MDR: Thüringer Musiknacht - am 19.02.22, sieben Stunden lang


s.matze

Gesperrter Benutzer
Achso, das sind Videodateien, na darauf soll mal einer kommen. MPEG-4 Layer 14 nutzt man üblicherweise für Videos bzw. ich kenne es anno 2022 nur in diesem Zusammenhang. Wäre ja auch zu einfach, MPEG-1 Layer 3 zu verwenden...

Danke für die Dateien!

Die ARD Hitnacht wurde auf allen anderen Sendern ausgestrahlt.
Bei NDR 1 Niedersachsen war das nicht der Fall, da lief NDR 2.
 
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lg74

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Achso, das sind Videodateien, na darauf soll mal einer kommen.
Video?

MDR-Filedownload AAC.png

Nö.

Das ist ein MPEG-4-Container - und halt nur Audio drin.

Wäre ja auch zu einfach, MPEG-1 Layer 3 zu verwenden...
Es ist halt nicht MP3, sondern AAC. Willste das AAC als MP3 benennen, auch wenns dann fehlerhaft benannt ist, nur damit es vertraut aussieht? Und hätte Dir das das Finden der Files erleichtert?

Was der MDR da macht ist letztlich formal-technisch die höchste Audioqualität, die irgendwo bei der ARD in einem Download steckt (dass das Quell-Audio kaputtprozessierter Murks ist, steht auf nem anderen Blatt). 256 kBit/s LC-AAC - das ist "fett". Und für diesen Zweck (online) sogar gut machbar, da kein DVB-Universum mit massiv vielen AAC-untauglichen Geräten abspielen soll, sondern eigentlich nur der eingebettete Player auf der Webseite.

Reihum gibt Dresden, Magdeburg und Erfurt die Hitnacht.
Danke! Ich meinte, ob Erfurt mit diesem technischen Fehler im Wortweg noch bundesweit "beglückt" hat oder nicht. Vermutlich aber schon, man gibt ja seit Januar 2021 die Hitnacht, da dürfte der Fehler noch bestanden haben.
 
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Radiokult

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Inhaltlich hätte ich die Reihenfolge der Gäste etwas anders gestaltet. Das man die Blues-Legende Jürgen Kerth auf nachts um 4 legt, hatte aber vermutlich eher etwas damit zu tun, das Blues insgesamt im deutschen Radio praktisch nicht vorkommt. Außerdem auffallend: der derzeit erfolgreichste Thüringer Musiker Clueso, wurde offenbar irgendwie vergessen. Zumindest ist er mir beim schnellen Querhören jetzt nicht untergekommen. Und ein wenig getrickst wurde natürlich auch. Sarah Lesch ist zwar beispielsweise gebürtige Thüringerin, lebt aber schon seit frühester Kindheit in Schwaben. Sie daher als Thüringer Musikern zu verkaufen ist dann doch ein wenig, na sagen wir mal übertrieben.
Insgesamt ist die Idee aber gut und sollte ausgebaut und wiederholt werden. Die Förderung der lokalen Musikszene, übrigens nicht nur im Nachtprogramm, gehört nach meinem Verständnis zu den Aufgaben des ÖR. Weniger (S)Hitnächte und mehr Programm mit Substanz wären wünschenswert.
 

RadioHead

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Wie und wo kann man die runterladen? Oder erwarten die allen Ernstes, dass man das laufen lässt und manuell aufnimmt nebenbei?
Hast du nicht mal gesagt, du schneidest jeden Tag den ganzen Tag 50(0) Radio-Programme mit - mit Technik, um die (wir) dich alle beneiden? Dann brauchst du die Sendung ja nur rauszuschnippeln - oder ist MDR Thüringen nicht auf deiner Liste?
 

Skywise

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Material dürfte ja genug vorhanden sein, wenn man den Worten von Christiane Weber ganz am Anfang der Semdung Glauben schenkt. Warum also nicht, am besten in Verbindung mit der Idee, sowas bundesweit rotierend anzubieten?
Da sind wir wohl beim Thema "Musikredaktion" ;)
Ich glaube schon, daß es genügend Material gibt, aber meiner Einschätzung nach wahrscheinlich nicht unbedingt sendefähiges bis selbsterklärendes Material, um auf Dauer abgesichert zu sein. Um stilistische Sprünge zu veranstalten vom Sängerkrieg auf der Wartburg bis zu den Boogie Pimps oder einem lokalen experimentellen Künstler, muß man teilweise schon ein paar Worte verlieren, heißt: redaktionell aufarbeiten, und ich weiß nicht, ob man das wirklich leisten kann und möchte ...

Gruß
Skywise
 

lg74

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Themeneröffner
Also zumindest den Teil mit den Boogie Pimps dürfte einer der MDR-Musikredakteure in Erfurt lässig hinbekommen: Alex Dietz, einst bei Top40. Wer, wenn nicht der?
 

Radiokult

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Ja, das ist bei solchen Aktionen glaube ich der größte Knackpunkt, denn man muss den Spagat zwischen dem lokalen Schlagersternchen, der Rockkapelle und anderen eventuell vorkommenden Musikstilen erstmal hinbekommen. Material ist da sicherlich ausreichend vorhanden. Aber wie Skywise schon ganz richtig anführt, muss das dann auch redaktionell bearbeitet werden. Und da ist man dann ganz schnell bei ganz viel Aufwand.
Ob sowas bundesweit funktioniert, läßt sich nur schwer einschätzen. Mdr-weit wäre es aber schon sinnvoll, denn zum einen ist es eine gemeinsame Anstalt und zum anderen agiert man ja auch gemeinsam als Mitteldeutschland. Es trägt wenn man so will zur ost-mitteldeutschen Identität bei.
 
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