Ich mag dieses Radioprogramm nicht, ...


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#1
Ich mag dieses Radioprogramm nicht, denn es bringt zu lange Werbeblöcke!

Diese Aussage möchte ich hier einmal in den Raum stellen, ohne einen Sendernamen zu nennen.

Fast alle Programme haben z.B. die Nachrichten verkürzt, um den Hörer nicht zu vergraulen.

Doch die Werbung ist oft elendig laaaaaang...

Gibt es abgesehen von den gesetzlichen Bestimmungen der Landesmedienanstalten Faustregeln, wie lang ein Werbeblock maximal sein sollte?

Würde mich mal interessieren.
:confused:
 
#2
Mal abgesehen von den gesetzlichen Regelungen gibt es hauptsächlich Regeln der Wirtschaft. Und die lassen sich zusammenfassen unter: Es muss Geld verdient werden!!! Da freuen wir uns doch schon auf die Weihnachtszeit, da machen wir uns wieder gegenseitig fertig.:(
 
#3
Polizeifunk: Gibt es abgesehen von den gesetzlichen Bestimmungen der Landesmedienanstalten Faustregeln, wie lang ein Werbeblock maximal sein sollte?
Was heißt abgesehen von den gesetzlichen Bestimmungen? Wer Gesetze hat, braucht keine Faustregeln. Da wir ja eine föderale Mediengesetzgebung haben, kann rein theoretisch jedes Bundesland eine andere Maximalwerbemenge pro Tag bzw. pro Stunde festlegen.
In Niedersachsen zum Beispiel 12 Minuten maximale Menge an Spotwerbung pro Stunde. Die Sonderwerbeformen werden nicht mitgezählt solange sie unter die Definition "Sponsoring" fallen (siehe § 34 unter dem Link).

Meine privatpersönliche und subjektive Erfahrung ist: Unterteilt man die stündliche Werbemenge in mehr kleine Blöcke, dann gehen die schlechten Images für viel Werbung, viele Unterbrechungen bei der Hörerschaft nach oben. Machst Du dagegen einen langen Werbeblock und eine lange Musikstrecke, passiert das Gegenteil. Allerdings verlangen die Werbetreibenden bzw. ihre Agenturen mehrheitlich zwei Werbeblöcke, von denen der eine in der ersten Stundenhälfte und der zweite... nah? Genau! In der zweiten Stundenhälfte liegen soll. Deshalb haben fast alle Sender zwei Werbeblöcke mit je nach Werbemenge unterschiedlicher Dauer, plaudert die Jasemine aus dem Nähkästchen.

PS: Ausnahme z.B. L1VE, die sich als ö.r.-Programm und besonders als landesweiter Monopolist erlauben können auf die zusätzlichen Einnahmen durch einen zweiten Werbeblock zu verzichten. Sie haben nur einen Block pro Stunde und der ist praktisch immer ausgebucht.
 
#5
Auch hier ganz subjektiv aus meiner Erfahrung:
Der aktive Hörer schaltet sofort um, wenn er den Werbetrenner hört.
Der passive Hörer läßt es dudeln und wenn der Block 10 Minuten geht.

Aus dem Grund auch meine Anmerkung: besser nur Mininalzahl an Blöcken, um weniger Umschaltimpulse zu generieren, empfiehlt die Jasemine

PS: Ja, es gibt eine Schnittmenge zwischen den beiden geschilderten Hörverhaltensextremen.
 
#6
Das größere Übel ist doch, dass Radiowerbung oft so einfallslos ist. Wer produziert schon noch die kleinen Hörspiele, die sogar Reklame zur Unterhaltung werden lassen. Und so wie es zur Zeit funkt, hören sich auch einsdreißig schon an wie dreifünfzig.
 
#9
na da bin ich ja quasi mal froh, dass ich nur durch ör zappe. die 1 - 4 minuten werbung pro stunde lasse ich doch locker über mich ergehen :D

bei so nem privaten läuft es einem ja kalt den rücken runter, wenn es alle 20 minuten *pling* *swusch* oder wie auch immer macht.

ach ja, was ich noch vergessen habe: sonntag und an feiertagen keine werbung. is das nicht schön!? da sind mir die 5 euro im monat doch egal.
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#10
1) Es sind oft mehr als 4 Minuten bei den ÖRs.
2) Ein attraktives Programm ist mir wichtiger, als ein paar mehr Minuten Werbung.
3) Auch Werbung kann gut gemacht sein.
4) Die Musikwellen der ÖRs sind oft unverdaulich (Radio Eins, Eins Live), langweilig (Bayern 3) und leiden regelmässig unter schlechtem On-Air-Design, oder kopieren auf billige Art die Kommerziellen.
 

RayShapes

Gesperrter Benutzer
#13
@ Makeitso,

für jemanden, wie Tom 2000, der abends in eine Spezialsendung von Radio EINS schaltet, um nach 5 Minuten abzuschalten, und sich davon nun ein Gesamturteil über den geamten Sender zu erlauben, ist Radio EINS natürlich unverdaulich.
So hat er das hier ja mal beschrieben...
 
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