Kinderradio Jojo erhält Lizenz in Sachsen


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#1
Das Kinderradio Jojo aus Berlin bekommt in Sachsen die Lizenz für einen DAB-Kanal. Damit möchte die SLM das Experiment eines Kinderradios unterstützen, das so einmalig in Deutschland ist. Die SLM fördert die Kosten für die Verbreitung des Programms.

Endlich mal eine weise Entscheidung der SLM! Wünschenswert wären aus meiner Sicht UKW-Stützfrequenzen, um das Radio einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch das wird wohl ein Traum bleiben...

Nachzulesen unter www.slm-online.de
 
#4
Weil sie nicht senden!
Sie senden seit einem halben jahr eine glaub einstündige testschleife. sie haben kein studio und kein technisches know how. vielleicht baun sie ja nun ein studio.
aber im ernst, wäre ein dab markt in berlin nicht noch interessanter als in sachsen.
und hier haben sie doch auch noch nichts zustande gebracht

Es sollten schon leute radio machen, die ein mikrofon und ein studio und einen pc haben - sollte doch für ein paar euro möglich sein. dann müssen auch keine kiss leute märchen vorlesen und dies in den kiss studios aufzeichnen.
 
#5
Hallo,

so richtig kann ich die Entscheidung der SLM nicht verstehen, einem Programm den Vorrang zu geben, daß es seit einem halben Jahr nicht fertig bringt zu senden.
Das Wichtigste für mich wäre bei dieser Entscheidung gewesen, daß es endlich attraktive Programme im Sachsen-Ensemble gibt.
Mag sein, daß Kinderradio Jojo einmalig ist. Sunshine-Live oder der Bewerber Novaradio aus München wären mit ihrer Musikfarbe ebenfalls einmalig gewesen. Die Zeilgruppe für diese Art von Programmen hätten meiner Meinung nach das Geld für einen DAB-Empfänger. Bei der Zeilgruppe für Jojo kann ich mir das nicht recht gut vorstellen. Wäre es da nicht besser gewesen, man hätte eine UKW-Frequenz benutzt oder ein Programmfenster in einem der zahlreichen Dudelsender eingerichtet ?

Gruß,

Uwe
 
#8
DAB - Was soll das?

Was sollen Kinder mit DAB anfangen. Nicht einmal die Erwachsenen wollen sich das leisten. Sollen die Kinder nun die Erwachsenen überreden, sich DAB anzuschaffen?
 

Radiostart

Gesperrter Benutzer
#9
AW: Kinderradio Jojo erhält Lizenz in Sachsen

Eine Ausarbeitung der ARD zwigt, dass Radio nicht sonderlich begeisternd auf Kinder wirkt. Mal sehen wie sich der Sender halten wird.

Auch bei Kindern gewinnen die Bildschirmmedien zunehmend an Bedeutung, ebenso sind Tonträgermedien weit verbreitet. Dagegen gerät das Radio zunehmend in die Defensive. In einer Repräsentativbefragung von je 1 000 Kindern im Alter von sieben bis 14 Jahren sowie Eltern in Nordrhein-Westfalen und Berlin/Brandenburg sind der Westdeutsche Rundfunk, das DeutschlandRadio und der Sender Freies Berlin dem Mediennutzungsverhalten dieser jungen Zielgruppe nachgegangen. Wie die Ergebnisse zeigen, sind die bevorzugten Mediengeräte in Kinderzimmern Fernseher, Walkman und Discman wie auch Kassettenrecorder (vor allem bei Mädchen und jüngeren Kindern) und Spielekonsolen (vor allem bei Jungen und älteren Kindern). Jungen verfügen außerdem eher über einen Computer als Mädchen.

Das Fernsehen ist auch für Kinder ein Leitmedium, wobei nachmittags und vor allem am Abend ferngesehen wird. Kinder in Berlin/Brandenburg verbringen nach den Umfrageergebnissen pro Tag 135 Minuten mit fernsehen. Jungen und ältere Kinder schauen häufiger fern als Mädchen und kleinere Kinder. Rund 45 Prozent der befragten Kinder haben Zugang zum Internet, meistens im Haushalt der Eltern.

Nur 53 Prozent der befragten Kinder hören überhaupt Radio und tun dies eine gute Stunde täglich. Mädchen und ältere Kinder nutzen den Hörfunk etwas häufiger. Auch bei den Kindern ist Radio ein Nebenbeimedium, das heißt, dem Radio wird nur selten aufmerksam zugehört. Musik und Spaß sind die wesentlichen Nutzungsmotive des Radios, aber auch die wissensvermittelnde Funktion des Hörfunks spielt eine Rolle. Als wichtigste Inhalte im Radio gelten für Kinder Musik, Witze, Moderation sowie Nachrichten und Hörspiele für Kinder. Radio hörende Kinder schätzen dieses Medium durchaus, allerdings weniger als das Fernsehen.

In den Augen der Erwachsenen, die Kinder erziehen, ist das Radio offensichtlich ein sekundäres Medium, das wenig aktiv und bewusst genutzt wird. Deshalb hört nur die Hälfte der Eltern in Gegenwart ihrer Kinder Radio, und die Kinder werden nicht aktiv an das Radio herangeführt. Gerade für ambitionierte Programmangebote wie Hörspiele und Informationsmagazine wäre es jedoch wichtig, sich früher als bisher um die junge Hörerschaft zu bemühen.

Autoren:Josef Eckhardt / Inge Mohr / Thomas Windgasse

http://www.ard-werbung.de/mp/publikationen/fachzeitschrift/200202_04.phtml
 
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