Produkt Placement (indirekte Werbung)


Status
Nicht offen für weitere Antworten.
#1
http://www.das-parlament.de/2003/49/kulissen/001.html

Hallo,

dieser recht interessante Artikel ist im aktuellen "Parlament" zu lesen. Würden wir hier das Problem "Produkt Placement" in der Gänze diskutieren, sprengten wir mal wieder den Rahmen. Darum lasst es uns auf folgenden Punkt beschränken: Der Autor und Sprecher quer durch die Parteienlandschaft kritisieren bereits das (penetrante) Vorstellen einer Promi-Biographie, einer Tournee oder einer neuen CD als Produkt Placement. Könnt ihr da mitgehen oder würdet Ihr es als Rahmenerscheinung eines neuen Trends abtun?
Viele Grüße
Die Hexe

PS: Will die Frage mal anders stellen: Ab wann wird es "moralisch verwerflich"?
 
#2
Gutes Thema Radiohexe,

der Artikel ist überschrieben mit der Head "Unangenehme Form der Werbung". Ich finde jede Werbung, die mich nicht interessiert unangenehm, jede Werbung, die mir hilft eine gerade anstehende Kaufentscheidung optimal zu treffen, dagegen hilfreich.

Bei den Talkgästen kommt allerdings ein anderer Aspekt hinzu: Sie werden gerade dann eingeladen oder sind überhaupt nur dann einladbar, wenn sie ein neues Produkt (Buch, CD, Film, Serie) promoten dürfen. Das ist nicht neu und kein aktuelles oder deutsches Phänomen. Und wenn Boris Becker für die von mir angesprochenen Zielgruppe ein interessanter Promi ist, dann ist es möglicherweise wissenswert zu hören, was er zu seinem neuen Buch erzählt. Vielleicht aber auch nicht und ich muss es meiner Zielgruppe zumuten, dass er das Buch bewerben darf, weil er sonst nicht kommt.

Als Bohlen mit seinem zweiten Buch bei "Wetten dass..." fand ich das eher nervig. Aber es wurde dank Gottschalk und einem anderen Gast doch sehenswert, da dieser andere Gast auf Gottschalks Frage, was er denn von Bohlens Autobiographie halte, antwortete, dass ihn die Dieters Ergüsse nicht interessieren (Applaus vom Saalpublikum). Dieter war angepisst und Gottschalk hatte wieder mal echte Emotionen auf die Mattscheibe gezaubert. So schön kann Live-Fernsehen sein.

Ergo: Wenn es eine interessante Geschichte ist, dass ein für meine Zielgruppe sehenswerter (und sehenswert kann auch heißen, sehenswert weil peinlich) Promi kommt und was über sein neues Produkt erzählt, dann gerne machen auch wenn ein Produkt beworben wird (ist meist ohnehin Bedingung für den Auftritt des entsprechenden Promis).

Allerdings senkt natürlich die Schwemme der Promibios das Interesse und den Gesprächswert derselben. Im Frühjahr dürfen wir alle noch die Bio von Nena verkaufen helfen und dann ist es auch mal wieder gut mit diesem Hype, denkt sich die Jasemine.
 
#3
Ja, ein interessantes Thema... Im Artikel wird die CSU-Frau mit ihrer Abwägung zwischen primitivem und unprimitivem Product Placement zitiert und ich denke, genau das ist der Punkt!

Ich greife nochmal das Beispiel "Wetten, dass..." auf: Manch einer echauffiert sich über die Gummibärchen, die Gottschalk und Gäste sich während der Sendung einwerfen. Dies ist für mich ein Fall des nicht störenden Product Placements, denn es ist nirgends zu erkennen, dass es sich hierbei um Haribo handelt... oder Katjes?! Who knows? Würden Chips auf dem Tisch stehen, würde auch sicher auch nicht jeder gleich an Chio denken, aber da jeder Gottschalk mit Haribo verbindet, denkt man automatisch auch an Haribo. Das ist zwar clever, aber keine Schleichwerbung!

Und auch was Gäste angeht, die ihr Buch oder ihren neuen Film promoten wollen, gilt dies nach meiner Definition nicht als Product Placement oder Schleichwerbung!

Um nochmal auf das banale, primitive Product Placement zurückzukommen: Das gibt es bei den ÖR in der Tat. Man schaue nur regelmäßig Tatort und schon springt einem die ein oder andere Markenproduktsverpackung in's Gesicht.

Aber wie sagte Harald Schmidt als Antwort auf die Rede von Peter Voss bei der Hans-Bausch-Mediapreisverleihung, in der er Schmidts Wechsel zum Kommerzfernsehen kommentierte: "Für mich ist die ARD schon seit ihrem Bestehen Kommerzfernsehen" :D
 

RayShapes

Gesperrter Benutzer
#4
Zu Wetten, dass..?:

Ja, das mit den Gummibärchen ist nicht schlecht gemacht, aber wahrscheinlich fällt das eh nur den Freaks auf. Der gewöhnliche Zuschauer wird wohl deswegen kaum am Montag los rennen und HARIBO kaufen.

Es gab aber auch mal schlimmere Zeiten bei Gottschalk, zum Beispiel, als die neue Schwere Klasse der LKW von Mercedes das Licht der Welt erblickte. Ein Außenreporter (ich glaube Poschmann) hatte nix besseres zu tun, als andauernd das neue Produkt „Mercedes Actros“ zu nennen. Es war einfach widerlich!

Es war wohl noch in den 80ern als es in einer Wette um Einparken mit Autos ging. Selbst den Mercedes-Stern hatte man dafür mit einem runden Pappschild am Kofferraumdeckel des Autos verdeckt und Elstner (oder wars schon G.) machte sich darüber lustig, damals war man noch pingelig.

Ich finde, wenn jemand in eine Sendung geladen ist und dort sein neues Buch, seine CD oder sonst was kurz vorstellen darf, ist das auch was anderes , als wenn kommentarlos Werbung gemacht wird. Hier ist doch auch das Verhalten des Gastgebers sehr beeinflussend.

Seltsam sind ja auch so Sendungen wie die Bambi-Verleihungen in der ARD, bei der offensichtlich eine Hand die andere wäscht. Wenn das mal nicht hart an der Grenze ist. (Vielleicht hat jemand den treffenden Artikel in der Süddeutschen vom Wochenende gelesen.)
 
#5
Nichts dagegen, wenn ein Gast nebst prominenter Visage auch noch sein neues Buch oder seine aktuelle CD in die Kamera hält. Kann ich ja kaufen, muß ich aber nicht.
Viel dagegen, wenn ein Tennisspieler seine Biographie tagelang im ZDF bei u.a. J.B. Kerner (nicht zu verwechseln mit dem ECHTEN J.B.!) massivst bewerben darf. Und das im Gebührenfernseh!
 
#6
Zunächst bin ich ja mal erstaunt, dass ausgerechnet Chef-Pragmatikerin radiohexe dieses Thema anschiebt:D.

Aber zum selbigen: Beim Lesen des verlinkten Parlament-Artikels tat mir ein Satz vom FDP-Abgeordneten Hans-Joachim Otto besonders weh:
Kinderfernsehen mit Werbung könnten Private besser.
Das kann ich als zu zweit erziehender Vater nun wirklich nicht unterschreiben, denn die Auswahl der nicht werbenden Programm-Elemente unterscheidet sich auch - und zwar gewaltig.

Und jetzt endgültig zum Thema:

Ich erwarte eigentlich von öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, dass sie genau die beschriebenen Vorgehensweisen nicht an den Tag legen. Wenn ein JBK der Meinung ist, das Buch von Boris Becker ist lesenswert, dann soll er ihn einladen und darüber reden. Wenn er das Buch für Schrott hält, dann soll er es aus der Sendung rauslassen. Ich möchte, dass ein Mann wie JBK und die dahinter stehende Redaktion die (zweifellos vorhandene) Kompetenz dazu nutzen, mir die erste Entscheidungsebene abzunehmen.
Was mich ärgert, ist, dass sie versuchen, weiter gehend einzugreifen. Und meiner Meinung nach war der ör Rundfunk ursprünglich mal dafür konzipiert, den Menschen Entscheidungshilfen an die Hand zu geben. Jetzt will er ihnen die Entscheidungen abnehmen.
 
#7
Hier noch der Artikel aus der Süddeutschen vom Samstag, den Ray vermutlich in seinem Posting meinte:
Bambi-TV

In der bunten Welt des ARD-Anstaltswesens ist viel Platz für die Verlegerfamilie Burda und ihr kleines Rehkitz



„Auch haben!“ Kleinkinder würden das rufen, wenn sie im Ersten die Bambi-Verleihung schauen dürften. Man säße dann dabei und versuchte zu erklären, warum die Menschen auf dem Bildschirm so handeln und warum sie dies güldene Rehlein bekommen und warum das Ganze auch noch zweieinhalb Stunden lang im Ersten übertragen wird.

Manche Erklärungen sind leicht. Heidi Klum bekommt das Teil, weil sie Heidi Klum ist und nachweislich besser aussieht als Guido Westerwelle. Dieter Bohlen und Elke Heidenreich bekommen Bambis, weil sie viel für den deutschen Buchhandel getan haben; Klaus Maria Brandauer darf erneut ans Rehkitz fassen, weil er schon immer war, was er immer sein wird. Johannes Heesters feiert seinen 100. Geburtstag, weshalb es ungehörig wäre, ihn nicht auszuzeichnen, und Muhammad Ali ist immer der Größte. Auch wenn er nicht mehr spricht auf der Bühne, wenn er wegen seiner Parkinson-Erkrankung zittert und nur mit knapper Boxbewegung andeuten kann, was ihn groß gemacht hat.

Man könnte mit einem Kind länger darüber diskutieren, ob es als gute Tat gewertet werden darf, wenn man einen kranken Mann derart ausstellt; wenn man vorher noch einen Kurt Felix letztlich nur deshalb fürs Lebenswerk ehrt, weil er gerade eine schwere Krankheit überstanden hat. Aber, das würde man dem Kinde erklären, es sind schließlich die rührenden Momente, die von solch einer Veranstaltung im Gedächtnis bleiben. Und so bleibt von der 55. Bambi-Verleihung sicherlich lange erinnerbar, wie der Verstehen Sie Spaß?-Erfinder seiner Frau Paola von der Bühne eine ganz wunderbare Liebeserklärung sandte, wie diese sich den Tränen hingab, und wie sich die beiden hernach umarmten.

Das Kind würde sicher auch gleich einen Bambi einfordern, weil es gestern die Schramme vom Spielplatz so tapfer überstanden habe. Man käme aber nur kurz in Erklärungsnot, weil solch ein Vergleich natürlich Quatsch ist und sich das rettende Argument aufdrängt: „Du kennst aber Hubert Burda nicht“, würde man dem Sprössling sagen und erklären, dass das Bambi auch Hubert Burda Medienpreis genannt wird und dass sich die meisten Preisträger tief vor dem Verleger von Bunte und Focus verneigen müssen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen blendet dazu stets eine wunderbare Verlags-Dreifaltigkeit ein: Hubert Burda sitzt links im Bild, rechts seine Frau Maria Furtwängler, die schöne Schauspielerin, und in der Reihe dahinter grinst mit gefalteten Händen Helmut Markwort. Das Bild könnte man ohne Probleme in der Betriebskapelle aufhängen.

Unter Lufthanseaten

„Kennt denn der Mann von der Lufthansa den Herrn Burda?“, würde das bereits leicht ermüdete Kind vielleicht fragen und auf den wegen seiner Kommunikationstalente prämierten Lufthansa-Chef Jürgen Weber weisen, der von der ehemaligen Stewardess Sabine Christiansen laudatorisch betreut wird – und breit sein wunderbares Unternehmen preist wie zuvor schon der gleichfalls ausgezeichnete Adidas-Boss Herbert Hainer. Die Antwort wäre eine Gegenfrage und würde sofort das kindliche Gespür für die Verflechtungen des Medienmarktes schärfen: „Ja, hast du denn nicht gehört, wie der Herr Weber gelobt wurde für das in seinen Flugzeugen installierte Internet-Angebot, bei dem er mit Tomorrow Focus zusammenarbeitet? Und wem, glaubst du, gehört diese Firma?“

Letzte kindliche Proteste würde man schließlich ersticken mit dem Hinweis, dass dem Herrn Burda nicht nur Privatradios, sondern offenbar auch große Teile der ARD gehören. Anders wäre ja wohl nicht zu erklären, dass nicht nur das Regenbogenmagazin Brisant, sondern sogar die ehrwürdige Tagesschau das direkt folgende, mehr als zweieinhalbstündige Event mit einem bunten Beitrag bewerben muss. Dass wegen Bambi und der darin versemmelten Gags und verunglückten Reden und Moderationen die Tagesthemen um 20 Minuten verschoben werden. Dass am Folgetag noch einmal Brisant über Bambi berichten muss, ausnahmsweise im Abendprogramm, quasi als Anheizer für Bunte-TV, das ja auch Herrn Burda gehört, dessen Frau zudem regelmäßig als Kommissarin durch einen Tatort führt. So viel zum allumfassenden Grundversorgungsauftrag der ARD.

Kurz bevor das Kind einschliefe, würde man noch behaupten, dass die ARD demnächst eine Familienserie plane. Die solle Diese Burdas heißen und vielleicht mit dem Untertitel „Eine schrecklich nette Familie“ ausgestrahlt werden. Aber das wäre natürlich ein bisschen gelogen. Schlaf gut, liebes Bambi.

HANS HOFF
 
#8
Lieber Berlinreporter,

ich muss Dich enttäuschen: Dadurch, dass ich den Artikel hier gepostet habe, habe ich nicht meine Abneigung gegen Produkt Placement kund getan. :D Aber ich war ein wenig überrascht, dass offenbar die verschiedenen Gesprächspartner die Grenzen an ganz anderen Stellen ziehen. (Meine ich herausgelesen zu haben) Und dass Dinge in die Kritik geraten, die man eigentlich auch als Agenda Setting oder Trenderscheinung betrachten kann (was ich eigentlich auch tue). Damit meine ich im Wesentlichen das, was Jasemine ausführte.
Aber wenn wir diesen Gedanken mal weiter führen, dann stellt das auch die "Berichterstattung" zu DSDS oder die Folgenzusammenfassung von GZSZ in Frage, was aber eben wirklich einfach Themen sein können (und sind), die meine Zielgruppe interessieren. Deswegen interessierte mich einfach, wo IHR die Grenzen seht.
Das FDP-Zitat hast Du vermutlich falsch verstanden. Du musst die Betonung wahrscheinlich auf MIT WERBUNG legen. Da ist der Unterschied zum KIKA , den Otto gewahrt sehen wollte. (So habe ich das verstanden.)
Danke für die Postings
Die Hexe
 
#9
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Mit dem Agenda Setting ist das so eine Sache. Man kann als Radioprogramm heutzutage die Themen der BILD und zusätzlich die Trash-Geschichten des aktuellen Medienhypes (Big Brother, DSDS, GZSZ, 80er-Show, Popstars, "Wetten dass..." usw.) thematisieren und ist damit am vermuteten Puls der Zeit. Das heißt, wir Radiomacher lassen uns eine Agenda aufdrücken und ziehen womöglich Vorteile daraus, wenn wir in der subjektiven Wahrnehmung unserer Hörer "auf der Welle schwimmen".

Andererseits: Wir vermuten nur, dass diese Themen wirklich von Interesse sind. Wir lassen uns womöglich von Kommunikationsdicksschiffen wie BILD oder RTL darüber hinwegtäuschen, dass wir ein in der Zielgruppe gar nicht (mehr) relevantes Thema am kochen halten und damit treudoof weitertragen, was sich die PR-Strategen ausgedacht haben.

Womöglich denken wir: in meinem Sendegebiet ist BILD die meistgelesene Zeitung, RTL der meistgesehene Sender, womöglich haben diese Medien sich auch via Marktforschung abgesichert und was die machen, kann kein Flop sein. Und so kommen wir vom Agenda Setting in eine Macher-Schweigespirale hinein.

Dabei dürfen wir als Entertainer und erst Recht als Journalisten nicht vergessen, dass wir Gate-Keeper der Themen und Information sind und wir (genau wie hier im Forum) nicht jeden Trash verbreiten sollten, ruft die Jasemine ins Gedächtnis und grüßt Elisabeth Noelle-Neumann.

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#10
dass wir Gate-Keeper der Themen und Information sind
Genau das versuchte ich in meinem ersten Posting Herrn Kerner ans Herz zu legen.

Dass im Hörfunk oft die von den TV-Anstalten und deren PR-Abteilungen vorgegebenen Themen und Inhalte 1:1 übernommen werden, zeugt nicht gerade von großem Vertrauen in die eigene journalistische Kompetenz. Es ist egentlich nicht die Aufgabe eines journalistischen Mediums, pauschal als Multiplikator aufzutreten. Im Gegenteil - evtl. vorhandene journalistische Kompetenz als Filter zu benutzen - das wär´s. Allerdings dürfen derartige Journalisten offenbar nur noch in einigen Biotopen überleben, die ohnehin nur von Menschen wahrgenommen werden, die diese Filterfunktion eigentlich nicht bräuchten.

Die gewisse Arroganz des Journalisten, besser zu wissen, was wichtig ist, scheint der Demut gegenüber den so genannten "Dickschiffen" und den Zahlenden gegenüber gewichen zu sein.

Und Product Placement in öffentlich-rechtlichen Sendungen ist auch nur die logische Konsequenz davon. Hoffentlich müssen wir nicht auch noch erleben, wie Kleber und Slomka während des heute-journals Gummibärchen essen........
 
#11
aktuelle Umfrage zu Product Placement

Jeden Siebten stört Product Placement bei 'Wetten, dass...?', zitiert die Jasemine:

Jeder siebte deutsche Zuschauer findet, dass zu viele Werbebotschaften in der ZDF-Sendung 'Wetten, dass...?' platziert werden. Über die Hälfte der Befragten nehmen diese Werbung zwar wahr, stören sich aber nicht weiter daran. Dies zeigt eine Ipsos-Umfrage für die Zeitschrift 'TV Today'. Vor allem Männer (18 Prozent) fühlen sich von der Werbung in der Show gestört. Dagegen stören sich nur elf Prozent der Frauen an den Produkten, für die der Moderator der Sendung, Thomas Gottschalk, Werbung macht. Für die Umfrage wurden insgesamt 500 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.
Quelle w&v-online
 
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