Rundfunkgebühren


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#51
SWR3 erfreut sich aber z.B. in Niedersachsen keiner Beliebtheit, die auch nur ansatzweise mit den NDR2-Quoten vergleichbar wäre.

Insofern würde es auch keinen Sinn machen, 2 oder 3 verschiedene AC-Formate bundesweit zu launchen.

Diese Überlegung ist doch auch total unrealistisch. Will irgendjemand morgens und nachmittags in der Rush Hour die Verkehrsnachrichten aus ganz Deutschland hören? Wie soll das Magazin heissen? Hier ist die ARD-Deutschland-Popwelle und jetzt wieder unser zweistündiges Magazin "Verkehrsmeldungen"?

Abgesehen von solchen Fußangeln: Eine Popwelle ist nur mit einer regionalen Identität wettbwerbsfähig. Ich sehe jetzt schon die Forderung in diesem Forum (mal angenommen, dieser weltfremde Vorschlag würde eines Tages umgesetzt werden), die bundesweite ARD-Popwelle aufgrund ihrer katastrophalen Quote angesichts der unverhältnismässig hohen Kosten zur Entlastung der Gebührenzahler einzustellen.
 
#52
@radiofreund:
Dein Argument zieht nicht. Dass SWR3 sich auch außerhalb seines terrestrischen Sendegebiets "großer Beliebtheit" erfreut, dürfen wir anzweifeln. Es ist wohl eher so: Ein funktionierendes Programm, das wie SWR3 erfolgreich eine regionale Hörerbindung betreibt, führt vielleicht dazu, dass die Hörer, wenn sie für ein Jahr in die USA gehen, SWR3 übers Web hören. Das spricht aber für die Notwendigkeit regionaler Hörerbindung und gerade nicht gegen sie.
Anders: Ein Programm wie Bayern3 funktioniert deshalb eben auch nicht in Schleswig-Holstein. Es funktioniert lediglich bei Bayern3-Hörern, die nach Schleswig-Holstein gegangen sind, weil sie sich dadurch, ACHTUNG!!!: regional mit Bayern/ihrer Heimat, Region verbunden fühlen!
db
 
#53
Keek, du tust grad so, als wären SWR3 und NDR2 in Niedersachsen Konkurrenzsender. Mir ist zumindest nicht bekannt, das beide Sender dort gleich gut zu empfangen wären. Also könnte ich zumindest mal nicht fehlende Beliebtheit als Grund für die wenigen SWR3-Hörer in NDS nennen.

Wenn es denn zu schwierig wäre, eine bundesweite Popwelle zu den Verkehrsmeldungen regional auseinanderzuschalten, könnte man ja vielleicht nach Radio NRW-Vorbild zumindest ein Rahmenprogramm vorgeben, das in ganz Deutschland ausgestrahlt wird.

Gerade aber die Sender mit hohem Wortanteil (Kultur-, Nachrichtensender) leben von regionaler Identität, weil nunmal nicht jeder Stuttgarter wissen will, was am Wochenende in Hamburg aufgeführt wird.
 
#54
Radiofreund,

gerade das wollte ich Dir mit meinem Posting klar machen. Du könntest auch jeden Kultursender notfalls regionalisieren. Es geht aber um eine generelle regionale oder lokale Identität/Anmutung.

Moderatoren, die einen Bezug zu ihrer Heimatregion haben. Die von ihren Erlebnissen berichten, aus ihrem Alltag was erzählen, Bezug nehmen auf lokale oder regionale Events oder Ereignisse, mit denen die Hörer was anfangen können. Ein wesentlicher Bestandteil dessen, was man Hörerbindung nennt.

Und ohne die hat man in einem kompetativen Markt keine Chance. Und deshalb wäre eine bundesweite Popwelle aus meiner Sicht zum Scheitern verurteilt.

Der SWR3-Vergleich bezog sich auf den Gedanken, ein Programm wie Bayern 3 könnte auch im hohen Norden laufen. Könnte auch SWR 3, aber dann eben als niedersächsischer Sender, wenn Du verstehst, was ich meine...
 
#55
Original geschrieben von der beobachter
@radiofreund:
Dein Argument zieht nicht. Dass SWR3 sich auch außerhalb seines terrestrischen Sendegebiets "großer Beliebtheit" erfreut, dürfen wir anzweifeln. Es ist wohl eher so: Ein funktionierendes Programm, das wie SWR3 erfolgreich eine regionale Hörerbindung betreibt, führt vielleicht dazu, dass die Hörer, wenn sie für ein Jahr in die USA gehen, SWR3 übers Web hören. Das spricht aber für die Notwendigkeit regionaler Hörerbindung und gerade nicht gegen sie.
Anders: Ein Programm wie Bayern3 funktioniert deshalb eben auch nicht in Schleswig-Holstein. Es funktioniert lediglich bei Bayern3-Hörern, die nach Schleswig-Holstein gegangen sind, weil sie sich dadurch, ACHTUNG!!!: regional mit Bayern/ihrer Heimat, Region verbunden fühlen!
db
Hmm...der Vergleich mag sicher wegen des kleineren Landes hinken - aber wieso funktionieren dann Popwellen wie Ö3 oder DRS3 landesweit? Ist es nicht so, dass wir uns hier in Deutschland nur nicht vorstellen können, nur EINE Popwelle zu haben, weil wir es nicht anderst gewohnt sind? Die regionale Identität eines Anrainers am Neusiedler See ist sicherlich auch ne andere als die des Tirolers - aber dennoch identifizieren sie sich beide mit ihrer ö/r Popwelle.....
 
#56
SWR 3 und regionale Hörerbindung?
Der Sender versorgt ganz Baden-Württemberg: kaum anzunehmen, daß in Freiburg oder Stuttart von einer nativen Präferenz die Rede sein kann!
Die Sprecher und Redakteure kommen (und kamen auch schon zu SWF-3-Zeiten) zumeinst aus NRW und angrenzenden Bundesländern.
Regionalität bei einer reinen, musikorientierten und reichweitentechnisch länderübergreifenden Servicewelle ist trivial, zumal angesichts junger Zielgruppen, denen Regionalität wurscht ist, solange die Mucke stimmt!
 
#57
Natürlich ist SWR3 mit "regionaler" Hörerbindung konzipiert.
Natürlich nicht so wie Antenne1, weil das Sendegebiet viel größer ist. Vielleicht ist es so treffender: Sie bemühen sich, aus ihrem Sendegebiet zu berichten und dadurch zu erreichen, dass die Hörer das Gefühl haben, "hier höre ich nicht nur meinen Sender, meine Gegend kommt hier auch vor".

Bei einem Sender, der sich die Zielgruppe "bis 39" rausgesucht hat, ist damit eine entsprechende Anbindung, die natürlich durchaus keinen Vorrang vor der Musik hat, auch sinnvoll, denn solche Bezüge ("Hier bin ich, hier gehör ich hin") setzen ab etwa 30 ein, wenn Ausbildung/Studium und erste Berufserfahrung hinter einem liegen und man "seinen Platz" gefunden zu haben meint.

Was eine bundesweite Service/Popwelle angeht, so ist das sicherlich möglich. Es bedarf in unserer Diskussion dann aber einer Trennung.

Die eine Frage ist, ob so eine Welle funktioniert und wenn ja wie.
Die andere Frage ist, ob eine der bestehenden Wellen auch bundesweit funktioierende würden.

Die zweite Frage beantworte ich aus og Gründen mit nein; die erste Frage mit ja, ohne mich jetzt ausführlich darüber zu äußern, wie sie aussehen müsste. In jedem Fall muss sie Identität schaffen über Hörernähe mit dem Ziel, dass die Hörer sagen, "ich komme zwar aus Emmendingen, aber dank XYZ4 ist Rostock für mich jetzt gleich nebenan."
db
 
#58
mal ganz ruhig, in einerm Radioforum über die Gebühren zu reden ist allenfalls ein Gespräch über die berühmetn Erdnüsse. Richtig ist, daß die Fernsehfraktion deutlich mehr Geld durch den berühmten Schornstein jagt und sich durchaus berechtigte Fragen zu ihrer Daseinsberechtigung stellen. Zum Anderen sind die ÖR immerhin noch veritable Arbeitgeber, die bis auf einige Ausnahmen, nicht dem Hire and Fire Fieber verfallen sind und auf Konstanz bauen. Im Übrigen gibt es öffentlich rechtliche Radiostationen, die in sich als geschlossenes Profitcenter betrachtet, durchaus absolut Konkurrenzfähig arbeiten und wirtschaften.
 
#59
@ mischpultschorsch:
wieso funktionieren dann Popwellen wie Ö3 oder DRS3 landesweit?
Weil Österreich und die Schweiz weniger Einwohner haben, als ein mittleres deutsches Bundesland. Insofern hast Du recht, wenn Du gleich eingangs darauf hinweist,
der Vergleich mag sicher wegen des kleineren Landes hinken
Eine bundesweite Popwelle halte ich auch nicht für realisierbar (und auch nicht für wünschenswert), denn hier scheint mir der Regionalbezug recht wichtig. Anders sehe ich das bei den Inforadios, die leicht zusammengefaßt und mit Regionalfenstern versehen werden können - das F.A.Z. Businessradio hat vorgemacht, wie das gehen kann. Und je ein öffentlich-rechtliches Kultur- und Klassikprogramm bundesweit würde auch dicke reichen.
 

Radiostart

Gesperrter Benutzer
#60
Urteile GEZ

URTEILE
AUCH WER NUR PRIVATE Rundfunksender nutzt, muss Rundfunkgebühren zahlen. Die Existenz kommerzieller TV- und Radioanbieter hängt laut Bundesverfassungsgericht stark von der Funktiontüchtigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ab. Nur wenn dieser eine öffentliche Grundversorgung in seinem Programm garantiert, ist die Existenz privater Sender möglich. Das Bundesverfassungsgericht setzte mit seinem Urteil von 1999 einen Schlussstrich unter den seit Jahren kursierenden Mythos, wer nur Privatfernsehen schaue, müsse nicht zahlen: Ein Empfangsgerät im Haus ist grundsätzlich gebührenpflichtig. Die Absicht, keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu nutzen, ist dabei unerheblich.

BVerG, 1 BvR 1014/99

WER RUNDFUNKGERÄTE verkauft, muss Gebühren zahlen. Dabei ist es unerheblich, ob das Gerät im Laden getestet werden kann oder nicht. Allein die technisch bestehende Möglichkeit zur Inbetriebnahme genügt. So entschied der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gegen den Lebensmitteldiscounter Aldi. Dieser bietet zuweilen Radio- und Fernsehgeräte in seinen Filialen an und hatte sich erfolglos gegen die Gebührenforderungen des SWR gewehrt.

VGH, 2 S 699/02

WER AUTOS mit eingebautem Radio per Leasingvertrag zur Verfügung stellt, bleibt trotzdem Träger der Rundfunkgebühr. Die Gebühren zahlt derjenige, auf den das Auto zugelassen ist, unerheblich ob dieser das Fahrzeug mit Empfangsgerät nutzt. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim erteilte mit diesem Urteil einem großen Automobilhersteller eine Abfuhr. Dieser hatte seinen Mitarbeiter per Leasingvertrag für einen begrenzten Zeitraum mehrere hundert Fahrzeuge überlassen und dafür vom SWR eine Gebührenrechnung von über 77 000 DM bekommen.

Qelle Berliner Zeitung
 
#61
Hoffentlich gerate ich jetzt nicht vollständig Of Topic.

Grundsätzlich finde ich es gut gebührenfinanzierte Sender zu haben. Allerdings ist dies inzwischen zur Farse geraten. Im typisch deutschen Wahn, alles übermäßig gerecht zu organisieren, hat man einen Rundfunkrat geschaffen, der offensichtlich ausschließlich daran interessiert ist, Leute mit den richtigen Parteibüchern in verantwortliche Positionen zu heben, um dort die parteiliche Macht zu stabilisieren ( So geschehen bei der "Wahl" des letzten ZDF Intendanten.
Warum kann es bei uns nicht so sein, wie bei der BBC? Wer ein Parteibuch hat (egal welches) ist nicht mehr neutral und fliegt raus. Werbung senden gibt es nicht, man muß ja unabhängig sein.

Dann fällt mir immer wieder auf, daß, wenn irgendwo gespart wird, man bei den Radiosendern einspart. Das Fernsehen mal anzugreifen traut sich wohl keiner, und wenn, dann nur ziemlich halbherzig. jemand hat mir mal gesagt, daß inzwischen die Pensionen der im Ruhestand befindlichen SWF/SDR/SWR Mitarbeiter zusammen mehr Geld verschlingen, als die paar Radioprogramme, die produziert werden.
Es werden Tarifverträge gemacht, die freien Mitarbeitern höhere Honorare zugestehen, aber die Etats werden eingefrohren.
Wo das hinführt, können wir uns ja selbst ausmahlen: Irgendwann ist das Programm zu teuer und wird von Leuten verwaltet, die sich plötzlich wundern, daß es so ruhig ist.....

Oder sehe ich das völlig falsch?

Venkman
 
#62
und vor allem bleibt der eigentliche Auftrag der ÖR's dabei mehr und mehr auf der Strecke !
Oder kann mir noch einer einen Unterschied zwischen PSR, SAW, 104.6RTL, Jump, NDR2 etc. nennen ...

PS: für die ganz "Blöden" - die ersten drei sind Privatsender
 
#63
Zum Thema bundesweite Popwelle:

Warum funktioniert es denn in der BBC im UK?
Dort gibt es zwei Landesweite Popwellen auf UKW (Radio 1 and 2). Beide decken unterschiedliche Spektren ab, 1 das mehr progressivere Spektrum, 2 das mehr AC Spektrum. Verkehrsfunk gibt es dort nicht wie in Deutschland. Wenn Du aber mit dem Auto durchs UK fährst, Radio 1 o. Radio 2 hörst schaltet das Radio automatisch zur Verkehrsfunkzeit auf den BBC Regional Sender der dir den Verkehrsfunk gibt de Du gerade brauchst.

Gut, nicht?

Und warum geht das nicht hier? Im Uk jedenfalls gibt es keine Rundfunkgebühr (nur Fernsehgebühr, niedriger als bei uns) und sie schaffen es gute öffentlich-rechtliche Programme zu machen und nicht so einen Müll wie SWR 3, Bayern 3 oder Hr 3.
 
#64
Ach,

und wer bezahlt dann die BBC?

Etwa die Queen aus ihrem Privat-Vermögen?

Die Unterhaus-Abgeordneten aus ihren Diäten?

Paul McCartney und Robbie Williams aus ihren Tantiemen?

Oder etwa die Regierung?

Und woher nehmen die das Geld zur Finanzierung?

Und damit zahlt dann mittelbar...WER?

Und wo ist dann also der Unterschied?
 
#66
Lieber Radiokult,

Danke für den Hinweis...ähem, sagtest Du "Lesen bildet"?

Dann würde ich Chemicals Posting mal aufmerksam LESEN...

Und warum geht das nicht hier? Im Uk jedenfalls gibt es keine Rundfunkgebühr (nur Fernsehgebühr, niedriger als bei uns)

Reden wir jetzt wieder über die RUNDFUNK-Gebühr?
 
#67
Ich habe nicht gemeint, dass die BBC keine Gebühren bekommt.
Im UK ist es jedoch so, dass nur dann eine Gebühr erhoben wird wenn man einen Fernseher besitzt. Diese Gebühr finanziert sowohl die BBC Radioprogramme als auch die Fernsehprogramme.
Wenn man nur ein Radio besitzt muss man im Gegensatz zu Deutschland nicht zahlen.

Übrigens, die Gebühr dort ist pro Monat 14,13 Euro wenn man einen Farbfernseher besitzt und 4,69 Euro wenn man nur ein Schwarz-Weiss Gerät besitzt.

More Value for Money als in Deutschland
 
#68
ums mal kurz zu machen:
Die TV-Strukturen und auch die Radiolandschaft in GB sehen im UK doch ein bischen anders aus als hier, oder ? Damit könnte man zumindest einen Teil der dortigen Kostenstrukturen erklären.

Damit wären wir dann wieder beim Thema des bundesweiten Radioprogramms. Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum jede einzelne ARD-Anstalt bis zu 5 versch. öffentlich-rechtliche Radioprogamme braucht. Zumindest die Inforadios und die Klassik-/Kulturprogramme könnte man ohne weiteres zusammenlegen. Da läuft im Grunde ohnehin überall das gleiche. Zeitlich begrenzte Regionalfenster (Nachrichten etc.) wären immer noch machbar. Das wäre schon mal eine Kostenersparnis. Wer jetzt wieder losschreit, Ersparnisse zu Lasten der Kultur soll mir einen anderen Weg zeigen. Ich laße mich auch gerne belehren bzw. überzeugen.
Im Nachtprogramm geht es ja schließlich auch, denn nach wie vor übernehmen fast alle ersten Programme den ARD-Nachtexpress ...
Hier tummeln sich genug Mods und Redakteure von ÖR's. Einen wirklich brauchbaren Vorschlag von Seiten der ARD zur Kostenreduzierung bzw. zur Umgehung der (wieder mal) anstehenden Gebührenerhöhung hab ich noch nicht gehört ...
Ohne jemanden persönlich angreifen zu wollen (!): Man wird irgendwie den Eindruck nicht los, das bei der ARD alle wie die Fliegen an ihren Stühlen kleben, denn eine wirkliche Veränderung könnte ja den einen oder anderen Arbeitsplatz kosten ...
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#69
" Man wird irgendwie den Eindruck nicht los, das bei der ARD alle wie die Fliegen an ihren Stühlen kleben, denn eine wirkliche Veränderung könnte ja den einen oder anderen Arbeitsplatz kosten ..."

Genau deshalb werden hier im Forum jegliche Reformen so lautstark abgelehnt.
Es sagte es bereits mehrfach: Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen!!!
 
#70
Tom, mich erinnern deine Ausführungen hier an einen kalten Krieg. Du rennst hier irgendeinem Feindbild hinterher.

Und wenn dir dann mit dem 10 001. Posting hier gelingt, "den Sumpf trocken zu legen", dann gehen wir 2 in das nobelste Restaurant auf Erden und trinken als Aperitif Champus. :cool:

Also denn, weiter so, Tom, auf das die ARD endlich abgeschafft bzw. deutlich dezimiert wird, um endlich wieder CDU-freundliche Medien zu haben. Dann ist Toms Welt wieder in Ordnung. Und spätestens, wenn unsere ehemaligen Besatzertruppen kapiert haben, dass es ein Fehler war, das britische Rundfunksystem bei uns einzuführen, werden sie die Geschichte korrigieren und das amerikanische installieren.
Tom, ich bin stolz auf dich! Wenn wir dich nicht hätten - uns hätte bisher noch keiner die Augen geöffnet. :D :D :D :D :D :D


P.S. Das erste, was aber passieren muss, ist, den "roten" DLF in NPR umzuwandeln, damit wir endlich wieder objektive Berichterstattung haben. :(
 
#71
@Sachsenradio

Ich unterstelle dir als erstes mal, das du beim MDR arbeitest ;)
und zum zweiten: Hältst du deinen Zynismus wirklich für angebracht ?

Also ich will die ÖR's nicht abschaffen ! Ich brauche auch keine "CDU-freundlichen" Sender und ob das britische Rundfunksystem das bessere ist, ist auch eine Frage für sich.

DLF & DLR zusammenlegen wäre aber auch so eine Idee die Sinn machen würde ...
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#72
Sachsenradio,

kann es sein, dass Du Deinen Feinbildern hinterherrennst???

Nur mal so am Rande: Ich informiere mich am liebsten per Süddeutscher, Spiegel oder auch Panorama. Und bevor ich an der ARD "Hand anlegen" würde, würde ich das ZDF abschaffen.

Wieso kommst Du also auf die spinnerte Idee, ich wollte CDU-freundliche Medien haben???
 

RayShapes

Gesperrter Benutzer
#73
@ Tom2000

Soll ich jetzt wieder das Schlacht-Zitat bringen? Nee, mach ich nicht, aber so ein bisschen der Eindruck bzgl. ARD entsteht immer mal wieder.

Ich lese auch Spiegel, Süddeutsche und sehe aber lieber Monitor :)
 
#74
Ob ich für den MDR arbeite oder nicht, tut nix zur Sache. Nurso nebenbei: der MDR gilt auch nicht grad als "rot".
Tom, welchen Feindbildern soll ich denn hinterherlaufen? Ich predige nicht zum 100. mal, dass in Holland oder USA alles besser ist und ich kritisiere auch nicht den DLF für unausgewogene, ins rote tendierende Berichterstattung.
 
#75
@radiokult

Siehste, so langsam kommen wir doch auf einen gemeinsamen Nenner. Die Diskussion drehte sich hier bislang um die Zusammenlegung von Popwellen, was ich für nicht praktikabel und relativ blödsinnig halte.

Aber genau in dem Bereich der Info-, Kultur- und Klassikwellen schlummert sicherlich ein riesíges Einsparpotential. Da dies allerdings schon ausgiebig diskutiert wurde, hoffe ich jetzt einfach, dass wir uns in dieser Richtugn jetzt weiter bewegen;)
 
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