Choas bei Radio Hundert,6 in Berlin


Status
Nicht offen für weitere Antworten.
#1
Als ich neulich in Berlin war, traute ich meinen Ohren nicht. Ich schalte die Frequenz 100,6 ein und höre Nachrichtenleute, die moderieren. Das wär ja alles nicht so schlimm, wenn es moderativ klänge. Zu vermuten ist aber leider, dass im Hause Gafron mal wieder der Sparhammer um sich greift und Moderatoren gefeuert worden sind. Wird der Sender jetzt endgültig eingestampft ?
 
#2
Eingestampft : Nein, der Sender hat eine von Leo Kirch vorgegebene Aufgabe. Zusammen mit TV Berlin und der BZ schlechtes Wetter für die rot-rote Koalition zu machen.
By the way : Ich bin gespannt, wann die Stoiberschen Baylaba Kredite für Leo Kirch im Wahlkampf thematisiert werden. Hoffentlich nicht zu früh, damit wir alle was davon haben.
Heute morgen bei FAZ 93.6 : Insgesamt ist der Kirch Konzern mit 4,8 Milliarden Mark dort in der Kreide. Stoiber hat dies alles gutiert. Das könnte ihm vor der Wahl das Knick brechen. Aber zunächst lassen wir ihn mal von allen Medien feiern. Der neue Messias ist da.
 
#5
He Ruedi!

Also den Stoiber könnt ihr ruhig behalten.

Ich würde mich als Links bezeichnen, bin aber mit Schröders Politik derzeit nicht sehr zufrieden!
So wie es aussieht, werd ich ihn aber wieder wählen. Und zwar nur, um einen Kanzler Stoiber zu verhindern.
 
#7
Alles klar. Vorgegebene Aufgabe: schlechtes Wetter für Rot-Grün. Kommt mir bekannt vor. Wenn die Bericherstattung genauso plump und niveaulos abläuft wie vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen, kann das der Regierung Schröder ja nur nutzen. Frank Steffel hat das "gute Wetter" bei Gafron freilich auch nichts genützt.
 
#8
passend dieser Artikel im Tagesspiegel v. 12.01.02

Infos unter Frischhaltefolie

Bei Hundert, 6 kommen die Nachrichten zum Teil vom Band

usi

Werbeplakate, auf denen im Berliner Wahlkampf zu lesen war: "Keine Macht den Tätern" - das war das letzte Feuerwerk, das der Hörfunksender Hundert,6 veranstaltet hat. Die "sich heute PDS nennende SED" ("B.Z." vom 8. Januar 2001) ist trotzdem in der Regierung der Hauptstadt angekommen. Das viele schöne Geld für die Werbeplakate ist futsch. Und das, obwohl Hundert,6 finanziell auch nicht gerade dick gepolstert ist. Ganz im Gegenteil: Mittlerweile geht es dort ans Eingemachte. Auf der Webseite von Hundert,6 gibt es einen Film, in dem sich der Sender selbst darstellt. Dort heißt es, es gebe Nachrichten "zwei Mal pro Stunde, 48 Mal am Tag" - und zwar "immer topaktuell". Und im Radio ist die Stimme zu hören: Hundert,6 - Das Berlin-Radio sendet "frische Infos statt schaler Gags". Doch nicht immer sind die Infos so frisch, wie sich das die Hörer von einem Radiosender wünschen, der damit wirbt, "schnelle, umfassende Informationen" zu bringen. Manche Nachrichtensendung, von der der Hörer glaubt, sie werde jetzt, in diesem Moment, von einem Nachrichtensprecher live am Mikrofon gelesen, kommt in Wirklichkeit aus der Konserve. Hundert,6 hat ein sehr modernes Redaktionssystem, da ist es möglich, fast alles auf Automatik zu stellen. Die Nachrichtensprecher von Hundert,6 machen sich in jüngster Zeit einen Spaß daraus, nach der Schicht vom Sender nach Hause zu kommen und sich dann noch einmal selbst im Radio sprechen zu hören.
Schon bei der Weihnachtsfeier wurden Veränderungen angekündigt. Und das betraf nicht nur das gute Dutzend Mitarbeiter aus Technik, Marketing und Redaktion, dem Geschäftsführer Georg Gafron auf einen Schlag gleich zu Beginn des neuen Jahres mitteilte, er könne auf sie verzichten. Seit dem 5. Januar gilt die Regelung: Live gibt es die Nachrichten nur noch alle zwei Stunden (nachmittags zwischen 14 und 20 Uhr im Anderthalb-Stunden-Takt), dazwischen gilt: "VP". So steht es auf dem Plan "für den internen Gebrauch", der dem Tagesspiegel vorliegt. VP bedeutet, dass vorproduzierte Nachrichten gesendet werden. Der Redakteur liest die Nachrichten also einmal live und bespricht dann nach der Sendung nur noch das Band mit den Uhrzeiten, zu denen die Konserve abgespielt wird. Den Rest übernimmt der Computer. Es kann also passieren, dass im Fall eines Server-Problems die Uhrzeit 10 Uhr 30 zu hören ist - dabei ist es schon elf.

Natürlich hat der Redakteur die Möglichkeit, das Band zu unterbrechen und eine topaktuelle Nachricht mitzunehmen. Wenn das allerdings kurz nach Schichtwechsel passiert, der anwesende Redakteur also ein anderer ist als derjenige, der auf Band gesprochen hat, ist das so, als ob bei "heute" mit Petra Gerster mittendrin plötzlich Klaus-Peter Siegloch auftauchen würde. Wer würde sich da nicht wundern?

Man könnte nun glauben, dass es schlecht steht um den Sender Hundert,6, der zu hundert Prozent im Besitz von Leo Kirchs Sohn Thomas ist. Immerhin ist Hundert,6 ein informationsorientiertes

Vollprogramm und profiliert sich nicht zuletzt durch seine Nachrichtenredaktion. Doch die großzügigen Räumlichkeiten im Trigon-Gebäude, in dem der Sender noch immer sitzt, werden immer leerer. Viele Quadratmeter ungenutzte Fläche, endlose, einsame Flure. Weshalb sendet Hundert,6 Nachrichten teilweise als "Konserve vom Band"? Wie verträgt sich das mit dem Aktualitätsanspruch des Senders? Wird der Gesellschafter an Hundert,6 festhalten? Georg Gafron war am Freitag zu keiner Stellungnahme bereit. Über seinen persönlichen Assistenten Sebastian Manz ließ er übermitteln: "Wir haben nichts mitzuteilen."
 
#10
Tja, auch wenn Herr Gafron das nicht glauben kann: Die Zeiten für kleine Männer mit Bart, die alles bestimmen wollen, sind auch in Berlin hart geworden. *Lach*
HK6 hat er schon hinübergechefredakteurt! Und in der BZ versucht er jetzt die Hauptstadt zu mobilisieren, indem er die Köpfe von alten Ackergäulen mit Namen abdruckt. Denn die "armen Pferde von der Berliner Reiterstaffel" sollen ja eingespart werden. Buhuuu! Böser Wowi! Böser Gysi!
Soll mal einer sagen, Gafron hätte keine Ahnung, was die Leute interessiert...
Hm. Sollte ihm vielleicht wirklich mal einer sagen.
 
#11
Handydocor:
Nix ABY. Zefix! Die amerikanische Negermusi kannm Edmund gstohln bleibm!
Radio Melodie kommts do drauf, und nix anders! Himmihergottsakrament!
Und für die Stattssekretäre, die ICE fahren müssen, wirds auch dort im Bordradio auf Platz 1 gespeichet!
 
#12
ich hoffe, hier herrscht ein wenig ironie in dem einen oder anderen posting - ansonsten sage ich nur: armes deutschland und amen.

wer stoiber wählt, unterschreibt sein todesurteil! (und diese aussage treffe ich, ohne mich politisch in eine ecke zu stellen. das ist lediglich eine journalistisch und objektive "meinung")
 
#13
Nach derzeitigem Stand könnten wir wohl eher eine große Koalition bekommen und Dein Edmund wird es dann vorziehen, in Bayern zu bleiben. Zumindest versteht er es, charismatisch aufzutreten und Leute für sich einzunehmen - und das sind ja schon mal wichtige Eigenschaften für Politiker.

Diese Bemerkung im übrigen losgelöst von meiner politischen Haltung - rein sachlich und offen für das bessere Argument, bin ja WiWi.


Und Radioprogramme speist die DB terrestrisch in ihre Züge ein, mit recht schlechtem Empfangsequipment übrigens.
 
#14
@phr

Objektive "Meinungen" gibt es nicht. Das solltest gerade du als "Journalist" wissen. Das einzige, was man so objektiv wie möglich machen kann, ist Berichterstattung. Und selbst die wird leider immer wieder mal mißbraucht.

Gruß!

[Dieser Beitrag wurde von Nore FM am 16.01.2002 editiert.]
 
#17
Hallo,
wer wirklich wissen will, wie sich die Sparmaßnahmen auswirken, der sollte sich das Programm mal Nachmittags anhören (D-Box). Während es morgens einen Verkehrsflieger gibt, fliegt er Nachmittags nicht mehr. Vielleicht gibt es ja in Berlin keinen Feierabendverkehr! Moderation fand - zumindest im Januar - am Nachmittag auch nicht statt. Wer einen Beitrag schrieb, musste ihn auch selber anmoderieren. Das führte dann schon mal dazu, dass am Sonntag ein Beitrag über eine Skiveranstaltung lief, bei dem dem Hörer verborgen blieb, um welche es sich handelte, und der Name des Reporters war offenbar "zurück ins Studio".
Dass Hundert,6 sparen muss (vorgeblich), ist aber ein alter Hut. So sind zum Beispiel seit 1999 die Gehälter neuer Mitarbeiter bei der Einstellung deutlich nach unten "korrigiert" worden, während anfang 2000 (nachzulesen in diversen berliner Zeitungen) die Mitarbeiter aufgefordert wurden, freiwillig einer Änderung ihrer Arbeitsverträge zuzustimmen, die zu einer Senkung der Jahresurlaubstage von 30 auf 25 führen sollte. Tatsächlich ist natürlich niemand dazu gezwungen worden, doch wer sich weigerte, musste mit Recht noch mehr Angst um seinen Arbeitsplatz haben. Ob die Tatsache, dass im Jahr 2000 die Zahl der Kündigungen von Mitarbeitern des "Berlinradios" deutlich zugenommen hat (konnte man fast monatlich auch im Radio verfolgen), damit zusammenhängt, werde ich ohne meinen Anwalt nicht behaupten.
Richtig stellen kann ich aber ein hier aufgetauchtes Gerücht: Die Behauptuung, es gebe nur noch drei Redakteure bei Hundert,6, stimmt nicht. Auf der Website des Senders konnte ich fünf finden!
Co
 
#19
Begrüßung !

Leider wahr. Es ist traurig, was aus dem einst so erfolgreichen Hundert,6 geworden ist. Immerhin ist Hundert, 6 mit über 60 tausend Hörern /h die Nr. 1 unter
den Informationsvollprogrammen der Hauptstadt, mit einem deutlichen Abstand vor
Info Radio, FAZ, Deutschlandfunk usw. die im
wesentlichen alle im Promille Bereich funken.

Das die Historie von Hundert,6 aber vor nicht allzulanger Zeit Werte von über 180 tausend
aufwies, fällt leider der Geschichte zum Opfer. Ebenso die mittlerweile einigen hundert! Ex-Mitarbeiter des Hauses, die zu einem überproportional großen Teil alle und auch in führenden Positionen quer übers Land verstreut sind. Fragt mal in Euren Redaktionen, da sitzen sie und lächeln wie schön sie's jezt haben....
Es scheint doch trotzallem eine gute Schule ( gewesen ) zu sein, das Ex-Frosch-Haus.
Das der "Georg" ein sehr "eignes und recht schwarzes Persönchen" ist, scheint wohl allgemein bekannt zu sein. Und das er in den Unternehmen für die er gerade umtriebig unterwegs ist, stets eine politische Mission
zu erfüllen versucht, kann man verteufeln, bewundern oder ignorieren.

Aber das sich auf eine - vielleicht spötisch oder einfach nur kollegial gemeinte - Eingangsfrage gleich ein "Outing" aller Sozi's ( und weiter links ) ergeben muss,
ist verwunderlich.

Kein Mensch hat irgendjemand nach politischen
Präferenzen gefragt.
Dieses "ich wähl' nicht den Stoiber, das wär der Tod" - Scheiß ist genau so gequirlte Kacke, wie die Wirtschaftspolitik vom Gerd und seiner Bundesregierung.
Da der wesentliche Teil von Euch in sog.
Wirtschaftsunternehmen arbeitet, sollte sich jeder mal die Frage stellen, was ihn ganz persönlich die Frage einer desolaten Wirtschaftspolitik - auch perspektivisch - angehen könnte.

Der Ausspruch "das Prinz Edmund die roten Horden aus den Dörfern und Städten vertreiben sollte, damit auch DEIN Arbeitsplatz - wirtschaftlich gesehen - "gesicherter" ist", scheint hierbei sicher sehr überzogen.
Und trotzdem ist was Wahres dran.
Diejenigen, eher linksorientierten Kollegen/innen, die nach dem Inhalieren dieser Zeilen noch nicht zu sehr mit Kotzen beschäftigt sind, können ja mal - völlig
neutral betrachtet - wenigstens einen Gedanken dazu verschwenden.

Denn:
Was bedeutet Partei ohne Politik ? Auf die
Politik kommt's an, ( fast ) egal welche Buchstaben dafür stehen.
Und noch unwichtiger ist es, ob der Kopf hinter den ( meist ) drei Buchstaben sympatisch, unsympatisch,
Bayer, Audifahrer oder Linksträger ist.

Ihr, als "Meinungs-/ Stimmungsmacher" in den Medien, solltet das wissen und beachten, so Ihr das könnt und/ oder aufgrund Eurer Position das auch so auch 'rüberbringen dürft.
Man(n) kann Ideale wählen ( das, was die Grünen mal verkörperten ) oder auch spezielle
Interessen. Graue Panther usw. Man(n) kann
- und da muss ich sagen, leider - Extremisten
links oder rechts wählen, für die, die nichts gelernt haben, oder schlimmer: die "anders" sein wollen.
Aber die sog. bürgerliche Mitte ( was auch immer das genau ist ), wozu aber sicherlich ein Großteil von uns allen hier zählt, kann nur anhand konkreter Leistungen gemessen werden; soweit das für Normalsterbliche überhaupt zu erfassen ist.

Und da gibt es nunmal "nur" die beiden Großen. Und wer partout die Fratzen vom
"Edmund" oder "Gerd" nicht mag, hat ja noch "Guido" als Zünglein auch an der Waage.
Es stellt sich also doch im wesentlichen die Frage nach dem Anfangs- "C" oder dem "S".
Und wenn man(n)'s mal objektiv betrachtet, dann ist das "S" schon aufgrund seiner wirtschaftlichen Leistungen nicht mehr länger tragbar. Ok, es wäre schade für "Joschka" der hat, obwohl Taxifahrer u.v.m., meist einen guten Job gemacht. Aber wäre ein Leben ohne Trittin ( ist sehr ruhig um ihn geworden ), Eichel und Scharping nicht viel entspannter ? Gerd wird mir fehlen. Auch die Comedies über ihn.
Für mich als Kenner der Berlin-Zulage ist die Tatsache, einen Bayern zum Landesvater zu haben, auch nicht wirklich leicht.
Aber vielleicht ist das doch leichter zu ertragen, als diesen gegenwärtigen Blick ins Leere...
Ob alles besser würde, wer weiß das schon.
Aber schlechter, geht's doch aber kaum.
Und mal ehrlich, ob nun das eine oder andere "C", das "S" oder das kleine 18%-"F", wo ist denn eigentlich der echte Unterschied, insofern nicht aus Machtgeilheit koaliert und verbogen wird ?
Also stabile Mehrheiten her. Und dann wird der Edmund be-/ gewertet.


Also SORRY für meinen zu langen politischen Kommentar, aber diese einseitige Sozi-Lutscherei ist für Medienleute peinlich.

Übrigens: ich bin nicht in irgendeiner Partei, nur Leser mehrerer Zeitungen
verschiedenster Verlage und kenne Hundert,6
ganz gut.

Und trotzdem Grüße, auch nach links (aussen)

BBT
 
#20
wahr ist, daß gafron durch seine einseitige politische ansicht das einstmals so erfolgreiche "schlachtschiff 100,6" ins absolute abseits manövriert hat, denn tendenziöse nachrichten durchschaut selbst der blödeste hörer und schaltet uninteressiert weg. die machtfülle dieses mannes ist schon beängstigent und wie das klima am heinroth-ufer ist, ist in der berliner medienszene hinlänglich bekannt. der mann verkauft nicht nur seine hörer für blöd, sondern sorgt in seinem eigenen laden für permanente unruhe. insofern ist es wirklich nicht unangebracht auf herrn gafron mal "draufzuhaun".

p.s. die quote von info-radio liegt übrigens nicht im promille-bereich und im gegensatz zu 100,6, wo immer noch musik gespielt wird,
ist info-radio ein REINES informationsprogramm!
 
#21
Noch einen dazu:
Warum sind DVU, Republikaner etc. in Bayern so erfolglos?
Na klar, für zwei rechtsradikale Parteien ist
kein PLatz. (Und die eine hat ja schon die absolute Mehrheit)
 
#22
So so Radiocat, Du willst also sagen, daß die CSU eine rechtsradikale Partei ist. Warum denn nur so verklausuliert? Aber in Deutschland haben sowieso viele Leute ein Problem, direkt über Politik zu sprechen.

Es tut mir wirklich leid, aber bei Deiner politischen und gesellschaftlichen Schwarz-Weiß-Sicht wird mir geradezu übel. Schublade auf und entsprechende Meinung raus. Boah, das ist für mich eine Haltung, die auf dem Stand zu Zeiten des kalten Krieges stehengeblieben ist. Mit Flexibilität und Wendigkeit im Denken hat das nichts mehr zu tun. Sorry, aber das ist meine Meinung - und ich habe bestimmt kein Parteibuch.

Wahrscheinlich sollte man am heutigen Tage, wo die halbe Republik im Karnevals- und Faschingsrausch liegt, Anmerkungen eh nicht ernst nehmen.

[Dieser Beitrag wurde von AdamCurry am 07.02.2002 editiert.]
 
#23
@ Kätzchen: Ist das Dein ernst ? CSU und DVU in einen Topf zu werfen , zeugt nicht grade von Kompetenz. Mein Tip : Parteiprogramme und Ergebnisse lesen, dann vergleichen mit dem jetzigen G'lump. Dann wählen gehen - bis zum 22. Sept. ist noch Zeit zum Lernen.
 
#24
Das war n Scherz. Ein uralter. Und bisher hat
noch jeder drüber gelacht.
Ich glaube sogar, Harald S. aus N. hatte ihn mal gebracht.

Aber einen wahren Kern hat er ja, wie jede Satire. Zumindest in Bereichen wie Ausländerpolitik ist die CSU als "rechtskonservativ" einzuordnen. Und da ordnen sich z.B. auch die Republikaner ein.
(Sag denen mal daß sie "rechtsradikal" seien)
In anderen Bereichen (z.B. Wirtschafts/Sozialpolitk)
steht Schröder noch leicht rechts neben der CSU (mein Eindruck)
 
#25
@Radiocat :

Du mußt Dich nicht verteidigen, auch nix zurücknehmen.

Wie sagte schon selig Franz Josef Strauß in den Achtzigern :
"Rechts von der CSU kann keine demokratisch legitimierte Partei" entstehen.

Zynisch und konsequent weitergedacht :

Ein Verbotsverfahren gegen die CSU (Oton Stoiber "Durchmischt und durchraßt") wäre unter Hinweis auf die Äußerungen ihrer Vorsitzenden in Karlsruhe offensichtlich leichter durchzusetzen als das gegen die NPD -- die jeweiligen Konzeugen gegen die Partei wären zumindest nicht bezahlte, ferngesteuerte V-Leute.

Jetzt bütte nicht zu sehr ärgern : Wir haben Fasching, da darf man auch in Bayern in die Bütt steigen und satirisch zuspitzen, is` auch ne alte CSU-Tradition...
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben