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Die verrücktesten Cover-Versionen


Sehe ich auch so.

Wenn der damalige (ca. 1970), tschechoslowakische Subverlag von "Down on The Corner" die Berechtigung hatte, local versions zu genehmigen, dann tat er das mit einem der populärsten Stars dieses Landes in dieser Zeit. Soweit ich weiß, bedurfte es damals keiner Genehmigung durch den Originalverlag, geschweige denn durch die Urheber. Heute ist das anders.
 
@Ammerlaender:
Das weiß ich nicht. Ich vemute aber, dass es dort ähnlich Deines DDR-Beispiels gewesen sein könnte. Nun wird's aber höchst spekulativ: Geld ist bestimmt geflossen, entweder als Pauschalsumme an den Originalverleger oder per Tantiemen über die Verwertungsgesellschaften. Der örtliche Textdichter hat sicherlich nichts abbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso nicht? Bei "Suzy Q", "I Put A Spell On You" und "I Heard It Through The Grapewine" natürlich nicht. Aber allein als Komponist und Textdichter von "Proud Mary" kann er sich täglich mehr als eine warme Mahlzeit leisten...

Du meinst vielleicht seine Lizenzen als Bandmitglied? Wenn er da einen schlechten Vertrag mit seinem Label Fantasy hatte, so könnte das sein.
 
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@count down,
nur so am Rande und der Vollständigkeit halber: Ich habe einmal in meiner winzigen Sammlung (teilweise illegal nach DDR-Rechtslage) importierten Musikträger aus der CSSR nach geschaut. Auf der BACCARA-MC für 66 Kcs ist weder auf der Kassette noch auf dem Cover eine Verwertungsgesellschaft zu finden; bei den Platten gibt es den Hinweis entweder OSA (Mitglied des BIEM) und OSVU (wer oder was das auch immer heißen mag) oder direkt BIEM zu finden.
 
Wenn der damalige (ca. 1970), tschechoslowakische Subverlag von "Down on The Corner" die Berechtigung hatte, local versions zu genehmigen, dann tat er das mit einem der populärsten Stars dieses Landes in dieser Zeit. Soweit ich weiß, bedurfte es damals keiner Genehmigung durch den Originalverlag, geschweige denn durch die Urheber.
Das würde auch die Vielzahl der ganzen Coverversionen aus der ehemalige Tschechoslowakei erklären. Es gab neben Karel Gott noch andere einheimische Künstler, die fleißig am covern waren. "Waterloo" von ABBA, "Aquarius/Let the sun shine in" von The 5th Dimension bis hin zur "Elisabeth-Serenade vom Günter Kallmann Chor existieren beispielsweise tschechoslowakische Doppelgänger. Die Liste ließe sich noch um ein Vielfaches erweitern.

Der rechtetechnische Aspekt würde mich aber auch interessieren. Zumal laufen diese Songs dort noch alle im Radio. SRo 2 Radio Regina Bratislava wäre hier das beste Beispiel.
 
Verrückt ist an diesem Cover-Song nur, dass er als One-Hit-Wonder bekannter wurde als das Original von Neil Young (1970), dass er von drei Musikern an einer Bushaltestelle in dieser mehrstimmigen Acapella-Version spontan gesungen und so neu geboren wurde und dass er es 1974 bis in die Top 10 der Schlager der Woche des BR geschafft hat. Ich musste heute lange überlegen, bis mir der Titel einfiel.

 
Habe dieses Original von 1968 noch nie im Radio gehört.:cry:
Könnte daran liegen, dass dieses Werk schon niemand hören wollte, als es neu war.
Zitat von Wikipedia:
Nach der Veröffentlichung fand das Original kommerziell wenig Anklang
Die Blondie-Fassung dagegen läuft heute immer noch im Radio.
Musik ist ja Geschmackssache, aber ich finde die Paragons furchtbar und bin sehr froh, dass sich in diesem Fall die Blondie-Version durchgesetzt hat.

Auch verrückt, die im Radio.:thumbsdown:
Ja, total verrückt! Spielen einfach nicht, was niemand hören will.
 
Verrückt im positiven Sinn finde ich, wenn das Stevie Wonder-Cover zwar nicht mehr die Charts stürmt, aber von Fans eines Jeff Beck mit eigenwilliger Spieltechnik im Live-Programm gebührend gefeiert wird. (In diesem Fall saßen übrigens auch Jimmy Page und Robert Plant im Publikum). Tal Wilkenfelds Präsenz ist nebenbei Ausdruck purer Spielfreude. (fast 4 Mio clicks)

 
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