Der rbb und die technische Versorgung von Südwestbrandenburg


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0815xxl

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0815xxl

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freiwild

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Mit meinem eigentlich recht trennscharfen Autoradio habe ich in Berlin eigentlich immer nur die Berliner Sender empfangen können. Je nach Standort auch mal was aus Brandenburg, aber nie darüber hinaus.

Das Thema dieses Threads war aber eigentlich die strukturelle Unterversorgung eines erheblichen Stückchen Brandenburg mit den zuständigen RBB-Programmen, nicht der Fernempfang fremder Programme oder der Umstand, das man auch anderswo mit hinreichend schlechten Radios eine UKW-Unterversorgung konstruieren kann.
 

radiowatcher

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wie der Threadopener schrieb, läuft eben nicht einmal DER Brandenburg-Sender (AB) lückenlos. Im Bereich nördlich von Luckau und auch an der südwestlichen Landesgrenze klemmt es. Dazu kommt dann das Problem, dass das Autoradio nicht auf die Cottbusser Frequenz umschaltet, trotz Regio-Einstellung. Grundversorgung ? Fehlanzeige.
 

count down

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1. Ein Satz mit "Nicht so viel" muss wenigstens mit "wie" fortgesetzt werden.
2. Keinesfalls liegt irgend etwas am "Alex". Um nicht so streng zu sein: Was sollte am "Fernsehturm am Alexanderplatz" denn "liegen"? Und
3. Was hat das mit Südbrandenburg zu tun?
 
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Radiokult

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Letzte Anmerkung zu Berlin: Heute Nacht zwischen 0 und 5 Uhr schweigt die 102,6 (Radio Fritz). Das hat man gerade per Facebook bekannt gegeben. Ich mutmaße mal, dass das noch weitere Sender betrifft, die vom Fernsehturm aus versendet werden. Ich tippe mal auf technische Wartungsarbeiten am Turm. Für alle die auf der Jagd nach "exotischen Fremdprogrammen" in der Hauptstadt sind, dürfte der Zeitraum interesssant sein.
 
Ganz im Süden gibt es doch UKW Sendeanlagen vom RBB?
http://fmscan.org/net.php?r=f&m=m&itu=D&pxf=Antenne+Brandenburg


http://www.mss-online.de/radiowerbung/antenne-brandenburg/


Offizielle Reichweitenkarten habe ich beim RBB leider nicht gefunden. Es scheint aber welche zu geben:


http://www.inforadio.de/service/inforadio-hoeren0/inforadio-hoeren.html
 
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Radiokult

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Ich finde es ja geradezu belustigend, das auf der mss-Seite die Elbe-Elster-Region nicht mal mehr Erwähnung findet. Und um die ging es der Gegenstromanlage im Eingangsposting. Die Versorgung des gesamten Südens von Brandenburg findet über die Sender Cottbus bzw. Calau statt. Wenn man sich die Karte auf der mss-Seite anschaut, könnte man meinen, dass die auch im Süden liegen. Dem ist allerdings nicht so, jedenfalls nicht so, wie es dort eingezeichnet ist. Man könnte fast in Versuchung kommen der media-sales eine bewußte Täuschung vorzuwerfen! Cottbus/Calau liegt in etwa östlich der Mitte zwischen Berlin und südlicher Landesgrenze. Der für Antenne Brandenburg in Spree-Neiße eingezeichnete Sender auf der 100,9 ist eine Minifunzel mit Minimalleistung, welcher in Guben steht, was wiederum nord-östlich von Cottbus liegt. An der auf der Karte eingezeichneten Stelle halte ich die Empfangsmöglichkeit von Antenne Brandenburg auf der 100,9 für ziemlich unwahrscheinlich.
Übrigens finde ich auch die anderen "Standorte" die auf dieser Karte verzeichnet sind, für teils ziemlich suspekt.
 
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Radiowaves

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2. Keinesfalls liegt irgend etwas am "Alex". Um nicht so streng zu sein: Was sollte am "Fernsehturm am Alexanderplatz" denn "liegen"?
Am Fernsehturm auf dem Alexanderplatz (genauer: an der Vielzahl an Programmen, die von dort ausgestrahlt werden), liegt es, daß man in Berlin "nicht so viel" von weiter weg empfangen kann wie anderswo im Land. Man hat dafür weitaus mehr Ortssender. Nehmen wir doch mal die FMscan-Ergebnisse von meinem Wohnort nahe Plänterwald:

FMscan Berlin-Plänterwald.png

Das sind alles freilich nur hypothetische Werte, die im dicht und hoch bebauten Gelände ähnlich wacklig sind wie im Mittelgebirgsland (kann real durchaus mal 10 dB schlechter sein). Aber die Signalstärken am Dipol kann man ja trotzdem vergleichen, die Bedingungen sind für alle gleich. Und da ist festzustellen: anderswo hat man vielleicht ein Dutzend Programme mit Signalstärken über 60 dBµV, in Berlin hat man davon theoretisch etwa 30. Ein UKW-Tuner fühlt sich bei wenigen Programmen auf der Skala bei vielleicht 60-65 dBµV am wohlsten, bei vielen und dicht gedrängten Programmen je nach konstruktivem Aufwand bei ca. 55 dBµV.

Greifen wir uns ElendsElsterwerda in Brandenburg mit dem gleichen Ausbreitungsmodell:

FMscan Elsterwerda.png

Da geht es erst bei 70 dBµV abwärts los - das wäre in Berlin-Plänterwald in etwa ab Programm Nr. 26. Also haben in Berlin 25 Programme mehr "Bumms".

Und richtig nett wirds dann an der Küste wie hier in Thiessow (Südostspitze der Insel Rügen):

FMscan Thiessow Ruegen.png

9 Programme auf der Insel, zwei der noch solidesten (wieder mal) mit der geringsten Leistung. Alles weitere läuft unter "Fernempfang" und verlangt für Stereo nach einer anständigen Antenne. Immerhin dürfte das meiste reflexionsfrei sein, was in Berlin nun absolut nicht der Fall ist.

Also: je mehr Programme vor Ort stark zu empfangen sind, umso weniger bekommt man freilich an Fernempfängen. Deshalb siehts in Berlin auch sehr mau aus mit sowas, während man auf Rügen durchaus ständig Polen zu Gast hat aus auch >50 oder gar >100 km Entfernung. Troyka habe ich da oben (Groß Zicker) schon mit nem Taschenradio gehört. Mit ner guten Antenne auf nen Hügel gehen und scannen bringt da deutlich mehr Freude als in Berlin auf nem Hochhausdach.

Zusätzlich sind in Berlin auch Frequenzen gestört, die formal frei sind: die hohe HF-Last bringt viele Empfänger zur Übersteuerung. Dabei entstehen Mischprodukte der Art 2*f1-f2 bzw. 2*f2-f1. Beispiel: 88,4 und 88,8 können Störungen auf 88,0 (damit geht kein MDR 1 auf 88,1) und 89,2 (damit ist z.B. Radio Potsdam angegriffen) verursachen. Die Reihe 97,2 - 97,7 - 98,2 stört sich selbst hervorragend mit solchen Intermodulationen und manche Empfänger verzischeln nahe des Alexanderplatzes generell alles, weil die Eingangsstufe selbst mit nem Stück Draht als "Antenne" übersteuert ist. Kulturradio (Scholzplatz) rauscht dann nahe des Alex immer. Feldstärkemäßig ist das in Ostberlin schon ein "Fernsender".

In Südwestbrandenburg, worum es ja eigentlich ging, isr durchaus viel in der Luft - nur halt nicht aus dem eigenen Bundesland:

FMscan Mühlberg Elbe.png

Genaugenommen kann man nur Nr. 1 - 8 als "vermutlich auch mit einfachen Radios ohne besondere Antenne gut zu empfangen" werten. Die Brandenburger Programme beginnen bei ca. 55 dBµV - da hörts in Berlin mit den Ortssendern auf. Früher empfing man in Ostthüringen den BR mit Pegeln um 50 dBµV und installierte dafür große Antennen mit ca. 11 dB Gewinn. Heute hat man für so etwas kaum noch Platz, Muße und Erlaubnis, außerdem ist die Skala deutlich voller, was den Empfang nicht leichter macht. Und in Südbrandenburg soll man unter solchen Bedingungen seine heimatanstalt empfangen. Ein Radio Eins mit knapp 50 dBµV ist einfach mal ein Witz. Das geht indoor gleich gar nicht und draußen in besseren Lagen dann in Mono. Aufm Dach bei guter Lage ist vieleicht wohntimmertaugliches Stereo drin mit anständiger Antenne.
 
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Radiokult

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Kleiner Nachtrag meinerseits: Wie man bei fmscan auf die Idee kommt, dass die 98,6 von Calau bis nach Tschechien reicht, ist mir ehrlich gesagt ein ziemliches Rätsel. Mobil, sprich per Auto, reicht sie nicht mal bis Dresden.
 

maetsch

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Ich habe in Berlin oft die 92,1 MHz (NDR 2) und früher aich die 99,4 MHz (Bayern 3) empfangen. Mit nem selektiven Empfänger (Technisat Dresden 1) ging das recht gut. NDR 2 kommt teilweise bis ins Leipziger Stadtgebiet rein. Von Wismar bis Leipzig - der NDR zeigt, wie man mit nur einem Sender halb Deutschland versorgen kann, wenn die Frequenz weiträumig freigehalten wird.

Was die südbrandenburger Empfangssituation betrifft: Wenn da genügend Beschwerden von Leuten reinkommen würden, die an den rbb Rundfunkbeitrag zahlen, aber die Sender nicht empfangen können, würden sie bestimmt die Aufmerksamkeit des rbb gewinnen können. Aber offenbar beschweren sich nicht genug. Und in der extrem dünn besiedelte Region rechnet sich der Ausbau aufgrund von Werbekunden offenbar nicht ohne weiteres.
 

Tweety

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Und in der extrem dünn besiedelte Region rechnet sich der Ausbau aufgrund von Werbekunden offenbar nicht ohne weiteres.

Das muss sich nichts "rechnen". Die jeweilige zuständige Sendeanstalt hat dafür zu sorgen, dass man die Programm im Versorgungsgebiet auch mit handelsüblichen UKW-Radios empfangen kann ohne dafür DX-Aufwand zu betrieben. Ob die Region jetzt dünn besiedelt ist oder nicht. Anonsten könnte der NDR auch sagen Emsland brauchen wir nicht, wohnt eh keiner oder der WDR im Sauerland, der BR im bayrischen Wald usw. Ich finde das auch ziemlich peinlich was der RBB sich da leistet. Ansonsten sollen sie sich in RB (Radio Berlin) umbenennen, aber dann würde es ja zu Verwechslungen mit Radio Bremen kommen. Brandenburg kann ja dann auch noch der MDR übernehmen. Die sind ja eh schon fast flächendeckend zu empfangen.
 

WilliWinzich

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Wie man bei fmscan auf die Idee kommt, dass die 98,6 von Calau bis nach Tschechien reicht, ist mir ehrlich gesagt ein ziemliches Rätsel.
fmscan kann die Topologie (abschattende Berge und Täler) leider nicht berücksichtigen, und die spielt da eine erhebliche Rolle...

Was den EE-Kreis und dortige terrestrische Kaum-Empfangbarkeit des rbb angeht, ist hier veieles schon richtig festgestellt worden. Faktisch ist es so, das die dort wohnenden sich eher nach Dresden/Sachsen orientieren - ist eh näher dran, Potsdam spielt nur für die Verwaltungsbürokratie eine Rolle, aber nicht für den Alltag. Insofern beruht das Desinteresse des rbb an der Region wohl auf Gegenseitigkeit. Dort wäre vielleicht Potential für bundesländerübergreifendes Regionalradio. Teilweise passiert das mit dem sorbischen Programm von rbb/mdr, die aber getrennt produziert und nur wechselseitig übernommen werden (?). Interessant wäre was deutschprachiges für Nieder- und Oberlausitz und angerenzende Gebiete. Wie weit reicht denn diese Elbe-Elster-Welle, gibt es die noch und machen die ernstzunehmendes Progamm?

Was den Empfang der rbb-Radiowellen in Brandenburg angeht, spielte da zumindest in den 90ern der Satellietenempfang eben auch beim Radio eine erhebliche Rolle - zumindest zuhause. Und es gibt viele ehemalige Gemeinschaftsempfangsanlagen, die zu lokalen Kabelnetzen mutiert sind, wo eben (im vergleich zu Kabel Deutschland & Co.) auch traditionell überdurchsschnittlichviele Radioprogramme weiter verbreitet werden - da sind natürlich dann auch alle rbb-Programme dabei.

Nochwas zur Reichweite von rmf fm und anderen Radios aus Polen. Die 106.4 (u.a. Sender vom gleichen Standort, z.B. die 88.3, die dann der 88.4 zu schaffen macht) kann richtung Berlin je nach Wetterlage und Qualität des Radios noch in den südöstlichen Berliner Stadtteilen (Treptow/Köpenik/Rudow), sowei etwas häufiger, aber auch nicht ständig entlang der A12 bis zur A13/A113 (Schönefelder Kreuz) empfangen werden. Mit guter Hausantenne sollte das da ständig empfangbar sein.
 
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STARSAILOR001

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Also in Kleinschwarzenbach am Nordosthang des Kirchberges bei HELMBRECHTS, in Oberfranken, Lkr. HOF kommt ....Antenne Brandenburg auf 98,6 aus Calau permanent gut hörbar herein!
 

Radiokult

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Dort wäre vielleicht Potential für bundesländerübergreifendes Regionalradio.
Das gibt es in Form der Elsterwelle. Die ist sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg lizensiert. Rein inhaltlich fällt sie aber eher unter ferner liefen. Ausserdem ist das Sendegebiet des Programms ziemlich beschränkt und ist in besagtem Gebiet nur bedingt bis gar nicht zu empfangen.
http://www.kanal8-elsterwelle.de/

Faktisch ist es so, das die dort wohnenden sich eher nach Dresden/Sachsen orientieren - ist eh näher dran, Potsdam spielt nur für die Verwaltungsbürokratie eine Rolle, aber nicht für den Alltag. Insofern beruht das Desinteresse des rbb an der Region wohl auf Gegenseitigkeit.
Erstens ist das eine ziemlich schwaches Argument und zweitens ändert das trotzdem nichts am Versorgungsauftrag des rbb.

@STARSAILOR001
Das dürfte an der Topografie liegen. Grundlage der Diskussion sollte aber der Empfang per Autoradio oder ähnliches sein. Und dass das in Oberfranken funktioniert, glaube ich eher nicht.
 
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Andreas W

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Wie schon erwähnt, kann FMMAP die Topographie nicht in vollem Umfang berücksichtigen. Außerdem ist das Level für die dargestellten Seder-Reichweite in den Karten standardmäßig mit 45dBuV eher recht niedrig angesetzt. Für echten Ortssenderempfang werden üblicherweise eher 54dBuV angesetzt, in Ballungsräumen gar mehr. Lässt man sich die Karte von Antenne Brandenburg mit 54dBuV ausgeben (unter Optionen->Darstellung), schaut die Sache schon anders aus.
 

K 6

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Was den EE-Kreis und dortige terrestrische Kaum-Empfangbarkeit des rbb angeht, ist hier veieles schon richtig festgestellt worden. Faktisch ist es so, das die dort wohnenden sich eher nach Dresden/Sachsen orientieren - ist eh näher dran, Potsdam spielt nur für die Verwaltungsbürokratie eine Rolle, aber nicht für den Alltag. Insofern beruht das Desinteresse des rbb an der Region wohl auf Gegenseitigkeit.
Mal das hier anschauen:
http://www.radioforen.de/index.php?...sowie-aenderungen-bei-radio-eins.40645/page-7
http://www.radioforen.de/index.php?threads/radiomoderator-hans-georg-knoerich-ist-gestorben.41032/

Einen weiteren Eindruck vermitteln dürften die inzwischen bekannten Pläne für diese Gegend: Die Potsdamer Spezialdemokraten wollen im Prinzip aus dem gesamten früheren Bezirk Cottbus, abzüglich natürlich der abgetrennten und heute zu Sachsen bzw. Sachsen-Anhalt gehörenden Teile, einen einzigen Landkreis machen. Wenn ich das richtig sehe, wäre das der größte von ganz Deutschland, der noch die bereits geschaffenen Monstrositäten in Mecklenburg-Vorpommern in den Schatten stellt.

Wenn ich auch das richtig sehe, ist nach Ansicht kluger Juristen mit Feldstärken wie den hier für Calau gezeigten der Grundversorgungsauftrag erfüllt. Klappe zu, Affe tot.
 

WilliWinzich

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@K6
Die beiden verknüpfen Fäden waren mir schon bekannt, wenngleich mir der Verstorbene bis dahin kein Begriff war (die erwähnten Sendugen aber zumindest dem Hörensagen nach). Fühle mich bekanntlich ja eher der urbanen Arroganz zugeneigt. Mein Bezug zu jener trostlosen Region beschränkt sich auf sehr entfernt Verwandte und seltene Stipvisiten. Für mich z.T. befremdlich, wie ettliche Eingeborene dort ticken. Sollte man aber zur Kenntnis nehmen. Und da wären wir dann beim Grundversorgungsauftrag: Durch Ignoranz wird der sicher nicht erfüllt, sondern Munition gegen Rundfunkgebühren geliefert...

Das mit der Gebietsreform scheint ja noch längst nicht eingetütet zu sein.

BTW, welche Gebiete des ehemaligen Bezirkes Cottbus sind die "abtrünnigen"?
 
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0815xxl

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Hier könnt ihr mal das Kartenmaterial studieren, dann wird einiges klarer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Cottbus
https://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_(DDR)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Herzberg
Im Norden von Brandenburg gabs ja auch ein paar "Verschiebungen".

interessant das hier:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/Germany_Laender_1947_1990_DDR.png
letztendlich sind die Kreise Jessen, Hoyerswerda und Weißwasser wieder dort wo sie bis Juli 1952 schon mal waren.
 

K 6

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Für mich z.T. befremdlich, wie ettliche Eingeborene dort ticken.
Nicht so schlimm wie in Dresden.

Und da wären wir dann beim Grundversorgungsauftrag: Durch Ignoranz wird der sicher nicht erfüllt
Bei solchen Vorwürfen sollte man aber genauer schauen, ob sie gerechtfertigt sind. Deshalb ja der Verweis auf die schon gelaufenen Debatten.

Was die hier aufs Tapet gezerrte UKW-Versorgung betrifft, dürfte in der trostlosen Gegend selbst auch kaum jemand verwöhnte urbane Maßstäbe anlegen. Unter dieser Prämisse schmilzt das Gebiet, in dem Calau ernsthaft schwächelt und mit Berlin oder Belzig auch nichts zu wollen ist, auf eine wirklich vernachlässigbare Größenordnung zusammen. Jeder Kuhbläke ihre eigene Dorfbeschallungsanlage zu gönnen ist etwas für die, die zuviel Geld haben (oder in der Vergangenheit hatten; die ARD-West jammert ja auch nur noch).

Das mit der Gebietsreform scheint ja noch längst nicht eingetütet zu sein.
Fleißige Bedienstete der Staatskanzlei (behaupte ich jetzt mal ganz frech) haben unter https://de.wikipedia.org/wiki/Verwa..._in_Brandenburg#Vorschlag_der_Landesregierung notiert, wie das Projekt durchregiert werden soll.

BTW, welche Gebiete des ehemaligen Bezirkes Cottbus sind die "abtrünnigen"?
Man beachte dabei besonders, in welchen Regionen der Willkürakt von 1952 zwar nicht revidiert wurde, man aber natürlich trotzdem nichts mit määärkischah Haidäääh und määärkischämm Sannth zu tun hat.
 
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