• Diese Kategorie ist für die Diskussion über die Programminhalte der Sender gedacht. Über Senderstandorte und Empfang kann sich unter "DX / Radioempfang" ausgetauscht werden. Wir bitten um Beachtung!

Der SR hat ein neues Logo

Das neue SR Logo hätte man sich ruhig sparen können. Es ist sowieso nur noch eine Frage der Zeit, bis der Saarländische Rundfunk auf Grund seiner Bedeutungslosigkeit eingestampft wird und vom SWR eingenommen wird. Die goldenen Zeiten der "Europawelle Saar" sind leider längst vorbei.
 
Es wäre für den Hörenden als auch für den Gebührenzahlenden zu wünschen, wenn man diese Funkbude so langsam mal stilllegen würde. Alternativ gerne auch ein Programm für Hörer veranstalten, die dann nicht mehr beim Wetterbericht in der "Nachmittagsshow" vor lauter Fremdschämen abschalten müssen, weil sich die Moderatorin und der Wetterexperte ein Gespräch in der Rhetorik auf Höhe einer Kindergartenkrabbelgruppe leisten.
 
Der SR kostet den Beitragszahler (schätzungesweise 60 Mio. gebührenpflichtige Bürger) bundesweit jede Menge Geld, hat aber nur einen sehr überschaubaren Nutzen. Nicht einmal eine Mio. Menschen lebt im Saarland, selbst das einwohnerstärkere Hamburg oder auch Berlin hat keine eigene Rundfunkanstalt (mehr) sondern nur noch ein musiklastiges Landesprogramm (Popwelle mit Schwerpunkt auf 80er-Oldies). Das ist einfach nicht mehr zu rechtfertigen, dass man sich aus Prestigegründen und Tradition des Saargebiets als Einrichtung /Überbleibsel der Nachkriegszeit heute immer noch eine Rundfunkanstalt mit vier Vollprogrammen für so wenig Leute leistet. Dito Radio Bremen.

Vor allem SR 2 und SR 3 dürften eine Menge Kohle verschlingen. SR 1 und UnserDing sind nur Billigware.
 
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Das ist einfach nicht mehr zu rechtfertigen, dass man sich aus Prestigegründen und Tradition des Saargebiets als Einrichtung /Überbleibsel der Nachkriegszeit heute immer noch eine Rundfunkanstalt mit vier Vollprogrammen für so wenig Leute leistet. Dito Radio Bremen.

Es ist halt das Ergebnis, wenn man Krieg verliert. Nicht umsonst haben die aufgrund der damaligen Geschehnisse Rundfunk dezentralisiert. Das ist das Resultat - bis heute. Das hat nichts mit rechtfertigen zu tun. Es ist eine Konsequenz.
 
Die Politik hatte beim SFB und würde beim SR auch überhaupt keinen Einfluss auf die Zukunft haben ... Da kann es auf Ewigkeit den SR weiter geben oder er wird abgewickelt.
 
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Die können sich doch aber selber als neue SWR-Zweigstelle aufstellen. Es gäbe nichts, was dagegen sprechen würde. Man kooperiert ja eh schon in Teilen mit dem SWR.
 
Früher hätte ich das auch unterstützt. Man hätte ein SWR1 SL und ein SWR4 SL machen können.

Wenn ich allerdings sehe, was gerade mit „meinem“ SWR passiert, kann ich dem Saarland nur dringend abraten, eine Fusion zu erwägen. Da würde sich nichts verbessern, auch wenn ich SWR1 RP immer noch ganz gut finde.
 
bei SR3 die hörenswerten Abendsendungen
Was spricht dagegen, diese in SWR 4 zu integrieren und voll umfänglich beizubehalten? Im Falle einer Fusion wird doch die Produktion günstiger, weil durch Synergien Kosten wegfallen, z.B. für die Verbreitung. Wieso kann der kleine SR sich diese Abendsendungen leisten, der große SWR mit ein Vielfaches an Einnahmen aber kann sich keine Landeswelle RP und keine Abendsendungen in SWR 3 und SWR 4 mehr leisten??? Der Fehler liegt doch im System, wenn solche Sendungen nur existieren, weil die Bewohner anderer Bundesländer diese quersubventionieren und kofinanzieren, derweil sie selbst überhaupt nicht in den Genuss solcher Sendungen auf ihren eigenen Wellen kommen.

überhaupt keinen Einfluss
Die Politik hat sowieso keinerlei Einfluss, die ARD-Anstalten machen was sie wollen. Siehe SWR4 RP. Was macht die Politik? Hält den Mund und schaut zu. Und wenn die Politik doch mal aufbegehrt? Zur Not wird geklagt.
 
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Keine Partei im Saarland (und Bremen/Bremerhaven) wird auch nur einen Finger rühren, um den eigenen Sender abzuwickeln.
Das ist das Resultat - bis heute. Das hat nichts mit rechtfertigen zu tun. Es ist eine Konsequenz.
Richtig. Auch der Zuschnitt der westdeutschen Bundesländer, inkl. dem in den 1950er Jahren beigetreten Saarland.
Ist so, bleibt so.
Und so schlecht ist das nicht.

Im Osten hätte man einigermaßen historisch frei andere Modelle für die Bundesländer machen können. Hat man nicht. Wären ja auch weniger Landesposten (z. B. für abgehalfterte Westpolitiker und irgendwelche hochgespülten Bürgerrechtler*innen, oft mit MfS-IM-Bekanntschaft) zu vergeben gewesen.
Ist jetzt nun mal so. Bleibt auch so. Und so schlecht ist das auch nicht. Diese Bürgerrechtler*innen und diese westdeutsche Nullen wie Werner Münch ist der Osten ja los.
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Die Seiten komplett mit den neuen Logos gibt es erst seit 1-2 Wochen. Teilweise waren aber schon vorher auch die neuen dort schon zu sehen.
 

Spannend, was da "zwischen den Zeilen" steht:

"Ein neues Review- und Benchmarkverfahren soll garantieren, dass erfolglose Inhalte nicht länger produziert werden. „Wir wollen uns auf vergleichsweise wenige Angebote konzentrieren, die erfolgreicher sind und möglichst viele Menschen erreichen. Dazu werden wir uns für neue Formate qualitative und quantitative Ziele setzen, die für die jeweiligen Kategorien realistisch sind. Wenn diese nicht erreicht werden, wird der Saarländische Rundfunk diese einstellen“, sagt Grasmück."

Soll, wollen, werden, wird - sprich: bisher gibt es das nicht? Und "erfolglos" und "vergleichsweise" sind schnell dahergesagt, doch wer legt die Grenzwerte fest?
 
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Vor allem ist bei dieser rein betriebswirtschaftlichen Herangehensweise von Anfang an klar, dass nur die dudelnden Massenprogramme überleben werden, nicht aber diejenigen, für die der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich geschaffen wurde.
Die BWLer sägen weiterhin kräftig am Ast, auf dem sie sitzen.
 
Die Herangehensweise nur noch das zu produzieren, was Zuspruch findet, widerspricht eigentlich dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dieser ist gehalten, Angebote für alle zu machen und nicht nur für bestimmte Zielgruppen. Auch niederschwellige Angebote und Angebote für kleine und Kleinstgruppen sollten abgedeckt werden. Eigentlich könnte der ÖR dem Föderalismus im Rundfunk so begegnen, dass man sich so aufstellt, dass nicht alle Anstalten z. B. ne Popwelle und ne Klassikwelle und ne Schlagerwelle haben, sondern dass man sich durchstrukturiert über die meisten Genres hinweg. Da man die Sender allesamt mehr oder weniger bundesweit hören kann, könnte man ja vielleicht auch in diese Richtung sich umorganisieren. Das Gejammere der Sender geht mir aber zunehmend auf die Nerven, weil die über Jahrzehnte ja nicht weniger Geld bekommen haben und da ging das alles und jetzt plötzlich will so gut wie jeder Sender nicht mehr mit dem Geld auskommen? Und besonders beim Radio halte ich den Betrieb und die Verbreitung deutlich deutlich günstiger als beim Fernsehen zum Beispiel. Wieso man ausgerechnet da einsparen will? Diese Kosten machen den Kohl nicht fett. Vielleicht sollte man mal bei Sportrechten kürzen.
 
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