Quo vadis, Deutschlandradio?


thorr

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Das ist doch über den Tag verteilt unterschiedlich, oder? Mal gehen die "10-Minüter" wirklich 10 Minuten, mal nur 8 Minuten. Das ist mir letztens aufgefallen, aber ein System habe ich noch nicht ausgemacht (habe mich aber auch nicht bemüht*).

Nach offizieller "Lehre" ist es ja so, dass es werktags von 6 bis einschließlich 18 Uhr zu jeder geraden Stunde und zusätzlich um 13 Uhr die lange Ausgabe der Nachrichten gibt.

Wobei es mal andersherum sein sollte: Die Nachrichten sollten länger werden, hieß es
Das ist richtig: So hieß es. Ich habe aber von Anfang an den größeren Mehrwert darin gesehen, die gewonnene Zeit den nachfolgenden Sendungen zuzuschlagen. Die nächsten Nachrichten gibt's tagsüber spätestens in 25 Minuten und irgendwann kennt man sie auch auswendig.

*Nachtrag: Montags bis freitags scheint es jedenfalls so zu sein, dass nur um 10 Uhr ein "8-Minüter" läuft. Ansonsten sind es wie gehabt 10-Minüter. Das Wochenende stellt mich jedoch vor Rätsel: Samstags um 16 Uhr nur fünf Minuten Nachrichten, sonntags jedoch zehn Minuten?
 
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schneeschmelze

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Ich glaube, sie halten es flexibel bei der Dauer der Nachrichten. Bei Bedarf werden die 10 Minuten ausgenutzt.

Something completely different: Hatten wir eigentlich schon erwähnt, dass die Übernahme der Fernsehtalkshows am Abend auf Dokumente und Debatten, die wegen Corona-Maßnahmen ausgesetzt war, nun dauerhaft entfällt? Auf der Website werden sie gar nicht mehr erwähnt.
 
Vor allem sind die Nachrichten um 6 Uhr und um 8 Uhr auch zehn Minuten lang. Also gibt es genug Meldungen, um die Zeit zu füllen.
Das mit den verschieden langen 16-Uhr-Nachrichten ist mir auch aufgefallen. Vielleicht braucht man für die Büchersendung samstags mehr Zeit? 🤔

Dass die Fernsehsendungen nicht mehr übertragen werden, finde ich schade. Das ist ein Mehrwert auf DAB+ gewesen. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass es schwierig ist, einen Fernsehton einzuspeisen. Techniker sollten ja auch abends immer im Funkhaus sein, die umschalten können.
Die Bundespressekonferenz bekommt man ja auch aufgeschaltet ins Programm. Aber das Hauptstadtstudio sitzt im gleichen Gebäude, da geht die Übertragung vielleicht leichter?
 
Vielleicht passt es auch hier dazu:
Ich habe vorhin mal auf der Internetseite des Deutschlandradios den Seewetterbericht (in Auszügen, habe oft vorgespult) gehört.

Stellenweise machte der Sprecher große Pausen, sodass man hätte vieles mitschreiben können. Sind die langen Sprechpausen dafür gedacht?

Und dass das "O" ist "Ost" lang gesprochen wird, hat doch damit zu tun, dass man so leichter "Ost" und "West" unterscheiden kann, richtig? Aber besteht die Chance im DAB+ noch, das falsch zu verstehen? Bei analogem Empfang kann ich es noch nachvollziehen, aber im Digitalradio sollte man doch klar "Ost" und "West" verstehen können, oder?
 
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thorr

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Witzig, mit dem Seewetterbericht habe ich mich gestern erst beschäftigt. Und mich gefragt, wo der eigentlich noch ausgestrahlt wird. Da habe ich mich das mit der Verständnisschwierigkeit über DAB+ auch gefragt. Ich denke, aus "Abwärtskompatibilität" wird weiterhin "Ooost-Nordooost" gesprochen - es schadet ja nicht.

Und die Sprechpausen sind zum Mitschreiben gedacht, genau.
 
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