MDR droht Zerreißprobe: Hessischer Rundfunk soll zukünftig über Thüringen berichten


Status
Für weitere Antworten geschlossen.

freiwild

Benutzer
Weil der HR bei diesem Szenario dann nicht mehr die Landesrundfunkanstalt alleine für Hessen, sondern die gemeinsame von Hessen und Thüringen wär. So ähnlich, wie sich der NDR 1992 nach Mecklenburg-Vorpommern ausgedehnt hat, oder, wenn man so will, der SFB 1990 nach Ostberlin und der SWF unter dem Namen SWR nach Nordbaden und Nordwürttemberg. Berichtet hat man jeweils schon vorher von dort, nur danach eben auch offiziell als örtliche Landesrundfunkanstalt.

Was neu wäre, ist, dass dafür eine bestehende Struktur einer bestehenden Landesrundfunkanstalt aufgebrochen würde. Die Teilung des NWDR in NDR, WDR und SFB kann als Blaupause eher nicht dienen, da schon unter dem Dach des NWDR die Funkhäuser Köln, Hamburg und Berlin recht eigenständig agierten, und außerdem der NWDR selbst nur zehn Jahre lang Bestand hatte. Deutscher Fernsehfunk und Rundfunk der DDR bieten sich ebensowenig als Vorlage an, denn diese Anstalten wurden 1992 nicht aufgeteilt, sondern aufgelöst.
 
Witzig, der Hessische Rundfunk für Thüringen zuständig :) Ich glaube noch vor der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 hörte man teilweise nach 22:00 Uhr auf HR4 die Ansage: "Hier ist Hessen 4, uns angeschlossen ist Radio Thüringen 1" Das war wohl in der Übergangsphase, als noch keine Ordnung in den neuen Bundesländern bei den Radiosendern bzgl. MDR Senderecht herrschte. Aber trotzdem eine schöne Zeit. Naja mal Spaß und Scherz beiseite, aber denkbar wäre zumindest zu gewissen Sendezeiten ein Länderübergreifendes Programm anzubieten. Andere ARD Anstalten machen das ja schließlich auch. Warum also nicht von 20:00 Uhr bis 0:00 Uhr ein gemeinsames Programm von HR4 und MDR1 Thüringen ? Wie geht es allerdings dann nach Mitternacht weiter ? Während die meisten Westdeutschen ARD Sender wie HR4 die Schiene des ehemaligen ARD Nachtexpresses, ab 4:00 Uhr ARD Radiowecker bzw. heute die ARD Hitnacht aus Saarbrücken, der Saarlandwelle (SR3) übernehmen, so sendet der MDR eine eigene MDR1 Nacht :rolleyes:

Gleiches gilt natürlich auch für den Norddeutschen Rundfunk, der mit seiner NDR1 Nacht für Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachen wirklich ein sehr schönes und angenehmes Nachtprogramm sendet. Trotzdem ein bisschen Wehmut, das es kein Bundesweites ARD Nachtprogramm mehr gibt, wo zumindest ein Sender einer jeweiligen Rundfunkanstalt angeschlossen ist :(

Was aber die Zusammenlegung von Hessischem Rundfunk (HR) und Mitteldeutschem Rundfunk (MDR Thüringen) betrifft, so fällt mir abschließend ein, das in den 1980er Jahren sogar mal die Frage aufkam, den Südwestfunk Rheinland-Pfalz (SWF), Saarländischen Rundfunk (SR) Saarbrücken und den Hessischen Rundfunk (HR) zu einem Südwestdeutschen Rundfunk zu fusionieren :D Wie wir heute, etwa 30 Jahre später wissen, wurde daraus nichts. Zusammengelegt wurden der Südwestfunk Baden-Baden(SWF) und der Süddeutsche Rundfunk Stuttgart (SDR) im Jahr 1998 zum heutigen Südwestrundfunk (SWR) ;)
 

count down

Benutzer
Eben. Und niemand hat zur Personalie in meinem Post #43 einen Kommentar, eine Meinung? Wenn ein Landesfunkhausdirektor vorzeitig schmeißt, ist das keine Nebensächlichkeit. Ich selbst kann nur als Externer spekulieren. Gibt es niemanden, der Zusammenhänge kennt?
 

freiwild

Benutzer
Witzig, der Hessische Rundfunk für Thüringen zuständig :) Ich glaube noch vor der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 hörte man teilweise nach 22:00 Uhr auf HR4 die Ansage: "Hier ist Hessen 4, uns angeschlossen ist Radio Thüringen 1"
Den Clip hat @Radiowaves dankenswerterweise in #17 verlinkt.

Was aber die Zusammenlegung von Hessischem Rundfunk (HR) und Mitteldeutschem Rundfunk (MDR Thüringen) betrifft, so fällt mir abschließend ein, das in den 1980er Jahren sogar mal die Frage aufkam, den Südwestfunk Rheinland-Pfalz (SWF), Saarländischen Rundfunk (SR) Saarbrücken und den Hessischen Rundfunk (HR) zu einem Südwestdeutschen Rundfunk zu fusionieren :D
Ich weiß nicht, wie oft wir das Thema hier in den Radioforen schon durchgekaut haben, aber mir ist vor den 90ern keine Quelle bekannt, die den HR in die Fusionsüberlegungen im Südwesten miteinbezogen hätte. Es ging immer nur um zwei Szenarien: Entweder eine SDR-SWF-SR-Fusion, oder eine Auflösung des SWF und Aufteilung des Sendegebiets unter SDR und SR.

Dass eine Verbindung von RP (und Saarland) mit Hessen sinnvoller wäre als eine von Hessen und Thüringen einerseits, und eine von RP und BaWü andererseits, da bin ich allerdings klar dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ammerlaender

Benutzer
@freiwild:
JEIN, denn historisch gesehen gäbe es ohne Thüringen kein Hessen (Hl. Elisabeth) und bis 1944 gehörten "weite" Gebiete in Thüringen (Schmalkalden) südlich des Rennsteiges zur preußischen Provinz Hessen-Nassau (Regierungsbezirk Kassel) - kirchlich gehört das Gebiet um Schmalkalden noch heute (außer zwischen 1970 und 1990) zur Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Mundartlich sind nördlich des Thüringer Waldes die Bewohner südwestlich des Rennsteiges (zumindest bis in die jüngste Vergangenheit) die "Hesseknütz".
 

freiwild

Benutzer
@Ammerlaender das ist ja alles schön und richtig. Aber wenn die Historie alles wäre, müsste man ja auch das Land Oldenburg wiederherstellen samt Kreis Birkenfeld oder Hohenzollern wieder an Brandenburg angliedern und die Pfalz an Bayern; wenn religiöse Bezüge entscheidend wären, müsste man fast alle Länder aufteilen und neu aufschnüren, und wenn Dialekte entscheidend wären, sähe die Karte wieder ganz anders aus.

Aber sind die Wirtschafts-, Kultur- und Erfahrungswerte ganz anders geprägt. Es gibt unzweifelhaft einen auf beiden Rheinseiten gelegenen Kultur- und Wirtschaftsraum Rhein-Main mit dem Zentrum Frankfurt, während das hessisch-thüringische Grenzland ziemlich dünn besiedelt ist. In der Raumplanung ist es fast immer sinnvoll, Ballungsräume einheitlich zusammenzufassen und Abgrenzungen nach Möglichkeit in der Provinz verlaufen zu lassen. Ich bleibe dabei, ein gemeinsamer Sender für RP und Hessen wäre gegenüber den anderen Alternativen weitaus sinnvoller.
 
Verrückte Idee : Wie wäre es, wenn man die Landesrundfunkanstalten anstatt an Bundesländern, an den Grenzen der Postleitzahlregionen anordnen würde. Dadurch würde eine völlig neue Radiolandschaft entstehen.
 

Anhänge

  • plzkarte.jpg
    plzkarte.jpg
    170,6 KB · Aufrufe: 55

Spezi

Benutzer
Verrückte Idee : Wie wäre es, wenn man die Landesrundfunkanstalten anstatt an Bundesländern, an den Grenzen der Postleitzahlregionen anordnen würde. Dadurch würde eine völlig neue Radiolandschaft entstehen.

Da müsste man zunächst die Grenzen der Bundesländer entsprechend verändern. Dann wäre Dein Vorschlag keine Utopie mehr ... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

ricochet

Benutzer
Es war doch von Anfang an klar dass die Austrittskeule nur als Drohgebärde und Druckmittel dienen soll, die die Verhandlungsposition der Thüringer bei der infrastrukturellen Neuaufstellung im Poker mit Leipzig und den Ministerpräsidenten stärken soll.

Einerseits leben die Thüringer historisch, sprachlich und kulturell in einer engen Symbiose mit Sachsen und Sachsen-Anhaltinern, woraus man leicht erschließen kann dass ein Ausscheiden aus dem MDR-Verbund in Bevölkerung und Politik auf unüberwindliche Hindernisse stieße. Außerdem müsste der Hessische Rundfunk seine über Jahrzehnte gewachsene Eigenständigkeit aufgeben, sich eine neue Organisationsstruktur geben und sich zu allem Überfluss sogar noch einen neuen Namen zulegen. Es liegt auf der Hand dass in Frankfurt niemand ernsthaft die Axt an die rundfunkpolitische Selbstbestimmung legen will.

Eine Zwei-Länder-Anstalt war zu Wendezeiten im Zuge der Neuordnung der deutschen Rundfunklandschaft tatsächlich mal im Gespräch, wurde dann wegen erheblicher Auffassungs- und Mentalitätsunterschiede aber bald wieder verworfen.

In der Raumplanung ist es fast immer sinnvoll, Ballungsräume einheitlich zusammenzufassen und Abgrenzungen nach Möglichkeit in der Provinz verlaufen zu lassen.

Aschaffenburg und den fränkischen Untermain könnte man auch noch dem HR zuschlagen * grins *

Das geht aber nicht ohne Grenzberichtigung, und schon deswegen sind solche Überlegungen heute nicht mehr zielführend. Der letzte Länderwechsel einer Region betraf meines Wissens das Altenburger Land, das vom historischen Sachsen zu Thüringen wanderte und dessen "Neuverortung" - wie in Deutschland so oft - von oben verordnet wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nomos

Benutzer
Hr.Werner Dieste geht aus gesundheitlichen Gründen. Das ist wohl in diesem Falle keine Worthülse, sondern entspricht den Tatsachen.Er ergreift nicht vorauseilend
die Flucht.
 

Ammerlaender

Benutzer
Einerseits leben die Thüringer historisch, sprachlich und kulturell in einer engen Symbiose mit Sachsen und Sachsen-Anhaltinern ...
[...]
Der letzte Länderwechsel einer Region betraf meines Wissens das Altenburger Land, das vom historischen Sachsen zu Thüringen wanderte und dessen "Neuverortung" - wie in Deutschland so oft - von oben verordnet wurde.
Kleine Berichtigung:
1. Historisch, sprachlich und kulturell stehen die Westthüringer den Nordhessen deutlich näher als den Sachsen (die Sprachgrenze verläuft zwischen Erfurt und Weimar in Nord-Süd-Richtung; Südthüringen ist eher im fränkischen Sprachraum zu verorten).

2. Das Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörte zu den ernestinischen Herzogtümern; der Freistaat Sachsen-Altenburg war 1920 Gründungsmitglied des Landes Thüringen; dem Bezirk Leipzig wurde das Gebiet um Altenburg erst nach Auflösung der Länder in der DDR 1952 zu geschlagen; dass das Altenburger Land Kreise Altenburg und Schmölln) 1990 entgegen einer Volksabstimmung durch Kreistagsbeschluss zu Thüringen ging, ist für mich ein beredtes Beispiel dafür, dass die "Volksvertreter" nicht ihren Wählern verpflichtet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

ricochet

Benutzer
Kleine Berichtigung:
1. Historisch, sprachlich und kulturell stehen die Westthüringer den Nordhessen deutlich näher als den Sachsen.

Das hängt damit zusammen dass der Kasseler Raum und das nördliche Kurhessen (ohne Korbach) immer schon starke ostmitteldeutsche Mundarteinflüsse aufwiesen (leichtes "Sächseln"), zumindest als dort noch in größerem Umfang Dialekt gesprochen wurde. Anders als in Mittel- und Südhessen ist der Dialekt in Nordhessen nämlich überall auf dem Rückzug. Die Rhön ist streng genommen eine hessisch-fränkische Übergangsregion, das gilt auch für den thüringischen Grenzstreifen, aber der ist recht schmal.

Der westthüringische Raum gehört aber genauso wie der Osten und der Zentralraum zum "obersächsichen" Sprachkontinuum, anders als die Landschaften südlich des Rennsteigs, über den eine scharfe Dialektgrenze verläuft, welche das "Obersächsische" vom Ostfränkischen scheidet. Drum reen de Südthüringa aa so arch Frängisch.

Das Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörte zu den ernestinischen Herzogtümern; der Freistaat Sachsen-Altenburg war 1920 Gründungsmitglied des Landes Thüringen....

Vollkommen korrekt. Ich habe auch völlig außer Acht gelassen dass die andere Kreishälfte um Schmölln mit großer Mehrheit zu Thüringen gehören wollte, während das Altenburger Votum völlig missachtet wurde. Eine Zweiteilung wäre damals wohl das Vernünftigste gewesen, aber was soll's, die Causa ist längst verjährt.
 
Zuletzt bearbeitet:

UTZE

Benutzer
Noch eine Sicht im WEB:

Heiße Luft aus Erfurt: Thüringen erwägt, aus dem MDR auszutreten und sich dem Hessischen Rundfunk anzuschließen, berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung” und will sogar von ersten “Sondierunsggesprächen” erfahren haben. Bülend Ürük dramatisiert es zur “Zerreißprobe”. Tatsächlich regt sich Unmut darüber, dass die MDR-Reform an Thüringen weitgehend vorbeigeht. Doch bei den Entscheidungstrukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es realistischer, dass das Legoland der EU beitritt, als dass Thüringen tatsächlich dem MDR abtrünnig wird.
Hier gefunden
 

mediascanner

Benutzer
Das war bislang immer die Standardformulierung, wenn es darum ging, irgendwo in der politischen Republik den Einfluss auf den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk zu stärken. Im Spiegel-Archiv ist in zeitgenössischen Artikeln recht schön dokumentiert, wie in den CDU-Jahren der NDR seine Journalisten für vorgebliche Linksabweichungen von der Neutralität gleich abgemahnt hat, sehr viel stärkere und gegen klare Richtlinien verstoßende Auswüchse nach rechts aber ohne Folgen blieben. Oder wie Leute über CDU-Zirkel in leitende Positionen gedrückt wurden.
Hahaha - meinst du das wirklich im Ernst? Der Linksausleger Spiegel zur CDU? Als Beleg? Hahahaha
 

Ö-R_fan

Benutzer
Interessant daran, dass Thüringen zum hr will finde ich, dass ich mir vor längerer Zeit schon mal Szenarien ausgedacht habe, wie mal die LRA neu ordnen könnte. Und eins dieser Szenarien war tatsäachlich, dass Hessen und Thüringen einen eigenen "MDR" gründen. Das wäre geographisch dann auch tatsächlich die Mitte Deutschlands. Sachsen und Sachsen-Anhalt würden dann mit dem rbb einen ODR gründen... Aber die Programme müssten natürlich definitiv weiter aus Berlin und Potsdam kommen. Dann hätte radioeins ein schönes großes Sendegebiet. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

STARSAILOR001

Benutzer
Besagte " Vermutung" über einen Austritt Thüringens aus dem MDR mit Wechsel zum HR wird definitiv NICHT stattfinden.
Dies ist eine ENTE !

PUNKT .
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unterdessen soll wohl Boris Lochthofen neuer Chef des MDR Landesfunkhauses Thüringen werden.
Er gilt als Favorit von Intendantin Wille.
 

DPITTI

Gesperrter Benutzer
Diese Postleitzahlen Radiolandschaft würde ich sehr gut finden. Dann könnte man mit einer Dab+ vielfallt aus Berlin auch in Vorpommern rechnen.
 

Fortunatus

Benutzer
Witzig, der Hessische Rundfunk für Thüringen zuständig :) Ich glaube noch vor der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 hörte man teilweise nach 22:00 Uhr auf HR4 die Ansage: "Hier ist Hessen 4, uns angeschlossen ist Radio Thüringen 1" Das war wohl in der Übergangsphase, als noch keine Ordnung in den neuen Bundesländern bei den Radiosendern bzgl. MDR Senderecht herrschte. Aber trotzdem eine schöne Zeit. Naja mal Spaß und Scherz beiseite, aber denkbar wäre zumindest zu gewissen Sendezeiten ein Länderübergreifendes Programm anzubieten. Andere ARD Anstalten machen das ja schließlich auch. Warum also nicht von 20:00 Uhr bis 0:00 Uhr ein gemeinsames Programm von HR4 und MDR1 Thüringen ? Wie geht es allerdings dann nach Mitternacht weiter ? Während die meisten Westdeutschen ARD Sender wie HR4 die Schiene des ehemaligen ARD Nachtexpresses, ab 4:00 Uhr ARD Radiowecker bzw. heute die ARD Hitnacht aus Saarbrücken, der Saarlandwelle (SR3) übernehmen, so sendet der MDR eine eigene MDR1 Nacht :rolleyes:

Gleiches gilt natürlich auch für den Norddeutschen Rundfunk, der mit seiner NDR1 Nacht für Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachen wirklich ein sehr schönes und angenehmes Nachtprogramm sendet. Trotzdem ein bisschen Wehmut, das es kein Bundesweites ARD Nachtprogramm mehr gibt, wo zumindest ein Sender einer jeweiligen Rundfunkanstalt angeschlossen ist :(

Was aber die Zusammenlegung von Hessischem Rundfunk (HR) und Mitteldeutschem Rundfunk (MDR Thüringen) betrifft, so fällt mir abschließend ein, das in den 1980er Jahren sogar mal die Frage aufkam, den Südwestfunk Rheinland-Pfalz (SWF), Saarländischen Rundfunk (SR) Saarbrücken und den Hessischen Rundfunk (HR) zu einem Südwestdeutschen Rundfunk zu fusionieren :D Wie wir heute, etwa 30 Jahre später wissen, wurde daraus nichts. Zusammengelegt wurden der Südwestfunk Baden-Baden(SWF) und der Süddeutsche Rundfunk Stuttgart (SDR) im Jahr 1998 zum heutigen Südwestrundfunk (SWR) ;)
Nachtrag: als man vor Gründung des MDR schonmal kooperierte, war das thüringer Programm deutlich "älter" als heute und fand seinen Kooperationspartner bekanntlich in hr 4, siehe Anhang. Heute sähe ich in hr 1 das passende Gegenstück. Da man aber im kleinen Königreich Thüringen keinesfalls von einer eigenen Öffi-Landeswelle Abstand nehmen möchte, würde sich erstmal gar nichts ändern, MDR Thüringen würde dann zu einem "hr" Thüringen. Jump würde gegen hr 3 getauscht, Figaro gegen hr 2, MDR Info wohl gegen hr Info (und nachts käme dann das Mantelprogramm doch wieder vom bösen MDR, wenn sich bis dahin nichts ändern sollte). Ein Kinderradio gäbe es dann halt gar nicht (und auch nicht aus Erfurt).

Eher hat der Volkswille in (Ost)deutschland mit der Regierungspartei AfD bis dahin die Öffis komplett abgeschafft.

Aber man wird ja mal phantasieren dürfen. ;)

Im HR2 Kultur gibt es auch 2 Kindersendungen Samstags um 14.05 und Sonntags um 8.05 Uhr Zauberflöte. Und außerdem überträgt HR 2 Kultur auch die Sondersendung im November die ARD - Radionacht für Kinder.
 

dramaking

Benutzer
@Fortunatus: Es gab mal tägliche(!) Kindersendungen in hr2, die aber aus Kostengründen eingestellt und durch die Übernahme des Kakadus vom Deutschlandradio ersetzt wurden. Als der dann bei der zigsten Programmreform zeitlich nicht mehr in den Ablauf passte, wurde auch er einfach sang- und klanglos entsorgt.
 

Fortunatus

Benutzer
@Fortunatus: Es gab mal tägliche(!) Kindersendungen in hr2, die aber aus Kostengründen eingestellt und durch die Übernahme des Kakadus vom Deutschlandradio ersetzt wurden. Als der dann bei der zigsten Programmreform zeitlich nicht mehr in den Ablauf passte, wurde auch er einfach sang- und klanglos entsorgt.
@Fortunatus: Es gab mal tägliche(!) Kindersendungen in hr2, die aber aus Kostengründen eingestellt und durch die Übernahme des Kakadus vom Deutschlandradio ersetzt wurden. Als der dann bei der zigsten Programmreform zeitlich nicht mehr in den Ablauf passte, wurde auch er einfach sang- und klanglos entsorgt.

Das weiß ich auch schon, dass es zu anderen Tagen in HR2 Kultur Kinderprogramm mehrmals in der Woche gab. HR2 Kultur macht noch am Wochenende Programm für Kinder HR2 Kultur Lauschinsel http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=20186 und HR2 Kultur Zauberflöte http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=57373
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben