Verzweifelt gesucht: Die radiohörenden Jugendlichen


#1
Von der Radioszene-Titelseite strahlt sie wieder ganz oben, die Schlagzeile:

Drei Viertel der Sechs- bis 13-Jährigen hören Radio

Ich habe einen 12-jährigen Sohn. Der findet Radio langweilig. Er streamt Musik von Spotify, Youtube, Deezer, manchmal auch noch MP3s vom Stick. Energy und N-Joy findet er`schecklich öde, da läuft ja nur "längst ausgelutschte" Musik. Am ehesten kann ich ihn noch für Wortbeiträge etwa beim Deutschlandfunk (!!!) begeistern. Aber die bekommt er auch als Podcast, das ist dann viel hipper uind moderner.

Nun kann man denken: Klar, ein so langsam pubertierender junger Mensch, der sich bewusst gegen seinen Vater stemmt, weil der schon fürs Radio gearbeitet hat, wenn auch nur hinter den Kulissen. Wären da nicht alle seine Klassenkameraden, die ebenfalls kein Radio hören. Wären da nicht meine Neffen und Nichten, bei denen es ähnlich ist. Wären da nicht gut 50 junge Menschen in seinem Alter. Ich habe noch NIE jemanden gesehen, der AKTIV Radio hört.

Wann geben die ganzen Analysten endlich zu, daß wir die erste Generation haben, die NICHT mehr mit dem Radio sozialisiert wird und dafür andere, aktuellere, hippere und bessere Medien nutzt. Die gesamte angeblich junge Radionutzung bezieht sich zumeist auf Passivhören. Ich habe auch schon mal Energy, Delta oder N-Joy im Radio laufen und finde es gut. Ich, mit meinen knapp über 50. Da muß der Sohnemann schon mal mithören, obwohl er es wie erwähnt totaaal öde findet.

So, und jetzt schaut euch doch mal in den kommendenTagen in den ganzen Freibädern und Badeseen um und schickt mir als Beweisfoto einmal Jugendliche, die wie wir damals in den 80ern mit einem KOFFERRADIO ins Bad gehen und Radio hören. Ich wette, ihr werdet keinen einzigen finden. Dafür zahlreiche junge Menschen, die Musik per Smartphone auf ihre Drahtlos-Boxen streamen. Denn so macht man das heute.

Die jungen Radiohörer sind die größte, aktuelle Lüge der Marktforschung im Auftrag der Radiosender!
 
#2
Aber es gibt ja auch nicht viele Sender, die Jugendliche zum Radio hören einladen.
Ich gehöre auch noch zur Zielgruppe und höre Von den jungen Wellen am liebsten Bremen Next, weil da eben andere Musik läuft.
Diesen Sender kenne ich aber auch nur, Weil ich mich intensiver mit Radio befasse, als andere. Und vor allem habe ich ein Internetradio zu Hause. Das haben die meisten Jugendlichen ja eher nicht. Und somit geht dieser tolle Sender an ihnen vorbei. Zumindest, wenn sie nicht im Sendegebiet wohnen.
Im Rest von Deutschland sieht es dagegen eher duster aus. Es gibt zwar auch da Lichtblicke, Z. B. Puls, aber die sind eben sehr selten.
 
#4
Das mit dem Passivhören würde ich auch so aus den Ergebnissen der Studie herauslesen. Auffällig viele der Radio hörenden Kinder - nämlich mehr als die Hälfte - konsumieren das Medium "eher mit den Eltern". Und nur wenige haben einen eigenen Rundfunkempfänger, obwohl der im Vergleich zu dem ganzen anderen Technikquatsch ;D ein relativ günstiges Geschenk wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
#6
@Wanderdüne

Exakt das ist meine Beobachtung. Radio ist für die unter 18-Jährigen nicht mehr das Medium Nummer 1. Natürlich werden Programme wie NRJ, N-Joy & Co. gehört. Aber, sie haben nicht mehr die Bedeutung. Stilbildend sind Youtuber und Influencer.

Warum via Mafo immer noch Ergebnisse für Radio produziert werden? Es ist in meinen Augen die unglaubliche Bräsigkeit der Macher. Darüber haben wir uns schon oft hier ausgetauscht. Es wird einfach, als ob es kein Netflix, Spotify, Insta & Co. gibt, so weitergemacht. Mit der Mafo, werden die Mini-Rotationen jeden Tag optimiert. Aber darüber haben die meisten Programme ihre Seele verloren.

Ich habe schon einiges mit Onlinern zutun und spreche mit Marketing- und Werbe-Entscheidern über Media. Wenn es ein Thema nicht gibt, dann ist es Radio. Genau genommen interessiert es keinen. Nur, spreche nie einen Radiomanager darauf an. Der erzählt Dir, dass es ganz anders ist. Kann ja sein, dass ich seit zig Jahren immer im falschen Kino sitze und den falsche Filme sehe.

Selbst die zumeist Mini-Online Reichweiten jucken keinen Sender. Da wird ja eh kein Geld mit verdient. Aber klar, die heute 18-Jährigen hören dann als 38-Jährige ganz ganz viel Superhits...
 
#8
Ja aber, was macht die Werbeindustrie mit der Zielgruppe 14-49 die sie unter allen Umständen bis aufs Messer verteidigt? Man müßte ja zugeben, dass man bei den "Radiohörern" mal langsam aber sicher das Ganze nach oben verschieben muß. Aber über 50 gibt ja keiner mehr Geld aus, da geht man ja schon auf den Friedhof und reserviert sich da sein Grundstück......
 
#9
Aber es gibt ja auch nicht viele Sender, die Jugendliche zum Radio hören einladen.
Ich gehöre auch noch zur Zielgruppe und höre Von den jungen Wellen am liebsten Bremen Next, weil da eben andere Musik läuft....
RB Next ist in der Tat einer der wenigen Sendern, die wirklich das spielen, was die echte Jugend hört.
Da kann ein Öffi-Kameramann noch so sehr berichten, dass die Onlineviews von Deutschrappern manipuliert seien. Ich seh und hör es jeden Tag.
 
#10
Ich weiss auch nicht.. 3/4.. Hab 2 in der Altersklasse bei mir zuhause. Radio ist bei denen ein absolutes Trauerspiel. Das Medium würden die im Traum nicht anschalten, Interesse ist null. Youtube, Spotify auch mal CD. Mein Grosser hat einmal aktiv im Auto auf eine Stations Taste gedrückt, DASDING aber auch nur weil er den Namen lustig fand.
Wenn die mal Radio hören dann nur weils bspw im Auto gerade läuft.
Radio befindet sich dabei aber in guter Gesellschaft. Beim Fernsehen sieht das auch nicht anders aus. Von sich aus ist da kein Einschaltimpuls vorhanden. Youtube steht hier an vorderster Front.
 
#12
Und bitte nicht vergessen: auch die Jugendlichen früherer Generationen waren größtenteils keine passionierten Radiohörer. Vor Spotify gab es Mp3-Sammlungen als Radioersatz, davor CDs und Kassetten. Da wurden vielleicht einmal die Woche die besten Neueinsteiger in die Hitparaden mitgeschnitten, oder mal abends Titel aus irgendeiner Spezialsendung, aber dann lief nur noch die Kassette.
Vor YouTube gab es MTV und VIVA. In der Zeit saß doch auch schon kaum noch wer vor dem Radio, der unter 20 war...
Klar muss man diese Entwicklung aufmerksam beobachten und reagieren, aber tut bitte nicht so, als wäre das ein völlig neuer Trend...
 
#13
Ich denke, die Radiosender müssen wieder viel mehr auf Wort setzen und darüber Inhalte liefern. Mit Musik alleine lockt man heute keinen mehr vors Radio, die Titel, die mir gefallen, kann ich jederzeit "streamen".

Das Radio hat diese Entwicklung jahrelang verschlafen. Du kannst heute keinen mehr nur mit Musik locken, außer es ist "andere" Musik und nicht immer nur das übliche Chart-Gedudel. Es müssten auch vermehrt Titel drin sein, die man noch nicht kennt, um wieder einen "A-Ha"-Effekt beim Hörer zu erzeugen. Hat SWF3 bis in die frühen Neunziger immer gemacht. Da liefen bekannte und weniger bekannte Titel in einer guten Mischung, aber ohne Formatbruch. Aber diesen Mut haben die Sender heute nicht mehr, außer vielleicht noch RadioEins.

Ich komme noch aus einer Zeit (Achtziger), da habe ich immer bei den Hitparaden als Jugendlicher per Band mitgeschnitten und mich drüber geärgert, wenn der Mod mal wieder in den Titel "gelabert" hat. Aufnahme versaut. Aber Schallplatten und CDs waren damals noch zu teuer, gerade für Jugendliche, da hat man halt aufgenommen.

Heute muss man als Radiosender "anders" (nicht besser, ist ja immer Geschmackssache) sein. Aber in dieser Hinsicht ist der deutsche Radiomarkt extrem träge, nachdem man über 20 Jahre auf "Gelcihschaltung" gesetzt hat.
 
#14
Und bitte nicht vergessen: auch die Jugendlichen früherer Generationen waren größtenteils keine passionierten Radiohörer. Vor Spotify gab es Mp3-Sammlungen als Radioersatz, davor CDs und Kassetten. Da wurden vielleicht einmal die Woche die besten Neueinsteiger in die Hitparaden mitgeschnitten, oder mal abends Titel aus irgendeiner Spezialsendung, aber dann lief nur noch die Kassette.
Vor YouTube gab es MTV und VIVA. In der Zeit saß doch auch schon kaum noch wer vor dem Radio, der unter 20 war...
Klar muss man diese Entwicklung aufmerksam beobachten und reagieren, aber tut bitte nicht so, als wäre das ein völlig neuer Trend...
Das stimmt so nicht. Als Fritz neu startete, haben wir Radio gehört - und das viel. Sprechfunk mit Kuttner war am nächsten Tag Thema. Rave Satellite war Pflicht, Bollmann mit Thommy Wosch ebenso. Fritz war gutes Radio und wurde gezielt eingeschaltet.
 
#15
Das stimmt so nicht. Als Fritz neu startete, haben wir Radio gehört - und das viel.
Zustimmung. In den 80ern wurde noch viel Radio gehört. Zum Beispiel Radio Luxemburg über Mittelwelle. Hier in NRW war z.B. Mal Sondock Pflichtprogramm bei jedem Jugendlichen. Das war am nächsten Tag Schulhofgespräch. Ausserdem wurde hier viel SWF 3 gehört, da ja der WDR nix für Jugendliche anbot und nur Schnarchnasenprogramm on air war. In den neunziger zum Ende hin, fingen ja schon die ersten Programme mit starker Formatierung an und ab da ging es mit dem Radio ständig bergab. Ergebnis sehen wir heute.
 
#16
Nun, ich bin schon ein Tuck älter, als deine Kinder. Dennoch sehe ich mich mit meinen 23 in der noch jüngeren Gruppe :) In meinem Freundeskreis (zwischen 94-97er Baujahre) wird noch Radio gehört. Wir schalten jedoch nicht die Dudelwellen, sondern mehr NDR1, Schwarzwaldradio ein. Von uns hat einfach keiner Bock auf dieses öde rumgedudel von Robin Schulz und co. Da hören wir meist lieber Oldies. Die hat man bei Oma schon im Auto gehört :)
In meine, Freundeskreis sind wir zwei, die ein DAB+ Radio haben. Die anderen wollten sich nicht extra eins anschaffen, wird mit Sicherheit aber auch bald passieren. Bei den DAB+-Hörern ist auch häufig mal DLF Nova drin. Würden wir Bremen NEXT außerhalb von StreamOn empfangen können, wäre der Sender sicherlich auch hin und wieder bei uns drin.
Sonst hat mich immer Fritz geweckt, seit dem Relaunch ist der Sender aber auch nicht mehr zu hören.
Aktuell werde ich immer von NEXT auf meiner Alexa geweckt ;)
 
#18
Nun, ich bin schon ein Tuck älter, als deine Kinder. Dennoch sehe ich mich mit meinen 23 in der noch jüngeren Gruppe :) In meinem Freundeskreis (zwischen 94-97er Baujahre) wird noch Radio gehört. Wir schalten jedoch nicht die Dudelwellen, sondern mehr NDR1, Schwarzwaldradio ein. Von uns hat einfach keiner Bock auf dieses öde rumgedudel von Robin Schulz und co. Da hören wir meist lieber Oldies. Die hat man bei Oma schon im Auto gehört :)
In meine, Freundeskreis sind wir zwei, die ein DAB+ Radio haben. Die anderen wollten sich nicht extra eins anschaffen, wird mit Sicherheit aber auch bald passieren. Bei den DAB+-Hörern ist auch häufig mal DLF Nova drin. Würden wir Bremen NEXT außerhalb von StreamOn empfangen können, wäre der Sender sicherlich auch hin und wieder bei uns drin.
Sonst hat mich immer Fritz geweckt, seit dem Relaunch ist der Sender aber auch nicht mehr zu hören.
Aktuell werde ich immer von NEXT auf meiner Alexa geweckt ;)
So wird das aber auch nix. Wenn ihr lieber die Hits von Oma hört, dann dudelt noch in 30 Jahren Totos Africa vor sich hin... Ihr seid jung, ihr müsst das ändern! ;)
 
#19
Exakt das ist meine Beobachtung. Radio ist für die unter 18-Jährigen nicht mehr das Medium Nummer 1. Natürlich werden Programme wie NRJ, N-Joy & Co. gehört. Aber, sie haben nicht mehr die Bedeutung. Stilbildend sind Youtuber und Influencer.
Die sogenannten "Jugendradios" sind mittlerweile sehr alt geworden. Das Durchschnittsalter zeigt eher in Richtung Doppeltwen. Nach außen wird das Bild, wie z.B. bei NRJ, aufrechterhalten. Dabei ist Produkt und Marke deutlich in die Jahre gekommen.

Die Zeiten, in denen es reichte mit der Gießkanne sein Budget über die dort befindliche Zielgruppe auszukippen, sind vorbei. Sie waren meist auch dort mangels Alternativen. Das hat sich signifikant geändert. Wie der weise Chinese schon sagte: Die Musik spielt in der Zielgruppe heute woanders und vor allen Dingen über andere Wege. Während die Außendiensttruppen der Sender immer noch mit Abverkaufs- und Imagekampagnen und diversen Paketen um die Ecke kommen (Sommer-, Winter, Herbst-, Oster- und Ferienpaket und natürlich das berüchtigte Starterpaket ;)). Ach ja, manchmal haben sie noch so ein Gutscheingedöns im Koffer, was sie echt für innovativ und sogar für digital (!!!) halten. Die Chefs übrigens auch. Nur dumm, das bei den Gutscheinen in der Regel wenig überbleibt außer Rabatten und Kosten - plustert für VLs und GFs halt den Umsatz auf, wenn der mal schwächelt. Ach ja, ist ja auch ne neue Story, um beim Kunden mal wieder einen Termin zu machen. Sicher etwas überspitzt, aber daran zeigt sich, dass in der Vermarktung zwei Welten aufeinander prallen. Die gute alte Radiowelt und diese blöde Digitalwelt. Das macht es aber für Radio halt nicht einfacher. Und ob man mit der Verkaufe noch die Zielgruppe erreicht bzw. zeitgemäße Werbetreibende, die sich eben auf diese Zielgruppe spezialisiert haben, erreicht, dürfte mehr als fraglich sein.
 
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#21
In der MA wurden nach meiner Erinnerung Kinder ab 10 Jahren früher ausgewiesen. Weshalb hat man das geändert? Bei Audio 2019 II finde ich als jüngste ZG nur die 14-19 jährigen. Dort hat Radio insgesamt gegenüber 2019 I 2,3% verloren. Viel schlimmer siehts übrigens bei den 40-49 jährigen aus: -6,3%. Sind soviele rausgewachsen?
 
#22
@Wanderdüne
Bei der christlichen Seefahrt hat man gelernt, mustere von einem Schiff ab bevor es von der nächsten Reise nicht mehr zurückkommt. Für die Verlorenen und Verzweifelten wartet immer ein Totenschiff.

Du hast es auf den Punkt gebracht. All diese Pakete, NRS-Modelle und sic (!) Gutscheine. Das war mal ganz nett bis vor ein paar Jahren, aber heute ist es so innovativ wie ein Golf III. Richtig ist die Vermarktungsmaschine RMS läuft immer noch rund. Dumm nur, wenn der eigene Sender Reichweite verliert, dann werden die Schecks aus Hamburg automatisch kleiner.

Der Lokalmarkt? Wer genau hinschaut und mit Verkäufern spricht, hört eigentlich immer nur eine Geschichte in verschiedener Variation. Ein Bekannter von mir hat letztens gesagt, ich brauche kein Kalender mehr. Auf meine Frage warum, sagte er: Na, pünklich zum Monatsende rufen alle Verkäufer. Klar, die brauchen nen Eintrag im Salesforce...

Einfach einmal ein paar Branchen zu gefälligen Auswahl:
  • Autohändler?
    Seitdem alle Hersteller die WKZs massiv gekürzt haben, kannst Du die nicken
  • Mode/Textil?
    Die werden gerade von den Online pulverisiert.
  • Shoppingcenter, Werbegemeinschaften, Stadtmarketing?
    Drehen auch jeden Euro dreimal um, mittlerweile gibt es Leerstände selbst in Top-Centern
  • Warenhäuser/Kaufhäuser?
    Sind mit ihrer Fusion beschäftigt
  • Fitness/Gesundheit?
    Funktioniert, aber dicke Etats sind da nicht
  • Rekruiting?
    Funktioniert bis zur nächsten Konjunkturkrise
  • Lotto/Toto?
    Sie Jahren sinkende Spielumsätze ergo auch weniger Werbebudget
  • Brauerei/Getränke?
    Die aufstrebenden Craft Beer Brauereien sind zu klein. Wenn, dann machen Sie Online +Insta. Die klassischen Brauereien haben Budgets gekürzt. AfG = muss wegen der Discounter auch sparen.
  • Möbler?
    Bald entweder bald alles Höffner, XXL-Lutz, Tejo. Viel Spaß bei der Preisverhandlung, besonders bei Lutz. Die lokalen IKEA Etats sind mehr als übersichtlich.
  • Media Markt, Saturn, Medimax & Consorten?
    Online Konkurrenz, Werbeetats kräftig reduziert
Aber der Lokalmarkt ist ja super...
 
#23
Viel schlimmer siehts übrigens bei den 40-49 jährigen aus: -6,3%. Sind soviele rausgewachsen?
Ja, das ist der Pillenknick! Jetzt sind auch die 1970er rausgewachsen. Die -6,3% sind jetzt wohl bei den 50-59jährigen zu finden - und hören immer noch Radio (und haben schon länger das Webradio für sich entdeckt). Das geht jetzt noch mal 5 Jahre weiter bergab, 1975 stabilisiert sich dann die Geburtenrate auf sehr deutlich niedrigerem Niveau. Seit 1972 bis heute andauernd sterben mehr Leute, als neu geboren werden.
 
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#24
Also ich bin zwar 18, aber höre täglich entweder Klassik oder B5aktuell. Von diesem Deutsch-Rap geächze z.b. bei BR3 oder Puls kriege ich Ohrenschmerzen...

Radios sind bei mir im ganzen Haus zu finden-v.a. solche mit Kurzwelle (meinem Lieblingsbereich!). Aber ich habe auch ein Smartphone, das ich aber nur zum telefonieren benutze .

Und ja diese geschichte ist wahr!
 
#25
Waren das Zeiten mit Europawelle Saar, Radio Luxemburg, und natürlich AFN Munich. Man kannte und erwartete die diversen Sendestunden, egal ob zu Hause oder im Schwimmbad. Wenn ich an heute morgen denke auf Bayern 1 "Another One bites the dust" eine endlos gesprochene, langweilige Platte, (zum Frühstück !! ), dann frage ich mich schon, für was unsere GEZ Gebühren verschwendet werden. Man findet nur noch adequate Sender im Internet, egal ob Swing, C & W, Rythm and Blues, die geben sich Mühe und kommen sehr gut an, messbar an DEUTSCHER und intern. Werbung, die dort geschaltet wird.
 
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