Kennt noch jemand Stadtradio P.S. ???


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#1
Stadtradio Powerstation in Stuttgart (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Stadtradio 107.7!) Ende der 80er bis zur Privatradio-Reform in BaWü von 1994...
...Für meine Begriffe einer der besten Jugendradios (neben OK-Radio), die es je in D-Land gab. Hat jemand noch Airchecks ? Der beste Mod dort war Achim Glück ! Der Mann hatte es einfach drauf, seine Hörer mit seiner Art mitzureissen (irgendwie war er so'ne Mischung aus Macho, Rambo und nem Klabautermann)

(Ich erinnere mich noch gut an den brachial genialen fett-analogen Optimod-Sound... das Ding fauchte nur so)

Hat jemand noch Airchecks von damals ???
Hat jemand noch Airchecks von damals ?
 
#2
Hi Dampfradio!

Stadtradio Powerstation kenne ich noch! War damals wirklich mit Abstand der beste Sender!!! Achim Glück war wirklich cool...blöde Sprüche, Leute verarschen usw....habe noch einige ganz wenige Mitschnitte von Achim, allerdings in schlechter Monoqualität.....
 
#3
Stimmt, das war damals in der Tat ein witziges Frequenzspliting. Die Sender benutzten anfangs alle dieselbe Kennung "Stadtradio", als RSL (R. Schwabenland) dann auf Schlager umstellte, (im Herbst 1990) nannte man sich im Rundschaustudio "Powerstation". Es gab auch noch einen dritten Anbieter, nämlich "Hithouse" des Stuttgarter DJs Bernie Bernthaler, das täglich von 17-20.00 sendete. Ein reines Spartenprogramm für House, Techno und artverwandtes, und das bereits Anfang der 90er, als diese Musik nirgendwo im radio lief.
Es gab dann täglich auch noch eine halbe Stunde "Rundfunk aus Gablenberg", eine Werbesendung der Geschäftevereingung Gablenberg von 10.00-10.30.
Stadtradio Powerstation war damals wirklich sehr beliebt und eine ganze Menge Leute demonstrierten gegen die Lizenzvergabe der LfK zugunsten des "Melodie für Sie"-Programmes, welches dann mit seinen 24h auf 107,7 kläglich scheiterte, weil jahrelang immer dieselben ollen Kamellen gedudelt wurden.
Das ist ja wohl auch der eindeutige Beweis, daß es bei der Lizenzvergabe der LfK nicht um die Programminhalte geht. Bei der Anbietergemeinschaft von Radio Schwabenland war offenbar die Pluralität grösser, da hier mehrere Gesellschafter mit im Boot saßen. So kann man es zumindest offiziell begründen.
Vermutlich hatten dieselben wohl die besseren Connections.
 
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