklich nicht mehr. Man kann bei der Berufswahl in jungen Jahren eben nie absehen, wie sich das Organ mal entwickeln wird, und das ist Teil der Tragik.
Im SFB gab es auch mal so einen Fall, der am Ende für die Hörer eigentlich eine absolute Zumutung war.
Und man kann wohl mit Sicherheit sagen, dass eine Frau, deren Stimme einen ähnlichen Verfall erlebt hätte, schon Jahre zuvor vom Sender verbannt worden wäre.
 

Anhänge

Oben