ESC 2018


#1
Barbara Schöneberger ist raus, den Deutschen ESC-Vorentscheid im Fernsehen moderieren dieses Jahr Elton und Linda Zervakis.

Elton qualifiziert für diese Aufgabe, dass er schon Stefan Raab, Max Mutzke sowie später Lena zwecks TV total Berichterstattung zum ESC begleitet hat und Linda Zervakis, dass sie früher bei N-Yoy moderiert hat. Und wahrscheinlich gehts vor allem auch darum, mal etwas jüngeres Publikum für die Sendung zu begeistern. Dann sollte man Peter Urban beim ESC allerdings auch ganz dringend ersetzen.
 
#3
Elton qualifiziert für diese Aufgabe, dass er schon Stefan Raab, Max Mutzke sowie später Lena zwecks TV total Berichterstattung zum ESC begleitet hat und Linda Zervakis, dass sie früher bei N-Yoy moderiert hat.
Ich finde, Du tust den Leuten unrecht, wenn Du ihre Qualifikation darauf reduzierst, dass sie etwas bestimmtes früher schon mal gemacht haben. Linda war bei N-JOY für die Nachrichten am Mikrofon, und das ist schon ziemlich lange her. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das eine Rolle gespielt hat. Ihre Qualifikation für den ESC sehe ich darin, dass sie schlagfertig ist, lustig sein kann und mit der Musik etwas anfangen kann. Bundesweite Bekanntheit durch die tagesschau ist sicher auch ein Vorteil.
 
#4
Elton und qualifiziert? :wow: Wer hat denn mit ihm ein paar Leichen im Keller? Als Quizteilnehmer ist er ja noch ganz lustig - aber als Moderator eine absolute Fehlbesetzung.

Auf Linda bin ich mal sehr gespannt, nach gefühlten 15 Jahren Frau Schöneberger tut Abwechslung mal not und wahrscheinlich auch gut.
 
#7
Ich habe nur zusammengefasst, was Elton und Linda Zervakis nach Meinung des Verfassers von DWDL für die Aufgabe qualifiziert. Wenn ich zwar auch froh bin, dass Schöneberger uns dieses Jahr erspart bleibt, finde ich Elton und Zervakis auch keine optimale Besetzung. Aber die Sendung wird leider immer noch vom NDR veranstaltet, da müssen wir unsere Erwartungen entsprechend herunter schrauben.
 
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#13
@count down:
Na gut, die Lieder hab' ich noch nicht gehört, aber bei den Interpreten würde ich sagen, daß ich im Vorfeld schon mal ein deutlich besseres Gefühl habe als in den beiden Jahren zuvor, da die stilistische Vielfalt zumindest schon mal gegeben scheint. Es sieht nicht mehr so aus, als wolle man auf Gedeih und Verderb irgendwelche Lieder mit RnB-Einfluß ins Rennen schicken, und im ersten Augenblick würde ich sogar ausschließen wollen, daß da jemand versuchen wird, eine Nachahmung eines vorgegebenen Sounds auszuprobieren. Ich find's sogar irgendwie beruhigend, einige "The Voice"-Teilnehmer im Feld zu finden, da dort meistens auch Leute ihr Glück versuchen, die bereits über Erfahrung verfügen. Also - das Kandidatenpotential halte ich für groß. Jetzt fehlt natürlich noch das passende Lied zum Interpreten, und dann schau'n wir mal. Grundsätzlich würde ich niemandem von ihnen nicht zutrauen, etwas reißen zu können.
Gut, voXXclub wären jetzt nicht meine persönlichen Favoriten, aber die Chance kriegen sie.
Ich weiß ja doch, daß das Publikum wieder anderer Meinung sein wird und den originellsten Beitrag ans Ende wählt oder so ...
Andererseits - letztes Jahr hat ja auch mein persönlicher Favorit Salvador Sobral das Rennen gemacht ... man kann ja mal optimistisch sein, daß seine Botschaft bei den Machern angekommen ist.

Gruß
Skywise
 
#16
Klarstellung, Barbara Schöneberger moderiert nur den Vorentscheid nicht, die blöden Fragen an den letztplatzierten wird sie sehr wohl stellen müssen, da sie das Reeperbahnprogramm moderieren wird.
 
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#19
Barbara Schöneberger moderiert am Tag des Vorentscheids schon die Goldene Kamera. Angefragt wurde sie nach Angaben von Thomas Schreiber jedoch schon.

Linda Zervakis halte ich für einen absoluten Glücksgriff. Sie hat sich schon längst für mehr als das bloße Verlesen tagesaktueller Meldungen empfohlen. Zumal ihr legendärer Besuch in der "Hörbar Rust" (der ihr zu ihrem Buchvertrag verhalf) bewiesen hat, dass sie einen exquisiten Musikgeschmack vorweisen kann. Wer "The Bay" von Metronomy mag, kann kein schlechter Mensch sein.

Und ja, Elton halt, ne?

Das diesjährige, komplexe Wahlverfahren war auch eine mehr als notwendige Charmeoffensive des NDR im Allgemeinen und von Thomas Schreiber im Besonderen. Ich war ihm gegenüber sehr, sehr kritisch, und muss nach sehr vielen erhellenden, offenen Interviews im Prinz-ESC-Blog gestehen, dass ich ihm inzwischen wünsche, dass sich das Konzept bewährt und endlich Ruhe in die ESC-Diskussion reinkommt. Hysterie bringt uns nirgendwo weiter.

Und wenn mir der Gewinner des deutschen Vorentscheids nicht zusagt, kann ich beim ESC immer noch Fan von Belgien sein.
 
#20
Barbara Schöneberger moderiert am Tag des Vorentscheids schon die Goldene Kamera.
Ich lese Gätjen macht's.

Abgesehen davon: zwei Live-Unterhaltungs-Shows/-Galas in Konkurrenz zwischen ARD und ZDF ist doch eine bescheuerte Planung. Glaubt man beim ZDF, dass der wegen schwacher Quoten beschlossene Umzug von Samstag, 20:15 auf Donnerstag, 20:15 bessere Quoten bringt? Muss man sich bei der ARD ausgerechnet in Konkurrenz zur Goldenen Kamera begeben?
 
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#21
@Mannis Fan :dass Caroline Reiber den Vorentscheid auch schon moderieren durfte/musste, als der BR noch für die Veranstaltung zuständig war.

Das waren wohl noch Zeiten, in denen der ESC noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß und man sich dafür interessierte. Vom Niveau mal ganz abgesehen. Heute sind die Darbietungen eher von Klamauk und Dudelmusik geprägt, zudem überzeugt mich das Auswahlverfahren im Vorfeld nicht. Gute deutsche Bands wollen sich nicht dafür hergeben, am Ende den letzten Platz rechtfertigen zu müssen, kleinere Popsternchen hoffen auf eine Karriere danach, die aber üblicherweise auch ausbleibt. Das "Phänomen" Lena war eine Ausnahmeerscheinung, die uns so schnell nicht mehr blühen wird. Der Erfolg danach war auch eher mäßig, ihre Tour 2018 hat sie aus "Mangel an Kreativität" verschoben/abgesagt. Man munkelt, dass das Interesse der Tickets wohl mau ist.
 
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#23
zwei Live-Unterhaltungs-Shows/-Galas in Konkurrenz zwischen ARD und ZDF ist doch eine bescheuerte Planung.
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass diese "bescheuerte Planung" System hat. Wenn der eine Sender einen Blockbuster sendet, setzt der andere fast zielsicher auch einen an den gleichen Sendeplatz. Wenn der eine Krimiabend macht, dann machts der andere auch. Und bei Shows, Dokumentationen, Talkshows, etc. läuft es ähnlich. Das ist ein seltsamer Reigen, den auch die Privaten immer mitmachen.
 
#24
Das wird nicht passieren, das ZDF sendet die "Goldene Kamera" mit Sicherheit nicht am Tag des ESC, sondern am einen Tag später am Sonntag.

Das ändert aber nichts daran, dass die Gala selbst am Sonnabend stattfindet.
 
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