SWR1: Großes Radio mit Macken


"Immer wieder mal" soll es das Quiz geben, so viel konnte ich dem vollständig vorliegenden Mitschnitt, den ich zwecks weiterer Analyse und Hörfreuden später in Ruhe anhören werde, entnehmen ;)
 
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Ich habe gestern auch bis gegen 23:30 Uhr reingehört; fand es sehr erfrischend, wenn sich die Zeit zwischen den Spielrunden für meine Begriffe auch etwas sehr zog. Da hätte man auch eine Runde mehr in eine Stunde gepackt bekommen. Das Prinzip über ein bestimmtes Jahr (dieses Mal 1989) in verschiedenen inhaltlichen Spielrunden Punkte zu ergattern finde ich gut. Schön hätte ich gefunden, wenn sich die Musikauswahl ebenfalls auf dieses besagte Jahr konzentriert hätte und nicht nur auf 7 Titel aus dem Hit-Lotto (aktuelle Lottozahlen des Samstags mit Titeln der Jahrescharts aus dem besagten Jahr).

In der Kombination Neelmeyer-Schmidt ein Hörgenuss und gerne öfter.
 
Ach ja, das Samstagabend-Quiz: Etwas Besonderes, wenn auch nichts Außergewöhnliches. Ganz nett, reinzuhören, könnte aber "griffiger" sein. Ich dachte irgendwann in Verbindung mit 1989 und Thomas Schmidt an Top 1000 X. Wurde nicht erwähnt, oder? Egal, habe auch nicht vier Srunden gehört, gar gebannt vier Stunden gehört. War sehr in Ordnung, aber och irgendwo zum Nebenbeihören.

Was mir dieser Tage auffällt (NICHT böse gemeint), die 21 Uhr-Nachrichten. Los ging es Samstag. Erst meinte ich bei dem Sprecher bei der Biathlon-Meldung Altholz zu hören (statt Antholz). Gut, mag ich mich verhört haben. Dann vertat er sich beim norwegischen Sieger ("Tinjes Bö" müsste es heißen). Sonntag war wohl nichts (selber Sprecher, meine ich). Montag und Dienstag (Sprecherin - "Christiane Sütterle" oder so) holperte es zu Beginn: Lange Pausen, man konnte eine gewisse "Desorientierung" unterstellen/erahnen - vielleicht mit Blick aufs Zusammenspiel von Lautstärke des Sprechens und des Intros (usw.). Man konnte vermuten, dass Nachrichtenpräsentation - zumindest unter gegebenen Umständen - neu für sie ist. Alles menschlich, keine dramatischen Makel … Lasst die Leute ruhig weitermachen (auch wenn ich auch gern mal so eine Cance bekommen würde/bekommen hätte) ...
 
Christiane Sütterle hat dreimal Anlauf genommen, sich selbst und die Nachrichten anzumoderieren "...mit Christiane Sütterle", so dass da schon klar war, dass irgendeine Irritation herrschte. Vermutlich wähnte sie ihr Mikrofon offen/nicht offen (vielleicht hat das Lämpchen nicht funktioniert, was auch immer). Jedenfalls ist ihr dieser misslungene Einstieg dann während der gesamten Nachrichten nachgelaufen und hat mehrere Verhaspler und Versprecher zur Folge gehabt. Menschlich. Aber nicht wirklich professionell.
 
Das gesamte Programm von SWR1 BW ist nicht mehr professionell und schon lange jenseits der Schmerzgrenze!

Wenn man schon in der laufenden Frühsendung "Guten Morgen Baden-Württemberg" für eben diese Sendung (!!!) wiederholt den PR-Trailer schalten muß, dann hat man sich als ÖR-Radio komplett disqualifiziert!

Geht´s eigentlich noch?

Für wie blöd hält der SWR eigentlich seine Hörer?
 
… den eigentlichen Klops des Sprechers muss ich nachtragen (auch vergessen ist irgendwie menschlich): "Arnd Pfeiffer" sagte er, "Peiffer" wäre richtig. Ich mach`keinen Stress deswegen, aber dieser Peiffer ist über zehn Jahre im Biathlon-Weltcup, Olympiasieger (usw.) … also wenn da nicht mehr dieser simple Anfängerfehler vorkäme … schön wäre das ja schon ...
 
SWR1 BW hat doch noch "Perlen" im Pogramm. Bin wieder mal dabei beim "Album der Woche". Heute dürfen wir genießen Arehta Franklin - "Who*s zoomin* who" in voler Länge. Great!
 
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Manchmal haben die in der Musikredaktion echt nen Knall, bei allem Lob: Aber ich habe jetzt in den letzten 30 Tagen "gefühlt" mindestens 20 Mal David Bowie - Starman gehört. Gibts das? Nein, ich bilde mir das nicht ein! Kann doch nicht sein!

Und dann noch zu einem anderen Titel, der "gefühlt" jeden Tag läuft, The Moody Blues - Your wildest Dreams.

Muss man sowas vestehen?
 
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@grün : Nur mal so, um zu zeigen, wie selektives Hören einem manchmal einen Strich durch die eigene Rechnung macht (und da schließe ich mich selbstverständlich nicht aus):
Starman von David Bowie ist seit Oktober des letzten Jahres 23 mal bei SWR BW gelaufen. In den letzten 30 Tagen ist es 10 mal gelaufen und zwar in einer sehr breiten Tagesteilrotation, also früh morgens, spät Abends, Mittags.
Dass das immer noch recht hoch, vor allem für diesen Titel, der zwar schön ist, aber keiner der absoluten Hits von Bowie, das ist schon richtig, aber dass es zwanzig mal gelaufen ist, ist nur eine "halbe" Wahrheit ;)
 
Ich kann bei SWR1-BW zwar nicht mehr kompetent mitreden, aber "Starman" wird ja sicher nicht der einzige Titel von Bowie sein, der im SWR1 läuft. Da müßte man schon genauer nachschauen. Auffällig ist aber sicherlich die signifikante Häufung des Airplays dieses Titels in den letzten 30 Tagen.

Als Grund dafür fällt mir spontan nur ein, daß Bowie am 10. Januar 2016 gestorben ist und der "Selector" möglicherweise drei Jahre später und kurzzeitig vermehrt Bowie-Titel vorgeschlagen hat. Wenn dann kein Musikredakteur dazwischengeht, landen die Titel halt in der Playlist. Es ist zwar nur ein Bauchgefühl, aber ich hatte in der Vergangenheit schon oft den Eindruck, daß auch das Eintrittsdatum eines Titels in die Charts, nach einem Jahr u.s.w. für einen kurzzeitigen "Boost" sorgt. Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, denn ein Computer vergisst erstmal nix, ist aber halt auch nur so schlau wie seine Benutzer/Programmierer. Andererseits habe auch ich ab und zu dieses "Diesen Titel haste doch gerade erst gehört" - Gefühl. Oft stellt sich bei der Recherche heraus, daß es doch nicht "so schlimm" war. Es gibt aber auch Beispiele, bei denen ein Titel nachweislich über Wochen hinweg (fast) immer nur in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr lief. Damit fällt der Titel dann möglicherweise auch einem "Normalhörer" (negativ) auf.
 
Jede Rotation ist einfach der Tod eines abwechlungreichen Programms. Punkt.

Wenn man die Arbeit der Musikplanung nicht komplett händisch machen möchte, kann es im Jahr 2019 doch nicht sooo schwer sein, ein System zu programmieren, dass nach verschiedenen Kriterien aus einem Musik-Pool ein abwechslungsreicheres Programm zusammenstellt, das eben nicht nur vier Wochen lang aus den gleichen 100 Titeln besteht.
 
kann es im Jahr 2019 doch nicht sooo schwer sein, ein System zu programmieren, dass nach verschiedenen Kriterien aus einem Musik-Pool ein abwechslungsreicheres Programm zusammenstellt, das eben nicht nur vier Wochen lang aus den gleichen 100 Titeln besteht.
Doch, ist schwer. Zugelassen sein müssen eben eine höhere Zahl an Titeln im Pool, die auch noch richtig konfiguriert sein müssen. Wenn Tempo oder Intensität, Soundcharakteristik, Attraktivität, Burnout-Faktor oder Wiederholungsgeschwindigkeit fehlerhaft konfiguriert werden, werden Abschaltfaktoren produziert.
 
SWR1 hat massiv abgebaut. Es wiederholt sich ständig (z.b. morning has broken habe ich vor kurzem zum Abendessen gehört und dann am nächsten Tag zum Frühstück wieder)
Teilweise werden alte Kamellen die Nachts laufen gleich wieder im Frühprogramm wiederholt... (6h Rotation?)

Am Valentinstag war es dann doch mal ungewohnt abwechslungsreich. Leider eine Eintagsfliege.
Und kl(t)äglich grüßt das Murmeltier...

Wunschsongs finden unter der Woche nicht mehr statt. Vielleicht mal 3-4 Songs am Sonntagabend a`la summer of 69, oder highway to hell- das war´s dann auch.

Es war mal ein ganz ordendliches Programm. Schade drumm.
 
Wenn Tempo oder Intensität, Soundcharakteristik, Attraktivität, Burnout-Faktor oder Wiederholungsgeschwindigkeit fehlerhaft konfiguriert werden, werden Abschaltfaktoren produziert.
Ehrlich gesagt @count down hier glaube ich, schmurgelst Du in der Suppe, die Du kochst. Echte Abschaltfaktoren sind nervige Trailer, Claims und Teaser, kilometerlange Stauansagen, abgestandene Gags und Comical-Serien und am Ende auch inkompetent lustige Moderatoren. Ich habe noch nie wegen eines Titels abgeschaltet, der irgendwie quer zum Format lag oder mir zu unbekannt, ungefällig oder im falschen Genre war. Ich habe allerdings schon oft abgeschaltet, wenn ich einen Titel zum gefühlt fünften Mal in Folge gehört habe, oder jeden Morgen um die gleiche Uhrzeit den gleichen Opener etc.
 
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