bigFM is da... na und?/bigFM hat schon verloren!


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#26
Schockiert

So wie ich das sehe bezog sich das doch zunächst einmal auf die "Begrüßung", von der ich auch meine, daß sie außerhalb der Grenzen des Anstands lag. Man könnte darin eigentlich auch eine Ver*rsch*ng von RPR durch seinen Vertragspartner sehen. Aber die Genossen werden sich schon etwas dabei gedacht haben, die Arbeit ihres früheren, nicht mehr lebenden Geschäftsführers durch solche zynischen und dummen Rotzlöffel in den Dreck ziehen zu lassen.

Und wie arm ist eigentlich ein Bundesland, in dem der private Hörfunksektor nicht in der Lage ist, seine zweite landesweite Kette selbst zu bespielen, sondern in dem der praktisch ein Monopol innehabende Veranstalter hierzu ein Programm von anderswo zukaufen muß?
 
#27
hab heute morgen 15min. geil knallwach gehört...und ich hätte gern auch mal geil mitgelacht, aber dieses geile gekiekse von dieser komischen geilen frau, was auch immer sie sein mag, co-moderatorin, wetterfrau, sidekick, oder nur zufällig geil da, hat schon was genervt. waren scheinbar irgendwelche geilen insider gags, die man nur versteht, wenn man das geile team kennt...naja und die moderationsqualität...ok ein dj sender ist es, wo setzt man da die geile messlatte? ich habe leider schon uniradios, offene kanäle und dorfdisco-djs gehört, die deutlich besser waren...ich hoffe, da tut sich noch was, nur geil-dumm-rum-laber-kieks-moderationen und geil-geil-geil-promos nerven auf dauer...geil, eh, gell?!
 
#28
@Pepper: ich kann diesen Saftladen (Pisa-FM - oder wie hieß er doch gleich??) hier im Nordhessischen zwar nicht hören, aber nach deiner Beschreibung hat sich da ja ein konkret krasser Intellektuellenfunk breit gemacht. :D
 
#29
...daß ihr aber auch nicht einmal professionell andere radioformate bewerten könnt. ich kann pigfm auch nicht den ganzen tag hören und schalte gerne mal den dlf oder wdr2 ein - aber was die stuttgarter da machen ist nunmal professionell und wie tom so schick sagte: geiles dj radio. genau das wollen dummbatzen in rlp und bawü hören. es muß auch programm für menschen geben, die nur leichte kost verdauen können oder wollen.
 
#30
@ K6

Als ich den Mitschnitt heute früh aus meinem Rechner zog, dachte ich spontan, das hätten sie noch toppen können. Und zwar mit "mit einem Schlaganfall ist alles vorbei."
Zuzutrauen wäre es in dieser kranken Gesellschaft eigentlich inzwischen mancher Sendeanstalt, vermute ich.
 
#31
@ bossi:

es muß auch programm für menschen geben, die nur leichte kost verdauen können oder wollen.
Ohne Frage. Aber leider gibt es fast nur noch Programm für eben diese Menschen, insofern hätte es Big FM nicht gebraucht.

Ich kannte RPR2 nicht und kenne Big FM nicht, kann mir also kein Urteil erlauben (obwohl ich schon die Big-Homepage erschreckend finde). Aber ein Programm, in dem die Moderatoren tatsächlich noch moderieren, das von mehr als einer Viertelmillion Leuten gehört wurde und selbst in der sogenannten "relevanten" Zielgruppe mehr Hörer hatte, als Big FM in seinem bisherigen Sendegebiet, gegen diesen offensichtlichen Flachstfunk einzutauschen, dafür gehört den Geschäftsführern ordentlich was auf die Finger gegeben.

Die Zeit wird zeigen, ob die Hörer das tatsächlich goutieren, zumal Big FM auch erst mal auf seine Zahlen kommen und dazu die Hörer anderen Stationen abnehmen muß.
 
#32
Definition von ALLE

namen ist mir entfallen, aber man kann nicht sagen, dass ALLE diesen EINHEITSBREI hassen, da ich denke, dass das eher die leute sagen, die sich fuer radio tiefer interessieren, als die leute, die eben auf den einheitsbrei ansprechen. ich denke es gibt mehr leute, als man denkt, die genau diese lieder jede 5 minuten hoeren wollen.

mich regen die lieder auch auf, aber wir, die leute hier im forum, sind eben nicht die, die die hoererzahlen bestimmen.

bigFM hat mit der einheitsbreimasche sehr viel erfolg bei den jungen leuten im sueden.

naja.
gruesse
mario
 
#33
Ich kenne die Programmdeals zwischen RPR und bigFM zwar nicht, fürchte aber selbst bei niedrigeren Hörerzahlen gegenüber RPR Zwei wird sich das neue Programm rechnen. Alleine schon die Personalkosten für das zweite Programm von RPR sinken mit bigFM praktisch gegen Null.
 

Tom2000

Gesperrter Benutzer
#34
Meine Güte,
versucht doch gar nicht erst, BIG FM durch Eure intellektuelle Brille zu sehen.
Es ist ist "nur" eine Musik-Fun-Radio. Ich hätte auch lieber ein deutsches KISS (Los Angeles) oder Radio 538 (NL). Wobei die Moderatoren der Morning Show eindeutig besser als dieser Karde sind. Manches ist Pöbelei, geschenkt. Aber hin und wieder gibt´s auch was zu Lachen. So sehr, wie ich sonst Antenne Bayern schätze. Aber deren "Comedy" zieht nicht.

Darüberhinaus:
Will ich seriöse Infos gehe ich auf DLF, will ich mich mit Tempo bedröhnen lassen auf BIG FM. Take it easy!
Es muss nicht immer das pädagogisch wertvolle, inhaltlich dicht bestückte Lehrer-Beamtenradio mit moralischem Anspruch sein!
 
#35
Aber deren "Comedy" zieht nicht.
Als ich diesen Satz las, dachte ich sofort an mega radio.
Und was aus denen geworden ist, ist ja bekannt.

Ich aus dem R&B-Hiphop-geplakten Hessen kann nur sagen:
bigFM ist nichts anderes wie der Ableger von FFH planet radio.
Ca. 40 Titel die innerhalb von 24 Stunden 4-6 mal (je nach Beliebtheit) gespielt werden.
Und planet praktiziert diese Rotation jetzt schon seit gut 4 Jahren. Und sind damit sogar noch relativ erfolgreich damit.

Prost!
 
#36
Tom 2000 schrieb:

"Ich hätte auch lieber ein deutsches KISS (Los Angeles)"

Ja, ich auch.
Und BIG FM versorgt jetzt ein Sendegebiet von einer sehr beachtlichen Größe, und wäre jetzt (mit Metropolen wie Köln und Frankfurt im Sendegebiet) eigentlich auch in der Position, qualtiativ die Herausforderung eines solchen Formats anzunehmen.
Es ist zumindest zu hoffen, man erkennt die Chance und nutzt sie für eine wirkliche Innovation, die sich letztlich positiv auf den gesamten Markt auswirken würde.
RPR Zwei jedenfalls hat es an Qualität bestimmt nicht gefehlt, wenn manns objekiv sieht auch ohne Schlagerfan zu sein.
 
#37
manpower

bigFM hockt in der nähe des stuttgarter hbf in einer kleinen klitsche und soll die qualität hochschrauben.

mit wem denn? haben ja fast keine prof. mitarbeiter!
 
#38
Es ist doch nur erfolgreiches Musik-Radio

Hey Leute,

seht Euch doch mal die Fakten an: :cool:

RPR Zwei hatte 230.000 Hörer pro Durchschnittstunde.
Davon lagen gerade mal 80.000 in der werberelevanten Zielgruppe 14-49.
De facto wurden also 150.000 Hörer nicht bezahlt !
Und das ist für einen privaten Anbieter mehr als ungünstig.

Big FM hat in BaWü rund 80.000 Hörer.
In RLP können sie mangels Konkurrenz in dem Segment (Das Ding ist in RLP so gut wie unbekannt) diese Hürde locker schaffen.
Die Hörer von Big FM liegen zu 98 % mitten in der Zielgruppe.
Also besser kann man ein Programm nicht positionieren, oder ?!!!

Seid objektiv, guckt mal bei rms.de nach und dann lasst uns weiterdiskutieren.
 
#39
@multinorm:

kurz zu deiner Info:

RLP hat nur die Hälfte an Einwohner wie BW.
Also in diesem Segment auf die selbe Hörer/Stde
zu kommen ist erst mal völlig utopisch.
80000 in BW ist dort z.Z. das Maximum.
In RLP wären das gerade mal 40000. Also die Hälfte
der 85000 RPR 2 Hörer.
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung.
Um besser als RPR 2 zu sein müsste Big FM in
RLP also mehr Hörer haben (90000) als Big FM jetzt
im doppelt so grossen BW hat.
 
#40
hmmm....nur eine paar kurze Fragen - ist für die Werbewirtschaft denn wirklich nur die quantitative Reichweite (gemessen in absoluten Hörerzahlen in der relevanten Zielgruppe) interessant? oder kommt es nicht auch auf die qualitative Reichweite (sprich: wer sind die Hörer und sind diese Hörer auch wirklich interessant für mich als Firma) an? Zählt nicht auch eine gewisse Image-Affinität zwischen Radiosender und dem Werbekunden? Wenn denn dem so wäre, so ist der Schritt RPR2 abzuschalten (bei einer doch recht hohen quantitativen Reichweite, die aber von der Werbewirtschaft scheinbar nicht honoriert wurde) gar nicht so unlogisch - denn auch die werbetreibenden Firmen gehen doch in aller Regel den Weg des geringsten Risikos - will sagen: Wenn ich als Firma bei einem Schlagersender Werbung schalte, dann gehe ich das Risiko ein, daß dessen Image auf mich abfärbt und dann muß ich mir die Frage stellen, ob ich das als Firma überhaupt will; schließlich steht es außer Diskussion, daß ein jugendlicheres Image in unserer Gesellschaft höher angesehen wird (was jetzt nicht unbedingt meine persönliche Meinung widergibt); natürlich werden die meisten von Euch jetzt vehement die Meinung vertreten, daß bigFM doch nur ein Dudelsender ist und kein Jugendsender - aber man muß das dann doch immer im Vergleich zu rpr2 sehen und daher auch immer vergleichen, ob bigFM langfristig nicht höhere Einnahmen verspricht als RPR2 - (auch wenn bigFM zunächst vielleicht nicht die gleichen Hörerzahlen in der relevanten Zielgruppe erreichen wird).....

Um es kurz zu betonen: Von Radio-Machen verstehe ich nicht viel (als Nur-Hörer)...aber die betriebswirtschaftlichen Aspekte sind mir dafür etwas geläufiger.....
 
#42
@ Kundennummer

Deine Argumentation hat zwar etwas, allerdings vergißt Du ein wichtiges Detail. big fm hat in BaWü kein flächendeckendes Netz. Gerade mal ein 10kw und ein 20 kw Sender. De facto ist big fm seit gestern in RLP besser zu empfangen als in BaWü.
.... und Du hast auch recht, das in RLP weniger Menschen wohnen, aber Du vergisst, das alleine der Sender Ahrweiler 104,9 im Norden mit 30 kw ein Einzugsgebiet von rund 3 Mio Menschen hat. Nämlich Bonn, Köln, Düsseldorf. ... und da gibt es wirklich keine Konkurrenz auf diesem Marktsegment außerde EinsLive.
Das ist zwar professioneller gemacht, keine Frage. Aber wie sagte Helmut Thoma schon mal: Der Wurm muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Die ZG ist nunmal bis 29 und denen ist die Musik wichtiger als Beiträge. Bin schon sehr auf den Höreranteil von big fm in NRW gespannt bei der nächsten MA.
Eine gescheite Werbekampagne vorausgesetzt, kann big fm "hot music radio" schon an die 100.000 Hörer erreichen.
 
#43
schön und gut

aber der sender passt ja irgendwie zur heutigen jugend (oh gott, habe ich das gerade wirklich geschrieben? - aber mit 24 gehört man doch nicht mehr zur jugend, oder? :( *angstschweiß*)

also, wenn diese vor- und hochpubertären rotzlöffel diese gequirlte k***e "geil", "big" und "total fett" finden... wie gesagt: mir doch egal! :cool:

hauptsache es zwingt mich keiner dieses hallende gequieke des ach so coolen moderatoren (hat der die bezeichnung verdient? - jeder mittelmäßige internet-hobby-moderator bekommt das aus seinem schlafzimmer mindestens genauso gut hin) in mich reinhämmern zu lassen. dann macht doch eben was ihr wollt! irgendjemand wirds schon hören....

denn laut bossi ist das ja professionelles radio, das rlp und nrw so noch nicht kannten. hat er ja auch irgendwie recht. in dieser form kannte ich radio wirklich noch nicht! :D
 

Ernie

Gesperrter Benutzer
#44
Soviele Jugendlich-pubertierende Geschrei-Radiosender können
niemals auf eine genügend troße Hörerzahl kommen, weil es die laut Bevölkerungspyramide gar nicht in der Menge gibt und immer weniger geben wird !

In irgendeinem Sendegebiet habe ich vor Jahren schon mal die laut Presseaussendungen der Privatradios zuhörenden Menschen zusammengezählt. Da behaupteten die allesamt 14-49 Zielgruppensender, daß sie zusammen mehr Hörer unter 50 haben, als in dem Gebiet überhaupt Menschen wohnen.

Das ist alles Schwachsinn !

Dieses Big-FM wird NICHT erfolgreich sein, da arbeiten alle Indizien dagegen.
 
#46
Klar, big FM wird in RLP Hörer bekommen, das ist logisch.

Bevor ich mit der Milchmädchenrechnung weiter mache:
Die Gleichung Jugendlicher=automatisch big FM Hörer ist sehr gewagt. Nicht alle Jugendlichen hören automatisch big FM.
Also bitte nicht verallgemeinern...

Zu den Zahlen:

- big FM hat bei der letzten MA keine Hörer zusätzlich generieren können, ist bei 76.000 Stundenreichweite stehen geblieben.

- in RLP hat big FM bereits 9.000 Hörer ( im Rhein-Neckar-Raum, Spillover-Gebiet ).

- RPR Eins hat bei den 14-19-jährigen 26.000, in der Altersgruppe 14-29 104.000 Hörer pro durchschnittlicher Stunde und in diesem Segment bei der letzten MA Zuwächse gehabt.
Genau hier liegt das Potential für big FM. RPR Eins wird bluten müssen.

Dass big FM im RPR-Sendegebiet auf 85.000 bei 14-49 kommt ( wie RPR Zwei ), das bezweifel ich stark. Big FM lässt sich immerhin wahrscheinlich besser vermarkten.
Zusammen mit den BaWü-Zahlen kommt aber schon eine nennenswerte Reichweite zusammen ( wenn sie die 30.000 in RLP knacken, dann gibts ne schöne 100.000-Stundenreichweite ).

Probleme:
- im südöstlichen Teil von RLP ist big FM schon seit Sendestart empfangbar ( 9.000 Hörer in RLP ), im Ballungsraum Rhein-Neckar dürfte sich ein Hörerzuwachs also in Grenzen halten.

- im Ballungsraum Rhein-Main konkurriert big FM mit gleich zwei Jugendwellen: Plantradio und XXL.

- im nördlichen Teil von RLP sowie in Süd-NRW konkurriert big mit Eins Live.

- in Trier/Eifel-Saar-Mosel konkurriert big FM mit Radio 22.

- ansonsten gibt es in RLP keine Ballungsräume, nur viel Fläche....

- big FM konkurriert überall vor allem mit RPR Eins.

- big FM ist eindeutig Black-orientiert, die Rock- und Gitarrenfreaks ( die es in RLP schon gibt ) haben am Musikformat wenig Freude.

- ein Teil der big FM-Rotation läuft auch bei RPR Eins.

- die big FM-Rotation ist ziemlich eng.

- mit dem Mantel aus BaWü und den Alibi-Regionalsachen aus Ludwigshafen wird sich nur schwer eine regionale Bindung der Hörer aufbauen lassen ( da hat in RLP auch SWR3 so seine Probleme ).

- bitte bei Milchmädchenrechnungen zum Thema "RPR hat mit big grösseren Profit als mit RPR Zwei" berücksichtigen:
RPR betreibt big FM zusammen mit Regenbogen, Werbeerlöse fliessen also nicht alleine nach Ludwigshafen....( im Gegensatz zu RPR Zwei ).

RPR Eins hat sich durch die Beteiligung an bigFM die eigene Konkurrenz ins eigene Haus geholt. Wenn big in RLP erfolgreich wird, dann vor allem auf Kosten von RPR Eins, das bei der letzten MA bei den Hörern 30+ erheblich verloren hat ( und bei dem Programm auch weiter verlieren wird ).
Wenn jetzt noch das untere Segment z.T. von bigFM weggesaugt wird, dann bin ich sehr gespannt auf die nächsten Zahlen.
RPR hat durch die Entscheidung für big einen grossen Schritt in Richtung "Verlust der Marktführerschaft in RLP" gemacht.
Und was mit Werbeerlösen passiert, wenn die Spitzenstellung an den Hauptkonkurrenten ( SWR 3 ) verlorengeht, das könnt ihr euch selbst ausmalen.
 
#50
Stimme dem Beitrag von anonymus auch voll zu.

Deshalb kann eigentlich die Konsequenz nur lauten:
Big Fm wird sich schärfer positionieren müssen, durch inhaltliche Abgrenzung zum jetzt hausinternen Konkurrenzprogramm RPR Eins (keine Überlappung in der Rotation).

Aufgrund des großen Sendegebiets und der großen regionalen Unterschiede wird eine Hörerbindung und mögliche Konkurrenz mit den etablierten Sendern nur über eine konsequente Regionalisierung zu erreichen sein.
Dies dürfte gerade in den erreichbaren Ballungsräumen besonders attraktiv sein.

Auch bleibt weiterhin mehr als fraglich, ob es ein Erfolgsrezept sein kann, eine Morningshow und deren Mods so in den Mittelpunkt zu stellen, wie es derzeit bei Big Fm geschieht.
 
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