30 Jahre RPR1.


Beim erwähnten
laufen Broilers und die Toten Hosen....das hat mit Metal nichts zu tun.

Es bleibt (leider) dabei: Eine Sendung wie hr3 Hard'n'Heavy sucht man bei den deutschen Öffis heute vergeblich. Der RPR1 Rockertreff kommt da aber ziemlich nah ran.
Für diesen Formatbruch und die derben, unzensierten Moderationen und Interviews von Sven Hiernonymus muss man RPR einfach dankbar sein.
 
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Das kennen wir doch schon von der neuen Welle. 2018 6 Monate lang eine neue Station Voice nach der alten 5 Jahre lang genutzten. Danach nochmal Grundrelaunch, neue Jingles, nochmal ne neue Station Voice. Ist alles nichts ungewöhnliches. 2012 bei Regenbogen übrigens genau so, die hatten einmal eine neueVerpackung bereits nach 4 Wochen wieder ausgetauscht. 2014 auch bei antenne 1.
 
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Von mir aus hätten sie Patrick Linke als Station Voice behalten können, den höre ich sehr gerne.
Aber schon klar, das ist nicht alles und er alleine hätte das langweilige Programm auf Dauer auch nicht hörenswerter gemacht.
 
Aha. Man sendet im Dialekt. Toll. Wie innovativ 😩
Also nur ein Aprilscherz 😟😴😴😴
Knapp 3 Stunden lang in den verschiedenen Dialekten des Sendegebiets zu moderieren, war tatsächlich innovativ. Und ausweislich des Feedbacks bei FB und Insta ein Riesenerfolg.

Für alle, denen das schon zuviel Abwechslung war, gibts seit 8.50 Uhr wieder business as usual.
Und in Kürze den nächsten "innovativen" 80er-Tag bei SWR3.:rolleyes:
 
RPR 1 ist seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Erlösseitig und reichweitenseitig ist der Sender schon lange nicht mehr das, was er einmal war. Schwierige interne Strukturen und eine lange Führungsschwäche. Ob Michale Barth strategische Ansätze hatte, weiß ich nicht. Er wollte aber gründlich aufräumen, was auch notwendig war, nur gab es intern zuviel Widersacher und Widerstände und die Gesellschafter bekamen kalte Füße. Danach folgte Personalchaos; nach Thul - sicher ein netter Typ, aber halt kein GF, und einem, der unter Steffen Müller den GF spielen durfte, und dessen Namen ich schon wieder vergessen habe... Danach Müller himself und dann am Ende eine quasi interne Lösung. Kropp brachte zwar Ruhe rein, aber auch er hat die internen Strukturen nicht wirklich ändern können. Intern schwierig zu durchschauen, immer noch halb in der von Barth initiierten Fusion mit Regenbogen steckengeblieben. So bleibt RPR1 deutlich hinter den Vermarktungsmöglichkeiten zurück - national spielt der Sender nur noch eine untergeordnete Rolle. Dazu kommt das Schicksal von Christian Kropp, dem man nur alles erdenklich Gute wünschen kann. Den Sender hat es indes weiter gelähmt. Wichtig Digitalentwicklungen, so mein Eindruck, sind dort seitdem Kropp operativ sich zurückgezogen hat, zum Erliegen gekommen. Die Zukunft für RPR1 steht meiner Einschätzung nach aber schon lange fest: Eine Marke im Senderverbund mit Regenbogen und big.fm im Rahmen einer weit vorangeschrittenen Fusion - letztlich spielt die Medien Union eine dominante Rolle bei allen drei Sendern. Witzigerweise vollenden jetzt die damaligen Verhinderer jetzt das, was vor über 15 Jahren angestoßen wurde und nun vollendet werden soll. Aber gut. Und ich wette, die Führung wird Klaus Schunk übernehmen, der das Projekt ja auch maßgeblich vorangetrieben hat. Sicherlich mit anderen Personalprämissen, denn er ist ja nun auch schon über die 65 gesprungen. Aber manchmal läuft es anders als man denkt. Man darf gespannt, ob RPR1 dann nochmals hochkommt, oder ob die kostenseitigen Einspareffekte aus der Fusion reichen werden, um die Gesellschafter wirtschaftlich zufriedenzustellen. Aber ich höre mal auf zu spekulieren und warten, welche Dünen uns der Wind hier so vorbeiträgt...
 
Wow, eine ziemlich treffende Analyse. Das ist in Bezug auf RPR 1 das Beste was ich seit Jahren gelesen habe. Nein ein gutes Programm macht RPR schon seit mehr als 20 Jahren nicht. Der arme Herr Dr. F. müsste sich im Grabe herum drehen, wenn er wüsste...aber zum Glück muss er nicht mehr mit anhören, was andere aus seinem RPR gemacht haben.

Ich denke da mal an die gruseligen Jahre als Hitradio. Da kann auch die Alibirocksendung zu Tagesrandzeiten nichts rausreißen, die wahrscheinlich bei der überüberüber...nächsten Programmreform sowieso wieder gestrichen werden wird.

Wenn man bedenkt wie RPR angefangen hat und was die mal für Trends gesetzt haben, mit großen Namen. Viele Pioniere der deutschen Privatradiolandschaft, für die stand der Name RPR. Ich schätze mal mit FFH wird das selbe Schicksal passieren, wenn Herr H. sich zurückzieht. Man erkennt da schon seit Jahren einen Trend hin zu Gleichgültigkeit und Belanglosigkeit, von der Musik angefangen bis hin zu den (Regio)news und schließlich zur Verpackung und der Off Air Promo. Ein klares Positioning sieht anders aus, insbesondere in Hinblick auf die massiven Überschneidungen von Hitmusik mit Big FM bzw. mit Planet.
 
Natürlich gibt es Dinge die besser waren. Nur man muss auch bedenken, Radio verändert sich mit der Zeit auch. 2019 kann Radio nicht mehr sein wie vor 20 Jahren, sonst würde es nicht mehr in die aktuelle Zeit passen. Mich persönlich stört eine zu große Abwechslung und Rotation bei Radiosendern. Für mich gehören die 80er Titel bei Popsendern komplett gestrichen. Will ich den alten "scheiß" der mehr als 30 Jahre alt ist hören? Hoffentlich setzen Radiosender bald auf neue Trends und werden alle mal moderner.
 
Um 2012 hatte RPR1 noch mal eine gute Phase. Vergleichsweise unaufgeregte Moderation, viel Regionales, unterhaltsames Abendprogramm, einige längere Wortstrecken und gute Leute wie Uhrmacher, Schminke, Eikmeier, Murawka, ...
Leider ist man von diesem Konzept schnell wieder abgerückt und seitdem ist der Sender für mich wieder tabu.
 
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