Neue Frequenzen für Skyradio und planet


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#1
Die Landesmedienanstalt hat heute Skyradio und planet mit neuen Frequenzen gesegnet. Sky bekommt fünf neue Frequenzen in Eschwege, Bad Nauheim, Bensheim, Michelstadt und Darmstadt. Planet in Limburg und Wiesbaden.

FFH-Ableger Harmony fm hat keine weiteren Frequenzen bekommen. Da gibts wohl ein Problem mit HIT MIX FM, laut LPR Homepage.
 
#3
@ Te-Mew: Nein, so schnell geht das nicht. Die hr-Frequenzen gibt es frühestens ab Mitte 2004, wenn man sich bis dahin geeinigt hat, ob der hr einen Teil der "überflüssigen" und vor 1989 für ihn koordinierten Frequenzen neu mit hr4 / skyline bzw. xxl oder auch hr-klassik belegen darf oder ob er sie an die Staatskanzlei ( LPR-Hessen ) zur Neuausschreibung zurückgeben muss. Darüber tobt erstmal ein Streit und das daueeeeert :D .

Die heute von der Vollversammlung der LPR neu an planet bzw. sky vergebenen Frequenzen sind alle neu ( wären auch die harmony.fm Frequenzen gewesen ), mit Ausnahme der 103.3 Bensheim. Die hatte vorher FAZ-Radio und wurde von FBR nicht wieder übernommen. Allerdings: ein Teil der Frequenzen ist schon testweise einige Monate in Betrieb .
 
#5
Sky ist auf 106,6 in Bad Nauheim und Friedberg on air, meldet der mittelhessische Kreis-Anzeiger:
Musik als Dauerberieselung – Kaum Worte
Sky Radio Hessen nun auch in Bad Nauheim und Friedberg zu hören – Musik nonstop nur von Nachrichten unterbrochen

Andreas Matlé BAD NAUHEIM. Sky Radio Hessen, der Sender mit der „Anti-Laber-Garantie“ (so Geschäftsführer Tom Adams), ist seit Neuestem auch in Bad Nauheim und Friedberg zu empfangen. Bad Nauheims Bürgermeister Bernd Rohde und Tom Adams drückten jetzt auf den symbolischen roten Knopf, um die neue Sky-Frequenz 106,6 MHz freizuschalten. Die Sky-Zeremonie im obersten Stockwerk des neuen Rathauses von Bad Nauheim mit Panoramablick auf den blauen Himmel rundherum. Bürgermeister Rohde gab zunächst seinem Erstaunen Ausdruck, dass es in Hessen bislang so wenige private Radiosender gebe, um gleich im Anschluss seine Überzeugung zu äußern, dass Konkurrenz das Geschäft schließlich belebe.
Vielleicht, diese Vermutung liegt zumindest auf der Hand, ist das Angebot aus dem Äther mittlerweile jedoch ziemlich erdrückend. Neben den Programmen des Hessischen Rundfunks und jenem von FFH mit unterschiedlichen Sparten darf sich Sky Radio nun immerhin „Hessens zweitgrößter privater Sender“ nennen.
Das Besondere an Sky: Wurde bei den anderen Privaten, teilweise auch schon bei den Öffentlich-Rechtlichen, im Laufe der Zeit das gesprochene Wort bereits auf ein Minimum reduziert und zu allem möglichen verbalen Nonsens missbraucht, kommt Sky so gut wie ohne Sprache aus. Konkret: Musik nonstop, unterbrochen alle 25 Minuten von einem Nachrichtenblock unter dem Motto „Die Welt, Deutschland und Hessen“. Ein Programm, wie Tom Adams bei der Präsentation warb, „dass es so bislang noch nicht gab“. Wozu, könnten Kritiker einwerfen, jedoch auch nicht eine überragende Erfindungsgabe gehört.
Die Musik: „Softer Pop“, umschrieb es Adams. Etwas konkreter Christiane Gahr, eine von sechs Redakteurinnen und Redakteuren: „Aktuell so der Stil von Robbie Williams, Celine Dione und Groenemyer, dann aber auch Oldies von ‘Yesterday’ bis hin zu ‘Hotel California’. Alles in allem sehr ruhig, angenehm zu hören.“ In der Tat, wer sich die Playlist des Senders anschaut, findet einen regelrechten, teils kuriosen musikalischen Gemischtwarenladen vor: Rod Stewart, Boy Zone, Eros Ramazotti, Shania Twain, Eurythmics, die Coors, Abba zur Dauerberieselung. Die Nachrichten, welche die Redaktion unter Zuhilfenahme von Agenturen selbst recherchiere, sollten schnell auf den Punkt kommen. Also: Fakten, Fakten jedoch ohne Originaltöne. Der Dudelfunk richtet sich nach Angaben von Christiane Gahr an Hörerinnen und Hörer zwischen 19 und 49 Jahren.
Sky Radio finanziert sich durch Werbeeinnahmen. Deswegen müssen die Hörer pro Stunde zwei Werbeblöcke in Kauf nehmen. „Damit liegen wir unter der gesetzlich festgeschriebenen Obergrenze“, sagt Geschäftsführer Adams. Alexander Ewald, Internet- und technischer Koordinator des Senders: „Nach nur 20 Monaten kann Sky Radio Hessen bald fast überall in Hessen gehört werden.“ Die Zentrale liegt in Kassel. Daneben haben nun auch Eschwege, Darmstadt, Bensheim sowie Michelstadt eigene Frequenzen zugewiesen bekommen.
Insgesamt verfügt Sky über ein UKW-Netz von 17 Frequenzen in Hessen und kann darüber nahezu landesweit im hessischen Kabelnetz und bundesweit über Satellit gehört werden. Außerdem ist der Empfang bundesweit über Satellit (Astra Digital Radio) sowie im Internet (www.skyradio.de) möglich.
 
#9
@absolute_radio : All diejenigen, die keine ausgelutschte Telefoncomedy mögen, keinen Wert auf neue Meldungen von den Superstars legen und denen das Gelaber einfach zu viel wird. Also alles, was sie dazu bewegt, das Radio schon einmal ganz abzuschalten oder nur noch leise im Hintergrund dudeln zu lassen.

Alles andere ist Wunschdenken von Radiomachern, die nicht begriffen haben, dass die Radiohörer mittlerweile im Jahr 2003 angelangt sind.
 
#10
Na, alles-über-einen-Kamm-Scherer 2000, du bist ja ne ganz helle Nummer. Schon mal davon gehört, dass unterschiedliche Rezipienten unterschiedliche Programmangebote konsumieren? Könnte ne Überlegung wert sein, oder? Auch im Jahr zweitausenddrei ist die Verblödung noch nicht ganz so weit fortgeschritten, wie man es manchmal vermuten mag.
Nichts gegen SKY, scheint ja seine Hörer gefunden zu haben, aber neben den CD-Wechsler-ist-zuviel-Arbeit-Hörern gibt's noch den einen oder anderen, der die Weichmasse zwischen den Ohren auch beim auditiven Medienkonsum nutzen will. Auch zweitausenddrei.
db
 
#11
Ich seh's ähnlich wie 2000:

Die Morgenmäns, Wetter- und Verkehrsgirlies und der ganze Rest tragen mit ihrem unsäglichen Dummgesabber direkt zum Erfolg von Konzepten wie Skyradio bei. Die Werben mit der 'Antilaber-Garantie', besetzen den Begriff der Moderation also eindeutig negativ. Und wenn ich mir sog. Moderationen eines RPR Eins, ffn oder Jump anhöre, kann ich dem nicht widersprechen.

'' .. gibt's noch den einen oder anderen, der die Weichmasse zwischen den Ohren auch beim auditiven Medienkonsum nutzen will. ..''

Beobachter, auf welchen Privat/Formatradio kann er das in Deutschland noch???
 
#12
@ mittendrin: Wahrscheinlich ist es Ihnen die Landeshauptstadt nicht wert oder Sky will sparen, denn Platz wäre im Kabel ja noch. Was die terristrisch Absonderung dort anbelangt: da setzt man wohl auf "feindliche Frequenzübernahmen", spätestens ab 2007; vielleicht auch schon früher !

Übrigens: Am Montagmittag 15. Dez. 2003 geht Skyradio mit der 92.4 MHz in Darmstadt "on Air" .
 
#13
Original geschrieben von der beobachter ...aber neben den CD-Wechsler-ist-zuviel-Arbeit-Hörern gibt's noch den einen oder anderen, der die Weichmasse zwischen den Ohren auch beim auditiven Medienkonsum nutzen will. Auch zweitausenddrei.
db
Dein Wort in die Gehörgänge von Radiomachern, Bildungs- und Medienpolitikern sowie Hörern - und in die von Gott natürlich auch - sofern er/sie als Gott solche hat. So langsam bezweifle ich Letzteres nämlich:D
 
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