Immer weniger Sendestunden


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#51
@Tante Hilde

Allgemeine, nichtsbedeutende Aussagen zeugen auch nicht gerade von vorhandener Intelligenz <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" />

<small>[ 30-03-2003, 22:37: Beitrag editiert von Spionator ]</small>
 

M. Schirmer

Gesperrter Benutzer
#52
Es wundert mich, dass sich so viele Leute hier an einer so schwachsinnigen Diskussion beteiligen. Nach 13 Jahren Lokalfunk können sich viele Leute an die Anfänge des Lokalfunks nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich haben sie damals kein Lokalradio gehört. Im ersten Jahr wurde im Lokalfunks nicht verheimlicht, dass es einen Übervater gibt, der die restlichen Stunden produziert. Wer über seinen Tellerrand, bzw. die Stadtgrenze schaute, merkte schnell, dass auch der Nachbarsender den selben Nachrichten-Jingle hat. Erst so etwa 1992/93 kam es zu einer Wende. Ich glaube nach dem Lokalfunkstreik. Plötzlich war es verboten Radio NRW zu erwähnen. Alle sprachen von Oberhausen. Von Jahr zu Jahr wurden die eigene Identität weiter zurück gefahren und Radio NRW gewann an Macht. Es ist kein Wunder, denn ohne Radio NRW und der Werbeausschüttung würde kein Sender überleben. Ohne einer Finanzierung von Radio NRW könnten sich die Lokalstationen die Leitungs- und Senderkosten nicht leisten und vergessen wir nicht die Gehälter.
Seien wir doch mal ehrlich. Hätte jemand am Anfang gedacht, dass das System solange Stabil bleibt? Alle die „eingebettet“ sind, hoffen es bleibt noch lange so. Die Quote stimmt, andere Arbeitsplätze gibt es nicht. Also bloß nichts ändern, ist die weitverbreitete Meinung. Nun ist es leider so, dass die ersten Kollegen gehen mussten, weil sich das System nicht mehr selbst trägt. In NRW wird ein System aufrecht erhalten, das dringend überarbeitungsbedürftig ist. Vielleicht solltet ihr mal einige konstruktive Vorschläge machen. Auch wenn es nichts bringt.
 
#53
@ Dr. Pepper:

Dein Ranking muss ich doch noch einmal aufgreifen. Was soll dieses dämliche Prozent-Ranking? Also meines Wissens hören Menschen Radio und keine Prozente, wie man glauben kann, wenn man mit eingefleischten NRW-Funkern redet.

Nun, wie sieht es in Aachen + Umgebung aus? Hörer pro Tag (MA 2003 I): 100'5 260.000, Antenne AC 214.000, 100,eins 118.000. Soviel Privatfunkhörer gab es in der Region noch nie und ist im Verhältnis zur Bevölkerung absolute Spitze. Vergleich das mal bitte mit anderen Locals. Über 200.000 pro Tag ist in den Top 5 aller NRW-Sender und das bei der Konkurrenz. Oder warum hat Welle West im eigenen Sendegiebiet keine Schnitte gegen 100'5? Und warum spürt Radio Rur den Atem von Antenne AC im eigenen Gebiet schon im Nacken?

Und jetzt komm uns nicht mit den Kindergarten-Prozenten für halbgebildete NRW-Programmmenschen von der GfK.
 
#54
@ tantehilde:
"unterbelichtet" - immerhin sehen wir einen unterschied, der dir leider nach mehreren erklärungen nicht aufzufallen scheint... wie war das noch mit dem wort oben <img border="0" title="" alt="[Winken]" src="wink.gif" /> würd' da mal lieber drüber nachdenken, als solche postings zu schreiben, die gesamt den kontext verlassen. ist viel schlimmer <img border="0" title="" alt="[L&auml;cheln]" src="smile.gif" /> zeugt nämlich von noch einer eigenschaft: mangelnde diskussionsfähigkeit (ist wichtig für so ein forum...)
 
#55
Was soll eigentlich diese Meckerei über Lokal oder nicht Lokal. Wichtig ist das Programm und das kann sich ja wohl hören lassen. Und die Lokalität kommt meines Erachtens nach auf keinem der 44 Stationen zu kurz. Sogar Radio EN hat es wieder geschafft Lokalnachrichten auch nachmittags zu bringen wo doch tasächlich alle geglaubt haben dieser Sender wäre tot. Es dauert nicht mehr lange dann wird der Lokalfunk den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk überholt haben und das ist gut so.
 

M. Schirmer

Gesperrter Benutzer
#57
@Tomatenmarkus:

Ich weiß nicht, ob es eine Traumvorstellung ist, mit drei Personen fünf Stunden Programm zu gestalten. Ich bewundere die Kollegen und bedauere Sie zu gleich. Aus journalistischen Gründen ist diese Entwicklung mehr als kritisch zu betrachten. Es ist aber besser zu den drei Leuten zu gehören die einen Job haben, als auf der Straße zu sitzen.
 
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