22% Streamnutzung bei den Radios


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#26
Das sehe ich genauso: Diese Herrschaften haben offenbar kein Interesse an einer abwechslungsreichen Programmvielfalt.
Es sind halt gebrannte Kinder.

Seinerzeit, als in Österreich privater Rundfunk eingeführt wurde, hatte man sich, wie in Deutschland, mehr Vielfalt und bessere Programme erhofft. Und genau wie in Deutschland, nur schneller, ist genau das Gegenteil eingetreten.

Was also sollte man sich von DAB+ erhoffen? Mehr Vielfalt? LOL...
 
#28
Seinerzeit, als in Österreich privater Rundfunk eingeführt wurde, hatte man sich, wie in Deutschland, mehr Vielfalt und bessere Programme erhofft.
Ende der neunziger Jahre, als die ersten österreichischen Privatradios on air waren, konnte ich in Innsbruck einen lebendigen Eindruck von der dortigen Vielfalt gewinnen. Die war durchaus beachtlich.

Was also sollte man sich von DAB+ erhoffen? Mehr Vielfalt? LOL...
Da muss ich Dir widersprechen. Ich kann Dir sagen, warum es so schnell mit den auf UKW verbreiteten Programmen qualitativ bergab ging: Weil UKW bis etwa vor 10 Jahren einen Verbreitungsweg darstellte, auf dem man in großem Stil Geld scheffeln konnte.
Es ist doch logisch: Wenn Du ein Spartenprogramm veranstaltest und feststellst, dass Du mit einem mainstreamigen Format mehr Hörer erreichen kannst, wirst Du das Programm in Richtung Mainstream ausrichten, denn eine größere Anzahl an Hörern bedeutet höhere Einnahmen.
Genau das ist in Deutschland, Österreich und im UKW-Sektor ebenso in der Schweiz geschehen.
Auch wenn ich dieses Beispiel bereits mehrfach angeführt habe: Jam FM war so lange ein abwechslungsreiches Black-Music-Programm, wie sie ausschließlich per Satellit und Kabel zu empfangen waren. Als dann die UKW-Frequenz in Berlin dazu kam, stiegen zwar die Einnahmen, aber von der Qualität her ging es immer weiter bergab.

Bei DAB ist von vornherein die Anzahl der Programme höher, daher werden sich zwangsläufig Nischenformate dauerhaft etablieren können.
Gerade die beiden Digris-Multiplexe in Genf und Zürich sind dafür der beste Beleg.
Die Zeiten, wo man mit linearem Rundfunk hohe Gewinne einfahren konnte, neigen sich immer mehr dem Ende entgegen. So paradox es klingt: Genau davon profitieren Nischenprogramme, weil ein Wechsel zu einem eher am Mainstream orientierten Format sich im Hinblick auf die Gewinnaussichten nun nicht mehr lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
#29
Ende der neunziger Jahre, als die ersten österreichischen Privatradios on air waren, konnte ich in Innsbruck einen lebendigen Eindruck von der dortigen Vielfalt gewinnen. Die war durchaus beachtlich.
Du sagt es, sie WAR mal größer (was aber gerade in Innsbruck vor allem an den aus Südtirol einstrahlenden Sendern lag), wurde aber dann sehr schnell heruntergefahren.

Die Zeiten, wo man mit linearem Rundfunk hohe Gewinne einfahren konnte, neigen sich immer mehr dem Ende entgegen. So paradox es klingt: Genau davon profitieren Nischenprogramme, weil ein Wechsel zu einem eher am Mainstream orientierten Format sich im Hinblick auf die Gewinnaussichten nun nicht mehr lohnt.
Daß sich Nischenprogramme nicht finanzieren lassen, hat man ja in der Vergangenheit am Beispiel RPR2 gut gesehen, und das, wo RPR2 ein Vielfaches an Hörern hatte, wie es DAB+-Nischenprogramme jemals haben können.

Die einzige echte Nische sind (Hobby-)Webradios, die keine Geldgeber im Hintergrund befriedigen müssen und deren laufende Kosten sich sehr in Grenzen halten. Dort kann noch echtes Radio mit viel Herzblut gemacht werden, der Rest, egal ob UKW oder DAB+ MUSS marktwirtschaftlich arbeiten und MUSS dadurch zwangsläufig auf die Masse schielen, kann also nichts zur Vielfalt beitragen.
 
#31
Gerade die beiden Digris-Multiplexe in Genf und Zürich sind dafür der beste Beleg.
Ich verpasse es leider immer wieder in diesen Mux in ZH reinzuhören. In der Vergangenheit war es aber so, daß dieser Lokalmux im Auto nicht zu gebrauchen war. Das gilt - ohne extra Überprüfung und anhand der technischen Daten - auch heute noch. Man kann aktuell ja mal versuchen vom Flughafen ZH aus in Richtung Gotthard zu fahren, ohne den wegen der Baustelle völlig zugestauten Gubrist-Tunnel zu benutzen. Wenn man das tut, ist man zwar schneller (zumindest noch an einem Freitag gegen Mittag), muß aber mitten durch die Stadt - sehr viele Tunnel...

Ich erzähle nix neues: DAB macht in Zürich definitiv keinen Spaß! Wirklich nicht! Und genau daran muß sich DAB messen lassen. Zürich ist immerhin eine Weltstadt! (Kein Scherz!)

Wie man hören konnte, werden alle Tunnel-Neubauten in der Schweiz mit DAB+ ausgerüstet, die Tunnel entlang der Nationalstraßen folgen. Aber nicht alle und auch nicht sofort. Der Gotthard und San Bernardino werden sicher "verdabt" - wann ist noch nicht ganz klar. Im Herbst will die ASTRA informieren. Dann sind wir schlauer.


DAB+ in der Schweiz.

Über die Westschweiz (Romandie) kann ich nicht reden - ist nicht mein Gebiet Aber ich kann mich über die Deutschschweiz und das Tessin auslassen.

Wer in der Oberrheinregion oder am Bodensee unterwegs ist, hat es sicher längst bemerkt: Auf DAB im Band III ist alles voll. Bayern (auch Privatmuxe), BaWü und die Schweizer. Gut und gern über 50 Sender.auf DAB+. Ich habe sie nicht gezählt.

Auf der anderen Seite der Alpen (und das ist jetzt auch wörtlich zu nehmen), schneidet die DAB-Nutzung eher schlecht ab. Das wurde in ZH auch kommuniziert. Darüber wundern muß man sich nicht weiter, denn im Tessin gibt es derzeit nur einen DAB-Mux. Diesen hier:
http://www.ukwtv.de/cms/schweiz-dab/italienische-schweiz-dab.html

Auf UKW ist im Tessin definitiv "mehr los"! Es gibt für den Normalhörer also keinen besonderen Grund zum Umschalten auf DAB. Ich habe es am letzten Freitag extra probiert: Weder in Bellinzona noch in Lugano ist auch nur eine Testabstrahlung auf DAB zu hören. Lugano soll ja im Herbst 2015 mit einem lokalen Mux (Limus) kommen. Wie weit dieses Vorhaben mittlerweile gekommen ist - keine Ahnung....


Noch etwas Audio zum Thema. Keine Angst, der Link stimmt schon... Es ist der vorletzte Beitrag.
http://www.srf.ch/sendungen/rendez-vous/im-visier-schlepper-und-ihr-dreckiges-geschaeft
 
#32
Daß sich Nischenprogramme nicht finanzieren lassen, hat man ja in der Vergangenheit am Beispiel RPR2 gut gesehen, und das, wo RPR2 ein Vielfaches an Hörern hatte, wie es DAB+-Nischenprogramme jemals haben können.
Die Gründe, die zum Scheitern von RTR2 geführt haben, kenne ich im einzelnen nicht, ein Blick ins Nachbarland Frankreich zeigt jedoch, wie es funktionieren kann: Erst einmal ist eine flächendeckende Versorgung mit einem Spartenprogramm extrem unökonomisch. Warum die Eifel oder den Westerwald mit mehreren Umsetzern im Kilowattbereich versorgen, wenn die Bevölkerungsdichte dort sehr gering ist?
Stattdessen hätte es ausschließlich Sender mit 1 bis 2 Kilowatt Sendeleistung in größeren Städten geben dürfen und das deutschlandweit, nicht nur in einem einzigen Bundesland.
Bei 14 Landesmedienanstalten und jeweils unterschiedlichen Gesetzgebungen kann das aber nur gelingen, wenn ein Veranstalter ein Programm produziert, das keinem der Popwellen in nennenswerter Zahl Hörer abspenstig machen kann. Klassik Radio war und ist der einzige Sender, der damit Erfolg hatte.
Die Kleinstaaterei, die wir in Deutschland im Mediensektor haben, die u.a. dazu geführt hat, dass eine der bevölkerungsreichsten Regionen des Landes für private Veranstalter komplett abgeschottet wurde, hat der Entwicklung des Privatfunks einen Bärendienst erwiesen.

Die einzige echte Nische sind (Hobby-)Webradios, die keine Geldgeber im Hintergrund befriedigen müssen und deren laufende Kosten sich sehr in Grenzen halten. Dort kann noch echtes Radio mit viel Herzblut gemacht werden, der Rest, egal ob UKW oder DAB+ MUSS marktwirtschaftlich arbeiten und MUSS dadurch zwangsläufig auf die Masse schielen, kann also nichts zur Vielfalt beitragen.
Dem ersten Teil Deines letzten Satzes würde ich zustimmen, nicht jedoch der Schlussfolgerung, die Du daraus ziehst.
Bei den Preisen, die die Media Broadcast verlangt, kann das mit der Vielfalt in der Tat nichts werden.
Wenn es aber einen anderen Multiplexbetreiber gäbe, der bspw. nur in einigen Ballungsräumen aktiv ist, der in der Lage ist, günstige Standortmieten für seine Sendeanlagen auszuhandeln, so dass für einen Programmplatz in einer Großstadt mit sagen wir 200.000 Einwohnern pro verbreitetem Programm lediglich Kosten im unteren dreistelligen Bereich berechnet werden, sieht die Sache ganz anders aus.
Dazu muss es freilich auch eine Plattformlizenzierung wie in der Schweiz geben, d.h. der Plattformbetreiber muss selbst entscheiden dürfen, welche Anbieter er in den Multiplex aufnimmt. Das dürfen eben nicht nur Anbieter sein, die als Rundfunkveranstalter lizenziert sind, denn das trifft auf die wenigsten der Webradios zu.

Noch etwas Audio zum Thema. Keine Angst, der Link stimmt schon... Es ist der vorletzte Beitrag.
http://www.srf.ch/sendungen/rendez-vous/im-visier-schlepper-und-ihr-dreckiges-geschaeft
Ein sehr interessantes Audiofile!

So etwas wie die UNIKOM, die Union nicht- kommerzorientierter Lokalradios, müsste es in Deutschland ebenfalls geben:
Die Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios UNIKOM vereinigt 18 Schweizer Lokalradios. Die Mitglieder der UNIKOM verfolgen keine kommerziellen Ziele. Als HörerInnenradios bieten sie Freiwilligen die Möglichkeit, selber Sendungen zu gestalten. Die UNIKOM wurde 1983 gegründet. Sie finanziert ihre Aktivitäten aus den Mitgliederbeiträgen.

Die UNIKOM
- vertritt die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Behörden und Vertragspartnern
- fördert die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern
- nimmt in medienpolitischen Fragen Stellung
Quelle: http://www.unikomradios.ch
 
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#34
Was das für tatsächliche Nischenprogramme, deren Moderatoren, Sendestudios, Frequenzen usw. bezahlt werden müssen (denn sonst gibt es, anders als beim Internetradio keine Lizenz) heißt, kannst Du Dir ja ausmalen.
Und genau an der Stelle können lokale DAB-Multiplexe Abhilfe schaffen, vorausgesetzt, es gelten nicht die gleichen Lizenzierungsbedingungen wie im UKW-Sektor, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, wenn seitens der Landesmedienanstalten der Wille vorhanden ist, der Übertragungstechnik eine realistische Chance einzuräumen.
 
#35
Ich kenne wirklich keine Politiker in der Schweiz! Das wird man mir aber hier im Forum nicht glauben - ist klar!

Ich stehe aber außerhalb der Schweiz!

Ich habe aber die Rede von Doris Leuthard gehört. Ohne zu wissen, wer "sie" überhaupt ist, habe ich gesagt: "Wow! DIE, kann richtig gut reden!" Ihre Augen haben dabei immer "gefunkelt". Das ist supercool! Ob das politisch meinen Nerv trifft, spielt erstmal keine Rolle.

Und ja, sie hat nicht ja nicht "umsonst" die
https://de.wikipedia.org/wiki/Humor-Festival#Arosa_Humorschaufel
bekommen.

Das habe ich aber auch erst über Wikipedia rausbekommen. Ja, SIE hat so eine "gewisse Art"! Sie kann ihre Message gut verkaufen! Sie spricht sehr frei, schaut kaum auf den Zettel... Ich als "vermeintlicher Profi" sehe und höre sowas sofort! Genau das zählt!

Und jetzt muß ich auf die "Keynote" von Mark Ramsey eingehen. Das ist sehr wichtig! Richtig wichtig wird es ab etwa der Mitte! Macht ma!!

Ja, das ist Englisch! Selbstverständlich ist auch mein Englisch etwas "eingerostet". Man braucht es nicht immer: Und ich höre auch nicht die BBC jeden Tag! Alles kein Problem!

Mein Englisch aus alten DDR-Schultagen + MTV + als DJ "reicht". Ich mußte mitunter etwas "zurückspulen", aber eigentlich habe ich fast alles verstanden.

Ab der Mitte des Vortrags wird es richtig interessant! Man muß all diese Dinge ja nicht blind glauben! Nur etwas nachdenken!
 
#37
Bisher nicht, aber ich bin dran! Ich habe mich bisher auf die Dinge beschränkt, von denen ich auch etwas verstehe! Beispielsweise Rundfunkwerbung. ;) "Bring in den letzten Sekunden des Spots doch noch alles rein, was wir bisher noch nicht angesprochen haben!" Da muß man als Insider einfach nur lachen! Und die Gurus der Branche schmunzeln auch nur darüber! Das ist aber die Vorstellung der Kunden! Man soll in 15 Sekunden praktisch die komplette Firma vorstellen...

So klingt es dann mitunter auch.
 

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#38
Jetzt ja. Hast du etwa Fragen?

Um es gleich zu sagen: Wir sollten vielleicht einen neuen Begriff definieren, denn mit "Radio" (so wie ich und sicher auch viele andere ältere Leute das Wort "Radio" definieren) hat das nichts mehr zu tun!

Ich als "Ex-Ossi" (heute könnte ich mit meinem "Spatzenhirn" (Wissen) auch als Datenschützer durchgehen) bin jedenfalls strikt dagegen, daß sich meine Radios bei diesem DNS-Server überhaupt melden! Natürlich ist das evt. nur eine "Gibt es etwas neues? (Meinetwegen ein neues Sender-Logo)"- Abfrage, die Audiodaten kommen natürlich erstmal über FM und DAB. Erst wenn beide Systeme schwächer werden oder im Ausland nicht funktionieren kommt "Webradio" ins Spiel. Und dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich "meinen Sender" (im Ausland) wirklich (noch) hören will. Normalerweise nicht (mehr).

Ich stelle aber eine IP-Verbindung her, muß mich unterwegs also irgendwie "einwählen". Dazu brauche ich eine Handy-Verbindung. Damit bin ich "trackbar" - auf sechs Meter genau.

Ja, jetzt kommt sicher diese "Du hast doch nix zu verbergen" -Nummer...



EDIT: Man könnte die Metadaten (beispielsweise Senderlogos als Grafik (in fünf verschiedenen Auflösungen, wenn ich das richtig gelesen habe) natürlich auch sequentell über alle möglichen Sender im RDS oder Datenkanal senden. Dazu brauche ich keinen Rückkanal. Das ist vergleicbar mit den Almanach-Daten der Sats bei einem GPS-Empfänger.
 
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#39
Jetzt ja. Hast du etwa Fragen?
Nur eine: Hast Du gesehen wer an dem Projekt beteiligt ist? Ich befürchte, dass nicht, denn sonst wäre der Satz
Ich als "Ex-Ossi" (heute könnte ich mit meinem "Spatzenhirn" (Wissen) auch als Datenschützer durchgehen) bin jedenfalls strikt dagegen, daß sich meine Radios bei diesem DNS-Server überhaupt melden!
vermutlich nicht gekommen. Gut, Du bist nicht Betreiber des Radio Zwergenland, aber schau doch einfach mal nach den Mitgliedern und den Kosten der Mitgliedschaft (ganz nach unten scrollen).

Ich denke nicht, dass wir deshalb gleich den Begriff "Radio" neu definieren zu haben. Ich denke vielmehr, dass Europa (insgesamt) den Begriff "Datenschutz" neu zu definieren hat. Denn hier ist die
"Du hast doch nix zu verbergen" -Nummer
die Du bereits in's Spiel gebracht hast, nicht unangebracht. Auch hier geht Big Data weiter. Wie mich bisher allerdings die Erfahrung gelehrt hat, haben die wenigsten "was zu verbergen". Erst, wenn sie direkt auf konkrete Unterlagen angesprochen werden, fällt ihnen auf, dass diese ja doch nicht für die Öffentlichkeit betimmt sind,
 
#40
Streaming killt DAB+, nicht UKW.

18.03.16 - my105 zieht sich von DAB+ zurück
Hiobsbotschaft für die Liebhaber von elektronischer Musik: heute Nachmittag wurde bekannt, dass sich my105 von DAB+ (SMC Kanal 7A, Nordschweiz) zurückgezogen hat und künftig ausschliesslich auf Streaming setzt. Dies vermeldete Betreiber, Giuseppe Scaglione, gegenüber DAB-Swiss exklusiv. Dass die Verbreitung über DAB+ bei der Erfassung der Hörerzahlen immer noch nicht sauber berücksichtigt werde, schrecke die Werbekunden ab, welche wissen wollten, wer ihre Botschaft höre, so Scaglione. Zudem sei es schwierig, das Multichannelsystem auf DAB+ zu übertragen, da nur immer ein Kanal berücksichtigt werden könne. DAB+ sei nach wie vor eine sehr teure Übertragungstechnologie, welche sich schlichtweg nicht rechne.

24.03.16 - Radio Onyx zieht sich von DAB+ in der Deutschschweiz zurück
Wie in Fachkreisen bereits seit Sendebeginn vermutet, muss sich das Tessiner Radio Onyx nach einem halben Jahr auch schon wieder von SMC Kanal 7A (Nordschweiz) verabschieden. Für die monatlich anfallenden Fr. 14'180.00 Miete (abzügl. 60% Technologiesubventionen), konnten leider nicht genügend Sponsoren gefunden werden. Der als Verein organisierte Sender will jedoch weiterhin daran arbeiten, mehr Einnahmen zu generieren.

30.01.16 - DAB-Versuchsbetrieb von Radio BeO geht leider zu Ende
Radio BeO teilt mit: “Seit dem 26.11.2015 konnte Radio BeO im Rahmen eines grossangelegten DAB+ Versuches über das zukünftige Digital Radio „DAB+“ empfangen werden. Der Versuch wird am 30.01.2016 beendet. Es ist keine Verlängerung möglich. Es gingen über 2’900 Rückmeldungen zur Empfangsqualität von DAB+ bei Radio BeO ein. Radio BeO bedankt sich auf diesem Weg für diese profunden und sehr hilfreichen Rückmeldungen.

20.03.16 - LandLiebe Radio künftig ohne Moderation
Das zur Energy-Gruppe (Ringier) gehörende LandLiebe Radio, in der Deutschschweiz über SwissMediaCast (SMC) Kanal 7D (Deutschschweiz) via DAB+ zu empfangen, hat seine moderieren Kurzbeiträge eingestellt und will sich künftig nur noch auf die Musik konzentrieren.

Source: http://dab-swiss.ch/html/news.html
 
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