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Der Rock-Thread


Kleine Übung für alle Rock'n'Roller, die ihre Skills mal testen wollen. (also nix für Technoristen ;)). Ja, ich weiß, das ist "kein richtiger Rock", aber wer in den 70ern die Jazzrock Tracks ohne Reue mitgenossen hat, wird mich jetzt hoffentlich nicht, wie mein Frankfurter R'n'R-Spezl, Jg. '53, auf den Mond schießen wollen.

Ich dachte immer, jeden schrägen Takt (5/4, 7/4, oder Schrägeres) überall heraushören zu können. Aber hier hatte ich meine Schwierigkeiten. Beim Intro kann ich die Taktstruktur noch locker mitzählen 1,2,3,4 - 1,2,3 - 1,2,3,4 - 1,2,3,4 und ich bin mir ziemlich sicher, die zieht sich kuntinuierlich so durch den ganzen Track. Aber sobald die Lady am Bass anfängt zu singen, komme ich irgendwann aus dem Tritt.

Ellen Andrea Wang - Perfect Danger
 
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Wer spielt´s, wer hört´s?
Die Sender kriegen nicht mal mehr normalen, melodischen Rock gebacken.
Die kalifornische Band Social Distortion mit dem Titel "Winners and Losers"
vom Album Sex, Love and Rock´n Roll aus dem Jahr 2004.
Ich liebe Slipknot. Das sind einer meiner Lieblingsbands im Bereich Nu Metal. Wobei ich mehr den klassischen Metal bevorzuge. Aber auch modernere Bands feiere.
 
Schönes findet sich immer wieder in Kanada. Das Original stammt aus dem Jahr
1976 und ist von Gordon Lightfoot. Die Headstones veröffentlichten jetzt
eine Coverversion von "The Wreck of the Edmund Fitzgerald", enthalten auf
dem gleichnamigen Album.
 
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Primus - Too Many Puppies

Ein bißchen Polka (am Schlagzeug), ein bißchen Metal (an den Gitarren) und dazu Les Claypool am Bass. Letzterer zeigt dem Frosch ohnehin jederzeit, wo dieser seine Locken hat. Befindet sich auf dem Album "Frizzle Fry ".

Rage Against The Machine - Bullet In The Head

Auch hier nimmt der Bass eine prominente Rolle ein. Doch wird dieser übertroffen von der Gitarrenarbeit von Tom Morello. Insgesamt meiner bescheidenen Meinung nach das beste Crossover-Stück aus dem selbstbetiteltendem Debutalbum. Vorm geistigen Auge muss ich dabei auch immer an Roskilde 1996 denken.

Dog Eat Dog - No Fronts

Crossover zum zweiten. Das war die Musik meiner Jugend zum Skateboard fahren. Hier zusätzlich mit einem geschmackssicheren Einsatz eines Saxophons. Bestandteil des Albums " All Boro Kings".

Helmet + House of Pain - Just Another Victim

Für den Soundtrack zu "Judgement Night" taten sich einige Bands der Gitarrenmusik zusammen, um mit Interpreten des HipHop gemeinsame Sache zu machen. Nicht alles darauf empfinde ich als gelungen. Doch einige Tracks eben schon. Vor allem "Just Another Victim" ragt hervor.

Fugazi - Waiting Room

Zum Abschluss noch ein Kultklassiker aus den 80er-Jahren von einen der maßgeblichen Gründern des Postcore.
 
Chris Whitley - Living With The Law

Chris Whitley ist ein leider viel zu früh verstorbener amerikanischer Musiker, der mir aufgrund seiner Spielweise der Resonatorgitarre immer recht gut gefallen hat. Dazu hatte er einen sehr eindringlichen Gesang. [Auskopplung aus dem Album "Living With The Law - 1991]

Days Of The New - Shelf In The Room

Nachdem die erste Grunge-Welle etwas abebbte, folgte zum Ende der 90er-Jahre eine zweite Grunge-Welle. Dieser Welle angehörige Interpreten pflegten eine Offenheit auch gegenüber anderen Gitarrenstilen. Die amerikanischen Days Of The New zählten meiner Meinung nach zu den interessanten Vertretern. Da sie viel mit akkustischen Gitarren musizierten. Auf dem Gebiet wirkten sie auf mich immer wie die akustische Variante von Alice in Chains. [Auskopplung aus dem Album "Days Of The New - 1997]

Brother Cane - Got No Shame

Sehr schöner nach vorne gehender Zwitter aus Südstaaten-Rock und melodischem Hard-Rock, den diese amerikanische Band abliefert. Dazu auch schön arrangiert mit Cowbell und Harmonika. Das Gitarrenspiel von Damon Johnson, der gleichzeitig auch der Sänger und Hauptkopf der Formation ist, finde ich dabei schön groovig. [Auskopplung aus dem Album "Brother Kane" - 1993]

Cry Of Love - Peace Pipe

In eine ganz andere Richtung geht der Klang von den amerikanischen Cry Of Love. Kelly Holland, deren Sänger, hat meinem Dafürhalten eine sehr ähnliche Phrasierung beim Gesang wie Paul Rodgers zu dessen Zeiten bei Free oder eben Bad Company. Während Audley Freed, der Gitarrist, dem ganzen auch noch einen Schuss von Roots-Rock und Südstaaten-Rock beimengte mit seiner Spielweise der Saiten. Später wurde der Gitarrist auch Mitglied bei The Black Crowes. [Auskopplung aus dem Album "Brother" - 1993]

Meat Puppets - Backwater

Diese amerikanische Band startete schon in den 80er-Jahren. Sie vermengten eine äußerst interessante Mischung aus Rock mit bluesigem/countryesken Einschlag und einem Sound, der in den Eighties als Vorläufer des Grunge zählte, den sie in den Nineties aber immer raffinierter zu einem sehr individuellen Gitarrenspiel weiter entwickelten. [Auskopplung aus dem Album "Too High To Die - 1994]

School Of Fish - Three Strange Days

School Of Fish sind eine amerikanische Band, die ihre Definition des Alternative Rock mit einer leichten Psychodelia-Prise anreicherten. [Auskopplung aus dem Album "School Of Fish - 1991]

Porno For Pyros - Pets

Porno For Pyros waren die offizielle Nachfolger-Band der amerikanischen Jane's Addiction. Doch im Gegensatz zu eben jenen pflegten sie eher eine psychodelisierte Form des Alternative Rock. Lediglich am Gesang und der Rhythmisierung lassen sich noch Gemeinsamkeiten ausmachen. Ansonsten trat der Funk-Rock immer mehr in den Hintergrund. [Auskopplung aus dem Album "Porno For Pyros" - 1993]

Tragically Hip - Nautical Disaster

Zum Abschluss damit es nicht einseitig amerikanisch dominiert ist, noch einen Abstecher nach Kanada. Tragically Hip waren meinem Dafürhalten nach eine genauso grossartige wie unterschätzte Band des Roots-Rock der 90er-Jahre. Subtile Gitarrenlicks treffen auf eine schöne Basslinie sowie kräftiges Drumming. [Auskopplung aus dem Album "Day For Night" - 1994]

Alle genannten Titel dieser Reihe halte ich für bereichernd für Erwachsenenradios.
 
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