Vieles neu beim rbb (Radio) 2019


Puls, Sputnik und vorallem Bremen Next sind auch mit deutlichem Bezug zum Mutterhaus, wenn ich jetzt alles korrekt im Kopf habe.

Das von Fritz entwickelt sich auch entsprechend dem Programminhalt. Aber ist das nicht eigentlich bei allen Logos so? Bei hr3 (einst grellbunt) haben sie irgendwann komplett die Farbe rausgenommen.

Richtig geil finde ich immer noch das Logo von radioeins, das auf einer 2001 vom SFB eingeführten Dachmarkenstrategie beruht. Hat sich mittlerweile aber auch größtenteils wieder aufgelöst, nachdem es 88acht, radiomultikulti und radiokultur und sogar auch kulturradio nicht mehr gibt.

Schlimm waren die ersten Logos des SWR, da wurde es zum Glück besser.
 
Schade, eben liefen die letzten Kulturnachrichten auf rbb Kultur (11:45, 15:45 und 17:45uhr). Wieder einen Sprecher/-in bzw Redakteur gespart, Glückwunsch!!

:(
 
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Zu rbb Kultur gibt es hier sehr wenige Kommentare/Feedback, wahrscheinlich sind hier kaum HörerInnen dabei.

Im September wird es eine Programmreform geben; wie oben geschrieben, werden seit kurzem die Kulturnachrichten eingespart.
Des Weiteren lief am Montagabend ein letztes Mal "Schöne Stimmen" mit Rainer Damm (nach über 700 Sendungen und über 40 Jahren bei SFB/rbb).

Gestern Abend dann ein letztes Mal "Märkische Wandlungen" (eine sehr gute Reportage-/Gesprächsformat über Kulturelles in Brandenburg). Ob die Reihen "Perspektiven" und "Kulturtermin" weitergehen werden?
 
Seitdem ich mich von 88,8 abgewendet habe, obwohl diese Frequenz mich seit Kindheit begleitet hat, wechsele ich zuhause und vor allem im Auto zwischen Info- und Kulturradio. Ich mag eben Radio mit hohem Wortanteil, wo intelligente Menschen über intelligente Themen sprechen. Das scheint aber in Berlin eine aussterbende Art zu sein. Perfekt wäre es für mich, wenn es in Berlin sowas wie Bayern 2 gäbe, nur eben mit den Themen aus Berlin. Aber die allermeisten Leute wollen offenbar die seichte Unterhaltung einer Pop-Dudelwelle, wo man nicht durch zu viel Wort intellektuell überfordert wird...

Bei 88,8 müsste es eigentlich so sein, dass maximal zwei Musikstücke hintereinander laufen, und es dann schon wieder einen schön produzierten Beitrag über ein interessantes Thema gibt. Reporter von 88,8 müssten mit vernünftigen Aufnahmegeräten und vernünftigen Mikrofonen (und einer guten Ausbildung, wie man damit arbeitet) in der ganzen Stadt unterwegs sein, und Berlin nicht nur als Bundesland, sondern auch aus der Perspektive der 12 Bezirke und der 95 Ortsteile bearbeiten. Dieses Minimalprogramm, was da läuft, finde ich für ein öffentlich-rechtliches Stadtradio unwürdig.

Matthias
 
Mir ist schon klar, dass es technisch möglich ist, in Berlin auch Bayern 2 zu hören. Aber ich möchte ja Programm aus der Region hören, in der ich gerade unterwegs bin. In Bayern höre ich Bayern 2. In Berlin möchte ich ja nicht Bayern 2 hören, sondern ein Programm, welches sich im Stil von Bayern 2 um die Themen in Berlin und von mir aus auch Brandenburg kümmert.

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich im BR-Sendegebiet unterwegs bin, kann ich permanent Bayern 2 hören und erfreue mich an dem tollen Programm. Wenn ich dann auf der A9 so etwa in Höhe des Brückenrasthauses Frankenwald (da, wo früher ein schwarz-rot-goldenes Schild war, auf dem stand "Bitte vergessen Sie nicht: Sie fahren weiter durch Deutschland!") ins MDR-Sendegebiet komme, schalte ich auf MDR Kultur um, muss dann aber doch gelegentlich mal auf MDR aktuell umschalten, wenn auf Kultur die 253. Folge irgendeiner Lesung beginnt. Beim rbb schalte ich zwischen Info und Kultur um, beim NDR ebenfalls. Beim WDR bleibe ich meistens durchgängig bei WDR 5.

Mein ideales Programm sähe wie folgt aus: Werbefrei, Wortanteil etwa 50 Prozent, Musik abwechslungsreich von Klassik über Filmmusik bis Liedermacher, aber möglichst kein Pop oder Rock. Wortanteil aus Welt-, Deutschland- und regionalen Themen, sauber produziert unter Ausnutzung aller Möglichkeiten, die das Medium Hörfunk bietet. So wie Videojournalisten lernen, wie man schöne Bilder dreht, ohne Kameramann zu sein, kann man Radioleuten ja auch mal beibringen, was für Stereo-Aufnahmeverfahren es gibt und welche Mikrofone und Aufnahmegeräte man dafür nutzen kann. Und dann nimmt man ihnen erst mal alle Yellowtec iXm, alle Nagra Ares, alle Zoom H-sonstwas und dergleichen ab, um ihnen zu verdeutlichen, dass man Radio nicht mit besseren Diktiergeräten macht, sondern die Auswahl von Aufnahmegeräten und Mikrofonen eine Art "heiliger Akt" ist.

Matthias
 
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Ein Hörfunkprogramm ist für mich dann gut, wenn ich am Ziel eintreffe, aber unmöglich aus dem Auto aussteigen kann, weil ich erst noch den Beitrag zu Ende anhören muss. Sowas passiert mir aber nur bei Bayern 2, WDR 5 und Deutschlandfunk. In Berlin eher nicht.

Matthias
 
radioEins vom RBB kommt bundesweit auf DAB?
Das wäre mir aber neu... Aber schön wäre es schon.
Anja Schneider überall in Deutschland im Auto...fett.
Ich meinte RTL (104.6RTL). Das wird ja gerne als (pseudo) intellektuelles, aber absolut nicht mit radioeins vergleichbares Programm gehandelt mit Arno und seiner Morgen Kuh. Zumindest haben das ein paar hier, insbesondere der Herr @Musikminister mal angemerkt.
 
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Vieles neu bei rbbKultur ab dem 14.09.2020. Wie das Programm samstags und sonntags aussehen wird, zeigt sich kommende Woche in der Programmvorschau

Hier die wichtigsten Veränderungen:

Gestrichen werden (sofern nicht aufs Wochenende verschoben, s.o.):

- Märkische Wandlungen
- Perspektiven
- Schöne Stimmen
- Klassik-Werkstatt
- Alte Musik Spezial
- Alte Musik
- Talente und Karrieren
- Musikstadt Berlin
- Opernführer
- Klassik für Einsteiger

Das Tagesprogramm nun:
6-10Uhr Der Morgen (statt "am Morgen" 6-9Uhr)
10-14Uhr Klassik bis Zwei (statt "am Vormittag" 9-12Uhr sowie 12-15Uhr "am Mittag")
14-16Uhr neu: Meine Musik (mit teilweise den Moderatoren/innen, deren Sendung s.o. gestrichen worden ist
16-19Uhr Der Tag (statt 15-18Uhr "am Nachmittag); am Mo, Di + Do wird diese Sendung zwischen 19:30-20Uhr fortgesetzt

- der werktägliche Kulturtermin wird durch 2 Podcasts ersetzt (Di + Do 19-19:30Uhr), des Weiteren gibt es montags zur gleichen Zeit "Der Hintergrund"
- Feature und Hörspiel bleiben am gleichen Tag (Mi + Fr) und laufen 19-20Uhr (statt 22-23Uhr)

- Musik der Kontinente und Musik der Gegenwart gibt es weiterhin 2 Mal wöchentlich, dann aber erst um 23Uhr (statt 21Uhr)
- The Voice (vormals 6 Mal/Woche um 19:30Uhr) nur noch donnerstags 23Uhr


Alles in allem fällt auf, dass Sendungen mit hohem Wortanteil, die vor allem von freien Mitarbeitern bestritten worden sind, nun nicht mehr fortgeführt werden.
 
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Und 22:30 statt 23Uhr. Ich finde Vieles wirklich etwas traurig. Ich denke, ich werde weniger einschalten. Auch zum Nachhören in der Mediathek entfällt für mich so einiges.
 
Ein Hörfunkprogramm ist für mich dann gut, wenn ich am Ziel eintreffe, aber unmöglich aus dem Auto aussteigen kann, weil ich erst noch den Beitrag zu Ende anhören muss. Sowas passiert mir aber nur bei Bayern 2, WDR 5 und Deutschlandfunk. In Berlin eher nicht.

Matthias
Hast Du mal DLF-Kultur ausprobiert? Das höre ich in letzter Zeit immer öfter. Natürlich fehlen regionale Elemente, gefällt mir aber trotzdem besser als z.B. WDR 5, besonders in der Morgen-Schiene.
 
Die Verlegung des Hörspiels am Freitag hat immerhin den Vorteil, dass es beim Radiofestival nicht ausfällt.
Es ist wirklich ein Witz, dass man zwei Monate lang nur ein Hörspiel pro Monat am Sonntag sendet.
 
"Inforadio vom rbb wird 25 und feiert digital und interaktiv"

https://www.inforadio.de/dossier/2020/25-jahre-inforadio/25-jahre-inforadio.html
https://www.inforadio.de/dossier/20...adio-geburtstag-25-jahre-david-biesinger.html
https://www.radioszene.de/146779/inforadio-rbb-25jahre-newsjunkies.html
http://www.radiowoche.de/inforadio-vom-rbb-wird-25-livestream-am-freitag/

Am Freitag steht deshalb ab 9 Uhr die Sondersendung “Wir feiern das Warum – die Live-Session zum 25. Geburtstag von Inforadio” an. Sie ist über den YouTube-Kanal des rbb, auf inforadio.de und über die Inforadio-App zu sehen.
Damit wird die Sondersendung auf allen möglichen Wegen zu hören sein, nur nicht da wo sie eigentlich hingehört: Nämlich im Inforadio selbst! :wall:
Wer also nicht permanent im Internet hockt bekommt davon nichts mit. :thumbsdown:
 
"Inforadio vom rbb wird 25 und feiert digital und interaktiv"

https://www.inforadio.de/dossier/2020/25-jahre-inforadio/25-jahre-inforadio.html
https://www.inforadio.de/dossier/20...adio-geburtstag-25-jahre-david-biesinger.html
https://www.radioszene.de/146779/inforadio-rbb-25jahre-newsjunkies.html
http://www.radiowoche.de/inforadio-vom-rbb-wird-25-livestream-am-freitag/



Damit wird die Sondersendung auf allen möglichen Wegen zu hören sein, nur nicht da wo sie eigentlich hingehört: Nämlich im Inforadio selbst! :wall:
Wer also nicht permanent im Internet hockt bekommt davon nichts mit. :thumbsdown:
Als Hörer möchte ich mein verlässliches Info-Programm hören und keine Selbstbeweihräucherung. Von daher halte ich das für die absolut richtige Entscheidung.
 
Vorschlag für einheitlichere DAB Kennungen beim rbb. Das ist die derzeit einzige deutsche Rundfunk Anstalt, die kein klares System hat wie die Sender auf DAB+ geordnet sind. Meine Idee wäre folgende.
Links die Longlabels und rechts die Shortlabels. Dann hätte man endlich alle rbb Wellen nebeneinander und nicht rbb Kultur hier, Inforadio da und Fritz irgendwo zwischen ERF Pop und Klassikradio. Können alle anderen doch auch. Warum nicht der rbb. Vorallem könnten sie sich mal von diesem hässlichen "radio1" verabschieden. So heißt der Sender nicht, er heißt radioeins und das passt auch ausgeschrieben rein in die DAB Anzeige. Auf UKW geht das natürlich nicht anders. Screenshot_20200829_155149.jpg
 
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Für die Fans von Wolfgang Doebeling: ROOTS kehrt sonntags um 23uhr nach der unfreiwilligen Coronapausenverlängerung auf radioeins zurück; Sister Moon ist dann wohl (vorerst?) Geschichte. Ich freue mich auf die Rückkehr.
 
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