WDR will jüngeres Publikum gewinnen


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#1
So schreibt es Die Welt heute. Ob das gelingt, wenn man Podcasts nicht beim Namen, sondern "Beiträge, die zeitunabhängig heruntergeladen werden können" nennt, darf m.E. bezweifelt werden. Und die Ankündigung "neuer Erzählstile in Bild und Ton" sowie "innovativer Elemente und Formate" in Fernsehen und Radio klingt in meinen Ohren eher drohend, denn verheißend.
 
#2
AW: WDR will jüngeres Publikum gewinnen

Ich finde es gut, dass sich der WDR sich ein Ruck gibt und eingesehen hat das er was an der Zielgruppe ändern muss..
Die Ansätze und die Ideen dahinter finde ich schon mal einen Schritt weiter.
Ob das gelingt ist eine andere Geschichte..
Gruß,Steff
 
#3
AW: WDR will jüngeres Publikum gewinnen

@Makeitso
Nun sei mal nicht zu kritisch. Die Einsichten, die dahinter stehen, sind wichtig und die Bemühungen. Das sich das auf dem Sender für die Zielgruppe sicher anders nennt, davon kann man wohl ausgehen. In der WELT wird epd zitiert, der vielleicht auch den ganzen Englischkram mal verständlich mit hiesigen Begriffen erklären wollte. Hinzu kommt, dass der WDR sicher seinen Aufsichtsgremien mit den Gewerkschafts-, Kirchen-, Partei- und sonstigen Fuzzis auch eine klare verständliche Sprache bieten wollte/musste.
 
#4
AW: WDR will jüngeres Publikum gewinnen

Verwunderlich ist es schon, daß gerade Du, lieber Makeitso, Dir ein Urteil erlaubst, welches eigentlich noch nicht gegeben werden kann -solange es keine konkreten Ergebnisse gibt. (Oder solltest Du nur ein wenig Skepsis angemeldet haben?)
 
#5
AW: WDR will jüngeres Publikum gewinnen

Ich finde es eher amüsant, daß makeitso, der sich hier immer zu Recht für die Verwendung der deutschen Sprache einsetzt, dafür plädiert, das Wort "podcast" zu verwenden :cool:
 
#9
AW: WDR will jüngeres Publikum gewinnen

Eigentlich, Rösselmann, begriff ich den Begriff „Begriff“ –so wie dachte, daß Makeitso ihn begriffen hatte- als die Suche nach einem anderen Wort für den Begriff „Podcast“.
Nun, möglicherweise begriff ich es falsch, denn eine Definition des Begriffes „Begriff“ hab ich momentan nicht auf Lager. Allerdings habe ich begriffen, dass eine „Definition“ als "möglichst kurze sprachliche Darstellung eines Sachverhaltes“ zu begreifen ist.

Auch Goethe hat begriffen:

Schon gut! Nur muß man sich nicht allzu ängstlich quälen
Denn eben wo Begriffe fehlen,
Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.


(Wer jetzt begriff, was ich meine, möge sich melden und es mir erklären.)
 
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