Diskussion zum neuen Schalt-Report


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#1
Format oder nicht Format - das ist hier die Frage. Oder?

Oder muss man beim Begriff "Format" nicht vor allem das "Was" und das "Wie" unterscheiden (das "Warum" lässt sich ja ganz einfach mit einem $ oder € Zeichen ausdrücken).

Unter der Rubrik "Was" kann man sicherlich zwischen Formatradio und Nicht-Formatradio unterscheiden.
Während unter der Rubirk "Wie" differenziert werden kann, wie genau die Programmierung des Senders aussieht (Hot-AC, Rock-AC, Soft-AC, all-Beatles, all-U2, all-Dschinghis-Khan, Middle of the Road, Middle of the Field, Middle of the Middle, CHR, Jack, Gospel oder weiß-der-Kuckuck-was).

Sonst werden doch Äfpel mit Birnen verglichen. Einfach die Schublade "Format" aufzumachen, ist meines Erachtens etwas zu simpel.
 
#4
AW: Diskussion zum neuen Schalt-Report

Formatradio oder nicht Formatradio.

Ersteres wird landläufig meist charakterisiert als ein Programm mit beschnittener Information, unterdrückter Kreativität, verbotener Risikofreude, aber dafür mit Herbert Grönemeyer, Reamonn und Ronan Keating in Dauerrotation.

Ein Missverständnis, dem übrigens auch Neo-Radiomanager Tim Renner (Chef von Motor FM™) unterliegt, wie er in der aktuellen Ausgabe der österreichischen Musikzeitschrift „Sound & Media“ demonstriert: „Formatradio hat keine Zukunft, man muss sich von der Konkurrenz gerade durch sein Musikprogramm absetzen.“ Schöner und präziser kann man den Formatbegriff nicht missverstehen.
Köstlich. Vor allem die Beschreibung des missverstandenen Formatradiobegriffs und die Erwähnung der dämlichen Lizensierungsversuche der Amis.
Danke für den Beitrag!

moonlight
 
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