Sachsen schreibt landesweiten DAB+-Mux aus

Greggsn_

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Das regionale Wetter und Verkehr könnte dann von der Sachsen Broadcast Gmbh (BCS) stammen. Zumindest könnte ich mir das vorstellen.
Ist ehr unwahrscheinlich, auch der regionale Verkehr, in Hamburg & auf dem Deutschlandweiten Stream laufen das gleiche Wetter, während in Berlin der Verkehr gespielt wird, läuft eine Promo. So wird es sicher auch in Sachsen sein. Statt Verkehr meinte ich eigentlich Werbung. Denn den Verkehr von Jam würde ich auch nicht Verkehrsservice nennen. Bei der Werbung bin ich mir aber auch nicht sicher.
 

xy-aless

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Nicht wirklich. Dort gibt‘s „Jam FM Öffis aktuell“ zu hören. D.h. du erfährst eher ob es eine Störung bei der U- oder S-Bahn gibt. Und manchmal auch wo dir Fahrkartenkontrolleure unterwegs sind.
Und die „Nachrichten“ sind auch wirklich keine Nachrichten...
Dann hast du dir nie denn Jam FM Newsfeed angehört
Es laufen halt normale Nachrichten.
Verkehrsservice gibt es auch für das Stadtgebiet von Berlin A100 Und soweiter
Öffis aktuell bezieht sich auf den Berliner U und S Bahn Verkehr
Denn In Hamburg oder Sachsen auszustrahl macht überhaupt keinen sinn.
 
Deswegen dachte ich, dass es bei JAM FM in Hamburg (und künftig auch in Sachsen) mindestens ein Regionalsplitting bei Wetter und Verkehr gibt bzw geben wird. Oder hört man in Hamburg derzeit 1zu1 das, was auch in Berlin zu hören ist ?
 
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Olfa93

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Dann hast du dir nie denn Jam FM Newsfeed angehört
Es laufen halt normale Nachrichten.
Verkehrsservice gibt es auch für das Stadtgebiet von Berlin A100 Und soweiter
Öffis aktuell bezieht sich auf den Berliner U und S Bahn Verkehr
Denn In Hamburg oder Sachsen auszustrahl macht überhaupt keinen sinn.
Doch….ich habe oft genug Jam FM und den Newsfeed gehört. Mein Kommentar war auf die Qualität der Nachrichten bezogen. Die Nachrichten, die auf Spreeradio oder 104.6 RTL laufen, sind inhaltlich bestimmt nicht die gleichen. Wenn man es für wichtig hält zu erfahren welcher Promi sich getrennt hat oder Ähnliches, dann sind die Jam FM Nachrichten in Ordnung.
Der Verkehrsservice ist lediglich der „schlimmste Stau“. Bei den unzähligen Verkehrsstörungen, die es in Berlin und Umland gibt, ist man hier auch nicht wirklich informiert.
 
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Irgendwas stimmt seit letzter Nacht mit Sachsen Eins Leipzig auf dem Leipzigmux nicht. Das Programm klingt wie von einer Kassette, wenn diese zu schnell abgespielt wird.
Das läuft so durch, wie im Anhang ohne sonstige Fehler (außer eben der Geschwindigkeit des Signals und der anderen Tonhöhe). Normalerweise klingt es so, wie hier im Stream.
Die Werbung hier habe ich etwas gekürzt, da hört man es besonders
 

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Zwerg#8

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Alles läuft schneller, weil möglicherweise alle Files mit 44.1kHz vorliegen. (Warum auch nicht?) Handgestoppt über DAB und verglichen mit den angegebenen Laufzeiten zweier Titel auf discogs (ich habe die gespielte Mugge bis auf NDW nicht vorliegen) komme ich auf etwa +10%. Das passt also schon ganz gut zur These.
 

Sprollywood.

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Es sind auch Jingles und Werbung zu schnell.

Das kommt dabei heraus, wenn Fernsehleute (https://www.sachsen-fernsehen.de/radio/) versuchen, Radio zu machen und denken es besser zu können als die seit 30 Jahren im Markt etablierten Anbieter.

Schon die Namensgleichheit zwischen Radio- und Fernsehprogramm (https://www.sachsen-fernsehen.de/sachsen-eins/) mit dem sperrigen Namen "Sachsen Eins Leipzig", bei dem man nicht erkennt, das es sich hierbei um ein Radioprogramm handelt, ist unglücklich und unvorteilhaft.

Dachmarkenkonzept nicht verstanden und dann auch noch schlecht umgesetzt. Immerhin, wenn die Werbespots mit doppelter Geschwindigkeit abgespielt werden, sinkt der Sekundenpreis für den Kunden? 😜
 

Radiokult

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Themeneröffner
Eigentlich sollte der Abspieltechnik egal sein, ob die Files mit 48 kHz oder nur mit 44,1 vorliegen. Das ist ja nur ein Frequenzumfang. Auf das Abspieltempo hat das an sich keinen Einfluß. Nach meinem Dafürhalten muss der Fehler da woanders liegen bzw. gelegen haben.
 

Zwerg#8

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Eigentlich schon. Aber vielleicht gab es ja ein Update der Sendesoftware (oder jemand hat rumgespielt) und "Resample beim Laden" (oder wie auch immer dieses Feature sonst noch heißen mag) war danach deaktiviert.
 

Zwerg#8

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Die senden ja noch immer so. Nun gut - wer soll das auch mitkriegen.

Ich habe aber mal verglichen. In Spur 1 liegt die Aufnahme vom Oktober, in Spur 2 die Aufnahme von gestern. Links alles schön bündig geschnitten und dann Spur 2 "resampled". Bei einem Stretchfaktor von 1,08844 laufen beide Spuren synchron. Also spielen sie die Files mit 48kHz aus. (Manch "Jammer-Mugge" tut dieses Speedup durchaus gut...)
 

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lg74

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Eigentlich sollte der Abspieltechnik egal sein, ob die Files mit 48 kHz oder nur mit 44,1 vorliegen. Das ist ja nur ein Frequenzumfang.
Nö. Das ist schon ein grundlegender Parameter, der die Taktung beim Ausspielen festlegt. Es sollte allerdings im Header der Files stehen, welche Abtastrate das ist - dann wird es entsprechend korrekt ausgespielt. Stimmt die Info im Header nicht oder wird sie durch die Playoutsoftware übergangen, kommt es bei 44,1ern, die in 48 kHz ausgespielt werden, zum zu schnellen Abspielen. Und umgekehrt auch bei 48ern, die mit 44,1 ausgespielt werden, zum zu langsamen Abspielen.

Kommt aber dann gleich die nächste Frage: welcherart Setup hat man bei einem Programm wie Sachsen Eins? Wo findet, wenn nötig, Abtastratenwandlung statt? In den Mischpulten, die man heute üblicherweise in richtigen Hörfunkprogrammen laufen hat, sind an allen digitalen Eingängen Abtastratenwandler drin, sowieso. Ob die Ausspielsoftware selbst auch noch einen Abtastratenwandler hat und stets auf 48 kHz ausgibt, wäre dann zu klären. Hängt auch davon ab, über welches Datenprotokoll das Audio ins Pult geschoben wird. Im weiteren Verlauf des Signalwegs können weitere Abtastratenwandler sitzen - immer dann, wenn Quelle und Senke nicht auf den gleichen externen Haustakt synchronisiert werden, sondern jeweils für sich frei laufen. Sogar die Encoderkarten des alten Hörfunktransponders hatten Abtastratenwandler drin.

Allerdings ist da noch was: im Stream normal, auf DAB das gleiche Programm schneller? Geht nicht, liefe gegeneinander weg. Also der Stream demnach zunehmend hinterher. Wie lange puffert das, bevor es sich verschluckt? Es müsste dann periodisch Aussetzer geben, verschlucktes Audio etc.

Irgendwas ist für mich am geschilderten Zustand bislang hochgradig obskur.
 

muted

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Angenommen, ich habe in Signalverarbeitung etwas aufgepasst und bin zudem etwas lernbereit (siehe auch das gute und detailreiche Posting von @lg74):

Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem besagt, dass die Samplingfrequenz mehr als doppelt so groß sein muss, wie das zu übertragende Nutzsignal (um mathematisch eindeutig zu sein): Sample ich mit 48 kHz, kann ich knapp unter 24 kHz Nutzsignal übertragen. Sample ich mit 44,1 kHz sind es noch knapp unter 22,05 kHz. UKW ist - nach meinem Wissen - bei 15 kHz Nutzsignal gekappt. In der UKW-Zuführung sollte also auch eine geringere Samplingrate ausreichen (z.B. 32 kHz), um das zu übertragende Spektrum vollständig abzudecken. Aber UKW ist hier ja auch nicht Thema.

Nun aber zum Playout-System: Hier kommt es darauf an, wie viele Samples pro Zeiteinheit angeliefert werden und wie viele benötigt werden. Angenommen, der weitere Übertragungskanal benötigt 48.000 Samples pro Sekunde und die Quelle kann nur 44.100 pro Sekunde liefern, dann läuft zunächst der (hoffentlich vorhandene, denn ohne geht es quasi kaum) Buffer leer und die entsprechenden Leerstellen würden vermutlich mit Nullen gefüllt (es fehlen also rund 8,1% der Datenpunkte). Das läuft so lange, bis wieder (zu wenig) neue Samples angeliefert werden. Das Ergebnis dürfte nicht gerade toll klingen. Um die fehlenden Daten auszugleichen, würde ein Abtastratenwandler also eine (mit Rundungsdifferenzen behaftete) Steckung vornehmen, um die entsprechenden Zeiten einzuhalten und genügend Datenpunkte (z.B. durch Interpolation) anzuliefern.

Angenommen, der weitere Übertragungskanal benötigt 44.100 Samples pro Sekunde und es werden 48.000 pro Sekunde angeliefert, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt die Samples einfach schneller ab und verwirft damit im nachfolgenden Sampling Informationen (wenig zielführend) oder man rundet/glättet sinnvollerweise über die Zeit (bildet also über beachbarte Samples einen Mittelwert, so lange, bis die notwendige Anzahl an Samples zur Verfügung steht). Ansonsten kommt es irgendwann zu einem Pufferüberlauf, bei dem Samples entsorgt werden müssten, weil im Buffer einfach kein Platz mehr verfügbar ist. Auch dann dürfte das Ergebnis nicht gerade hörbar sein.

Man möge mich berichtigen, falls ich in Details daneben liege. Aber die Mathematik ist in diesem Bereich halt doch recht eindeutig.
 
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lg74

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Das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem besagt, dass die Samplingfrequenz mehr als doppelt so groß sein muss, wie das zu übertragende Nutzsignal (um mathematisch eindeutig zu sein): Sample ich mit 48 kHz, kann ich knapp unter 24 kHz Nutzsignal übertragen.
Korrekt. Jeweils bei der halben Abtastrate bekommt man nicht mehr eindeutig einen Signalverlauf repräsentierende Samples. Oberhalb der halben Abtastrate bekommt man wieder "sinnvolle" Samples - nur ist das, was sie repräsentieren, an der halben Abtastrate gespiegelt. Im 48-kHz-System kommt ein Audiosignal von 25 kHz genauso raus wie eines von 23 kHz. Dass es umgekehrten "Drehsinn" hat, ist am Ende irrelevant und hilft nicht mehr bei der Verhinderung dieses Murkses.

Das kann man sich etwas wie den Stroboskop-Rand des Plattentellers eines Plattenspielers vorstellen. Die Blitzlampe ist die "Abtastung", sie "erhellt" (und macht für mich damit sichbar) den momentanen Stand der Punkte auf dem Tellerrand. Zum Abtast-Zeitpunkt beim Digitalisieren von Audio wird auch ein momentaner Stand "sichtbar" gemacht (gemessen): der des Amplitudenwertes zu diesem Zeitpunkt. Die vorbeilaufenden Punkte des Tellerrandes sind vergleichbar mit meinem Tonsignal, in diesem Fall mit einem Ton einer festen Frequenz (die Punkte haben ja auch immer gleiche Abstände und damit bei konstanter Drehzahl des Tellers gleiche "Erscheinungsfrequenz" am Ort der Blitzlampe). Dreht der Teller mit der korrekten Drehzahl, scheinen die Punkte an einem Ort fest zu stehen: es ist zum nächsten Blitz der Lampe halt immer der nächste oder immer der übernächste ... Punkt an der gleichen Stelle. Dreht der Teller etwas schneller, scheinen die Punkte vorwärts zu laufen, dreht der Teller etwas zu langsam, scheinen sie rückwärts zu laufen. Genau diesen Effekt (Umkehrung der Laufrichtung, aber gleiche "Laufgeschwindigkeit") hat man knapp unterhalb / knapp oberhalb der halben Abtastrate bei Digital Audio.

nach meinem Wissen - bei 15 kHz Nutzsignal gekappt
Ja, irgendwo da. In Mono könnte man weit höher gehen, bei Stereo kann man nicht so viel höher gehen, da bei 19 kHz der Pilotton kommt und das in AM übertragene Kanaldifferenzsignal (links minus rechts) ist auf einen Träger von 38 kHz aufmoduliert und macht damit Seitenbänder um 38 kHz mit der Breite der höchsten übertragenen Frequenz. Lässt man UKW NF-seitig bis 16 kHz gehen, kommt das untere Seitenband des Kanaldifferenzsignals von oben her schon bis zu 38 - 16 = 22 kHz runter. Damit hat man den 19-kHz-Pilotton noch mit 3 kHz Abstand nach unten (16 kHz) und nach oben (22 kHz). Das geht noch. Viel näher ran sollte man nicht, ob es klar definierte Grenzwerte gibt, weiß ich nicht.

Kritisch ist noch was anderes: die zur Rauschunterdrückung auf UKW von Anfang an genutzte Preemphasis (statische Höhenanhebung auf Senderseite) hat dank ihrer Zeitkonstante von 50 µs (außer Nordamerika, da ists mit 75 µs noch radikaler) schon bei 15 kHz ca. 15 dB (!!!) Anhebung. Das mag in den 1950er Jahren noch halbwegs problemlos gewesen sein aufgrund der damaligen Produktionspraxis und Ästhetik (wars z.B. bei Sprache und Blechbläsern aber schon damals nicht, wie Literaturstellen zeigen), aber heutige Produktionen mit aggressivem Hochton-Energiegehalt fahren damit immer weiter in die Begrenzung. Da ist es sinnvoll, irgendwo zwischen 15 und 16 kHz dicht zu machen, statt vielleicht bis 17 oder gar 18 kHz zu gehen, sonst kommt man mit der Aussteuerung immer ungünstiger hin, weil die - am Ende kaum noch für irgendwen relevanten - obersten Höhen dank der Preemphasis für die Senderaussteuerung dominierend werden.

Angenommen, der weitere Übertragungskanal benötigt 48.000 Samples pro Sekunde
...was bei DAB+ normalerweise der Fall ist. Wenns nicht mit 48 kHz läuft, dann läufts mit 32 kHz (MDR Klassik beispielsweise), aber 44,1 kHz kenne ich nicht bei DAB+. Wage sogar zu behaupten, das steht nicht in der Spezifikation.

dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt die Samples einfach schneller ab und verwirft damit im nachfolgenden Sampling Informationen (wenig zielführend) oder man rundet/glättet sinnvollerweise über die Zeit (bildet also über beachbarte Samples einen Mittelwert, so lange, bis die notwendige Anzahl an Samples zur Verfügung steht). Ansonsten kommt es irgendwann zu einem Pufferüberlauf, bei dem Samples entsorgt werden müssten, weil im Buffer einfach kein Platz mehr verfügbar ist. Auch dann dürfte das Ergebnis nicht gerade hörbar sein.
Deswegen haben "frei laufende" Digitalgeräte Abtastratenwandler an den Digitaleingängen. Die wandeln auch stur angelieferte 48 kHz in weiter zu verarbeitende 48 kHz um - halt einen minimalst um 48 kHz schwankenden Quelltakt in den geräteeigenen 48-kHz-Takt, der freilich auch wieder geringst schwankt (langzeitkonstant durch den verwendeten Quarz, dem ganzen dann noch der Taktjitter durch die verwendete Schaltung überlagert). Wirklich abweichende Quelltakte werden natürlich auch korrekt wie bei einem unendlich feinen "Automatikgetriebe" umgewandelt. Diese Abtastratenwandler sind in ihrer Arbeit normalerweise "unhörbar", auch bei zigfacher Kaskadierung. Dazu muss man aber ein wenig Headroom lassen, Aussteuerung bis 0 dBFS könnte zu Problemen führen. Auch deswegen gibt es ja seit Jahren die Spitzenpegelmessung nach TruePeak, die sagt einem dann recht verlässlich, wenns zuviel ist.

Abtastratenwandler kosten fast nichts mehr. Selbst die späteren MiniDics-Recorder von Sony hatten sowas hinter den Digitaleingängen - sie mussten ja zwangsweise auf 44,1 kHz wandeln.


Aber die Mathematik ist in diesem Bereich halt doch recht eindeutig.
Die ist - wie bei Mathematik üblich - absolut eindeutig. Und führt deshalb bei Missachtung des Shannon/Nyquist-Theorems eindeutig zu uneindeutigem Ausgabesignal. ;)


Anbei noch bissl Fun mit Audiosignal vs. Abtastrate. Das File enthält links und rechts jeweils knapp 12 kHz (genau 11,9999 kHz) Sinus mit -6 dBFS Spitzenpegel bei 48 kHz Abtastrate. Für mehr Spaß habe ich beide Kanäle nur um 45° gegeneinander verschoben.

Wer das abspielt und eine analog arbeitende Pegelanzeige hat, sollte in beiden Kanälen konstant -6 dBFS angezeigt bekommen. Da kommt wirklich Festpegel raus. Wer das bitgenau via S/PDIF oder AES-3 auf eine Senke mit sample-based-Spitzenpegelanzeige (z.B. DAT-Recorder) abspielt, bekommt eine "Party-Anzeige". Das gleiche sollte in Audiosoftware passieren beim Abspielen, es sei denn, deren Pegelanzeige ist nicht sample-based. Trotzdem ists immer noch Festpegel. Die Schwankungen auf der Pegelanzeige sind ein Artefakt der Abtastung und ein Beweis dafür, dass sample-based-Anzeigen bei synthetischen Signalen nichts taugen.

Damit kann man Menschen in die Verzweiflung treiben, dabei ists nur bissl Spielerei mit digitalen Signalen. Der Quatsch sieht übrigens auch auf Stereosichtgeräten u.U. sehr schön aus. ;)

Vorsicht! 12 kHz hören manche schon nicht mehr, das Signal nimmt darauf aber keine Rücksicht, es ist vorhanden und grillt / killt bei zu hoher Abhörlautstärke ("kommt doch nichts...") die Hochtöner. Ich übernehme keinerlei Haftung. Also: leise oder stumm abspielen - ist eh nur ein Pfeifen.
 

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  • Sinus knapp 12 kHz - Stereo - Phase 45 Grad - Pegel -6 dBFS.wav
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Radiokult

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Deswegen haben "frei laufende" Digitalgeräte Abtastratenwandler an den Digitaleingängen. Die wandeln auch stur angelieferte 48 kHz in weiter zu verarbeitende 48 kHz um
Daher auch meine Anmerkung das es eigentlich egal sein müßte, eben weil die Technik in der Regel zwischen den 48 und den 44,1 automatisch "hin und her switchen" können sollte. Ist bei Sachsen eins aber offenbar nicht der Fall. Was genau den Fehler verursacht hat, wird man vermutlich ohnehin nicht erfahren.
 
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Nach 4 Tagen wurde der Fehler übrigens noch immer nicht behoben. Das sagt einiges aus, ich bin wohl der allereinzige Hörer dieses "Programms" und das auch noch nichteinmal direkt im Leipziger Stadtgebiet. Die abendlichen Nachrichtenmagazinsendungen haben sich gestern auch irgendwie speziell angehört, als hätten die Sprecher Helium eingeatmet.
 
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