Zukunft des NRW-Hörfunks


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Nicht offen für weitere Antworten.
#6
AW: Zukunft des NRW Hörfunks

@ Steinberg

Alles eine Frage des Gesamtkonzepts.
wenn wir davon ausgehen, dass die Lokalsender
1. ihr Format beibehalten,
2. Radio NRW das Musikformat nicht auf Techno oder Metal umstellen wird
und
3. in Punkto "Durchhörbarkeit" ein Entgegenkommen der Bürgerfunker erwartet wird,

dann wird es wohl irgendwann keinen Techno oder Metal im Bürgerfunk mehr geben.

Es sei denn, du interpretierst die Aussage so, dass sie sich ausschließlich auf andere Dinge als auf die Musik bezieht. Dann würdest du mit deinem Einwand recht haben...

Woran denkst du denn bei der Formulierung?
 
#7
AW: Zukunft des NRW-Hörfunks

In dem Interview ist ja auch alles sehr vage gehalten. Wirklich konkretes kann ich dem Interview nicht entnehmen. Das was dort gesagt wurde ist eigentlich nichts neues. Mit diesen Problemen musste sich auch die SPD schon rumschlagen und ist gescheitert (Stichwort 2. private Kette).
 
#8
AW: Zukunft des NRW-Hörfunks

also - bei genauerem Nachlesen in diesem Interview ist die Rede von "modernem, zeitgemäßem Konzept".... nun denn - zuerst ist das mal alles noch sehr offen und der Mann steckt seine Interessensgebiete ab. Er redet einerseits von Wirtschaftlichkeit und Durchhörbarkeit, andererseits aber auch vom Gemeinwohl, also indirekt auch von dem Vorhandensein von Hörern/Laien lokal auf den Sendern = Bürgerfunk.
Die Absicht ist demnach, beides zu verbinden und von positiven Beispielen, die es bereits gebe, redet er auch.
Is ja auch nicht unmöglich..... zB ist es recht leicht durchführbar, einerseits exotische Musikfarben auf Sendezeiten zu legen, wo sie woanders auch vorkommen (also Heavy Techno usw erst nach 20:00 ), und Themenprogramme eben auch mit einer Musikfarbe, die für Viele taugt - irgendwo zwischen NRW /WDR 2 usw usw..... dann noch einigermaßen professionelle Unterstützung für die Laien bei der Erstellung der Programme, und man kriegt das sehr wohl unter einen Hut....
 
#9
AW: Zukunft des NRW-Hörfunks

Das Worthülsen drehen hat sie auch ganz gut drauf, die Frau S. in O. Selbiges scheint einen heutzutage (nicht nur in der Rundfunkbranche) für Leitungspositionen zu qualifizieren.
Warum soll sich bei Radio NRW aus Eigenantrieb etwas ändern, wenn man a) bis jetzt keine Konkurrenz sieht und b) die Zahlen bei der Media-Analyse immer noch gefallen?
Da wird sich höchstens demnächst politisch einiges tun.
Daß die da jetzt mal eine kleine Frischekur machen mit neuen Stundenuhren, neuer Verpackung und ein paar Umbenennungen von Sendungen...das ist für mich eigentlich Radioalltag!
 
#10
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Brinkmeier spricht in dem Interview von einer Wellenkonferenz in Stockholm. Weiß jemand, wann die kommen wird?
 
#11
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Ein neues Konzept für den Bürgerfunk bezüglich der Durchhörbarkeit ist sicherlich keine schlechte Idee. Es könnte zum Beispiel so aussehen, dass Seniorenmagazine, Kinderfunk und sonstige Themenmagazine, die nicht musikspezifisch sind zu einer hörerfreundlichen Uhrzeit verbindlich und gesetzlich festgelegt zwischen 09.00 Uhr und 19.00 Uhr laufen müssen. Der Einsatz von professionell produzierten Verpackungselementen ist dabei verpflichtend und hebt die Qualität der Sendungen um einiges. Die quartalsmässige Qualitätskontrolle können unabhängige Medienkompetenzverbände (z.B. Münster, Duisburg, die von der LfM eh viel Pulver in den Hintern geblasen bekommen um dann sinnlose Hochglanzbroschüren zu drucken) vornehmen. Passt eine Sendung nicht mehr ins Muster oder driftet von den Absprachen stark ab, weil meint nicht mehr kontrolliert zu werden. werden rausgekickt und auf den späten Abend geschickt (s. auch weiterführende Beschreibung).
Für die kundenfreundliche Bürgerfunksendezeit muss es dann aber auch einen Ausgleich geben. So können dann Randgruppenmagazine für Heavys, Technofans, Hip Hopper, Schwule, Ausländer und Linke z.B. am Samstag Abend von 20.00 Uhr - 00.00 Uhr laufen. Da hört eh kaum einer das Lokalprogramm und ist die Kröte die man dann schlucken muss. Da brauch auch kein Sender kommen wegen Wirtschaftlichkeit etc. Das wäre dummes Gerede keinesfalls haltbar.

Vorteil für die Bürgerfunker : Er bleibt, nur anders
Vorteil für die Lokalsender : Er bleibt, nur stört er uns nicht mehr (so). Gewährleistung eines durchhörbaren Formates von Sonntag 00.00 Uhr - Samstags 20.00 Uhr.
Die vier Stunden am Samstag Abend entscheiden dann nicht über Arbeitsplätze und Einschaltquoten.
 
#13
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Es könnte zum Beispiel so aussehen, dass Seniorenmagazine, Kinderfunk und sonstige Themenmagazine, die nicht musikspezifisch sind zu einer hörerfreundlichen Uhrzeit verbindlich und gesetzlich festgelegt zwischen 09.00 Uhr und 19.00 Uhr laufen müssen.
DAs kann doch nicht dein Ernst sein, oder? So lief es doch in er Anfangszeit der Lokalradios da wurde z.B. am Morgen mal schnell ne Stunde Bürgerfunk "Eingeschoben" und die Hörer haben massenhaft umgeschaltet. Also ich möchte nicht an einem beliebigen Werktag ein Senirenmagazin oder am nächsten Tag einen Kinderfunk hören. Das kann noch so professionell gemacht sein, es interessiert einfach keine Sau. Da kann ich dir jetzt schon Brief und Siegel geben, dass die Quoten dann ganz massiv einbrechen werden.

Warum nicht den B-Funk auf den späten Abend verschiebe? Vor mir aus nach 22.000 Uhr. Da hört auch kaum einer und es stört nicht.
 
#14
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@Mikromafia : Jau ! ... so kann´s gehen :) (Ein Praktiker aus einem Bereich, wo´s fast so läuft - Freaks aber Sonntags 18-20 und Themen wochentags 19-20 ; Samstag ab 20 für Musik&Co is aber auch okay)

@Tweety : wer sagt, daß "solche" Themen keine Interessenten haben ? selbst auf Programme der Pferdefreunde kriegen wir Rückläufe nach bestimmter Musik :wow: , wenn die Sendungen gut gemacht sind (siehe Mikromafia...)
- und niemand sagt, daß es gleich morgens um 9 sein muß !
VOR 20, also vor dem Fernsehschatten, DAS is wichtig für Themenprogramme. Da sind alle Zeiten zwischen 18 und 20 okay und die Bedeutung dieser Zeiten nach 18 Uhr ist wirtschaftlich nachgewiesen sowieso von geringer Relevanz. Die Zahlenspieler ermitteln doch eh gerne zwischen 6 und 18, oder ?
 
#15
AW: Zukunft des NRW-Hörfunks

wer sagt, daß "solche" Themen keine Interessenten haben
Interessenten haben sie schon, aber wenn du z.B. ein Seniorenpgromm machst erreichst du deine Zielgruppe eh nicht, egal ob um 9.00 oder 18.00 Uhr. Die Hörer nämlich lieber WDR 4. Nur den grossteil der Hörer die auf dem Weg von der ARbeit nach Hause sind, interessiert sowas eher nicht. Es mag sicher Ausnahmen geben, aber Quote lässt sich so sicher nicht machen. Das ist mehr was für Freaks dann.
 
#16
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Ich habe es ja schon öfters mal hier im Forum geschreiben. Aber ab Seite 3 scheint keiner mehr die Beiträge zu lesen. :rolleyes:

Achtung dieser Beitrag ist eine Wiederholung in leicht geänderter Form aus einem anderen Tread!!!
Ich meine die Technosendungen auf den Samstag Abend ab 20 Uhr zu schieben, halte ich gar nicht mal für so schlecht. Die Powerradio Show von Radio NRW die zu jener Zeit die Zielgruppe bedienen soll, ist irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Allerdings sollte vor den Techno und Housesendungen nicht noch ein Jazzmagazin laufen.
Es muß also eine Programmplanung her, bei der alle Radiowerkstätten und Gruppen beteiligt sind , um die entsprechenden Programmspaten und Zielgruppen sinnvoll mit Sendeplätzen bedienen zu können. Dabei sollte man aber auch an Ottonormalhörer denken. Mein Vorschlag:

-Techno und House am Samstag Abend ab 20 Uhr (Gerne bis 2 Uhr nachts)
-Radiofeatures,Sendungen in ausländischer Sprache, sowie Musiksendungen abseits der Popmusik am Sontag ab 19 Uhr
-Musiksspartenprogramme,Punk Rock,Hip Hop, usw. am z.B. am MO,MI,DO ab 21 Uhr

Magazinsendungen sollten meiner Meinung nach sich in etwa an das Musikformat des Lokalradios halten, was nicht heißen muß die gleiche Grütze wie es Radio NRW macht zu spielen. Wer sich mit Musik auskennt wird wissen, das es jede Menge Hits gab die bei Radio NRW nicht laufen. Und noch lang nicht jede aktuelle Single von Interpret XY befindet sich in der NRW Rotation.

Deshalb sollten solche Sendungen die erste Programmstunde am Abend belegen bzw könnten auch je nach Thema problemlos am Morgen oder am Nachmittag ausgestrahlt werden.

Bei Musikspecials die sich nicht mit alternativen Musikrichtungen befassen z.B. bei einer Oldiesendung wäre es ebenso wie bei der Magazinsendung kein Problem den Beitrag Morgens,Mittags,Abends auszustrahlen, wobei der Sontagnachmittag für die Oldiesendung vielleicht kein schlechter Termin wäre.

Aber egal was ich hier nun schreibe, der BF im Tagesprogramm bleibt wohl Utopie oder man muß in Essen Radio machen. Man kann nur hoffen das die Sendezeit nicht gennerell auf 22 Uhr verschoben wird.
Wh.Ende :rolleyes:
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@Tweety
Was das Senjorenmagazin angeht, gebe ich Dir recht ! :) Die Sendungen im Bürgerfunk sollten schon eine Zielgruppe haben die auch Lokalradio hört !! Ansonsten funkt man komplett an Hörer und Zielgruppe vorbei!! :wall:
 
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