Hamburgs Sender setzen Zeichen gegen Fremdenhass


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#1
Am kommenden Samstag den 12.September setzen die Hamburger Radiosender Radio Hamburg, Hamburg 2, Energy Hamburg, Alsterradio, 91,7 xfm, NDR 90,3, NDR 2 und N-Joy gemeinsam ein Zeichen gegen Fremndenhass.

Zu dieser Zeit läuft auf allen Sendern eine Ansprache und anschließend der Song Imagine. Eine gute Aktion wie ich finde.

http://m.dwdl.de/a/52560
 
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#4
Die Ö/R aller Länder sollten sich kurzschließen und die "Privaten" mit ins Boot nehmen.
Mit der geballten Ladung an Energie könnte man vielleicht ängstliche/Zweifler überzeugen.

Die Berliner Abendschau hat geschätzte 2/3 Sendezeit für Flüchtlingsthematik.
 
#8
Ich hoffe mein Gefühl, dass dieser Beitrag Ironie enthält bestätigt sich nicht.
Ich hingegen hoffe, dass genau dies der Fall ist.

Die Ö/R aller Länder sollten sich kurzschließen und die "Privaten" mit ins Boot nehmen.
Mit der geballten Ladung an Energie könnte man vielleicht ängstliche/Zweifler überzeugen. Die Berliner Abendschau hat geschätzte 2/3 Sendezeit für Flüchtlingsthematik.
Genau. Das ist ja auch die ureigenste Aufgabe der Medien in einer Demokratie, dass sie in der Bevölkerung die politisch gewünschte Weltsicht erzeugen...
 
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#13
Ich halte solche PR Kampagnen, die sich die verzweifelte Lage von Asylanten zunutze machen, für mehr als zweifelhaft. Das gilt für die Aktionen von Printmedien genauso wie für diese Radiokampagne in HH.
Auch bei den öR brechen derzeit alle Dämme, hier geht es beim Flüchtlingsthema mehr um ein eitles 'Haltung zeigen' von Moderatoren, als darum Politik und deren grenzenlose Untätigkeit und Entscheidungsunfähigkeit kritisch zu hinterfragen. Aber wäre das nicht die Aufgabe von Medien? Was ist los in diesem Land? Haben Journalisten ihren Verstand verloren?
 
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#14
Wirklich sehr mutig einen Oldie zu spielen. Mann, was für Widerstände mussten da überwunden werden?? Drohte gar Gefahr der körperlichen Unversehrtheit??? Oh Mann, danke liebe freiwillige Helfer! Auch echt stark. Ich kann mich noch an die unsäglich "ARD-Nachtversorgung" erinnern, dann wurden immer pauschal Krankenschwestern etc. gegrüßt.

Fast alle Medien setzen auf Emotionalisierung und Euphorie. Das nicht ganz so Schöne, irgendwann ist der Rausch vorbei und es gibt einen ganz kräftigen Kater, sprich eine Problemberg. Nur die wurden im Taumel der betroffenen Berichterstattung schlichtweg vergessen. Willkommen in der realen Wirklichkeit. Dann war es mal wieder keiner gewesen und die Probleme und Schwierigkeiten dürfen wie fast immer die Menschen am unteren Ende der sozialen Hierarchie meistern.

Nein ich bin überhaupt nicht gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Ja, ich sehe aber die folgenden Probleme, die jetzt konsequent verschwiegen und ignoriert werden. In weiten Teilen der Medien gibt es keine hinterfragende analysierende Berichterstattung. Für mich ist das ein Warnzeichen. Traurig wie ein Berufsstand sich immer mehr selbst demontiert. Kein Wunder das dann üble Gestalten und Verschwörungstheoretiker Boden gewinnen.

Jede dämliche Diktator streichelt Kinder und Hunde. Bei unserer Presse sind es aufgerissene Flüchtlingskinderaugen... und Politiker-Statements mit echter Nonsens-Qualität.
 
#15
Ihr Lieben,

nun lasst doch mal die Flüchtlinge außen vor! Es geht hier um Neo-Nazis, die vielleicht am Wochenende durch Hamburg marschieren dürfen, falls das Bundesverfassungsgericht das aktuell geltende Versammlungsverbot in letzter Minute aufhebt.

Was empfiehlt Ihr denn den beunruhigten Bürgern Hamburgs, denen beim Anblick von dumpf krakeelenden Glatzköpfen in Springerstiefeln das kalte Grausen kommt. Schon mal alle Glasflaschen vom Vortag sammeln, um die dann den Hohlbirnen auf den Kopf zu hauen? Oder doch lieber shoppen gehen?

Mir gefällt die Aktion der Hamburger Sender. Die Idee ist simpel, aber vielleicht setzt die Stadt wirklich ein Zeichen. Und jeder Bürger kann mitmachen. Sie/Er braucht nur ein Kofferradio. Wo ist Euer Problem?
 
#16
Ich glaube es ist ein ganz gewaltiger Unterschied, ob eine Handvoll Sender ein symbolisches Zeichen gegen Rassisimus setzen und einen Song spielen oder ob man so wie gestern Abend im ZDF, mit Hilfe von Johannes B. Kerner Flüchtlinge bis zur Schmerzgrenze instrumentalisiert. Letzteres ist bei der hier geplanten Aktion weder angedacht noch beabsichtigt. Außerdem geht es darum schlichtweg nicht.
 
#18
Was empfiehlt Ihr denn den beunruhigten Bürgern Hamburgs, denen beim Anblick von dumpf krakeelenden Glatzköpfen in Springerstiefeln das kalte Grausen kommt.
Den Blick ins Grundgesetz, an die Stelle, an der was über das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit steht.

Im übrigen wage ich die These, daß die rechtsextremistischen Demonstranten sowohl den Hamburgern als auch der Polizei wesentlich weniger Grausen bereiten als die linksextremistischen Gegendemonstranten, denn die belassen es in aller Regel nicht beim dumpfen Krakeelen.
 
#23
An alle die jetzt die Gefahr ausschließlich nur in der rechten Ecke sehen: Wartet mal 1-2 Jahre ab, wenn die große Einwanderungswelle abgeschlossen ist.

Ich bin weder rechts, noch sympathisiere ich mit solchen Gruppierungen, sehe aber trotzdem die Gefahr, jetzt unkontrolliert Millionen Muslime ins Land zu lassen.

Viele sind hier dem Willkommenswahn verfallen, aber wir alle wissen, auch die Regierung, dass es unmöglich ist, alle dieser Menschen hier zu integrieren. Es ist und bleibt eine vollkommen andere Kultur, von der viele nichts mit den westlichen Werten anfangen können. Dazu das Problem, dass es überwiegend junge Männer sind.

Ich will keinen Teufel an die Wand malen, aber die anderen EU-Staaten distanzieren sich nicht ohne Grund immer mehr von Deutschland in der Flüchtlingsfrage.

Ex-Innenminister Friedrich (CSU) hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Nach jedem Besäufnis folgt der Kater...

Zitat von Dr. Fu Man Chu:
Ja, ich sehe aber die folgenden Probleme, die jetzt konsequent verschwiegen und ignoriert werden. In weiten Teilen der Medien gibt es keine hinterfragende analysierende Berichterstattung. Für mich ist das ein Warnzeichen. Traurig wie ein Berufsstand sich immer mehr selbst demontiert. Kein Wunder das dann üble Gestalten und Verschwörungstheoretiker Boden gewinnen.
Dem kann ich mich nur anschließen!
 
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