Törkott


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#1
Vor kurzem bin ich auf einer Bayern3 Fan-Seite gelandet und habe dort Infos gelesen, dass ein Schlaglicht von Bayern3 früher mal J. Törkott gewesen sein soll.

Meine Frage: Was war das Besondere an Törkott und seiner damaligen Sendung (war glaube ich immer samstags)? Welches Konzept gab es?

Was macht er heute?

Vielen Dank für jeden Hinweis
 
#2
Thörkott hatte nicht nur den Samstag, sondern auch Abends und am frühen Nachmittag moderiert. Er hatte wohl viele Fans bei den jüngeren B3 Hörern, weil er gute Boardoperation verband mit einem sehr schnoddrigen Moderationsstil, der aber auf Dauer sich nicht weiter entwickelte und so doch etwas maniriert wurde.

Aber die Fans liebten ihn. Als Kollege war er sehr nett, aber gaaaanz schwer zu handeln. Er ist einige Male vom BR abgehauen (einmal hat er einen Sommer auf einer Schweizer Alm verbracht, die ganze Zeit Heu gemacht, so ein richtiger Aussteigertraum) und ist dann immer wieder an den Rundfunkplatz zurück gekommen.

Danach hat er einen Ausflug zum DSF (glaub ich) gemacht. Was er jetzt macht, weiß ich leider nicht.
 
#5
@Horard

törkott war einfach genial im radio! er hat so geredet, wie ihm der schnabel gewachsen ist. eine echte personality, die niemals einen claim oder ähnliches über die lippen gebracht hat. sein samstag nachmittag bei b3 war einfach kult und "sekretärin uschi" der perfekte sidekick für die show. er hat geschafft, was sonst keiner bzw. sehr wenige im radio geschafft haben: man musste die sendung einfach immer komplett hören, da man wissen wollte, was er als nächstes erzählt. die perfekte hörerbindung eben. ich erinnere mich gerne an eine der genialsten sendungen überhaupt, in der er helge schneider als studiogast hatte und zu beginn der show noch im stau stand. er hat dann vom handy aus "on air" mit helge im studio telefoniert und ihm erklärt, wie er die sendung fahren soll, bis er da ist. das war kreativ und witzig. irgendwie ist jürgen nach seiner zeit bei b3 dann beim dsf gelandet und moderiert jetzt, soweit mir bekannt ist, die "robotwars" bei rtl2. der mann sollte wieder zurück ins radio, denn da gehört er definitv hin! ihm kann keiner der neuzeitigen möchtgernmoderatoren und claimrunterbeter das wasser reichen! törkott rulez! <img border="0" title="" alt="[Breites Grinsen]" src="biggrin.gif" />

<small>[ 13-02-2003, 20:28: Beitrag editiert von radiobayern ]</small>
 
#6
..und dann gab´s da noch Günther Fink und Elmar Hörig, bei denen mußte man die Sendung ja auch bis zum Ende hören.
War halt eine andere Zeit.
Als Gott den Claim erfand,konnte er ja nicht wissen, daß mal Leute wie Valerie Weber für einen Radiosender verantwortlich sind...
 
#7
@radiobayern

ich weis zwar nicht wer du bist aber ich muß dir sagen wir sind da wohl voll auf einer wellenlänge.
ich rate nur allen möchtegerndummdaherlabernden moderatoren einfach endlich ihre klappe zu halten und platz zu machen. Platz für kreative moderatoren die sich von ihren ach so schlauen vorgesetzten nicht einschüchtern lassen.
 
#11
@radiobayern @ kulmbacher

Nicht böse sein, aber der objektive Vergleich zwischen T. und M. ist nicht wirklich möglich.
T. und M. sind grundsätzlich zu unterschiedlich und jeder für sich eine eigenständige Radiofigur.
Die grössten Unterschiede liegen in den Bereichen:

Anspruch
Moderationsstil
Persönlichkeit
Zielgruppe

Beide polarisieren... und so ist es wieder mal ne reine Geschmacksfrage.
Aber beide stellen in der so glatten und gleichmachenden Senderwelt eine Bereicherung dar.

Ich mag "Typen" !
 
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