Hintergrundinformationen - Medien-Podcasts

Philclock

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Hallo Leute,
die Welt des Audios ist massiv im Umbruch. Dazu begleitend nehmen immer wieder Medienjournalisten einzelne Themen auf und Berichten über diese. In diesem ersten Post stelle ich mal ein paar Podcats, die in diese Richtung gehen, vor. In Zukunft weise ich dann gerne auf einzelne Folgen mit einem passenden Thema hin.

Mediasres vom Deutschlandfunk erscheint an jedem Tag auch als Podcast.
Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast, ist ein weiteres Angebot vom Deutschlandfunk, hier hat man für verschiedene Themen auch mehr Zeit.
Das Medienmagazin von Jörg Wagner bei Radio Eins vom RBB, erscheint auch an jeder Nacht von Montag zu Dienstag als Podcast. Die Radiosendung wird dann noch mit Archivmaterial oder extra produzierten Material ergänzt.
BR24 Medien ist das Medienmagazin vom Bayrischen Rundfunk. Dies erscheint wöchentlich.
Töne, Texte, Bilder So heißt das Medienmagazin von WDR5. Auch hier finden sich immer wieder interessante Themen, die an anderer Stelle nicht bearbeitet werden.
Beim Saarländischen Rundfunk gibt es den Podcat Medien - Cross und Quer
Einmal im Monat erscheint beim Schweizer Rundfunk (SRF4) der Podcast Medientalk.
Holger Klein kennen noch viele von Fritz oder Radio Eins, inwzischen ist er auch für Übermedien aktiv und macht dort den Podcast Holger ruft an. Nicht selten hat er dabei auch aus seinem alten Rundfunkleben etwas erzählt.
Einige Zeit erschien Was mit Medien auch beim Deutschlandfunk. Der Podcast mit Daniel Fiene ist inzwischen wieder selbstständig unterwegs.
Bei Turi2 gibt es im Clubraum immer wieder sehr interessante Hintergrundgeschichten von Medienschaffenden zu hören.
Bei Hinter den Zeilen kommen auch oft die Medienschaffenden selbst zu wort, hier hört man auch vermehrt junge Stimmen aus der Branche und hier lassen sich auch immer wieder Tipps für Medienschaffende finden.
Monatlich bringt auch die Gewerkschaft Verdi den Podcast Menschen Machen Medien raus.

Es gibt da noch bedeutend mehr Medien-Podcasts aber a) kenne ich auch nicht alle und b) finde ich auch nicht alle gut. Da ist dann jeder hier eingeladen, Ergänzungen zu tätigen. Viel Spaß beim hörbaren Stöbern wünscht euch Philipp. :)
 
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Hinter den Zeilen hat leider nach nun 40 Folgen sein Ende gefunden. Die Beiden sind im letzten rbb Medienmagazin dazu zu Gast gewesen. Einen Einblick hinter die Kulissen der rbb Podcasts, gibt es im Gespräch mit Aditya Scharma. Da findet man tatsächlich ein paar Hintergrundinformationen.
Aditya Scharma wird der eine oder andere Hörer noch von Fritz kennen.
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Hinter den Zeilen hat leider nach nun 40 Folgen sein Ende gefunden. Die Beiden sind im letzten rbb Medienmagazin dazu zu Gast gewesen. Einen Einblick hinter die Kulissen der rbb Podcasts, gibt es im Gespräch mit Aditya Scharma. Da findet man tatsächlich ein paar Hintergrundinformationen.
Aditya Scharma wird der eine oder andere Hörer noch von Fritz kennen.
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Danke für den Tipp, soeben dein Interview mit Aditya angehört. Interessante Einblicke!

Das Interview von Jörg Wagner mit „Zinnoberette“ mit den 3 Medienpodcasttipps war super.
 
40 Jahre privater Rundfunk. Dazu gibt es den siebenteiligen Podcast vom Branchendienst DWDL. In der ersten Folge spricht Thomas Lückerath mit Peter Kloeppel. In den nächsten Wochen sind dann u.a. Günther Jauch, Valerie Weber und Klaas Heufer-Umlauf zu Gast. Sehr zu empfehlen.

 
40 Jahre privater Rundfunk. Dazu gibt es den siebenteiligen Podcast vom Branchendienst DWDL.
naja:

"40 Years On Air" ist eine Produktion von We Are Era im Auftrag von VAUNET.
Der VAUNET – Verband Privater Medien e. V. ist ein Wirtschaftsverband und die Interessenvertretung der privaten Anbieter von Hörfunk, Fernsehen, Mediendiensten bzw. vergleichbaren Tele- und Onlinemedien.
 
Könnte spannend werden:

 
Ich habe noch eine schöne Nachricht zum Anfang des Jahres, der Medienmagazin Podcast wird wieder von Jörg Wagner selbst betreut und es gibt auch wieder ab und zu Bounusmaterial in den Podcast-Folgen:
 
Ich habe mir wegen "Lachdounge" aus dem Versprecher-Thread eben mal den ersten Teil des aktuellen Medienmagazins angehört. Inhaltlich fand ich das super, es ging um eine der Wahl-Sendungen des rbb und die Frage, wie man das Publikum und die Themen auswählt. Aber ich muss zugeben, dass es mir klanglich nicht gefallen hat. Weiß jemand, wie Jörg Wagner sowas vor Ort aufnimmt? Das war irgendwie "stereo", aber eben "irgendwie", ohne dass ich jetzt sagen könnte, wie das entstanden ist.

Und auch seine Überleitungen klangen nicht gut. Auch da wäre wieder die Frage, wie er sowas aufnimmt. Gerade bei einem Medienmagazin würde ich mich schon freuen, wenn das dann nicht nur inhaltlich gut ist, sondern auch gut klingt.

Matthias
 
Die Dachlounge ist der Endgegner für jedes Aufnahmegerät, in Sachen Ton legt er sonst sehr viel Wert auf Qualität. Er nutzt ein Tascam DR40. Höre Dir ruhig andere Sendungen von Ihm an. Das ist schon alles ordentlich gemacht. Grundsätzlich kannst Du aber bei solchen Fragen auch eine Mail schreiben.
 
Bin ein großer Fan von Medien Cross und quer von SR2. Ein Thema, ausführlich genug behandelt, aber trotzdem mit etwas 20 Minuten auch so kompakt, dass zumindest meine Aufmerksamkeitsspanne nicht abfällt.
 
Anne Mücke, Peter Welchering und Alexander Teske haben jetzt den Podcast Sachlich richtig ins Leben gerufen. In der ersten Folge kam mir gleich mal ein Ui! über die Lippen.
 
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In kleiner Runde ist ein Podcast, der vor allem junge Medienthemen bearbeitet. Hier war zum Beispiel der ehemalige Korrespondent für Südbrandenburg vom rbb Gianluka Siska zu Gast und es ist wirklich heftig, was er so zu erzählen hat.

 
Hallo Leute,
gerade beschäftige ich mich mit dieser Protestaktion um das Sommerinterview mit Alice Weidel von der AFD. Paul Ronzheimer hatte dazu Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit zu Gast.
Ich fand es interessant, mir in Ruhe die Beweggründe von Herrn Ruch anzuhören. Die Aktion als Solche finde ich persönlich immer noch fragwürdig. Hörenswert, ist diese Folge allemal.
 
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Fragwürdig allemal. Aber in Folge der Aktion war mal wieder etwas Interessantes zu beobachten: auf Facebook wurde an allen Ecken und Enden gesagt, man solle doch mal versuchen, mit einem Auto an die Stelle zu gelangen, an welcher der Bus stand, und dann soll man schauen, ob einem etwas auffällt. Damit wurde impliziert, dass der Bus nur mit Hilfe der Polizei in einen gesicherten Bereich gekommen sei. Und das ist totaler Unfug. Der Bus stand an einer öffentlich zugänglichen Stelle am Ende der Paul-Löbe-Allee. Die Leute versuchen es immer wieder, bewusste Falschinformationen zu streuen.
 
Es ist zumindest ein Text, wie von mir erwartet… sprachlich gefällt mir der schon, inhaltlich stoße ich mich an einigem. Beispiel:

„Kein Wunder also, dass sie sich im großen Heer der Ex- und Noch-Mitarbeiter des ÖRR gefunden haben. Sie könnten die Vorhut für viele andere werden, die sich nicht trauen, Missstände beim Arbeitgeber zu reklamieren – zumal einem so mächtigen.“ (Aus dem Artikel)

Mir stellt sich bei dieser, und bei einigen anderen Passagen mehr Fragen, als Antworten geliefert werden. Zu dieser Passage:
- Wie viele „andere“, die sich nicht trauen? Anhand welcher Vergleichsgröße spricht man von „viele(n)“?
- Welche Missstände sollen reklamiert werden? Berichterstattung tendenziös? Chef patriarchalisch? Bezahlung schlecht? Bürostuhl unbequem? Funkhaustoilette müffelt? Essen in der Kantine fad?

Es wird, durch den ganzen Artikel, viel Unbill suggeriert, ohne wirklich konkret zu werden. Ansonsten viel Namedropping zwecks Nutzen, dass man da mal reinhören soll. Verwerflich finde ich das alles nicht.

gerade beschäftige ich mich mit dieser Protestaktion um das Sommerinterview mit Alice Weidel von der AFD.
Dazu gibt es auch viel Spekulatius, hier deshalb noch ein paar Fakten:
- der Sendetermin war bekannt, da live auf Tagesschau24 gesendet sowie im Netz gestreamt wurde, demnach öffentlich einsehbar und beworben. ARD-Mitarbeiter haben keine Zeiten an irgendwen „durchgestochen“.
- Frau Weidel wurde angeboten, Abzubrechen und in die Studiofläche des HSB umzuziehen, diese war als „Schlechtwettervariante“ ohnehin vorbereitet - oder zu Unterbrechen, bis die Aktion vorüber sei; dies geschah während des ersten Einspielfilms, sie verneinte. Man hätte locker sehr zeitnah aus dem Hauptstadtstudio senden und auch für das Erste vorproduzieren können.
- Es war vor Ort derart laut, dass man mit den Bordmitteln eines mittelgroßen Ü-Wagens (ganz typisch: Lawo mc2) nicht viel ausrichten konnte. Bei derart akustischer Untermalung auch mit einem Cedar-Denoiser nicht; möglich wäre eine Bereinigung nur in der Postproduktion.
- Ein Umstieg auf die stets vorgehaltenen Handmikrofone (Superniere) hätte bei der Lautstärke auch nichts gebracht.
- Die Polizei war schnell vor Ort, es dauerte aber einige Zeit, bis die Beschallung abgestellt wurde.

Die verantwortliche Redaktion hätte, gegen den Willen von Frau Weidel, entscheiden können, abzubrechen. Das war aber nicht im Sinne des Gasts, außerdem kann man niemandem einen Vorwurf machen, zu hoffen, dass der Spuk schnell vorüber sei, wo doch schon die Polizei vor Ort war. Stattdessen wurde es wider Erwarten immer lauter (man hört zu Spitzenzeiten sogar schön den Kompressor zwischen angesprochenem/angebrülltem Mikrofon und Störbeschallung pumpen).
 
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