Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit


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#2
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Ganz ehrlich Lemmer:

Das ist mir zu theoretisch. Deine Themen waren schon griffiger. Ein JACK DANIELS weniger und wieder authentischere Themen bitte...
 
#3
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Da kann man eigentlich nur froh sein, dass der Herr Lemmer kein Politiker ist. So viele Behauptungen, so viele Statistik-Drehereien, so viele Verallgemeinerungen. Der Mann hätte Erfolg.
Als ernstzunehmenden Radio-Kolumnisten finde ich ihn da eher mittelmäßig. Naja, aber immerhin schreibt mal jemand was, an dem man sich reiben kann. Ob das reicht? Hm, ich denk mal drüber nach.
 
#4
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

''Da kann man eigentlich nur froh sein, dass der Herr Lemmer kein Politiker ist.''

Zumindest wenn man zu einem linken oder sozialistischen Lager gehört.
 
#6
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Dazu braucht man keine Promotion in Politikwissenschaft.

Oder hast Du für Deine Beiträge hier einen Doktor der Medienwissenschaften? Das würde mich zumindest wundern.
 
#7
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

wenn ich mal als staatlich geprüftes burgfräulein antworten darf: der mann (lemmer) braucht sich mit dieser aussage überhaupt nicht in irgendeine ecke stellen zu lassen.

immerhin verdient er seine brötchen bei einem privaten sender und lässt jetzt einfach mal seinen frust über diese widerlichen amtsschimmeleien in nrw raus.

mal ganz abgesehen davon.....wer hatte denn jahrzehntelang die regierungsgewalt und hätte das ändern können?

irgendeine rechtslastige partei vielleicht?

nur mal so am rande bemerkt....ich will jetzt nicht den oberschullehrer spielen.
 
#8
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Lt:

Ich will niemanden in eine Ecke stellen. Aber die Forderung nach einer liberalen Rundfunkgesetzgebung sind ja mehr als deutlich herauszulesen.

Im übrigen ist Rundfunk in Deutschland ja Ländersache, wie DU weißt.

Rechtslastige Parteien, die auch nur halbwegs relevant sind, haben wir in Deutschland nicht. In der CDU/CSU gibt es übrigens auch jede Menge Sozialisten, ihre Tragig, sie wissen es nur nicht. Ich sehe aber, die Vokalel 'Links' hätte ich nicht ins Spiel bringen dürfen, war ein dummer Fehler von mir.

Gruß Grenzwelle.
 
#9
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Zitat von Grenzwelle:
Rechtslastige Parteien, die auch nur halbwegs relevant sind, haben wir in Deutschland nicht.
Schlimm genug. Was sagt das wohl über die Ausgewogenheit unseres politischen Systems aus...? :rolleyes:

Bevor es hier zu Mißverständnissen kommt: "Rechts" ist nicht gleich "rechtsextrem", auch wenn beides (meistens von interessierter Seite) gern gleichgesetzt wird. Ich rede demzufolge nicht einer Stärkung rechtsextremistischer Parteien das Wort, wohl aber einer Verbreiterung des politischen Spektrums hierzulande.

Wenn sich, wie bei uns, eineinhalb Parteien als links verstehen und alle anderen sich in einer imaginären Mitte drängeln, bleiben nunmal viele Wähler rechts der Mitte außen vor, gehen gar nicht zur Wahl oder, weil keine demokratische Partei sich traut, sie zu vertreten, wählen die Extremen.

Zum Thema: Auch ich finde den "Bitter Lemmer" dieses Monats zu theorielastig und abgehoben. Das kann der Christoph doch deutlich handfester!

Grundsätzlich bin ich auch für größtmögliche Freiheit. Die Erfahrung außerhalb von NRW hat aber gezeigt, daß diese Freiheit im Rundfunkwesen leider sowohl von den Privaten als auch von den Öffis (RBB ausgenommen) dazu mißbraucht wird, das Programmangebot auf niedrigstes Niveau herunterzuschrauben. Insofern wäre etwas weniger Freiheit durchaus wünschenswert, und sei es nur, daß die Landesmedienanstalten endlich mal verstärkt auf die Einhaltung der Linzenzierungsbedingungen achten.
 
#10
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Zitat von Makeitso:
Insofern wäre etwas weniger Freiheit durchaus wünschenswert
Zustimmung. Denn so, um zum Thema zurück zu kommen, wird die handfeste Formel "Vorfahrt für Arbeit" (um jeden Preis) schon mal ... sagen wir: "relativiert".
 
#11
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Insofern wäre etwas weniger Freiheit durchaus wünschenswert, und sei es nur, daß die Landesmedienanstalten endlich mal verstärkt auf die Einhaltung der Linzenzierungsbedingungen achten.
Was sollen sie denn machen, die Landesmedienanstalten? Sollen sie wieder mit der Stoppuhr den Wortanteil des Programms überwachen? Um dann erschrocken feststellen, dass man den unerträglichen Dummschwatz in den Morningshows der Nation eher verbieten als fördern sollte? Außerdem macht man mit den Landesmedienanstalten als Überwachungsinstanz ohnehin den Bock zum Gärtner. Die haben sich in der Mangelverwaltung an Frequenzen und Lizenzen sehr gut mit der Handvoll Programmanbieter eingerichtet.

Und wenn schon die kommerziellen Anbieter wie auch immer kontrolliert werden sollen, wer kontrolliert z.B. die ARD? Dass sie das selber nicht ansatzweise kann, zeigt das Marienhofbeispiel aus dem anderen Topic nur zu deutlich.
 
#12
AW: Bitter Lemmer: Vorfahrt für Arbeit

Was sollen sie denn machen, die Landesmedienanstalten? Sollen sie wieder mit der Stoppuhr den Wortanteil des Programms überwachen?
Mag vielleicht überspitzt klingen, aber warum eigentlich nicht? Ganz so falsch wäre es jedenfalls nicht, wenn bei den LMAs endlich mal jemand anfangen würde zu arbeiten.
Die haben sich in der Mangelverwaltung an Frequenzen und Lizenzen sehr gut mit der Handvoll Programmanbieter eingerichtet.
Als ob das da anders laufen würde als anderswo... wer das meiste bietet bekommt die Frequenz. Man kann sich zumindest nicht des Eindrucks erwehren, dass das der Regelfall ist.
Und wenn schon die kommerziellen Anbieter wie auch immer kontrolliert werden sollen, wer kontrolliert z.B. die ARD? Dass sie das selber nicht ansatzweise kann, zeigt das Marienhofbeispiel aus dem anderen Topic nur zu deutlich.
Die ARD besteht aber nun mal nicht nur aus dem Marienhof.
Erst wenn in den Köpfen der Macher von Privatfunk soviel Verstand angekommen ist, dass Radioprogramme wie WDR2 oder Radio EINS auf privater Basis bezahlbar machbar sind, kannste mit solcher Polemik kommen. Denn andersrum kann ich genauso fragen, wer eigentlich den Dummdudelfunk der Privaten kontrolliert. Die LMAs tun das ja bekanntlich nur sehr bedingt.
 
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