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Fragen zu Zenon Media

Dieses Thema im Forum "Studio- und Sendertechnik" wurde erstellt von Flugsaurier, 30. Januar 2007.

Status des Themas:
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  1. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    Hallo,

    nun muss ich wieder mal paar dumme Fragen stellen, aber es interessiert mich einfach brennend.

    In einem Radiostudio wird mit der Technik von Zenon gearbeitet. Nun war ich auf deren Homepage und hatte wieder mal null Peilung, weswegen ich Euch um Informationen bitten möchte. Habt Ihr vielleicht Bilder hierzu (Vom Mischpult etc.)?

    Das abgebildete Mischpult, welches ist es und wo kann ich mich darüber informieren? Was kostet es? Ebenfalls haben die dort eine Software, die ich mir schon in einem Radiosender betrachten durfte und die finde ich einfach mehr als Klasse, warum und weswegen kann ich jedoch nicht begründen. Vielleicht arbeiten einige von Euch ja damit und auch hier würde mich das drumherum interessieren, was es kostet etc.

    Für Eure Informationen ganz lieben Dank!

    Gruß
     
  2. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Zenon Media - Fragen dazu

    Am einfachsten Angebote von den Herstellern kommen lassen. Es gibt bei seriöser Profisoftware keine fixpreis. Das ändert je nach Anforderungen. Das Pult ist von DHD www.dhd-audio.de
     
  3. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Zenon Media - Fragen dazu

    @ Hinztriller lieben Dank hierfür, das Pult juckte mich schon lange zu wissen wo es herkommt.

    Naja, ich dachte mir, nachdem ich schon einiges gelesen hatte, das eine Anfrage dort, den Leuten nur unnötige Arbeit macht, zumal ich ja nicht morgen kaufen möchte, sondern mich einfach informieren möchte.

    Preislich soll es wie ich gelesen habe im 4 stelligen Bereich liegen, da wollte ich halt mal ungefähr wissen, was es kostet. Wie gesagt die Leute dort fragen macht nur unnötig Arbeit denke ich und ich möchte dort eben net anrufen und sagen ich will kaufen, wenn dem nicht so ist!

    Gruß
     
  4. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Zenon Media - Fragen dazu

    5-stelliger Bereich ist realistischer.
     
  5. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Zenon Media - Fragen dazu

    Ahja, dann sind wir da schon angelangt wo meinereiner sagen muss, das er sich das nicht leisten kann. - Leider!

    Das mit dem Mischpult hat mich schon etwas weitergebracht, dafür nochmal lieben Dank, ich wühle mich dann einfach mal weiter durch und werde dann gewiss nochmal anfragen!

    Gruß
     
  6. PasWayer

    PasWayer Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Das mit dem 5-stelligen Bereich stimmt so nicht ganz. 5-stellig ist die Software, wenn man ein grosser Sender ist, der mit entsprechender Planung und Lokalisierung arbeitet.

    Interessant ist die Billiglösung von denen, im unteren 4-stelligen Bereich oder noch besser, zur Miete!
     
  7. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Ich bezog das auch auf Pult + Software.
     
  8. PasWayer

    PasWayer Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Hab da mal nachgefragt, Miete für ein System ab 110 Euro im Monat :)
     
  9. Hinztriller

    Hinztriller Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Wie lange denn Bindung? Bestimmt ein paar Jahre, sonst kann mit Installationskosten und Hardware die Rechnung nicht aufgehen.
     
  10. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Dieses bei Zenon abgebildete DHD-Pult steht übrigens bei Radio SAW. Siehe hier, hier und hier (man beachte in diesem Zusammenhang die Verwendung der hervorragenden M930-Mikrofone von Gefell). Ich vermute, so ein Pult hätte hier fast jeder gern. Das, was Du da im Tisch eingebaut siehst, ist nur die Bedienoberfläche. Die eigentliche Elektronik, die die Signale mischt, residiert ganz unspektakulär in einem recht hohen 19"-Gehäuse (hier in Bildmitte der silbergraue Kasten, hier von hinten). Und da steckst Du genau das rein, was Du brauchst: die gewünschte Zahl an analogen Eingängen, digitalen Eingängen, Mikrofoneingängen, Ausgängen, Anschlüssen zur Vernetzung mit weiteren Studios usw. Das kostet alles extra, ist dann aber auf den Punkt maßgeschneidert. Auch funktioniert das, einfach so zusammengesteckt, nicht. Das Pult "weiß" nicht, was die Bedienoberfläche können soll. Also: ob die 2 Tasten unter den Fadern nun On/Off und Vorhören, On und Off oder komplett unbenutzt sind, entscheidet man beim Konfigurieren des Pultes. Ebenso die Abhängigkeiten der einzelnen Funktionen voneinander. Sollen die Lausprecher ausgehen, wenn ein Mikrofon geöffnet wird oder nicht? Brauchen die Mikrofone Phantomspeisung? Wird der interne Signalprozessor für die Mikrofone genutzt? Welche Texte erscheinen in den Anzeigen der Kanäle und welche Eingänge gehören da dazu? Da ist vieles möglich - Arbeit für Profis. Aber egal, die Kosten wurden schon genannt und disqualifizieren das Pult für 99% aller Privateinsätze: für eine ordentlich ausgestattete 16-Kanal-Konsole sind da schon um die 25.000 bis 30.000 Euro fällig - plus Mehrwertsteuer.

    Aber Träumen ist uns ja allen erlaubt und diese Seite ist was für Dich, Flugsaurier. Damit Dir die Fragen nie ausgehen... ;)
     
  11. Andy.D

    Andy.D Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    @ Radiowaves

    Auch wenn ich nicht Flugsaurier bin, so bin ich doch fast immer schwer begeistert von Deinen Beiträgen hier im Forum ! Aus diesem Grunde: "Vielen Dank, für dieses wieder einmal herausstechende Posting"

    Ich habe mir mal die Links genauer angesehen, und habe ein interessantes Bild gefunden:

    [​IMG]

    Solide und gute Technik ( Studer CD-Player - in meinen Augen funkeln :wow: ), vereint in Studiomöbeln im Style der 70´s bzw. 80´s. Sowas sieht man wirklich nicht jeden Tag :D

    Ansonsten sei gesagt, das die DHD Pulte wirklich was hermachen. Aber auch wenn man sich so ein Gerät & entsprechende Konfiguration leisten könnte, wird sicher kaum jemand Privat die Funktionen vom Digitalpult ausschöpfen.

    Wer dennoch interesse an einem "kleinen" gebrauchten Pult hat, für den hätte ich noch einen Ansprechpartner für ein Digitales d.Max Pult der Firma Barth. Preislich sogar < 1000 Euro. Allerdings, ( !!! ) muß entweder eine neue Software aufgespielt werden ( ca. 2.500 Euro ) oder alternativ das Pult wieder aktiviert werden. ( 2 Arbeitstage / 1 Tag. 810 Euro Pauschal ).

    Gruß von C.A.
     
  12. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Grummel, muss denn immer alles so teuer sein :D Naja, ich habe das Pult eben schon mal live gesehen, als ich mein Praktikum gemacht habe und der Mod des Radiosenders war so nett und hat mir da auch mal bischen was erzählt dazu, deswegen habe ich einfach nochmal hier nachgehakt.

    Danke Euch für Eure Hilfen und besonders für die verlinkten Bilder, die einen ja wohl wirklich zum träumen anregen.

    Ich will jetzt nicht extra ein Thema aufmachen und auf zerfleischt werden habe ich eigentlich auch keinen Bock, aber die Frage juckt mich wirklich in den Fingern, deswegen will ich einfach mal nachfragen an dieser Stelle.

    Klar gehts wieder ums Pult und da hat Tondose ja schon erklärt was welches Pult macht und kann und was sinnvoll ist. Nun wäre meine Frage die:

    Ich benötige einmal ein Pult für PA Recording, da werde ich nicht drum herum kommen, nun habe ich in der Zwischenzeit viel gelesen und bin (hoffe ich) auch ein kleines bischen schlauer. Ich würde gerne (erstmal nur gedanklich) mir ein 2 Pult dazukaufen wollen, was rein fürs Radio ist, da möchte ich aber nicht gleich den Ferrari kaufen, aber ich will auch nicht unnötig mehr Schalter und Tasten haben wollen, wenn ich diese nicht brauche.

    Klartext, als PA Mischpult schwebt mir ein Mackie Onyx 2480 - 3280 vor als analoge Variante oder ein Tascam 3200 als digitale Variante ... das soll rein PA sein und soll so mit dem Radio als solches nur bedingt was zu tun haben. Für das Radio benötige ich eigentlich nicht besonders viel, ich würde dort nur ein Telefon einspeisen wollen, natürlich das Mic (habe mich auf ein t-bone 1100 oder 2000 eingeschossen derzeit) und 2-3 Stereosignale sprich DAT, MD und die Musik kommt hauptsächlich von meinem Server (liegt also im Format MP3 vor).

    Gibt es denn ein Radiomischpult mit Faderstart und den Dingen die ein Radiomischpult ausmachen das ich mir kaufen kann und modular weiter ausbauen kann mit der Zeit?

    Wäre ja klasse, wenn mich da jemand informieren könnte, schon mal Dank hierfür!

    Was Send3 betrifft, habe ich gelesen, das die einen es klasse finden, die anderen wiederum nicht und so weiter. Ich persönlich (habe da zuwenig Ahnung) finde es wirklich optisch schön, aber nach dem lesen der einzelnen Themen und gemessen am Preis ... wohl leider doch nichts für den Privatanwender. Schade! Danke aber für Eure Informationen!

    Gruß
     
  13. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Allerdings... das wäre vermutlich was für Tondose. 2 EMT-Plattenspieler und ein Dateq-Pult. :D

    Es sieht ohne Zweifel stylish aus, ist aber nicht so ganz mein Geschmack. Als Bauhaus-Verehrer mag ich das rundgelutschte Mobiliar nicht so sehr. Hätte ich die Kohle, dann wäre meine Stereoanlage auch von T+A - des Designs wegen.
    Naja, man muß sich halt gleich 5 Stück davon kaufen, sich ein komplettes Funkhaus einrichten und dann kann man auch die umfangreichen Routing- und Vernetzungs-Möglichkeiten nutzen. :D
    Da ich die Barth-Pulte nur vom Sehen (und vom Fluchen zweier Anwender) kenne: wie darf ich das verstehen? "Aktivieren" oder neue Software? Was steckt da für ein Konzept dahinter?
    Profitechnik. Hergestellt in Deutschland, also inklusive Kranken- und Arbeitslosenversicherung. Auf Ausfallsicherheit und Haltbarkeit getrimmt. Sowas läuft im 24-Stunden-Betrieb und möge bitte ohne nennenswerten Service ein paar Jährchen durchhalten. Schau Dir nur die roten/gelben Tasten unter den Fadern an. So eine Leuchtdrucktaste kostet, wenn man kleine Mengen kauft, über 10 Euro pro Stück. Ein Alps-Fader in der (semi-)professionellen K-Ausführung kostet etwa 25 Euro, motorisiert über 60 Euro. Wieviel ein P&G-Fader kostet, weiß ich gar nicht. Klar, große Stückzahlen drücken den Preis, aber alleine für einen Kanalzug sind mal schnell ein paar 100 Euro Materialkosten fällig. Wenn dann 16 Kanäle bestückt werden wollen... ;)
    Daß das beeindruckt, verstehe ich. Sieht in echt dann alles so hübsch filigran und schlicht aus und funktioniert einfach... will man am liebsten ausbauen und mitnehmen. ;)
    Verständlich... kostet ja alles Geld.
    ...also mit eigentonfreier Rückleitung ("Clean Feed", "N-1") und somit schon etwas, was man bei nicht-Rundfunkpulten entweder gar nicht oder nur mit Verrenkungen realisieren kann.
    Entweder "echter" Mikrofonkanal oder Mono-Hochpegelkanal mit extra Vorverstärker.
    Vermutlich über Heimgeräte, die also unsymmetrische Cinch-Buchsen haben und auf Reglerfernstart ("Faderstart") umgerüstet werden müssen?
    Und wie kommt die vom PC in das Pult? Klar: Soundkarte. Aber: symmetrisch oder unsymmetrisch? Und: wieviele Stereo-Ausspieler sollen es denn sein?

    Insgesamt kommen dann also vielleicht 8 Stereo-Hochpegelquellen und mindestens 2 Monoquellen zusammen... kann man ja gleich auf 12 Fader gehen, schon sind wir wieder bei 10.000 Euro, wenn es denn was neues sein soll.
    Klar gibt es das. Modulare Pulte sind durchaus verbreitet. Nur: es benötigt halt eine Grundinvestition, die man dann ausbauen kann. Nehmen wir doch mal das RM4200 von DHD. Du kannst freilich das kleinste "Gehäuse" zum Moduleinbau nehmen, das es gibt. Wenn Du später "aufrüsten" willst, reicht es vielleicht nicht mehr aus und Du mußt es in Zahlung geben und alles auf ein größeres umbauen. So intelligent wäre dieses Vorgehen also nicht. Klar, das ist eh alles viel zu teuer (und für das, was Du vermutlich machen willst und kannst auch viel zu hochwertig), aber das Beispiel zeigt: "Nachkaufen" ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Wenn ich mir gerade nur ein Mofa leisten kann und eigentlich ein Auto möchte, ist es sinnfrei, das Mofa zu kaufen in der Hoffnung, später mal noch 2 Räder und eine Karosserie nachrüsten zu können. Dann entweder Bekenntnis zum Mofa oder nichts kaufen und sparen. Ich bevorzuge, wenn irgend möglich, letztere Variante.

    DHD ist für Deine Zwecke zu teuer, die großen Konsolen von Lawo auch. Klotz hat was im Angebot, das soll für unter 10.000 in der 12er-Konfiguration weggehen. Es gibt auch eine Version mit 6 Fadern, die Zahl der Eingänge ist offenbar gleich, Du kannst halt nur 6 davon gleichzeitig nutzen. Ob man später ohne weiteres ein zweites Fadermodul dazukaufen kann, weiß ich nicht. Das wäre eine sinnvolle modulare Variante: mit 6 Fadern starten, später nochmal 6 dazu und ein split-Design im Tisch realisieren. Müßte man halt erfragen.

    D&R hat eine neue Analogkonsole mit digitaler Steuerung, die vollmodular aufgebaut ist. Auch da ist nichts geschenkt.

    Dann wird es auch schon dünn... Schau doch nochmal in Ruhe die Mischpult-FAQ durch, ob da was "kleines" für Dich dabei sein könnte.

    Das Airmate ist nach wie vor der Einsteiger-Tip in ernsthaftes Arbeiten.

    Bei ebay kommt man manchmal an verwertbare Pulte ran. Letztens war ein großes Revox MB16 drin - Startpreis 1500 Euro - es ging nicht weg, was ich mir erstmal nicht erklären konnte. Selbst das kleine Revox C279 ist als Sendepult verwendbar (ob es zum Anschluß eines Telefonhybriden taugt, weiß ich gerade nicht) und findet sich noch heute in den Produktionskabinen so mancher Radiosender. Aber bitte jetzt nicht "Aaah, ist das süß!" und kaufen - es wäre viel zu schade, wenn das Pult möglicherweise an einem Ort landen würde, an dem es nicht ausgereizt und fachgerecht eingesetzt würde.

    Ich frage mich nämlich nach wie vor, was Du mit der ganzen Technik machen willst, wie Du sie projektieren, installieren, konfigurieren, einsetzen möchtest. Deine Fragen zeigen mir oft, daß es einfach "noch nicht soweit" ist, es sei denn, Du willst einfach Studiotechnik sammeln. Dazu gehört dann wirklich nur Platz und ein dickes Konto. Versuch doch einfach mal, in einem offenen Kanal bei irgendwelchen Bürgerfunkern Erfahrungen im Umgang mit solcher Technik zu sammeln.
     
  14. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Das Mischpult bei Ebay hatte ich auch schon im Auge :D aber ich trau mich net, zumindest solange nicht bis ich weiß was ich brauche oder nicht brauche.

    Ich weiß aber auch ehrlich gesagt nicht, was ich wirklich brauche, was den Zweck angeht ist es nach wie vor so, das ich Internetradio machen möchte und wie bei jedem Hobby ist es klar, das es was kostet und man darin auch Zeit investieren muss. Blos Internetradio einfach mit Winamp und billig Headset ist mir (sorry) einfach zu doof. Billig Headset ist toll, ne 0815 Website ist toll, sorry aber so kann und will ich net arbeiten und ... was weiß der Henker, ich will halt was anständiges.

    Mein DAT und MD ist übrigens Faderstarttauglich, das sind die einzigen Geräte die das bei mir können, den Rest kannste getrost in die Tonne jucken, da muss bei Gelegenheit etwas besseres her.

    Im Grunde möchte ich einfach ein kleines feines Studio und dazu ein (gerne gebrauchtes) Mischpult, das eben Radiotauglich ist und wenn das im 4 stelligen Bereich sich bewegt, dann tut es das eben. Airmate hat mir bis jetzt ganz gut gefallen, aber ich habe noch kein gebrauchtes gesehen bei Ebay sind derzeit 2 drin, die mir ins auge gefallen sind, aber ich weiß net auf was ich achten muss ... leider! Was mir ja zusagen würde (jetzt meucheln se mich gleich wieder :D ) das Mackie mit Federstart ausrüsten, oder mittels Prehtastatur sowas realisieren, aber keine Ahnung ob das geht, wenn kostet es bestimmt ne Stange, aber das wäre mir wenn ich die Kosten sehe auch oki, also leider keine Ahnung, das Ziel steht halt ... aber der Weg ist etwas steinig!

    So gerne ich würde, ich kann es nicht genauer beschreiben ... alles blos kein Winamp :D

    Gruß
     
  15. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Sehr gut! Sonst wahrscheinlich Fehlkauf...
    Hier im Forum weiterlesen, Offene Kanäle besuchen (oder zumindest deren Webseiten, wenn da was über ihre Technik steht). Und Fragen stellen, wenn sich welche nicht aus der Lektüre beantworten lassen.
    Das kann man aus einem Profistudio für zigtausende Euro machen, aber auch aus einem deutlich preiswerteren. Kommt darauf an, wieviel man ausgeben kann und will und wieviel vom Profifeeling man haben möchte. Und auch davon, ob man nicht alles gleich wieder in die Ecke wirft, wenn man feststellt, null Hörer zu haben. Dann wäre es um das Profistudio schade, ebenso dann, wenn man es nicht richtig bedienen könnte.
    Also steht nicht "Webradio um jeden Preis", sondern Spaß an verwendbarer Technik im Vordergrund? Könnte ich gut verstehen... :D
    Dann PN an einen Forenuser des Vertrauens. ;)
    Und selbst, wenn man den Faderstart irgendwie nachrüsten könnte... das Pult ist und bleibt ein Produktionspult für Mono-Quellen, also Mikrofone, E-Gitarren, ... nicht für Stereoquellen wie CD-Player oder PC-Ausspieler. Dazu mußt Du immer 2 Kanalstreifen für eine Quelle nehmen, die "Pan"-Regler an den linken und rechten Anschlag drehen, die Fader mechanisch brücken. Schrecklich, wenn man das öfters als einmal als Notbehelf auf ner Außensendung machen muß! Telefonspeiseleitungen muß man versuchen, sich mit den vorhandenen Routings zu basteln. Alles nicht sehr toll, viel Frust vorprogrammiert - und viel zuviele Knöpfe zum Senden - die wolltest Du doch vermeiden. Und preislich sicher höher als ein gut erhaltenes Revox MB16, oder?
     
  16. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Ich schätze ich suche ne Eierlegende Wollmilchsau, die es mal wieder so nicht gibt. :D Vielleicht mache ich es auch komplizierter als es ist, deswegen nochmal bitte von vorne, weil ich peile es einfach net so schnell und bitte weiterhin in der angenehmen Tonlage ... Danke!

    Also es gibt 2 Dinge die ich tun möchte:

    1. Ich möchte Jingels produzieren und Internetradio machen.
    2. Frauchen will Ihr Keyboard anschließen

    Eigentlich sind das ja der feinen Dinge 3, aber ich schreibe das gerne getrennt.

    Nun suche ich ein Pult und das drum und dran, das darf auch gerne was kosten, aber am liebsten wäre mir es, wenn man modular aufbauen könnte, so das man halt sich immer wieder was neues dazu kaufen kann.

    Mein Weibchen und ich bilden uns das Mackie Mischpult ein Klick hier die technischen Daten solltet Ihr dort gut sehen können. Nun ist mir klar, ein Recordingpult ist kein Radiopult, aber brauche ich Faderstarts?

    Ja, ich brauche die schon, aber nicht so häufig, deswegen würde ich damit leben können, dies (falls es geht) mittels Zusatztastatur zu bewerkstelligen. 8 Stereozüge hat das Mackie ... ok nur als 60 mm Fader und ob das Spaß macht ... ich mache keinen Verantwortlich :D Nun ist die Frage die, was bestimmt die Radioverrückten zum Wahnsinn treibt, würde es gehen, das Pult als Radiopult zu nutzen ... unter dem Kompromiss eine Prehtastatur ebenfalls zu nutzen, keine 100 mm Fader zu haben und was noch alles?

    Warum stelle ich die Frage? Mir sind die Unterschiede schon klar, zwischen den verschiedenen Pultarten, aber was mir nicht in den Kopf will, das ich eben schon massenhaft Internetradios gesehen habe, die teilweise mit erschreckenden Pulten Ihre Sendungen fahren und keine Bange, da sind große Radios bei. Da lese ich Behringer (nichts dagegen, ist eh eine Frage des Geschmackes) und Yamaha etc. Das Mackie bietet eben 8 Stereofader und einige Mono, ... sagt einfach mal was dazu bitte. Ich werde mir das dann eh wieder lange durch den Kopf gehen lassen.

    Achja, was will der Kerle nun ausgeben fragt Ihr Euch. Erstmal so max 6000 Euronen, darin sollte alles Platz haben, danach kann man sich immer noch Technik dazu kaufen.

    Danke für Eure Hilfe!

    Gruß
     
  17. bots

    bots Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Und auch viele terrestrische, private und vor allem die Freien - zumindest bei uns in .at ...
    ...die zT unterhalb dieses Budgets ihr Auslangen finden müssen :eek:
     
  18. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Gut, dann haut mal raus, wie die das Realisieren, weil das wäre durchaus interessant, also ich lese mich hier echt wund und komme immer noch nicht drauf ... was ich brauche, wieviel ich brauche und warum ich brauche etc. Alles was mir gefällt springt in Regionen die mehr als krass sind und sich für den Betrieb im privaten zwar eignen aber einfach zuviel Geld sind.

    Gruß
     
  19. bots

    bots Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Naj, du sagtest ja schon Behringer - sicher nicht das Gelbe vom Ei. Meist aber eher adaptierte Livepulte [Mackie, Soundcraft], die eben nachträglich Faderstars etc eingebaut bekamen. Über die vielen Regler, die die Mods verstellen könnten, kommt dann eine Platte mit Totenkopfzeichnung drüber, damit sie nicht rumfummeln :D Soundprocessing auch meist in der etwas-besser-als-Behringer Klasse, als Mics in dieser Szene sehr verbreitet sind die AKG 3000, tw auch die C1000. In Studios der Freien hab ich schon auch Gesangsmics gesehen, wenns zu viele Probleme gab mit 'Raumklang'.
    Ja - und Winamp gibts natürlich auch. Stückweise wird dann halt das Equipment getauscht [Behringer geht ja ohnehin fallweise mal kaputt] :cool:

    Die geschilderten technischen Umstände sind natürlich weit weg von optimal - aber ohne Budget...

    Nur damit wir uns nicht falsch verstehen - das sind die ganz Kleinen, viel Engagement und wenig bis keine Kohle, meist aber ganz gute Ideen...
     
  20. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Aua, das klingt hart! Wie klingen dann die Radios? Ich meine ein Mackiepult hat ja teilweise sehr gute Soundeigenschaften, aber Behringer ja nicht unbedingt ... hatte mal das Vergnügen mir die klanglichen Unterschiede anzuhören.

    Mit welchen Programmen fahren dann die die Sendungen? Ich dachte mit Send3 hätte ich ein Programm rausgesucht, was im unteren Seqment zu finden ist (dachte wohl gemerkt). Also ich selber habe ja SAM, wofür mich sicherlich einige verteufeln, aber es hat mir bisher von den billigeren Programmen am Besten gefallen. DRS2006 fand ich überhaupt nicht gut, Radiocube ist mir zuspät ins Auge gefallen, aber naja ... irgendwo hat alles seinen Preis und irgendwie möchte ich das Geld halt sinnvoll verwenden.

    Gruß
     
  21. bots

    bots Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Teilweise halt der Charme eines 'Piratensenders' :D Das größere Problem scheint mir bei Behringer die Zuverlässigkeit zu sein - aber bei dem Preis kann man halt einen Austausch in zwei Jahren mit einkalkulieren...
    Habe teilweise auch Winamp mit irgendwelchen Plugins gesehen, tw auch selbstgestrickte Lösungen für Linux. Kann ich dir aber nicht wirklich genau sagen. Mittlerweils sind aber dann doch etliche zu RadioClient etc gewechselt. Wenn viele verschiedene Moderatoren dran arbeiten, muss halt der Einschulungsaufwand bzw der Technikeraufwand auch noch mitgerechnet werden, wenn die Dinger nicht stabil laufen :mad: Ich selber habe gute Erfahrungen mit RadioClient, nütze das aber noch lange nicht aus, was das Ding kann...
     
  22. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Muss sagen, das hätte ich von den Österreichern net erwartet :) aber erzähle doch bitte mehr, das finde ich hoch interessant, zumal das Thema ja eh schon vom Ursprung weg ist ;) Ich habe als 14 jähriger mit unserem Pfarrer im BR1 mehrere Sendungen produzieren dürfen :D Also nicht ich habe produziert, sondern es wurde produziert :D Das waren 1984 noch so riesen Bandspulen ... voll die coole Technik, das hat mich als Jugendlicher schon begeistert und als wir damals mal beim Thommy vorbei geschaut haben (Thommie Gottschalk war damals beim BR3 mit Pop nach 8 hat bei mir die Leidenschaft angefangen, seit dem sammel ich alles wo Mucke drauf ist :D

    Also erzähle mal mehr von Österreichischen Sendern, das finde ich sehr interessant.

    Gruß
     
  23. bots

    bots Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Nur in Kürze: in .at gab es eine Weile ja Förderungen [Kultur, etc, was weiß ich], unsere letzte Regierung hat die ziemlich abgedreht - nur mehr ein paar größere konnten da brauchbare Summen lukrieren. Jetzt haben wir ja wieder eine neue Regierung [ja, ich weiß, da hatte ihr wieder einiges zum Lachen] - da is der 'Wille zur Förderung' sehr undeutlich in einem einzigen Satz im Regierungsprogramm verankert - mal sehen, was dabei rauskommt...

    Die kleinen Freien sind zT sehr stark in Richtung Minderheiten [ethnische, religiöse, sprachliche, etc Randgruppen] ausgelegt, haben deshalb natürlich viele ehrenamtliche u äußerst engagierte Mitarbeiter. Wenns dann irgendwoher mal ein bisschen Budget gibt, muss das halt dazu verwendet werden, administrativ und organisatorisch die notwendigsten Dinge zu finanzieren - und natürlich für Content zu sorgen.

    Technisch gibts dann eben mangels Kleingeld viele 'Workarounds' - u damit verbunden wenig Komfort - 'Radiopulte' klingen ja nicht unbedingt besser als 'Livepulte', sind aber natürlich wesentlich bedienungssicherer und komfortabler für Leute die technisch keine/wenig Ahnung haben.

    Für die großen privaten [also nicht ORF] Radios schauts natürlich völlig anders aus - die sind recht professionell unterwegs - kann ich dir aber nix zu Equipment u Software sagen. Die kämpfen halt mit ihrem [verglichen mit ORF] sehr kleinen Anteil am Werbekuchen.

    Imho wären alle kleinen Stationen wahrscheinlich mit einer Investition in die Studioräumlichkeiten [Akustik, Schalldämmung, etc] besser bedient als mit einer Investition in die Technik, die man häufig halt nicht wirklich hören kann weils räumlich nicht rüberkommt.

    War jetzt etwas OT - träumen tun natürlich auch die kleinsten freiesten Radios von den schönen technischen Dingen, die hier schon angesprochen wurden - aber eher die Techniker als die Moderatoren [außer denen, die wirklich viel Zeit vor dem Mic verbringen]...
     
  24. Flugsaurier

    Flugsaurier Gesperrter Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Naja, aber ich bilde mir ein, das ein Radiopult klanglich etwas sauberer rüberkommt als ein Behringer, aber ich kann mich auch täuschen. Nun gut, ich danke Dir sehr für den Ausflug ins Schlummerland der Träume! Gut, dann mal Back to topic, meine Frage steht ja noch offen im Raum und es wäre schön, wenn mir da jemand weiter helfen könnte.

    Danke hierfür!

    Gruß
     
  25. Radiowaves

    Radiowaves Benutzer

    AW: Fragen zu Zenon Media

    Na dann lass uns mal bissl blöd rumspinnen. Könnte ein witziger Thread werden, der mit dem Titel nichts mehr zu tun hat. :D

    Also, das sind rein hypothetische Geschichten, die ich jetzt hier aufschreibe. Ich habe niemals diese Geräte in der Hand gehabt geschweige denn besessen. Sie können durchaus miteinander Probleme bereiten oder bereits für sich alleine nicht "das Gelbe vom Ei" in der jeweiligen Preisklasse sein. Alles, was mir zur Verfügung steht, ist mein Bio-Speicher, in dem abgelegt ist, was andere Leute so sagen oder schreiben und eine gewisse Erwartungshaltung in bestimmten Preisklassen oder beim Anblick von Verarbeitung eines Produktes etc. Sowas kann derbe ins Auge gehen. Ein Beispiel: 1991 brachte Sony 2 DAT-Recorder mit "optimiertem Laufwerk" auf den Markt: DTC-57ES und DTC-670. Beide Geräte beeindruckten durch hochwertige Analogabteilungen, machten perfekte Aufnahmen und waren auf den ersten Blick robust verarbeitet. Sie räumten so ziemlich alle Preise in den einschlägigen Freakmagazinen ab. Dumm bloß: die Laufwerke hatten Konstruktionsfehler, die sich im Betrieb durch häufige Defekte, teils mit Verlust des Bandes, äußerten. So etwas fand sich in keinem Test - die Geräte fanden sich aber immer häufiger im Service. Als "Theoretiker", der ohne Praxiserfahrung auf dem Reißbrett ein Studio zusammenstellt, läuft man Gefahr, genau solche Dinge einfach nicht zu wissen und somit nicht berücksichtigen zu können.

    Trotzdem stelle ich mir jetzt einmal die Aufgabe, aus einem vorhandenen Budget ein Hobby-Radiostudio zu basteln. Mal sehen, was da am Ende für eine Summe herauskommt...

    Ziel ist, eine bei noch erträglichem Preis möglichst hochwertige Audioqualität, verbunden mit Freude bei der Bedienung und halbwegs professionellen Features zu erhalten.


    Mikrofon: ich sehe nicht ein, warum ich 160 Euro in ein t.bone SC1100 oder 300 Euro in ein SCT2000 investieren soll, wenn es "nur" um ein Moderationsmikrofon geht. Beide Mikrofone sind in ihrer Richtcharakteristik umschaltbar und werden vermutlich sowieso stets als Niere betrieben. Dann reicht auch ein Nieren-Mikrofon, und da greife ich mir eins, das laut Datenblatt recht rauscharm sein soll: das Studio Projects B1. Kostet bei Thomann 111 Euro inkl. nicht so doll aussehender Halterung und Windschutz. Dazu noch einen Mikrofonarm (ob der dieses Mikrofon trägt, entzieht sich freilich meiner Kenntnis) - fertig. 49 Euro, die man durch Eigenbau (wenn es nicht wie in modernen Radiostudios aussehen muß) sicher verringern könnte.


    CD-Player: das wird schwierig. Es gibt kaum noch professionelle Modelle, die halbwegs bezahlbar sind. Der schöne Marantz PMD340 wird leider nicht mehr hergestellt. Er wäre der ideale Partner gewesen. Bleibt der Denon DN-C 635, mit 570 Euro aufwärts nicht unbedingt preiswert für ein Gerät mit zwar professionellen Features, aber z.B. Gummitasten. Das geht auch billiger, vor allem, wenn man die CD-Player nur sporadisch benutzt. Falls man sowieso fast alles aus dem Rechner fährt, sind CD-Player zum Backup degradiert. Warum dann viel Geld ausgeben? Ich greife mir, ohne ihn zu kennen, mal den Numark MP102. Der hat sogar symmetrische Ausgänge, falls man ihn an ein Profi-Pult anschließen will. Und MP3-CDs spielt er auch. Was er nicht hat, ist ein Fernstartanschluß. Da ist Basteln angesagt, das sollte jemandem, der des Lötens mächtig ist, vermutlich aber keine Probleme bereiten, auch dann nicht, wenn Play und Pause auf einer Taste liegen. 2 von den Dingern - sind nochmal 500 Euro.
    Alternativ ein Numark CD-N22 mit nachgerüstetem Faderstart. 2 Player zum Preis von 222 Euro. Weniger geht wohl kaum.


    PC-Ausspieler: Da gehört eine Terratec Phase28 in den PC. Die bringt 4 Stereo-Ausspieler für alle Lebenslagen mit - symmetrisch ist Ehrensache und Brummschleifen treten gar nicht erst auf. Kosten: 119 Euro. Die Software (MAirlist) gibt es gratis. Zusätzlich muß noch eine Faderstartanbindung gebastelt werden und eine schöne Kassentastatur von eBay komplettiert den Ausspieler. Sind geschätzt noch einmal 100 Euro.

    MD und DAT sind vorhanden, das lassen wir auch gleich so. Was für Geräte sind es denn?


    Plattenspieler: wenn es denn sein muß, könnte man ja auch Plattenspieler ins Studio stellen. Ich würde mir, wenn ich etwas für mich bauen könnte, derzeit den Reloop RP-4000 ansehen. Der hat sogar 78 UpM, Rückwärtslauf und den Fernstartanschluß gleich eingebaut. Kostet 229 Euro.


    Mischpult: es gab letztens mal das Revox MB16 für 1500 Euro bei eBay. Das ist in meinen Augen ein guter Preis, wenn es sich dabei um ein gepflegtes Pult aus dem Reservestudio handelt. Ich lege mal noch 500 Euro drauf und bin bei 2000 Euro für ein gutes gebrauchtes Pult dieser Liga. Mit etwas Geduld kann man so etwas bei eBay bekommen. Das einzige, was mir als Neuware in dieser Preisklasse einfällt, wäre das Airmate, und das ist dann schon wieder recht fummelig.

    Wo sind wir bis jetzt: 2000 (Pult) + 229 (Plattenspieler) + 119 (PC-Karte) + 100 (PC-Tastatur) + 500 (2 CD-Player) + 50 (Mikrofonstativ) + 111 (Mikrofon). Sind 3109 Euro.

    Schnell mal bei K+M einen PC zusammengeklickt, der fürs Studio sicher geeignet wäre:

    Miditower Silentmaxx ST-11
    Netzteil 330W Seasonic S12-330
    Board ASRock AM2NF3-VSTA nForce3 250
    CPU AMD Athlon64 X2 3800+ EE Windsor 2x2.0GHz
    Lüfter Thermaltake TMG A3
    RAM 512MB G.SKILL PC2-800 CL5 2 Stück
    Grafikkarte Connect3D (Retail) Radeon 9250SE 128MB DVI/TV-Out
    HDD Samsung 200GB SP2004C 7200U/m 8MB SATA
    DVD NEC (Bulk) Optiarc AD-7173A hellgrau
    Floppy NEC 3.5"
    Tastatur Trust Keyboard KB-1120 DE schwarz
    Maus Logitech OEM S96 Optical Mouse PS/2
    OS MS Windows XP Professional Deutsch OEM
    Monitor 17" BenQ FP73G 1280x1024 ana/dig

    Sind 932 Euro - ein guter Arbeitsplatz-PC kostet immer etwa 2000 Mark. Das war schon 1994 so. ;)

    Dieser hier bietet darüber hinaus anerkannt gutes (wenngleich optisch nicht besonders ansprechendes) gedämmtes Gehäuse, ein sehr effizientes und leises Netzteil, das himmelweit von den 20-Euro-Knallerballer-Modellen entfernt ist, einen den vollen Speichertakt von 800 MHz nutzenden energiesparenden Prozessor (65 Watt, die 35er findet man leider kaum im Handel), ein passiv gekühltes Mainboard mit zwar hoffnungslos veraltetem Chipsatz, dafür aber mit vielen PCI-Slots (mit PCI-Express weiß ich nach wie vor nichts anzufangen), eine passiv gekühlte, energiesparende Grafikkarte und einen 17"-TFT mit digitaler Anbindung. Das ist schon was - und das legale Betriebssystem ist im Preis inbegriffen. ;)

    Also nochmal 1000 Euro drauf - wir sind bei 4100 Euro.

    Falls im Mischpult keine brauchbare Pegelanzeige drin sein sollte, wird noch einmal Geld fällig. Hier wären gleich 2 sehr gute NTPs für 400 Euro. Entweder beide einbauen, einen vor, einen nach den Sendebegrenzer schalten, oder einen wieder verkaufen. Die Teile wollen aber mit Gleichspannung versorgt werden, da wird also ein Netzteil fällig, wenn man im Pult nicht die benötigte Spannung abgreifen kann. Ich nehme mal einen für 200 Euro und gebe 100 Euro für eine Netzversorgung dazu. Sind 300 Euro und insgesamt 4400 Euro.

    Nun brauchen wir noch Kopfhörer und "Studiomonitore". Kopfhörer sind Geschmackssache. Ich stehe auf den alten AKG K280, andere bevorzugen Sennheiser oder Beyer. Mehr als 140 Euro muß man nicht ausgeben, um einen unverwüstlichen Studiokopfhörer mit sehr guter Ersatzteil-Politik zu erhalten. Wir sind bei 4540 Euro.
    Nun noch Abhörboxen. Klein+Hummel oder Geithain fallen aus - zu teuer. Ich würde zu einem Paar brauchbarer Kompaktboxen greifen, wissend, daß das keine Nahfeldmonitore sind. Aber wir sprechen hier ja von einem Spielplatz für zu Hause. Die Heco Vitas 300 waren für 160 Euro/Paar bereits exzellent, inzwischen sind sie für 100 Euro pro Paar zu haben. Die beschallen mein Schlafzimmer.;)
    Wir sind bei 4640 Euro.

    Ein Verstärker für die Boxen muß her. Dieser Pioneer sollte für maximal 100 Euro weggehen, bietet Leistung satt, nervt nicht mit Fernbedienung und Standby und klingt gut. Schwachstellen: Wackelkontakte im Eingangs- und Aufnahmewahlschalter sowie kratzendes Lautstärkepoti. Man muß halt vorher fragen.
    Wir sind bei 4740 Euro.

    Falls das Pult keinen eingebauten Telefonhybrid hat, muß was externes her. Da fällt mir spontan der kleine D&R ein, mit etwas Geduld und Glück findet man auch bei eBay fürs gleiche Geld etwas besseres.
    Wir sind bei 5020 Euro.

    Das Mikrofon sollte eine Dynamikbearbeitung bekommen, schon um Anfängerfehler (nicht böse gemeint!) abzufangen. Das geht irgendwo in dieser Preisklasse los und ist nach oben quasi unlimitiert. Wichtig ist, daß das Mischpult das Einschleifen des Kompressors unterstützt.
    Wir sind bei 5120 Euro.

    Gastmikrofon? Gerne, der Kompressor erlaubt, eine zweite Signalquelle zu barbeiten. Dazu noch ein einfaches Kleinmembranmikrofon und ein Stativ.
    Wir sind bei 5220 Euro.

    Was fehlt noch? Mischpult ist da, Mikrofone, Dynamikbearbeitung für selbige, Zuspieler, sogar ein moderner, vollwertiger PC mit Betriebssystem und studiofähiger Soundkarte. Damit kann man schon Radio machen. Wir haben zusätzlich noch 2 einzelne CD-Player und einen Plattenspieler.

    Da fehlt noch was! Der Plattenspieler braucht einen Entzerrer-Verstärker, falls das Mischpult keinen hat. Zur Not reicht der hier sicherlich erstmal.
    Wir sind bei 5260 Euro.

    So, was noch? Klar, on-air-Lampe und so! Da bastelt man etwas oder nimmt eine Signalsäule. Conrad bietet eine komplette dreifarbige Säule an - das reicht für Mikrofon auf (rot), Telefon klingelt (grün) und wasweißich (Wohnungstür-Klingel, ...). Der Spaß kostet aber 112 Euro. Dazu kommt die Anschaltung des ganzen, für die ich nochmal 100 Euro für Fummelkram und Adapter kalkuliere. Wir sind bei 5470 Euro.

    Die 6000 Euro sind fast aufgebraucht. Wenn der PC nicht in der Kalkulation wäre, hätten wir noch gut Geld übrig (1500 Euro). Die sind gut angelegt in Studiotisch, Geräte-Möbel, dicken Stoff und Teppich zur einigermaßen akustischen Herrichtung des Raumes. Nicht ins Budget passt eine "Soundaufbereitung", die einigermaßen den Wummersound heutiger Popwellen zustandebringt. Da ist mindestens ein Behringer Combinator fällig, den gibt es ab und an für etwa 800 Euro.

    Das Pult ist mit 2000 Euro kalkuliert. Viel mehr ist nicht drin. Neu gibt es dafür ein D&R Airmate, mehr nicht. Gebraucht mit Geduld, Sachverstand und Glück vielleicht ein wirkliches Schätzchen. Nicht eingerechnet sind die unzähligen Wochenenden, die man in und unter dem Studio verbringen wird, bis es halbwegs läuft. Modelleisenbahnen dürften ähnlich Zeit- und kostenintensiv sein. Und man sollte sich nicht mehr wundern, warum ein halbwegs brauchbares Studio so teuer ist. ;)

    Und den Abend habe ich mir rein zeitlich zwar ruiniert, aber es war auch für mich mal interessant, so eine Kalkulation zu machen. Sonst hätte ich es wohl auch nicht getan. ;)

    Hier noch einige Anregungen, gerade gefunden. Ich hoffe nur, er wirft den Sender nicht an. :D
     

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