Qual der Wahl mit t.bone


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#1
Hallo zusammen!
Ich möchte mir für den Aufbau eines kleinen Studios ein Mikrofon zulegen. Mein preisliches Limit liegt bei 200 EUR. Mir ist durchaus bewusst, daß man für dieses Geld kein Neumann bekommt. :)

Zur Wahl stehen folgende Modelle des Herstellers t.bone:

SC1100 - SCT700 - RB500 - SC450

Das Mikrofon sollte für Sprachaufnahmen taugen. Für Gesang wird es nicht benötigt. Wo liegen die Unterschiede, welche Empfehlung könnt ihr mir machen?

Danke im Vorraus!
Der Konni
 
#3
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Es scheint bei den Thomännern große Exemplarstreuungen zu geben.
Ich habe mir mal zum Spaß das SC450 bestellt, und wohl ein recht gutes erwischt, für den Preis allemal.
 
#4
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Für genau diesen Zweck dürften die Modelle des Herstellers Studio Projects (ebenfalls im Thomann Shop) vielleicht eine sinnvolle Alternative bieten.

Einige Kollegenmeinungen haben mir die Modelle wegen ihrem guten Preis<>Leistungsverhältnis empfohlen. Ansonsten bei Thomann 2 verschiedene bestellen und ausprobieren.
 
#7
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Hallo,

ich habe mit t.bone nicht viele Erfahrungen aber gute: Ich hab ein em-800 für 35 € gekauft und finde es für den Preis fänomenal. Für internet-radios oder bürgerfunk absolut tauglich, ob es einen Steinway optimal abnehmen kann, darüber mögen sich die Fachleute streiten, ich aber würde es zumind3est versuchen.
Viele Grüße an alle...
 
#8
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Hallo,

habe Erfahrungen mit dem SC-450 gemacht >>> sehr guter Sound für wenig Geld! Würde ich sofort wieder kaufen!
 
#9
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Ja stimmt habe das SC 450 auch seit längeren der Sound kommt satt und füllig rüber. Für Gäste hab ich das SC600 das ist nur minimal schlechter.
Beide sind absolut ihren Preis wert !
PS: Ich würde mir da gleich einen kleinen Mixer mit Phantomspannung kaufen.
Kommt insgesamt günstiger bevor man die Phantomspeisung und dem Vorverstärker extra kauft. Da gibts schon was von Behringer ab 55 Euronen.

......Ach ja Konni....weiterhin viel Spass bei Star FM ;)
 
#10
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Das erwähnte Studio Projects ist in der Preislage unübertroffen, ich würde mich mit diesem Budget auf nichts anderes einlassen, das klingt schon sehr professionell.
 
#12
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Zitat von divy:
Das erwähnte Studio Projects ist in der Preislage unübertroffen
Gibt es denn abgesehen vom subjektiven Hörempfinden auch technische Daten zu dem Mikrofon? Oder verhält es sich damit, wie bei t.bone: das eine Mikrofon hui, das andere pfui?
 
#13
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Hier:

http://www.musik-service.de/Recordi...jects-B-1-Studio-Mikrofon-prx395662884de.aspx

ich würde allerdings dieses hier vorziehen:

http://www.musik-service.de/Recordi...jects-C-1-Studio-Mikrofon-prx395662880de.aspx

Ich halte nicht viel von Vergleichen der Datenblätter. Die Frequenzbereiche sind fast überall gleich, z.B. SP vs. Braunter Phantom, die müssten ja identisch klingen, was sie natürlich nicht tun.

Das musst Du hören. Die Fertigungstoleranzen halten sich bei SP laut Musikservice in Grenzen, ich habe mir keine 10 angehört, um das zu vergleichen. ;)
 
#14
AW: Qual der Wahl mit t.bone

alos, wo sich das wirklich ganz gut hören lässt - fernab aller Datenblätter - ist hier , da hat sich dankenswerterweise einer hingestellt und mal kräftig in unterschiedliche Mikros gesungen....
für alle hier nochmal der Klartext für den Link:

www1.keyboards.de/magazine/m0304/403086wp.html
 
#16
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Kurze Zwischenfrage: Habe ein Audio Technica 4040 (was mir nicht soooo sehr gefällt, klar, ekin neumann wäre schon besser). Ist das Studio Projects B1 da gleichwertig oder besser oder schlechter? Hat jemand die beiden mal verglichen?
 
#17
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Wenn wir schon bei STUDIO PROJECTS sind. Wie sieht es denn da mit dem B3 aus? Mein Budget würde auch hierfür reichen und bei diesem Modell ist die Charakteristik auch einstellbar. Empfehlenswert?

Danke,
der Konni
 
#18
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Ich hatte das SC-450 mal für Sprachaufnahmen eingesetzt. Keine Frage Preis-Leistung stimmen hier aber wenn die Aufnahme professionellen Ansprüchen gerecht werden soll, muss man schon einiges an Nachbearbeitung leisten. Das Teil klingt leider etwas dumpf und verschlossen.
 
#19
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Hi Konni,

lass Dir nichts aufschwatzen !
Das t-bone SC-1100 ist für "den" Preis allemal TOP.
Umschaltbare Charakteristik, Super Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz, und einen klaren, satten Sound. Dazu noch eine sehr gute Spinne.
Das Grundrauschen ist zwar "leicht" höher, als bei Neumann & Co., liegt aber trotzdem im vertretbaren Rahmen und ist bei Studioaufnahmen nicht zu hören.
Die hier vorgeschlagenen Beyerdynamics kannst' Du dagegen wegwerfen.
du bekommst beim SC-1100 für 159 € brillanten, klaren, satten Sound für extrem wenig Geld. Absolut empfehlenswert. Wir haben dieses Mikro zusätzlich zu Neumann und Electrovoice im Einsatz und es hat seinen Zweck (Studio & Live) immer zuverlässig erfüllt !!!

Grüsse
 
#20
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Zitat von divy:
Da fragt man sich dann schon, warum eigentlich 800 Euro für TLM 127, wenns mit 80 für ein SP B1 auch getan ist....
Ganz einfach, weil ein Markenmikrofon einen guten Sound garantiert.
Nämlich den Sound, den man täglich in Rundfunk, Fersehen und auf diversen Tonträgern hört.
Ein Markenmikrofon ist gut verarbeitet, ist Störunanfällig, man bekommt einen guten Service und man hat eine geringe Serienstreuung, soll heißen, alle Mikrofone des selben Typs klingen gleich. Was man von den T-Bones nicht behaupten kann. Zudem fügt sich der Sound eines Markenmikros besser in den Mix ein.
Zudem stecken oft jahrzehntelange Erfahrungen (Neumann, Gefell) in den Mikros, die man einfach hört.
Sollte jemand den Unterschied nicht hören, der sollte weiter Roller fahren und mit einem billigen Chinateil glücklich werden!
 
#21
AW: Qual der Wahl mit t.bone

Zitat von käsemauke:
Umschaltbare Charakteristik
benötigt man bei reiner Wortproduktion im Studio eh nicht, da ohnehin jeder Sprecher über ein eigenes Mikrofon verfügen sollte.

Super Frequenzgang: 20 Hz bis 20 kHz
Wie super ist er denn? Wie groß sind die Abweichungen in diesem Frequenzbereich? +/- 1 dB? +/- 3 dB? +/-6 dB?

Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, Käsemauke, aber man sollte angegebene Daten selber verstanden haben, bevor man sie (fälschlicherweise) mit Superlativen schmückt.

Das sündhaft teure Broadcastgerät überträgt nur 40 Hz - 15 kHz, aber die billige HiFi-Anlage vom Discounter überträgt 16 Hz - 30 kHz. Geht Dir ein Licht auf? :)
 
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