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Maxi-Versionen, die Sinn machen!


#1
Gibt es hier schon einen Thread zu Maxis? Ich habe auf die Schnelle keinen gefunden. Hier mal zwei, bei denen nicht nur die Musik sinnlos in die Länge gezogen wurde mit ein paar mehr unnötigen Wiederholungen des Refrains, sondern jeweils mit einem kleinen, Sinn machenden Zusatztext.

 
#2
Wenn die, hier früher allgegenwärtige, Sprachpolizei vorbeikommt, gibt es ein definitiv einen Strafzettel. ;)

Ich mußte auch (einiges) lernen.

Make sense - Sinn machen - > falsch

Sinn ergeben - > richtig

Ansonsten bin ich (noch) DJ genug. Jede "ordentliche Maxi" habe ich dankend angenommen und gespielt. Der Text war mir dabei doch scheißegal! Und deine beiden Beispiele hab ich nie in der Hand gehabt - und froh darüber. Das ist die Wahrheit. ;)
 
#5
Einige Maxis sind ihre Existenz tatsächlich wert. Krassestes Gegenbeispiel jedoch: „One Step Beyond“ von Madness, 2'20" auf Maxi, und dann noch nicht einmal die Version von der Langspielplatte mit dem längeren Intro.
 
#7
Einige Maxis sind ihre Existenz tatsächlich wert. Krassestes Gegenbeispiel jedoch: „One Step Beyond“ von Madness
Na ja ...
Sinéad O'Connor - Nothing Compares 2 U
Auf der 7" Single: 5:08 Minuten
Auf der 12" Maxi: 5:08 Minuten
Unterschied: auf der Maxi ist ein Bonustitel mehr drauf: "Jump In The River (Instrumental)", aber den hätt's auch nicht unbedingt gebraucht ...

Gruß
Skywise
 
#8
Manchmal war ja nicht die Länge (und "Mixbarkeit") entscheidend,
sondern (Zitat Wikipedia) "die höhere Grundlautstärke sowie ein deutlich besserer Dynamikumfang"
 
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#11
Zu Beanfield - Tides, einem meiner Ohrwurm-Favourites der frühen 2000er, fand ich ein gutes Dutzend Remixes im Netz. Es gibt keinen Radio Edit, weil das Original mit dem synkopen Rhythmus eher kein Mainstream ist. Erstaunlich, was die Münchner Plattenfirma trotz der vielen House- und Technovarianten auf Maxi veröffentlichte. Leider nicht meine etwas folkige Nr. 2-Variante, so aber doch die vielleicht hörenswerteste als Carl Craig Remix.

 
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#13
Die Maxiversion von Hannes Krögers "Blonder Hans" bietet einige Sprachfetzen mehr aus "Große Freiheit Nr. 7" als die kurze Rille. Lustig: "Mein Lokal ist doch kein Bums!" "Nun red doch nicht so'n Blödsinn!"
 
#17
Gold ginge an:

B-Movie - Nowhere Girl

Im Vergleich zur 7er-Single-Version und zur Album-Version eine wesentlich spannungsgeladenere Einleitung und generell eine tiefere Atmosphäre, die sich durch das komplette Stück hindurchzieht.

Silber ginge an:

Q Lazzarus - Goodbye Horses

Hier erst kommt die formvollendete Harmonie zwischen der relativ einfach gestrickten, aber äußerst effizienten Melodie und dem Gesang zum Tragen. Allerdings kann ich hier den Quervergleich nur "virtuell" ziehen, sprich über Höreindrücke der 7er-Version in den einschlägigen Videoportalen, da ich nie im Besitz eben jener gewesen bin.

Bronze ginge an:

Johnny Dynell and New York 88 - Jam Hot (Rhumba Rock)

Allerdings mit schon etwas deutlicherem Abstand zum Silberpodestplatz.
 
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