SWR1: Großes Radio mit Macken


Das Problem ist:

Die Sechziger und Siebziger Jahre finden bei SWR1 (und genau da gehören sie hin!) einfach nicht mehr in dem gebotenen Maß statt.
Der Personenkreis, der mit dieser Musik groß geworden ist und diese zurecht auch in einem ÖR-Radio erwartet, wird einfach nicht mehr angemessen bedient.
Das will doch auch keiner mehr hören. Seien wir realistisch am Ende läuft es dann auf Boney M, Abba und ein bisschen Beatles, Kinks, Stones raus. Das hätten wir doch jahrelang bei SWR 1. Außerdem wird dieser Personkreis der die Zeit noch aktiv miterlebt hat, aufgrund natürlicher Auslese, auch immer kleiner. Wenn sich SWR 1 jetzt etwas verjüngt, dann ist das zu begrüßen. Ansosnten kann der o.g. Personenkreis der im Grenzgebiet zu NRW wohnt ja noch WDR 4 hören. Da bekommt man jeden Tag die ausgelutschtesten 60er und 70er um die Ohren gehauen, bis die Ohren bluten. Furchtbar. Da würde ich gerne tauschen.
 
@Tweety : Ich lasse mich ungern "zwangsumsiedeln". Ich gehöre auch noch zu den Hörern die sehr gern Titel aus den 60ern und 70ern hören. Und eben nicht nur die ausgelutschten Hits und das obwohl ich ein Kind der 70er bin. Das müsste auch in einem Programm wie SWR 1 zu schaffen sein. Ich kann es eh nicht ab, dass es keine richtigen Programmprofile mehr zu geben scheint. Traurig! Sehr traurig!
 
Ab kommendem Samstag gibt es eine kleine Programmreform:

Die Sendung "Der Nachmittag" entfällt, der SWR1-Arbeitsplatz wandert von 14 auf 13 Uhr und SWR1-Stadion läuft künftig von 14-18 Uhr. Wobei BW und RP wie bisher die BuLi-Konferenz gemeinsam ausstrahlen und ab 17:15 Uhr wieder regionales Programm aus den Funkhäusern in Stuttgart und Mainz kommt.

Erfreulich ist in jedem Fall, dass der "Arbeitsplatz" am Samstag erhalten bleibt. Hier dreht sich eine Stunde lang alles um arbeitsrechtliche (Alltags-) Fragen, die von der SWR-Rechtsredaktion beantwortet werden. Eine der informativsten Sendungen bei SWR1, wohingegen "der Nachmittag" weitgehend belangloses Infotainment bietet und der Entfall somit kein wirklicher Verlust ist.
 
"Der Nachmittag" entfällt, weil wieder die 1. Fußballbundesliga spielt. SWR 1 aktuell wird um eine Stunde verkürzt. Dafür gibt es eine Stunde Sport mehr. Der Sport beginnt schon um 14.00 Uhr und nicht erst um 15.00 Uhr. Wahrscheinlich soll mehr wert auf die Berichterstattung über die 2. Fußballbundesliga gelegt werden als bisher. Die 2. Fußballbundesliga spielt, in der Regel, um die Mittagszeit.
 
In RP dauerte der samstägliche Zeitfunk seit einiger Zeit tatsächlich bis 14 Uhr. Ob die Verlängerung wirklich eine Steigerung des Wortinhalts mit sich brachte oder die Infos mehr gestreckt als ausgebaut wurden, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre schön, wenn mal Titel/Lieder die kein "Hit" waren gespielt würden!
Wenn SWR1 Songs, die kein Hit sind, spielen würde, würden die Hörer weniger, dann kommt der böse Rundfunkrat und stellt das Programm infrage.
Man könnte ja SWR3 Musik spielen und die Information so hoch halten wie bisher bei SWR1, dann sagen aber die Musikhörer, zu viel Wort, ich will mehr Mugge. Das ging dann so weiter, bis einer ne Webseite aufmacht, die Radioforen heißt und auf der das durchdebattiert würde. :cool:
 
@Picknicker : mir aber entschieden zu wenig. Sollte stärker "durchmischt" sein. Wie ich, so glaub ich zumindest, schon vor geraumer hier oder in einem anderen Thread schrieb klingen mir die Programme selbst und im vergleich mit Wellen von anderen ÖR mit ähnlichem Klangfarbe zu ähnlich bzw. fast schon einheitlich. Das gab es bis vor ca. 10 Jahren noch nicht.
 
Wenn SWR1 Songs, die kein Hit sind, spielen würde, würden die Hörer weniger, dann kommt der böse Rundfunkrat und stellt das Programm infrage.
Wenn der "böse Rundfunkrat" einen anständigen Job machen würde, würde er das heutige Programm infrage stellen, da dieses den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag kaum noch erfüllt.
 
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